Lise Gast - Anja, Petra und die Pferde

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Anja, Petra und die Pferde: краткое содержание, описание и аннотация

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Anja und Petra haben nur eines im Kopf: Pferde, Pferde, Pferde. Kein Wunder also, dass sich alles in ihrem Leben um die Vierbeiner dreht. Drei rührende Geschichten für alle Pferde-Fans über Turniere, Hochzeiten und vor allen Dingen Freundschaft. In diesem Band enthalten: Anja und Petra zu PferdeReiterferien mit Anja und PetraAnja und Petra im Turnier -

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„Ja, ja, ich bin ja da“, sagte sie, und setzte Reinhold richtig hin und gab ihm den Rest der Banane aufs neue in die Hand. „Jetzt sind wir mal alle drei ganz tüchtig. Ihr eßt eure Banane, und Anja räumt auf, aber fein, ganz fein, wie Mutter es gern hat.“

Sie bückte sich, stapelte, sortierte. Merkwürdig, jetzt gingen alle Spielsachen ins Regal hinein, es blieb sogar noch Platz frei. Anja legte die Bilderbücher aufeinander, fand eine alte Klapper, die Volker früher so geliebt hatte, daß er ohne sie nicht spazierenfahren und einschlafen konnte, und gab sie ihm in die Hand. Er strahlte auf. Anja lachte ihn an.

„Nicht wahr, das ist fein? Da freust du dich.“

Sie hatte gar nicht gemerkt, daß sie lachte. Gerade kam Vater herein. Vorhin hatte sie immerzu nur gelauscht, ob sie nicht Schritte und das Umdrehen des Schlüssels hören würde. Jetzt stand er, ohne daß sie ihn hatte kommen hören, in der Tür.

„Vater –!“

„Anja! Nein, bist du tüchtig!“

Vaters Gesicht war verändert, sie hatte es sofort gesehen. War –

„Geht es Mutter besser?“ fragte sie atemlos. Er nahm sie in die Arme und drückte sie.

„Ja. Ein bißchen besser. O Anja, bin ich froh –“

Kann die Sonne aufgehen, auch wenn es schon Nachmittag ist?

„Hör mal, Tochter“, sagte Vater nach einer Weile, „du hast dich so wacker geschlagen, nicht nur die Jungen gut gehütet, sondern auch so schön aufgeräumt. Wie steht es, hast du noch Schularbeiten zu machen oder sonst etwas vor? Ich könnte dich jetzt gut einmal ablösen. Lauf, wenn du magst. Oder möchtest du vielleicht auf einen Sprung in den Reitverein?“

„O nein, Vater, danke. Aber –“

„Aber?“

„Ich möchte Petra noch mal anrufen.“

„Noch mal? Hast du es denn schon einmal versucht?“

„Ja, aber sie war nicht zu Hause. Ich möchte –“ in diesem Augenblick schellte es an der Tür. Anja sprang auf und flitzte wie der Wind in den Flur. Es war, als wüßte sie, wer kam. Sie riß die Tür auf – wahrhaftig!

„Petra! Und ich dachte, du wärst ...“

„Im Reitverein? Pustekuchen! Mutter war gestern abend so sauer, daß ich so spät angetanzt bin, da hab’ ich heute Tausenderlei für sie in der Stadt besorgen müssen. Und ich wollte doch zu dir!“

„Wolltest du?“ In Anjas Herz ging die Sonne auf, das zweite Mal heute. Petra hatte sie nicht verlassen! Sie war nicht ohne sie zum Reitverein gefahren. Ihr erster Weg, nachdem sie zu Hause gut Wetter gemacht hatte, führte zu ihr! Anja fühlte es heiß in ihrem Herzen aufsteigen vor Glück: Petra war treu. Gleichzeitig aber schämte sie sich auch und gab das ehrlich vor sich zu. Ein einziges Mal war Petra nicht dagewesen, als sie anrief, und schon glaubte sie, sie habe sie vergessen.

„Ach, weißt du, es war so schrecklich. Die Angst um Mutter – und Vater weg und du nicht zu erreichen. Jemand am Telefon bei euch sagte, du wärst im Reitverein. Das stimmte also gar nicht.“

„Nein. Hille war das sicherlich, Hille, unsere Perle. Sie ist sonst sehr nett, aber daß ich dauernd weg bin, das ärgert sie. Wir verstehen uns nämlich sonst sehr gut, nicht so gut wie du und ich, aber Spaß haben wir auch miteinander. Sie reitet nicht, weißt du.“

„Ach so. Und da beneidet sie dich.“ Das konnte Anja verstehen.

„Aber davon abgesehen ist sie sehr nett und tüchtig! Und lustig! Meine Mutter sagt immer, die würde auch mit sieben Kindern fertig, spielend. Und –“

„Wer wird spielend mit sieben Kindern fertig?“ fragte Vater jetzt sachte dazwischen. Er hatte Petras temperamentvolle Äußerung mitgehört.

„Hille, unsere Staubsauger-Fee. So nennt Mutter sie manchmal. Oder Hausmütterchens rechte Hand. Wenn was weg ist, heißt es: ‚Nicht verzagen, Hille fragen.‘ Bei uns ist nämlich oft was weg, vor allem bei Martina. Die ist einmalig liederlich. ‚Wer ordentlich ist, ist nur zu faul zum Suchen‘, sagt sie. Na ja, pingelig ordentlich bin ich auch nicht.“

Vater lachte.

„Das war mir auch noch nicht aufgefallen. Außer beim Reiten. Da geht doch bei dir alles wie am Schnürchen, oder? Ich meine, da bist du ordentlich beim Putzen und Satteln und Aufzäumen und dem allen –“

Petra sah zu ihm auf.

„Das muß aber auch sein“, sagte sie ernsthaft. „Das Pferd kann doch nicht sagen, wenn etwas nicht stimmt. Wenn etwas kneift oder schabt oder sonstwie unangenehm ist. Wenn es Satteldruck hat oder das Kopfstück nicht richtig sitzt oder – das ist so ähnlich, wie wenn bei uns meinetwegen ein Nagel im Schuh ist oder der Gürtel oder irgendein Gummizug zu eng sind. Schon eine falsch sitzende Naht kann einen beim Reiten zur Verzweiflung bringen. Wir können das ändern, das Pferd aber nicht. Deshalb muß man das alles ganz genau und ordentlich machen.“

Anja hörte aufmerksam zu. Ihr war das noch nie ganz klargeworden. Aber sie sah es ein. Petra konnte so was gut erklären. Später kam Vater noch einmal auf Hille zurück, auf die tüchtige Haushilfe bei Hartwigs.

„Wenn wir so eine hätten, jedenfalls für die Zeit, in der Mutter im Krankenhaus ist“, sagte er sehnsüchtig.

„Ja, da wär’ Hille genau richtig“, sagte Petra, „Sie müssen doch vormittags in die Schule, und Anja auch. Was soll dann mit den beiden kleinen Jungen werden?“

„Das ist es ja“, sagte Vater. Es klang ziemlich verzagt. Da hatte Petra wieder einmal eine ihrer zündenden Ideen.

„Hille müßte herkommen, wenigstens den Vormittag über“, sagte sie, „vielleicht tut sie es, wenn Sie sie bitten und meine Mutter einverstanden ist? Mutter würde schon nicht nein sagen, sie weiß ja, daß Sie Zwillinge haben. Und gerade welche im schlimmsten Alter.“ Petra hatte manchmal mit Anja zusammen die kleine Rasselbande hüten müssen und wußte, wie mühsam das ist. „Das wäre doch eine Art von Nachbarschaftshilfe. Bei einer Familie, die näher bei uns wohnt, hat Hille schon einmal so ausgeholfen, als die Mutter im Krankenhaus lag.“

„Wirklich? O Petra, das ist ein toller Gedanke! Aber sie hat doch bei euch zu tun.“

„Freilich, aber das kann man doch einrichten. Damals ging es auch. Dann steht sie eben eher auf – und manches, was man sonst vormittags tut, kann man ja nachmittags machen, vorbereiten – und Mutter ist ja auch noch da.“

„Ich würde sie natürlich gut bezahlen“, sagte Vater eifrig. Petra lachte.

„Eben. Sie spart nämlich auf den Führerschein. Deshalb wird sie sicherlich mitmachen, denke ich.“

„O Petra, würdest du sie mal fragen? Zuerst natürlich deine Mutter, die müßte ja einverstanden sein ...“

„Mutter? Lieber nicht“, sagte Petra und schnitt ein klägliches Gesicht, „jedenfalls nicht heute und morgen. Mutter ist sicher noch auf hundert wegen mir. Das müßten Sie schon selber machen.“

„Da hast du recht“, sagte Vater. „Am besten, ich fahre gleich mal zu euch, telefonisch geht so was schlecht. Bleibt ihr hier, ihr beiden hilfreichen Geister? Ich bin ja jetzt auf Hilfe von allen Seiten angewiesen –“

Sie nickten ihm zu. „Paß auf, das klappt“, sagte Petra, und Anja sah sie dankbar und bewundernd an.

„Und nachmittags bin ich da. Ach, Petra, und Mutter geht’s besser! Ich hatte Angst wie in meinem ganzen Leben noch nicht. Ich glaube, das vergess’ ich nie!“

Vierspännig

„So, jetzt können wir“, sagte Stine. Sie hatten die vier Shetties eingespannt, zwei an die Deichsel des kleinen Viersitzer-Wagens und zwei davor, ohne Deichsel. Anja hielt die beiden vorderen Ponys am Kopfstück und Petra das linke der beiden anderen. Stine war auf den Bock geklettert und hatte die Zügel genommen. „Laßt los und steigt dann gleich auf, aber flink!“

Anja und Petra hatten nur darauf gelauert. Die Ponys anscheinend auch. Lettchen, die kleine Rappstute, die vorn links stand, sprang sofort hoch, sprang „ins Geschirr“, wie man es nennt, wenn ein Pferd nicht anzieht, sondern sich auf die Hinterbeine stellt und dann vorwärts springt. Stine berührte den kleinen Unband mit der Peitsche.

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