Lise Gast - Anja, Petra und die Pferde
Здесь есть возможность читать онлайн «Lise Gast - Anja, Petra und die Pferde» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Anja, Petra und die Pferde
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Anja, Petra und die Pferde: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Anja, Petra und die Pferde»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Anja, Petra und die Pferde — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Anja, Petra und die Pferde», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
„Also wir wollten – wenn Cornelia und Onkel Kurt heiraten – wir haben uns ausgedacht – als Überraschung –“ sie sprudelte auf einmal alles hervor. Daß sie Stine kennengelernt und sie gebeten hatten, das Brautpaar vierspännig zur Kirche zu fahren, mit einem blumengeschmückten Ponywagen, Stine auf dem Bock und Petra und sie als Beifahrerinnen neben ihr, alle drei in Reitkluft, Stine sogar mit Zylinder und weißen Handschuhen, wunderbar festlich. Und nun –
„Nun?“
„Ja, nun geht es nicht. Wir haben gehört, daß Onkel Kurt und Cornelia, die natürlich davon nichts ahnen dürfen, mit ihren beiden Autos direkt zur Kirche fahren werden. Aufs Standesamt gehen sie schon am Tag vorher, und nun ist alles verdorben. Petra brachte es heute vormittag mit in die Schule. Stine weiß es noch gar nicht –“
Anjas Gesicht war ganz trostlos. Mutter sah sie nachdenklich an.
„Ja, das wäre natürlich schade. Das ist –“
„Und wir haben schon Fahren geübt. Petra hat sich dabei die Knie aufgeschlagen beim Aufspringen – und Stine freut sich auch – und –“ Sie verstummte. Mutter spürte ihren tiefen Kummer.
„Vierspännig, sagst du? Mit Pferden?“
„Mit Ponys. Mit kleinen – also süß –“ Anja kam ins Schildern. Sie erzählte alles. Es war vielleicht das erste Mal, daß sie Mutter so ausführlich von Pferden erzählte. Immer hatte sie gemeint, Mutter interessierte sich ja doch nicht dafür. Jetzt aber wurde sie eines Besseren belehrt.
„Hör mal, Anja“, sagte Mutter nämlich nach einer Weile, in der sie nachgedacht hatte, „ich wüßte was. Wie wäre es, wenn wir Onkel Kurt und Cornelia vorschlügen – ganz harmlos, ohne was von Pferden zu erwähnen –, daß sie sich nicht erst vor der Kirche, sondern schon vorher hier bei uns träfen? Ich könnte sie doch zu einem kleinen Frühstück mit einem Glas Sekt einladen, ehe sie zur Kirche fahren? Und wenn sie herauskommen, um ins Auto zu steigen, steht die Kutsche da! Und ihr führt sie hin!“
„Mutter –“
„Und nach der Kirche kutschiert ihr sie in das Lokal, in dem wir dann essen und feiern wollen! Was meinst du?“
„Zu einem kleinen Frühstück? Hättest du denn Zeit dafür?“ fragte Anja verhalten, aber aufs äußerste gespannt. „Die Hochzeit ist am Samstag, am schulfreien Samstag, Cornelia hat das so eingerichtet, damit Vater frei hat und wir auch. Aber so ein Frühstück macht doch viel Arbeit, für mindestens zehn Mann hoch, denn ein paar Freunde kommen auch –“
„Das würde ich schon schaffen. Man kann ja am Tag vorher alles vorbereiten, und vielleicht kommt auch Petra und hilft mit, ehe ihr den Pony wagen holt.“
„O Mutter, natürlich helfen wir dir! So ginge das, und Cornelia und Onkel Kurt werden überrascht. Und ihr könntet die Kutsche sehen und alles –“ Anjas Stimme klang jubelnd vor Glück.
Mutter lachte. Und dann stürzte Anja ans Telefon, um Petra zu benachrichtigen. Mutter sah ihr nach.
Natürlich gab das einen Haufen Arbeit und Durcheinander und Rummel. Aber wenn sich Anja darüber so freute ...
Es wurde wahr
Stine, bei allen Pferdeleuten bekannt, hatte sich mit dem Reitverein in Verbindung gesetzt, und Herr Taube erlaubte gutmütig, die Ponys für eine Nacht bei ihm unterzustellen, als er hörte, daß es sich um Cornelias Hochzeit handelte. So fuhren sie am Freitag zu dritt vierspännig über Land, Stine auf dem Bock, die beiden Mädchen neben ihr, sozusagen als Hauptprobe. Schon das allein war ein großes Vergnügen, das anderen ein ganzes Leben lang nicht widerfährt, und Anja und Petra platzten fast vor Stolz, als sie am Reitverein vorfuhren und sich bewundern ließen. Zum Glück standen ein paar Reitschüler im Hof und sahen sie. Auch Frau Taube, die Mutter des Reitlehrers, hatte, von Petra und Anja vorgewarnt, am Fenster gelauert ... Die Hauptprobe verlief ohne Ärger und Zwischenfälle. Die Ponys waren wie geschmiert gelaufen, kein Geschirrstück hatte gefehlt, kein Eisen sich gelockert.
„Eigentlich hätte es ja ein paar Pannen geben müssen“, sagte Stine, als die Ponys glücklich in der Laufbox untergebracht waren. Alle vier standen zusammen, keins war angebunden, was sie nicht gewöhnt waren. „Meist gibt es fürchterlichen Ärger bei der Hauptprobe, und die Aufführung klappt. Hoffentlich ist es nun nicht umgekehrt.“
„Es muß ja nicht“, sagte Vater, der, eingeweiht in die Überraschung, zum Reitverein herübergekommen war. „Bleiben Sie heute bei uns?“ fragte er Stine. Die aber schüttelte den Kopf.
„O nein, ich hab’ ja meine drei kleinen Burschen zu Hause, die ich versorgen muß, einen Mann und eine ganze Anzahl Ponys außer diesen. Anja hat versprochen, daß sie mir ihr Fahrrad leiht, damit sause ich heim.“
„Das kommt nicht in Frage“, sagte Vater sogleich, „ich borg’ mir einen Wagen und fahre Sie zurück. Und hole Sie morgen früh ab. Sie müssen nur sagen, wann.“
„Prima!“ rief Stine. „Was soll nun noch schiefgehen?“
Ja, was eigentlich?
Erst einmal verschlief Anja. Das hätte sie nie für möglich gehalten. Weil sie so aufgeregt war, hatte sie gar keinen Wecker gestellt. Am Abend hatte sie mit Mutter noch bunte Schnittchen zurechtgemacht, die nun im Kühlschrank warteten, Gläser geputzt und Papierservietten gefaltet. So war es spät geworden, und dann konnte sie lange nicht einschlafen.
Nun, allzu spät war es nicht. Anja fuhr wie der Teufel in Hose und Pullover und warf einen Blick aus dem Fenster: Regen? Oder gutes Wetter? Regen wäre blöd, obwohl es heißt, daß es Glück bringt, wenn es der Braut in den Kranz regnet. Aber im offenen Viersitzer?
Kein Regen. Es schien sehr kalt zu sein, über dem kleinen Rasen vor dem Haus lag es wie eine hellgraue Schicht: Reif. Es war ja Herbst, ziemlich spät im Jahr. Anja rannte und zog den Anorak im Laufen an. „Bin sofort wieder da“, rief sie der Mutter noch zu. Sie mußte schnell nach den Ponys sehen und ihnen guten Morgen sagen.
Atemlos riß sie die Stalltür auf, als sie angekommen war, lief die Stallgasse entlang – da war die Box, die Tür stand halb offen. Anja starrte hinein: leer.
Ach du lieber Augustin! Da mußte gestern abend noch jemand darin gewesen sein und hatte dann vermutlich den Riegel nicht richtig zugemacht. Ponys sind sehr erfinderisch im Öffnen von Riegeln, das wußte man hier im Reitverein wohl nicht; die Großpferde standen ja immer angebunden in ihren Ständen. Anja drehte sich um und wollte eben zur Tür, als sie auf Petra stieß. Petra hatte es auch hierhergezogen.
„Sie sind weg!“ japste Anja. Himmel, was nun?
„Stine anrufen!“ Anja meinte, das wäre das beste. Petra hielt sie zurück.
„Gleich Großalarm? Ich weiß nicht. Und Stine kann auch nicht mit dem Hubschrauber hier antanzen, die wartet ja auf deinen Vater. Erst suchen wir mal selber. Vielleicht sind sie gar nicht weit.“
„Aber – aber – sie kennen sich hier doch gar nicht aus. Sie können überall hingelaufen sein, in die Siedlung – oder –“
„Ich denke, sie sind Richtung Heimat gegangen“, sagte Petra, „das machen die meisten Pferde, die ausgebrochen sind. Von dort drüben sind wir gestern gekommen –“ Sie rannte schon los, Anja hastete hinter ihr her.
Und nun zeigte sich, daß der Reif, der die Koppeln bedeckte, etwas Gutes hatte: Im Reif sieht man Spuren. Natürlich nicht so deutlich wie im Schnee, aber immerhin. Die beiden Mädchen rannten um die Halle und sahen dann sehr deutlich: Hier mußten Pferde gelaufen sein. Der Rasen hinter der Halle auf dem Springplatz zeigte ein paar dunkle Streifen, lose nebeneinander, in der von Petra angenommenen Richtung.
„Los, hinterher!“ rief Petra, und sie rannten. Hier gingen die Spuren lang, ziemlich deutlich, wenn sich das Auge darauf eingestellt hatte; dann aber war der Grasplatz zu Ende, da sah man keine mehr. Die beiden Mädchen folgten dem engen Weg, den sie gestern hier entlanggekommen waren, am Fluß längs.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Anja, Petra und die Pferde»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Anja, Petra und die Pferde» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Anja, Petra und die Pferde» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.