Katja Freeh - Liebe ist kein Beinbruch

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In dem Roman «Solange du bei mir bist» wird die todkranke Bettina überraschend wieder gesund, doch was wäre, wenn Bettina tatsächlich sterben und Charlie ihr ganzes Vermögen erben würde? In dieser
alternativen Version kehrt Charlie nach vier Monaten Ehe von Fidschi zurück, wo Bettina auf ihrer Hochzeitsreise gestorben ist. Von Tanja mit tiefster Verachtung empfangen, weil Charlie mit Bettinas Geld nun wieder ihre Vergnügungssucht ausleben kann. Doch trotz aller Verachtung kriegt Tanja ihre Gefühle für Charlie einfach nicht in den Griff, was ihr deutlich klar wird, als sie sich intensiver um Charlie kümmern muss, nachdem Charlie sich den Knöchel verstaucht hat. Da sie den Eindruck hat, dass sie nichts von Charlie erwarten kann, vor allem keine Liebe, obwohl sie immer noch den Funken ihrer eigenen Liebe zu Charlie in sich trägt, bleibt Tanja nur die Flucht in eine andere Stadt – aber das Schicksal hat mit ihr und Charlie doch noch einiges vor . . .

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»Nein«, sagte Tanja. »Das nützt nichts.«

»Dachte ich mir.«

Da sie jetzt im Penthouse angekommen waren, öffnete sich die Fahrstuhltür, und mühsam bewegten sie sich wie siamesische Zwillinge hinaus.

»Das hoffe ich«, gab Tanja zurück, während sie versuchte, nicht zu eilig zu gehen, denn eigentlich wollte sie das alles hier möglichst schnell hinter sich bringen. »Nur weil man sagt, es tut mir leid, ist nichts ungeschehen gemacht. Es bleibt alles, wie es ist. Deshalb kann man sich so ein Tut mir leid auch sparen.«

»Es tut mir aber wirklich leid«, sagte Charlie. »Kannst du . . .?« Sie griff in ihre Tasche und reichte Tanja den Schlüssel.

Tanja nahm ihn und schloss auf. »Wie sollte man das bei dir unterscheiden?«, fragte sie währenddessen. »Ob dir etwas wirklich leidtut oder nicht? Du hast das früher oft genug gesagt. Und es war nur eine Phrase, weiter nichts.«

»Was ich alles gesagt habe . . .«, murmelte Charlie. Sie hielt sich am Türrahmen fest, und als Tanja sie wieder stützte, hüpfte sie neben ihr in die Wohnung hinein.

»Ja, das würde wohl Bände füllen«, stimmte Tanja ihr zu. Sie geleitete Charlie noch zum Sofa und hielt sie ein wenig fest, während sie sich setzte, dann richtete sie sich wieder auf. »Eine mehrere Bände umfassende Casanova-Geschichte.«

»Darum ging es mir nicht immer«, behauptete Charlie, die jetzt zu ihr hochblicken musste.

»Ach? Dann habe ich das wohl missverstanden«, sagte Tanja. Sie ging zur Theke hinüber, die Teil der Bar in Charlies Wohnzimmer war, und griff nach dem Whiskey im Regal. »Das Eis?«, fragte sie. »Im Behälter ist nichts.«

»In der Küche«, sagte Charlie. »Du musst einfach nur auf die Taste am Eisfach drücken, dann kommt es raus.«

»Ich erinnere mich«, bemerkte Tanja trocken. »So lange ist es auch noch nicht her, dass ich hier war. Es sei denn, du hättest dir zwischenzeitlich einen neuen Kühlschrank zugelegt. Aber da du sicher nicht auf deine Bequemlichkeit verzichten willst«, sie ging zur Tür Richtung Küche, »wäre das wohl ein ähnliches Modell.«

»Ich wusste nicht, dass du mich so sehr hasst«, hörte sie Charlies Stimme in ihrem Rücken, und sie klang wirklich ziemlich erstaunt.

»Hassen?« Tanja schüttelte den Kopf, drehte sich zu Charlie um und musterte sie, wie sie da nicht sehr fotogen verwurschtelt auf dem Sofa lag. »Ich hasse dich doch nicht. Um jemanden hassen zu können, muss man ihn zuerst einmal sehr geliebt haben. Und so sehr habe ich dich nicht geliebt.«

Dann ging sie in die Küche weiter und ließ Charlie mit einem konsternierten Gesichtsausdruck zurück.

4

»Das ist lecker.« Charlie streckte Tanja ihren Eislöffel entgegen und lächelte sie verführerisch an. »Probier mal.«

Wie jedes Mal, wenn sie Charlie ansah, schlug Tanjas Herz höher. Man hätte sogar sagen können, ihr ganzer Körper schlug höher, Charlie entgegen. So etwas hatte sie noch nie erlebt. Charlie löste Dinge in ihr aus, die sie sich noch nicht einmal hatte vorstellen können.

Manchmal fragte sie sich, ob sie tatsächlich verliebt in Charlie war, ob so etwas so schnell gehen konnte. Liebe auf den ersten Blick. Das hatte sie immer für ein Märchen gehalten. Und irgendwie war es auch ein Märchen. Aber es fand wirklich statt, hier und jetzt zum Beispiel in diesem Eiscafé, in das Charlie sie eingeladen hatte.

Sie wusste, dass Charlie reich war. Sie war die Nichte der Chefärztin, in deren Klinik Tanja als Assistenzärztin arbeitete. Und auch Professor Lüders war reich. Aber man merkte es ihr nicht an. Sie hatte einen Großteil ihres Vermögens, wenn nicht alles, in diese Klinik gesteckt, und sie arbeitete, als wäre sie selbst dort angestellt. Sie hatte Tanja einmal lächelnd erzählt, dass sie schon von Kindertagen an nie etwas anderes hatte werden wollen als Ärztin, das war immer ihr Traumberuf gewesen.

Anscheinend war sie in ihrer Jugend auch eine gute Sportlerin gewesen, eine hervorragende Schwimmerin. Sie hätte sogar Chancen auf die Olympiade gehabt. Aber sie hatte sich für den Arztberuf entschieden, weil ihr das wichtiger war, weil sie nie etwas anderes hatte tun wollen.

Tanja bewunderte das, und sie sah zu Professor Lüders auf wie andere vielleicht zu einem Professor Sauerbruch. Sie war ihr großes Vorbild. Wenn sie einmal eine so gute Ärztin sein würde wie Professor Lüders, würde sie stolz auf sich sein.

»Es schmilzt.« Charlies schmeichelnde Stimme holte sie in die Wirklichkeit zurück. »Willst du nicht?«

»Doch, natürlich.« Schnell schloss Tanja ihre Lippen um Charlies Löffel und ließ sich den Geschmack des Sahneeises auf der Zunge zergehen. »Sehr lecker, wirklich.«

»Hab ich nicht gesagt, dass man hier das beste Eis in der Stadt kriegt?« Charlie lachte, zog den Löffel zurück und steckte ihn sich wieder in den Mund, ohne ihn noch einmal mit Eis gefüllt zu haben. »Mhmm . . .«, machte sie und schaute Tanja begehrlich an. »Leckerer geht’s nicht.«

Tanja wurde rot. Jedenfalls spürte sie, wie Wärme in ihre Wangen stieg, und das bedeutete normalerweise, dass sie rot wurde. Im Moment sah sie sich ja nicht. »Charlie . . .«, sagte sie verlegen und wandte den Kopf zur Seite.

»Du bist mindestens genauso lecker wie dieses Eis«, setzte Charlie ihren Angriff auf Tanjas Schamgefühl fort und beugte sich vor. »Glaubst du das nicht?« Sie flüsterte, aber dieses Flüstern klang für Tanja so laut in ihren Ohren, als hätte Charlie durch ein Megafon gesprochen. »Meine Güte, ich könnte dich –« Abrupt lehnte Charlie sich zurück und benutzte ihren Löffel nun wieder für das, wofür er gedacht war, nämlich um Eis damit zu essen.

»Aber hier doch nicht, Charlie«, antwortete Tanja, woraufhin sie sich ebenfalls mit so viel Eis wie möglich in ihrem Mund abzukühlen versuchte.

»Wieso?« Charlie lachte wieder. »Die haben doch eine Toilette. Ich wäre da ganz diskret. Für dich. Wir sind ja hier nicht in St. Tropez, wo man sich auch mal über den Tisch legen kann.«

Solche Sprüche, die Charlie des Öfteren von sich gab, ließen Tanja immer etwas verwirrt zurück. Meinte sie das jetzt wirklich ernst oder scherzte sie nur? »Ich war noch nie in St. Tropez«, entgegnete sie schluckend. Auf die Bemerkung mit der Toilette wollte sie lieber gar nicht näher eingehen. Denn sie stellte sich gerade vor, wie Charlie sie dort auszog und – Nein, lieber nicht.

»Da hast du nichts verpasst«, meinte Charlie wegwerfend. »Immer nur dieselben alten Leute. Da ist fast niemand unter dreißig. Schon ein bisschen angestaubt alles.« Ihre Mundwinkel zuckten heftig. »Aber die alten Hippies sind manchmal wilder als wir heute. Müssen sich wohl immer noch was beweisen.«

Wenn Charlie so redete, merkte Tanja immer wieder, wie unterschiedlich ihre Leben waren. Sie selbst stammte aus einer ganz normalen Familie, nicht reich, nicht arm, und selbstverständlich waren sie auch schon an verschiedenen Orten der Welt gewesen, auf Urlaub.

Aber für Charlie war das kein Urlaub, es war ihr tägliches Leben. Sie jettete schnell mal auf die Malediven oder die Seychellen oder sonst wohin, nur für ein Abendessen oder eine Party.

So etwas wäre Tanja nie in den Sinn gekommen. Und sie hätte auch weder das Geld noch die Zeit dafür gehabt. Die hatte sie bis zum Abitur zuerst mit der Schule verbracht, dann mit dem Medizinstudium und nun mit ihrem Dienst als Assistenzärztin. Auch wenn sie keine Assistenzärztin mehr war, würde das so weitergehen. Außerhalb des Urlaubs, der einmal oder höchstens zweimal im Jahr ein bisschen Ruhe gönnte, war man immer eingespannt und musste arbeiten.

Charlie natürlich nicht. Charlie hatte Geld wie Heu. Sie hatte es geerbt und musste nichts dafür tun. Deshalb hatte sie auch Zeit wie Heu. Und irgendwie musste die ja gefüllt werden.

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