Katja Freeh - Liebe ist kein Beinbruch

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In dem Roman «Solange du bei mir bist» wird die todkranke Bettina überraschend wieder gesund, doch was wäre, wenn Bettina tatsächlich sterben und Charlie ihr ganzes Vermögen erben würde? In dieser
alternativen Version kehrt Charlie nach vier Monaten Ehe von Fidschi zurück, wo Bettina auf ihrer Hochzeitsreise gestorben ist. Von Tanja mit tiefster Verachtung empfangen, weil Charlie mit Bettinas Geld nun wieder ihre Vergnügungssucht ausleben kann. Doch trotz aller Verachtung kriegt Tanja ihre Gefühle für Charlie einfach nicht in den Griff, was ihr deutlich klar wird, als sie sich intensiver um Charlie kümmern muss, nachdem Charlie sich den Knöchel verstaucht hat. Da sie den Eindruck hat, dass sie nichts von Charlie erwarten kann, vor allem keine Liebe, obwohl sie immer noch den Funken ihrer eigenen Liebe zu Charlie in sich trägt, bleibt Tanja nur die Flucht in eine andere Stadt – aber das Schicksal hat mit ihr und Charlie doch noch einiges vor . . .

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Der Pfarrer, der schon in der Kapelle gesehen hatte, dass dies eine sehr kleine Beerdigung war, wandte sich mit fragendem Blick an Charlie. »Erwarten Sie sonst noch jemanden, Frau Flemming? Oder kann ich anfangen?«

Müde wandte Charlie ihr Gesicht ihm zu. »Ich erwarte niemanden mehr.«

Er nickte und begann mit einer kurzen Grabrede, die die Tote noch einmal als einen guten Menschen darstellte, der viel zu früh gestorben war. Etwas Ähnliches hatte er auch schon in der Kapelle gesagt, in etwas längerer Form. All seine Informationen mussten von Charlie stammen, denn sie gingen nicht darüber hinaus, was sie in den kurzen vier Monaten ihrer Ehe erfahren haben konnte. Da Bettina Hersbach-Flemming keine Familie mehr gehabt hatte, hatte der Pfarrer sonst niemanden fragen können.

So war auch dieser Teil der Beerdigung schnell beendet, und der Pfarrer trat mit einem Segensspruch zum Abschluss zurück.

Schon die ganze Zeit hatte Charlie eine weiße Lilie in der Hand gehalten – das einzige, das ihre schwarze Gestalt auflockerte –, nun beugte sie sich vor und legte die Blume auf den Sarg. Als sie sich daraufhin abwandte, nickte Petra Lüders dem Pfarrer zu, und gleich darauf begann der Sarg sich zu senken.

Glücklicherweise hatte Tanja noch nicht an vielen Beerdigungen teilnehmen müssen, und sie fragte sich, ob alle Beerdigungen so etwas Gespenstisches hatten. Sicherlich hatte es auch etwas damit zu tun, dass kaum jemand hier war. Ein paar Leute gingen jetzt an Charlie vorbei und gaben ihr die Hand, aber da sie nicht zur Familie gehören konnten, waren das wohl ehemalige Kollegen von Bettina Hersbach oder Nachbarn. Es war schnell wie ein Spuk vorbei, und dann blieben nur noch Tanja, Professor Lüders, Charlie und ihre Mutter übrig.

»Komm«, sagte Petra Lüders zu ihrer Nichte. »Hör dir das nicht an, wenn die Erde auf den Sarg fällt. Das ist ein furchtbares Geräusch. Das muss nicht sein.« Sanft zog sie sie mit sich vom Grab weg.

Tanja wunderte sich, wie behutsam Professor Lüders mit Charlie umging. Meistens hatte es ja Krach gegeben, wenn Charlie in die Klinik gekommen war. Weil sie immer nur Geld von ihrer Tante wollte. Aber das hatte sich jetzt natürlich erledigt.

»Wo habt ihr reserviert?«, fragte die Stimme von Madita Flemming, die Charlies so ähnlich und auf der anderen Seite doch so unähnlich war, in die Stille hinein.

»Reserviert?« Charlie blickte sie verständnislos an.

»Na ja, Leichenschmaus. Nennt man das nicht so?« Anscheinend entrüstete Madita Charlies Verständnislosigkeit geradezu. »Macht man doch immer nach einer Beerdigung.«

Petra Lüders hob die Augenbrauen. »Für wen?«, fragte sie. »Es ist ja außer uns niemand da.«

»Und wer sind Sie?« Plötzlich richteten Maditas glitzernde Augen sich auf Tanja. »Sie gehören doch nicht zur Familie. Sonst müsste ich Sie kennen.«

Tanja hatte oft in Charlies Augen geschaut, und auch wenn sie damals verliebt gewesen war und eine rosarote Brille getragen hatte, so wie die ihrer Mutter hatten Charlies Augen nie ausgesehen, so hart und kalt. Gierig. Sie schienen fast nichts Menschliches zu haben, waren mehr wie die Augen eines Insekts, das rundherum nach Beute suchte.

»Das ist Dr. Kesten, meine Assistenzärztin«, sagte Petra Lüders in diesem Moment. »Sie hat mich freundlicherweise hierhergefahren, weil mir nicht nach Fahren war.«

Dankbar schaute Tanja sie an. Sie selbst hätte nicht gewusst, was sie sagen sollte, denn Madita Flemmings Blick hatte ihr die Sprache genommen und sie schwer irritiert.

»Lauter Ärztinnen.« Trocken lachte Madita auf. »Ach nein«, fügte sie dann mit einem Blick auf ihre Tochter hinzu. »Du hast es ja nicht geschafft.«

»Ich glaube, das reicht jetzt, Madita«, wies Petra Lüders sie scharf zurecht. »Charlie hat gerade ihre Frau begraben. Kannst du nicht ein Mal Rücksicht nehmen?«

»Ich bin gekommen, oder?«, verteidigte Madita Flemming sich schmollend wie ein kleines Kind. »Und dabei hasse ich Beerdigungen.«

Noch eine, die Beerdigungen hasst, dachte Tanja. Warum sind wir eigentlich alle hier?

»Du warst ja auch gar nicht eingeladen.« Charlies Stimme klang leise, aber bestimmt, als sie auf die Bemerkung ihrer Mutter antwortete. »Schließlich hast du Tina überhaupt nicht gekannt.« Auf einmal schaute sie Tanja an. »Danke, Tanja«, fuhr sie mit weicher Stimme fort, »dass du gekommen bist.«

Schluckend blickte Tanja zu Boden. Sie wusste nicht so recht, warum sie gekommen war, und sie wusste noch viel weniger, was sie erwartet hatte, aber das bestimmt nicht. »Gern geschehen«, murmelte sie. »Ich habe sie sehr gemocht. Auch wenn sie nur eine kurze Zeit meine Patientin war.«

»Es gibt also nichts zu essen? Oder zu trinken?«, drängte sich Madita Flemming mit einer ganz pragmatischen, für sie anscheinend sehr wichtigen Frage dazwischen. »Noch nicht einmal ein Glas Champagner?«

Drei Augenpaare richteten sich gleichzeitig auf sie, als ob sie sich abgesprochen hätten.

»Merkst du eigentlich gar nicht, wie peinlich du bist, Madita?«, fragte Petra Lüders, die sonst nie die Geduld verlor, mit einem so tadelnden Tonfall in der Stimme, dass es fast wie ein drohendes Grollen klang.

»Wenigstens bin ich keine solche Schlaftablette wie ihr.« Madita Flemmings flirrende Insektenaugen wanderten verärgert von einer zur anderen. »Ihr seid doch einfach nur langweilig.«

»Es zwingt dich niemand hierzubleiben, . . . Mutter«, sagte Charlie, und Tanja bemerkte, dass die Bezeichnung Mutter , die Charlie so gedehnt angefügt hatte, dass es sie sehr betonte, Madita Flemming fast zusammenzucken ließ. Mit einer so erwachsenen Tochter wie Charlie erinnerte sie das wohl unangenehm an ihr tatsächliches Alter.

»Tue ich auch nicht.« Maditas Nase hob sich trotzig in den Himmel. »Es gibt Orte, an denen Leute auf mich warten. Ich wollte nur nett sein, aber warum sollte ich hier meine Zeit verschwenden, wenn –«

»Wenn es woanders Champagner gibt?«, setzte Petra Lüders süffisant fort. »Ja, da kann ich dir nur zustimmen. Ein Friedhof lässt sich auch so schwer als bunter Partyplatz dekorieren. Ganz unverständlich.«

Kurz starrte Madita sie an, dann stieß sie hervor: »Ach, dann langweilt euch doch mit euch selbst!«, drehte sich um und stöckelte auf ihren hohen schwarzen Schuhen davon.

Petra Lüders seufzte. »Sie wird es nie lernen. Da ist wohl Hopfen und Malz verloren.«

Tanja hätte ganz gern das eine oder andere bezüglich Charlies Mutter gefragt, aber sie traute sich nicht. Auf jeden Fall hatte Charlies Art, die Welt zu sehen, und wie sie sich anderen gegenüber verhielt, sicher auch etwas mit dieser Mutter zu tun, das war ihr in der kurzen Zeit von Madita Flemmings Anwesenheit – oder wohl eher Madita Flemmings Auftritt – schlagartig klargeworden.

Eine Entschuldigung war das aber nicht. Schließlich war Charlie mittlerweile mehr als erwachsen und konnte ihre eigenen Entscheidungen treffen. Tanjas Lippen wurden schmaler. Es war so leicht, immer andere für die eigenen Fehler verantwortlich zu machen, aber in diese Falle würde sie nicht tappen. Dafür hatte Charlie sie zu sehr gegen ihren Charme abgehärtet.

»Ich muss dringend in die Klinik zurück.« Beinah wie um Verzeihung bittend schaute Petra Lüders zuerst Charlie und dann Tanja an. »Ihr Dienst ist doch beendet, nicht wahr, Dr. Kesten?«

Da sie immer noch ihren eigenen Gedanken nachgehangen hatte, zuckte Tanja etwas zusammen bei der Nennung ihres Namens. »Ja«, bestätigte sie schnell. »Mein Dienst ist für heute beendet.«

»Könnten Sie dann meine Nichte nach Hause bringen?« Ein leichtes Lächeln umspielte Petras Lippen. »Falls es nicht zu viel verlangt ist.«

»Ich kann allein fahren«, protestierte Charlie, wenn auch nur schwach. Die ihr sonst eigene Stärke schien sie ganz verlassen zu haben. »Ich bin ja auch allein hergekommen.«

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