Katja Freeh - Liebe ist kein Beinbruch

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In dem Roman «Solange du bei mir bist» wird die todkranke Bettina überraschend wieder gesund, doch was wäre, wenn Bettina tatsächlich sterben und Charlie ihr ganzes Vermögen erben würde? In dieser
alternativen Version kehrt Charlie nach vier Monaten Ehe von Fidschi zurück, wo Bettina auf ihrer Hochzeitsreise gestorben ist. Von Tanja mit tiefster Verachtung empfangen, weil Charlie mit Bettinas Geld nun wieder ihre Vergnügungssucht ausleben kann. Doch trotz aller Verachtung kriegt Tanja ihre Gefühle für Charlie einfach nicht in den Griff, was ihr deutlich klar wird, als sie sich intensiver um Charlie kümmern muss, nachdem Charlie sich den Knöchel verstaucht hat. Da sie den Eindruck hat, dass sie nichts von Charlie erwarten kann, vor allem keine Liebe, obwohl sie immer noch den Funken ihrer eigenen Liebe zu Charlie in sich trägt, bleibt Tanja nur die Flucht in eine andere Stadt – aber das Schicksal hat mit ihr und Charlie doch noch einiges vor . . .

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Kurz schaute Petra Lüders sie von hinter ihrem Schreibtisch an, als versuchte sie herauszufinden, wer sie war. Was nicht sein konnte, da sie sie kaum verwechselt haben konnte. »Meine Nichte hat es Ihnen gesagt? Sie haben sich getroffen?«, fragte sie zurück.

»Ja.« Tanja nickte. »Ich musste eine Patientin entlassen –« Sie brach ab. Deshalb hatte Petra Lüders sie bestimmt nicht kommen lassen. Das war Krankenhausalltag.

»Sie wissen, dass –« Petra Lüders stand auf, ging zum Fenster und schaute hinaus. »Sie wissen, dass Frau Hersbach gestorben ist? Frau Flemming, meine ich«, korrigierte sie sich sofort. »Sie war ja mit meiner Nichte verheiratet.«

In Tanjas Hals hatte sich während der paar Worte, die Charlies Tante gesagt hatte, ein Frosch gebildet. Deshalb musste sie sich zuerst räuspern, bevor sie sprechen konnte. »Ja«, sagte sie. »Ja, das weiß ich. Wir . . .«, sie zögerte, »wir wussten ja, dass das passieren würde.«

»Hmhm.« Auch wenn die Chefärztin mit dem Rücken zu ihr stand, sah Tanja, wie sie nickte. »Ja, das wussten wir. Es war nicht zu verhindern.« Sie drehte sich zu Tanja um. »Was ich vielleicht hätte verhindern sollen, wäre gewesen, dass meine Nichte jetzt ihre Witwe ist.«

Tanja wusste nicht, was sie dazu sagen sollte. Das waren doch eher Familienangelegenheiten, die sie nichts angingen. Was wollte Professor Lüders von ihr?

»Sie und Charlie . . .« Wieder musterte Petra Lüders sie, als versuchte sie herauszufinden, wen sie da vor sich hatte. »Sie und Charlie«, setzte sie noch einmal an, »waren einmal . . . enger befreundet, nicht wahr?«

Der Frosch in Tanjas Hals kehrte zurück. »Ja.« Das kam mehr wie ein Krächzen heraus. Deshalb räusperte sie sich erneut. »Aber das ist schon lange her.«

Ein leises Lächeln schlich sich in Professor Lüders’ Mundwinkel. »In Ihrem Alter ist das vielleicht lange. Von meiner Warte aus betrachtet war das ziemlich kurz vor Charlies Hochzeit mit Bettina Hersbach.«

Tanja schluckte. »So könnte man es natürlich auch sehen«, brachte sie mühsam hervor. »Aber das hat keine Bedeutung . . . mehr. Es ist auf jeden Fall viel passiert seither.«

»Sie haben eine neue Beziehung?« Die Chefärztin fragte das so direkt, und ihr Blick haftete wie ein Bühnenstrahler auf Tanja, dass ihr unter diesem Blick die Knie weich wurden.

»N-nein«, antwortete sie zögernd. »Das nicht. Ich habe keine Zeit für . . . so etwas. Ich bin ja fast Tag und Nacht hier in der Klinik.«

»Gut«, sagte Professor Lüders. Sie lächelte Tanja ziemlich warm an, fast als ob sie ihre Tante wäre, nicht Charlies. »Dann hätte ich eine große Bitte an Sie: Würden Sie mich auf die Beerdigung begleiten? Schließlich war Frau Hersbach auch Ihre Patientin, nicht nur meine.«

»Be-erdigung?«, stammelte Tanja.

»Nun ja. Die wird demnächst stattfinden«, führte Professor Lüders ihre Bitte aus. »In aller Stille, denn Bettina Hersbach hatte keine Familie mehr. Außer meiner Nichte. Es wird also kaum jemand dort sein. Ein paar Kollegen von Frau Hersbach vielleicht. Aber da sie meistens allein gearbeitet hat, wenn sie Bilder restaurierte, wird sich auch das in Grenzen halten. Ich fände es furchtbar, wenn meine Nichte allein am Grab stünde, deshalb habe ich ihr versprochen, da zu sein.«

Ehrlich gesagt wunderte Tanja sich, dass Charlie überhaupt vorhatte, am Grab zu stehen. Sie hätte eher gedacht, dass sie sich gleich wieder in das Nachtleben stürzen würde, das nur für relativ kurze Zeit durch ihre überstürzte Heirat unterbrochen worden war.

Vier Monate. Lediglich vier Monate. Professor Lüders hatte Bettina Hersbach bis zu einem Jahr gegeben, aber das war nur rein theoretisch gewesen. Wenn sie sich nicht anstrengte, wenn sie genügend Luft und Sonne bekam, wenn sie auf ihre Gesundheit achtete.

Luft und Sonne hatte sie sicherlich so viel sie wollte tanken können, auf der Weltreise, die Charlie mit ihr gemacht hatte, auch wenn sie sie nicht mehr hatte beenden können, aber keine Anstrengung? Charlie konnte sehr anstrengend sein, besonders in einer Beziehung. Bestimmt hatte sie keinerlei Rücksicht auf ihre junge, kranke Frau genommen.

Und Bettina Hersbach hatte nichts davon gewusst, wie krank sie war. Wie nahe dem Tode sie war. Sie war jung gewesen und hatte ganz sicher nicht auf ihre Gesundheit geachtet. Warum sollte sie auch? In ihrem Alter? Und mit Charlie an ihrer Seite, die sie wahrscheinlich von einem Tanzschuppen zum nächsten geschleppt hatte, von einer Party zur anderen. Und überall war Charlie garantiert der Star gewesen, die Discokugel in der Mitte, um die sich alles drehte. Auch Bettina Hersbach. Die sich dadurch übernommen hatte.

Und da sollte sie mit am Grab stehen und quasi Händchen halten? Dafür, dass Charlie ihrer jungen Frau, ihrer sehr reichen jungen Frau, wahrscheinlich keine ruhige Minute gegönnt hatte, um sie möglichst schnell beerben zu können?

Ihr Gesichtsausdruck musste das widerspiegeln, was sie dachte, denn Professor Lüders sagte anteilnehmend: »Sie wollen nicht?« Sie seufzte leicht. »Charlie hat Ihnen sehr wehgetan, nicht wahr?«

Kurz presste Tanja ihre Lippen zusammen. »Vier Monate«, sagte sie. »Nur vier Monate. Sie hatten bis zu einem Jahr prognostiziert.«

Petra Lüders nickte nachdenklich. »Bis zu«, wiederholte sie dann betont. »Das ist schwer einzuschätzen. Das wissen Sie doch selbst.«

»Sie sind aber die beste Ärztin, die ich kenne«, protestierte Tanja. »Und die erfahrenste. Sie irren sich normalerweise nicht.«

Professor Lüders’ Mundwinkel zuckten. »Das klingt, als wäre ich unfehlbar. Eine Göttin in Weiß, wie man das früher für gegeben hielt. Aber so etwas gibt es nicht. Wir alle sind fehlbar. Doch ganz davon abgesehen«, sie lächelte Tanja leicht wehmütig an, »sind Krankheiten manchmal einfach heimtückisch. Nicht berechenbar. Sie werfen all unsere jahrzehntelange Erfahrung über den Haufen, ohne auf irgendwelche Prognosen Rücksicht zu nehmen.«

»Bettina Hersbach war eine ruhige, zurückgezogen lebende junge Frau«, sagte Tanja bitter. »Sie hat alte Bilder restauriert und war glücklich damit. Tanzen ist sie wahrscheinlich nie gegangen, und eine Weltreise von einem Schickimicki-Treffpunkt zum nächsten wäre ihr von selbst nie in den Sinn gekommen. Deshalb hätte sie sich auf einer solchen Reise auch nicht überanstrengen können. Aber Charlie hat sie da durchgezerrt –« Ihre Lippen zitterten so sehr, dass sie abbrechen musste.

»Das denken Sie?« Petra Lüders schaute sie fast mitleidig an.

»Sie nicht?« Jetzt wurde Tanja richtig aufmüpfig, was sie ihrer bewunderten Chefin gegenüber noch nie getan hatte. »Sie haben Frau Hersbach selbst gesagt, sie sollte sich nicht überanstrengen, als sie entlassen wurde. Und mir haben Sie gesagt, dass sie wahrscheinlich viel glücklicher wäre, wenn sie keine Kreuzfahrt machen würde. Dass ihr Beruf ihre Berufung ist und sie nichts anderes braucht. Wenn sie das getan hätte, wenn sie weiterhin nur Bilder restauriert hätte, dann hätte sie sich nicht so kräftezehrend überlastet –«

»Dr. Kesten . . .« Petra Lüders kam auf sie zu und streckte ihre Hände nach Tanja aus. »Sie geben Charlie die Schuld, dass ihre Frau gestorben ist? Das sollten Sie nicht. Als Ärztin, die um Frau Hersbachs Krankheit wusste, schon gar nicht. Und noch weniger aus persönlichen Gründen.«

Wieder musste Tanja schlucken, aber diesmal aus Scham. »Da haben Sie natürlich recht«, sagte sie leise. »Es tut mir leid. Vielleicht hätte Bettina Hersbach noch ein wenig länger gelebt, wenn Charlie sie in Ruhe gelassen hätte –«

»Hören Sie auf, in diese Richtung zu denken.« Petra Lüders drückte besänftigend Tanjas Hände. »Das führt doch zu nichts. Wenn und Hätte sind keine guten Ratgeber. Wir wissen nicht, was passiert wäre, weil es eben nicht passiert ist . Spekulationen bringen niemanden weiter. Und ich glaube«, wieder lächelte sie Tanja auf diese tantenhafte Art an, die sie ihr gegenüber bisher noch nie gezeigt hatte, »wenn man noch so jung ist wie Sie, sollte man sich das Leben damit nicht verderben. Sie haben Ihr Glück noch vor sich. Schauen Sie nicht nach hinten, in die Vergangenheit, schauen Sie nach vorn, in die Zukunft.«

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