Lise Gast - Anja, Petra und die Pferde
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„Hier ist Cornelia damals beinahe abgesackt“, stieß Petra hervor, „weißt du noch? Und Gero –“
„Ja. Wenn ich alles vergess’, das nicht. Dort ist das Wehr –“
Links trat jetzt Wald an den Weg heran. Petra rannte, einem Instinkt folgend, um die nächste Kurve, obwohl man hier keine Spuren mehr erkennen konnte.
„Hach!“ schrie sie dann, in die Kurve biegend. Anja hatte keine Luft mehr, um zu fragen, aber das „Hach!“ hatte gut geklungen, befriedigt, erlöst. Und dann sah sie es, nachhastend, schon ...
Es waren alle vier. Das ist ja das Beruhigende, daß ausreißende Ponys meist zusammenbleiben. Als Herdentiere fühlen sie sich beieinander am wohlsten. Welch großes Glück – sie hatten alle vier gefunden!
Gefunden, ja, aber noch nicht dingfest gemacht.
Petra hatte zwar, um die Ecke schießend, ihr Tempo abzufangen versucht, es gelang ihr aber nicht auf Meterentfernung. So kam sie, noch im Abstoppen, an die Ponys heran, aber diese, aufgeschreckt, setzten sich sofort in Bewegung. Und wenn eins losrennt, fangen die anderen sofort an, ihm zu folgen. Petra wußte das, aber hier spielte ihr Temperament ihr einen Streich. Peuke, der Schreckhafteste von den vieren, machte einen Satz, natürlich in Richtung Heimat, und die anderen folgten auf der Stelle. Wo eben noch vier ruhig grasende Ponys gestanden hatten, sah man jetzt ein kleines Rudel davonsausender Vierbeiner mit wehenden Mähnen und Schweifen, Peuke voran, Lettchen nach, die beiden anderen hinterher.
„Ihr Mistkäfer –“ Petra hatte noch immer Luft genug, um zu schreien. Sie rannte davon, ohne sich umzudrehen, Anja hinter ihr her. Himmel, Himmel, auch ein Mensch, der sich alle Mühe gibt, kann sich in puncto Schnelligkeit mit solch einem Vierbeiner nicht messen. Jetzt machte der Weg eine Biegung, auf die Brücke zu, und nach dieser führte er geradewegs zur Autostraße, die man herwärts überquert hatte. Petra sah das und wußte genau, was es bedeutete. Auch zu relativ früher Morgenstunde fuhren hier Wagen, und zwar mit ziemlich hoher Geschwindigkeit. Nein, bis auf die große Straße durften die Ponys nicht kommen.
Doch wieder einmal erschien ein Schutzengel. Anja schüttelte später den Kopf über diesen Zufall – jetzt hatte sie keine Zeit dazu. Da kam doch wahrhaftig von der entgegengesetzten Seite her ein Junge geradelt, den Ponys und ihnen entgegen, wie vom heiligen Georg persönlich in dieser Sekunde bestellt. Er sah die Pferdchen laufen, die beiden Mädchen hinterher, und schon war er vom Rad gesprungen.
„Halt sie!“ japste Petra, und er reagierte blitzschnell und stellte sein Fahrrad quer. Peuke, der Anführer, stutzte, Lettchen stoppte ab, der Junge schob das Fahrrad hin und her, immer dorthin, wo eins der Ponys vorbeiwollte. Und schon war Petra heran, hatte Peuke rechts und Lettchen links an der Mähne gegriffen und machte dem Jungen ein Zeichen, Erie festzuhalten. Der warf sein Fahrrad hin und gehorchte. Und nun war auch Anja heran und griff sich Nikolo. Dem Himmel sei Dank, sie hatten alle viere wieder!
„Du bist genau im richtigen Moment gekommen“, keuchte Petra, „Himmel, Himmel, wenn die Biester auf die Straße gerast wären! Wohin willst du denn eigentlich?“
„Zum Reitverein. Ich helf’ dort immer, wenn ich keine Schule hab’“, sagte der Junge.
Petra strahlte.
„Wunderbar. Hol dein Fahrrad, ich halte solange alle beide. Und dann führ Lettchen, ich nehm’ Peuke.“
„Herrjeh, wir haben ja gar keine Halfter dabei“, rief Anja in diesem Augenblick. Wahrhaftig, daran hatten sie vorhin nicht gedacht.
„Geht alles“, sagte Petra, zog den Gürtel ab, den sie um ihre Jacke trug, und legte ihn Peuke um den Hals. „Und du nimmst die Schnur aus der Kapuze von deinem Anorak, Anja.“
„Ich hab’ nichts – aber ich weiß schon, wie ich es mache“, sagte der Junge eifrig. Er schien mit Pferden vertraut zu sein, zog seinen Pulli über den Kopf und legte ihn Lettchen um den Hals, beide Ärmelenden festhaltend. Nun waren drei der Ponys dingfest gemacht, das vierte, Nikolo, konnte man gut an der Stirnlocke führen. So also setzte sich die kleine Kavalkade in Bewegung, und siehe, mit Erfolg. Zu siebt zockelten sie langsam den Weg entlang, den sie eben im Galopp gekommen waren, und als sie den Sprunggarten erreicht hatten, konnten sie zwei Gestalten an der Ecke der Halle entdecken: Stine und Anjas Vater. Anja winkte, beinahe wäre ihr dabei Nikolo aus den Fingern geraten. Aber sie griff schnell erneut in die Mähne. Nun winkte Stine zurück und setzte sich in schnellen Trab.
„Was macht ihr denn um Gottes willen mit den Ponys?“ japste sie lachend, als sie herangekommen war.
„Och, wir haben sie ein bißchen geweidet“, sagte Petra harmlos. „Weil wir nichts anderes zu tun hatten.“
„Na, so ein Glück“, sagte Stine und griff sich Erie. „Solche Biester. Nehmen Sie den Nikolo, der läßt sich gut führen“, rief sie Vater zu, der nun auch herangekommen war. Vergnügt wanderten sie dem Reitstall zu. „Vielen Dank, mein Junge, daß du geholfen hast ...“
Der strahlte. „O bitte!“
„So, und jetzt wird geputzt, daß alles nur so spiegelt“, bestimmte Stine, „jeder putzt seins. Ja, Sie auch!“ sagte sie lachend zu Anjas Vater und warf ihm eine Kardätsche zu, die er als alter Schlagballspieler geschickt auffing, „Zeit dazu haben wir noch. Hoffentlich hat sich die Kutsche nicht auch auf die Socken gemacht.“
Sie lief zum Schuppen und kam dann erleichtert zurück.
„Ist noch da. Also. Was kann jetzt schon noch passieren!“
„Beschrei es nur nicht noch einmal!“ warnte Petra und merkte gar nicht, daß sie Stine duzte. „Gestern hast du schon –“
„Na ja, toi, toi, toi, hätt’ ich wirklich nicht sollen. Alle Reiter sind abergläubisch.“ Sie lachte Vater an. „Sie sind Lehrer von Beruf, nicht wahr? Auch abergläubisch?“
„Eigentlich nicht – aber beschreien soll man nichts, das ist wahr. Kennen Sie vielleicht die Geschichte von den zwei Atomphysikern? Auf einer Gesellschaft fallen dem einen ein paar Kastanien aus der Tasche, als er etwas herausholen will. ‚Kastanien?‘ fragt der andere. Teilen Sie etwa auch den Aberglauben, daß die gut gegen Rheuma sind? Das ist doch nur ein dummer Schnack.‘
‚Natürlich, ja. Aber ich hab’ gehört, es hilft auch, wenn man nicht dran glaubt‘, sagt der andere, ein ebenso kluger Kopf. Ja, so ist es. Man bestreitet, abergläubisch zu sein, und klopft doch an Holz oder sagt toi, toi, toi! Meine Schüler dürfen das natürlich nicht wissen“, sagte Vater etwas verlegen. Anja fand ihn in diesem Augenblick richtig goldig.
Sie putzten. Und dann legten sie die Geschirre auf und banden die Ponys an. Vor den Wagen wollte Stine sie noch nicht stellen, sie müßten dann noch so lange warten. „Jetzt heim mit euch, ihr beiden“, sagte sie, „gewaschen, umgezogen, fein gemacht. Ich warte hier.“
„Darf ich Ihnen Gesellschaft dabei leisten?“ fragte Vater. „Ich bin zu Hause, glaub’ ich, jetzt recht überflüssig. Warten Sie, ich sehe zu, daß ich im Reiterstüble eine Tasse Kaffee für Sie bekomme – und für mich auch“, fügte er lachend hinzu. „Stallarbeit macht durstig.“
Eins hatten sich Anja und Petra niemals recht vorstellen können: Cornelia im Brautkleid. Als sie die junge Braut jedoch aus dem Auto steigen sahen, fanden sie sie wie eh und je richtig. Sie trug ein weißes Kostüm – engen Rock, knappe Jacke –, im Knopfloch eine Rosenknospe. Dazu eine Kappe, die ihr herbes Gesicht noch klarer und hübscher machte. Onkel Kurt strahlte, als er sie begrüßte, und dazu hatte er auch ein volles Recht, fanden die beiden Mädchen.
Nun gab es das „kleine Frühstück“, Vater sagte ein paar Worte, man stieß auf das Brautpaar an, und Petra und Anja trugen die Platten mit den Schnittchen herein. Die beiden Mädchen hatten weiße Rollis an und darüber weiße Schürzen gebunden, damit man die Reithosen nicht sah. Cornelia sah sie trotzdem, fragte aber nicht. Ob sie etwas ahnte?
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