Edgar Burroughs - Tarzan – Band 5 – Der Schatz von Opar

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Tarzan – Band 5 – Der Schatz von Opar: краткое содержание, описание и аннотация

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Tarzan kehrt nach Opar zurück, wo sich eine verlorene Kolonie des sagenumwobenen Atlantis befinden soll. Während Atlantis selbst vor Tausenden von Jahren in den Fluten versank, bauten die Menschen von Opar weiterhin das Gold ab. Aber nur Tarzan weiß um den wahren Standort des GoldschatzesNatürlich weckt ein solcher Schatz die Gier der zwielichtigsten Gestalten. Ein desertierter belgischer Armeeoffizier, Albert Werper, der im Dienste eines kriminellen Arabers steht, folgt Tarzan heimlich nach Opar. Dort verliert Tarzan durch einen Unfall sein Gedächtnis.Die Orthografie wurde der heutigen Schreibweise behutsam angeglichen.Null Papier Verlag

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Da! jetzt zeig­te schon der kör­per­li­che Ge­ruch des Hir­sches Tar­zan die Nähe sei­ner Beu­te an. Also wie­der hin­auf in die Bäu­me – auf die un­te­re Ter­ras­se, von wo er den Bo­den über­sah und mit Ohr und Nase die ers­ten An­zei­chen der greif­ba­ren Nähe sei­ner Beu­te wahr­neh­men konn­te. Der Af­fen­mensch brauch­te nicht mehr weit zu strei­fen; da stand Bara wach­sam an der Ecke der in Mond­schein ge­ba­de­ten Lich­tung. Geräusch­los kroch Tar­zan durch die Zwei­ge, bis er ge­ra­de über dem Hirsch war. In der Rech­ten hielt er das lan­ge Jagd­mes­ser sei­nes Va­ters, im Her­zen koch­te die Blut­lust des Raub­tiers. Nur einen Au­gen­blick schweb­te er über dem ah­nungs­lo­sen Tier, dann stürz­te er sich auf den schlan­ken Rücken. Die Wucht sei­nes Kör­pers brach­te den Hirsch auf sei­ne Knie, und ehe er sich wie­der er­he­ben konn­te, fand das Mes­ser den Weg zum Her­zen. Als sich Tar­zan auf dem Rücken sei­nes Op­fers auf­rich­te­te, um dem Mond sei­nen schau­er­li­chen Sie­ges­ruf ent­ge­gen­zu­sen­den, trug der Wind sei­nen Nüs­tern et­was zu, das ihn stumm und starr wie eine Bild­säu­le mach­te. Sei­ne wil­den Au­gen fun­kel­ten nach der Rich­tung, aus wel­cher ihm der Wind die War­nung zu­ge­tra­gen hat­te, und eben jetzt teil­ten sich die Grä­ser am Ran­de der Lich­tung: Numa, der Löwe, schritt ma­je­stä­tisch her­aus in das Ge­sichts­feld. Mit­ten auf der Lich­tung hielt er, hef­te­te sei­ne gelb­grü­nen Au­gen auf Tar­zan und blick­te nei­disch auf sei­nen Jag­der­folg, denn Numa hat­te die­se Nacht nur Mis­ser­fol­ge ge­habt.

Von den Lip­pen des Af­fen­menschen kam ein rol­len­des War­nungs­knur­ren. Numa ant­wor­te­te ohne vor­zu­rück­en; lang­sam mit sei­nem Schweif hin und her peit­schend blieb er ste­hen. Tar­zan hock­te sich auf sei­ne Beu­te nie­der und schnitt ein or­dent­li­ches Stück aus der Keu­le. Wäh­rend der Af­fen­mensch zwi­schen ein­zel­nen Bis­sen sein war­nen­des Knur­ren aus­stieß, be­äug­te ihn Numa mit zu­neh­men­der Ver­ach­tung und Wut. Da ge­ra­de die­ser Löwe noch nie bis­her mit dem Af­fentar­zan in Berüh­rung ge­kom­men war, kam er sich gänz­lich an­ge­führt vor. Dies Ding da war doch nach Aus­se­hen und Wit­te­rung ein Men­sch­lein, und Numa hat­te Men­schen­fleisch ge­kos­tet und fest­ge­stellt, dass es zwar nicht am bes­ten schmeck­te, aber da­für si­cher am leich­tes­ten zu ha­ben war. Al­ler­dings lag in dem tie­ri­schen Knur­ren des merk­wür­di­gen Ge­schöp­fes et­was, das ihn an ir­gend­wel­chen ge­fähr­li­chen Geg­ner er­in­ner­te. Er war­te­te da­her noch ab, wäh­rend ihn der Hun­ger und der Duft von Ba­ras war­mem Fleisch fast toll mach­ten. Tar­zan er­riet, was in dem klei­nen Ge­hirn des Raub­tie­res vor sich ging und war stän­dig auf der Hut. Es war sein Glück, dass er das tat, denn Numa konn­te es end­lich nicht mehr aus­hal­ten. Als der Schweif senk­recht in die Höhe schoss, wuss­te der vor­sich­ti­ge Af­fen­mensch nur zu gut, was das Zei­chen be­deu­te­te. Er pack­te den Rest der Hirsch­keu­le mit den Zäh­nen und sprang ge­ra­de auf den nächs­ten Baum, als sich Numa mit schnell­zug­s­ähn­li­cher Ge­walt und sau­sen­dem Schwung auf ihn stürz­te.

Tar­zans Rück­zug war kein Zei­chen von Furcht. Das Le­ben im Dschun­gel hat an­de­re Ge­sichts­punk­te wie wir, und an­de­re Re­geln gel­ten dort. Hät­te Tar­zan Hun­ger ge­habt, er hät­te zwei­fel­los sei­ne Stel­lung be­haup­tet und wäre Nu­mas An­griff be­geg­net. Er hat­te das schon bei mehr als ei­ner Ge­le­gen­heit ge­tan, ge­nau so wie er frü­her selbst auf Lö­wen los­ge­gan­gen war. Aber heu­te Nacht war er kei­nes­wegs sehr hung­rig und die mit­ge­nom­me­ne Keu­le hat­te mehr Fleisch, als er es­sen konn­te. Aber er sah doch nicht gleich­gül­tig von oben zu, wie Numa sich das Fleisch von Tar­zans Beu­te riss. Die An­ma­ßung die­ses frem­den Numa ver­lang­te Stra­fe. Und Tar­zan ging denn auch gleich dar­an, der großen Kat­ze das Da­sein zu ver­lei­den.

Zahl­rei­che Bäu­me in der Nähe tru­gen große, har­te Früch­te und auf einen sol­chen schwang sich der Af­fen­mensch mit der Ge­wandt­heit ei­nes Eich­hörn­chens. Und nun be­gann eine Be­schie­ßung, auf wel­che Numa mit marker­schüt­tern­dem Ge­brüll ant­wor­te­te. Eine nach der an­de­ren, so schnell er sie pflücken und schleu­dern konn­te, saus­ten die har­ten Früch­te hin­ab auf den Lö­wen. Un­ter die­sem Ha­gel von Wurf­ge­schos­sen war es der gel­ben Kat­ze un­mög­lich, zu fres­sen – sie konn­te nur im­mer brül­len, knur­ren und bei­sei­te­sprin­gen, und manch­mal wur­de sie gänz­lich von Ba­ras, des Hir­sches, Kör­per weg­ge­trie­ben. Brül­lend und wut­schnau­bend wich der Löwe. Aber plötz­lich erstarb sei­ne Stim­me mit­ten auf der Lich­tung. Tar­zan sah, wie sich der Kopf senk­te und die Ohren sich breit stell­ten, wie der Kör­per sich duck­te und der lan­ge Schweif zit­ter­te, als das Tier vor­sich­tig auf der an­de­ren Sei­te drü­ben durch die Bäu­me schlich.

So­fort war Tar­zans Auf­merk­sam­keit ge­weckt. Er hob den Kopf und zog das leich­te Dschun­gel­lüft­chen ein. Was hat­te wohl Nu­mas Span­nung er­regt und ihn auf so sanf­ten Pfo­ten vom Schau­platz sei­ner Em­pö­rung weg­ge­bracht? Gera­de als der Löwe jen­seits der Lich­tung un­ter den Bäu­men ver­schwand, be­kam Tar­zan durch den Wind die Er­klä­rung sei­ner neu­en Ab­sich­ten. Die Wit­te­rung ei­nes Men­schen weh­te deut­lich in sei­ne emp­find­li­chen Na­sen­flü­gel.

Der Af­fen­mensch pack­te den Rest sei­ner Hirsch­keu­le in eine Baum­ga­bel, wisch­te die fet­ti­gen Hand­flä­chen an den nack­ten Schen­keln ab und schwang sich zur Ver­fol­gung Nu­mas da­von. Von der Lich­tung aus führ­te eine brei­te, stark aus­ge­tre­te­ne Ele­fan­ten­fähr­te in den Wald. Par­al­lel zu ihr schlich Numa und über ihm zog Tar­zan wie ein Schat­ten­ge­spenst durch die Bäu­me. Die wil­de Kat­ze und der wil­de Mann sa­hen fast gleich­zei­tig Nu­mas Beu­te, ob­gleich bei­de, schon ehe sie ih­nen zu Ge­sicht kam, wuss­ten, dass es ein Ne­ger war. Ihr emp­find­li­cher Ge­ruch hat­te ih­nen so viel ge­sagt, aber Tar­zan wuss­te au­ßer­dem, dass es die Wit­te­rung ei­nes Frem­den war und zwar ei­nes al­ten Man­nes, denn so­wohl Ras­se wie Ge­schlecht und Al­ter ha­ben ihre un­ter­schied­li­che Wit­te­rung.

Es war ein al­ter Mann, der sich al­lein sei­nen Weg durch den düs­te­ren Dschun­gel brach, ein ver­schrum­pel­tes, aus­ge­trock­ne­tes, al­tes Männ­chen mit häss­li­chen Schmar­ren und Tä­to­wie­run­gen. Dazu trug er einen merk­wür­di­gen Auf­putz, ein Hyä­nen­fell hing ihm um die Schul­tern und der ge­trock­ne­te Kopf da­von war über sei­nen grau­en Schä­del ge­stülpt. Tar­zan er­kann­te ihn an sei­nen Ab­zei­chen als Zau­be­rer und war­te­te mit be­frie­dig­tem Vor­ge­fühl auf Nu­mas An­griff, denn der Af­fen­mensch hat­te für die Zau­be­rer nicht viel üb­rig. Aber eben als Numa vor­sprang, fiel dem Wei­ßen plötz­lich ein, dass der Löwe ihm vor ei­ni­gen Mi­nu­ten sei­ne Beu­te ge­stoh­len hat­te und Ra­che ist süß. Erst als Numa kaum zwan­zig Schrit­te hin­ter ihm kra­chend durch die Bü­sche auf den Wild­pfad her­aus­brach, merk­te der Ne­ger, dass er in Ge­fahr war. Als er sich her­um­dreh­te, konn­te er ge­ra­de noch be­mer­ken, dass ein mäch­ti­ger, schwarz­mäh­ni­ger Löwe auf ihn los­schnell­te, aber noch im He­rum­dre­hen pack­te ihn Numa auch schon. Gleich­zei­tig fiel der Af­fen­mensch von ei­nem über­hän­gen­den Zweig ge­nau auf des Lö­wen Rücken. Als sich der Löwe auf­rich­te­te, stieß er ihm sein Mes­ser hin­ter dem lin­ken Schul­ter­blatt in das brau­ne Fell, wühl­te die Fin­ger der rech­ten Hand in die lan­ge Mäh­ne, grub die Zäh­ne in Nu­mas Na­cken und schlang sei­ne kräf­ti­gen Bei­ne um des Tie­res Rumpf. Un­ter Schmerz- und Wut­ge­brüll stieg Numa hoch und fiel nach hin­ten über auf den Af­fen­menschen. Aber das mäch­ti­ge mensch­li­che We­sen hielt fest und tauch­te wie­der­holt blitz­schnell das lan­ge Mes­ser in sei­ne Flan­ke. Numa, der Löwe, über­kol­ler­te sich, kratz­te, biss in die Luft und ver­such­te un­ter schreck­li­chem Ge­heul das Ding auf sei­nem Rücken zu fas­sen. Tar­zan fühl­te sich mehr als ein­mal bei­na­he von sei­nem Griff los­ge­ris­sen. Aber so zer­beult und ge­quetscht er war, mit Nu­mas Blut und dem Schmutz der Wild­fähr­te be­schmiert, nicht für einen Au­gen­blick ließ die Wild­heit sei­nes toll­küh­nen An­griffs oder das grim­me Haf­ten am Rücken sei­nes Geg­ners nach. Wenn er auch nur einen Au­gen­blick den Griff ge­lo­ckert hät­te, wäre er in den Be­reich je­ner rei­ßen­den, schla­gen­den Fän­ge ge­kom­men und die wil­de Lauf­bahn des im Dschun­gel auf­ge­wach­se­nen eng­li­schen Lords hät­te für im­mer ihr Ende ge­fun­den.

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