Edgar Burroughs - Tarzan – Band 5 – Der Schatz von Opar

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Tarzan – Band 5 – Der Schatz von Opar: краткое содержание, описание и аннотация

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Tarzan kehrt nach Opar zurück, wo sich eine verlorene Kolonie des sagenumwobenen Atlantis befinden soll. Während Atlantis selbst vor Tausenden von Jahren in den Fluten versank, bauten die Menschen von Opar weiterhin das Gold ab. Aber nur Tarzan weiß um den wahren Standort des GoldschatzesNatürlich weckt ein solcher Schatz die Gier der zwielichtigsten Gestalten. Ein desertierter belgischer Armeeoffizier, Albert Werper, der im Dienste eines kriminellen Arabers steht, folgt Tarzan heimlich nach Opar. Dort verliert Tarzan durch einen Unfall sein Gedächtnis.Die Orthografie wurde der heutigen Schreibweise behutsam angeglichen.Null Papier Verlag

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So fand ihn der Ara­ber Achmed Zek. Achmeds Leu­te wa­ren da­für, ih­rem Erb­feind ein­fach einen Speer durch den Leib zu trei­ben, aber er hat­te an­de­re Ge­dan­ken. Er wünsch­te den Bel­gier zu be­fra­gen, und es war leich­ter, den Mann erst aus­zu­fra­gen und dann zu tö­ten als um­ge­kehrt.

Er ließ da­her den Leut­nant Al­bert Wer­per in sein ei­ge­nes Zelt brin­gen, wo sei­ne Skla­ven dem Ge­fan­ge­nen so lan­ge Palm­wein und fes­te Nah­rung in klei­nen Men­gen ein­ga­ben, bis er wie­der zu sich kam. Als er end­lich die Au­gen auf­schlug, sah er schwar­ze Ge­sich­ter um sich und einen Ara­ber im Zelt­ein­gang ste­hen, aber nir­gends war eine Uni­form sei­ner Sol­da­ten.

Der Ara­ber dreh­te sich um und trat ins Zelt, als er in die ge­öff­ne­ten Au­gen des Ge­fan­ge­nen blick­te:

Ich bin Achmed Zek, be­lehr­te er ihn. Wer bist du und was bringt dich in mein Ge­biet? Wo sind dei­ne Sol­da­ten?

Achmed Zek! Wer­per riss die Au­gen weit auf und fühl­te sei­nen Mut sin­ken. Er war in den Kral­len des be­rüch­tig­ten Ban­di­ten, wel­cher alle Eu­ro­pä­er und be­son­ders sol­che in bel­gi­scher Uni­form hass­te. Seit Jah­ren führ­te die Mi­li­tär­macht von Bel­gisch-Kon­go einen er­folg­lo­sen Krieg ge­gen die­sen Mann und sei­ne Spieß­ge­sel­len, einen Krieg, in wel­chem von kei­ner Sei­te Par­don ge­ge­ben oder auch nur um Gna­de ge­be­ten wur­de.

Und doch, ge­ra­de in dem Hass die­ses Man­nes ge­gen al­les, was bel­gisch war, er­blick­te Wer­per für sich einen Hoff­nungs­schim­mer. Auch er war ja ein Aus­ge­sto­ße­ner, ein Ver­bre­cher. In­so­weit we­nigs­tens hat­ten sie ge­mein­sa­me In­ter­es­sen, und Wer­per war so­fort ent­schlos­sen, die­se Tat­sa­che bis zum Äu­ßers­ten aus­zunüt­zen.

Ich habe von dir ge­hört, er­wi­der­te er, und ich such­te nach dir. Mei­ne Lands­leu­te ha­ben sich wi­der mich ge­kehrt. Ich has­se sie. Eben jetzt su­chen ihre Sol­da­ten nach mir, um mich zu tö­ten. Ich weiß, dass du mich vor ih­nen schüt­zen wirst, denn auch du has­sest sie. Ich bin ein tüch­ti­ger Sol­dat, ich weiß zu kämp­fen und dei­ne Fein­de sei­en mei­ne Fein­de!

Achmed Zek be­trach­te­te schwei­gend den Eu­ro­pä­er. Er über­leg­te hin und her und war im In­ne­ren, über­zeugt, dass die­ser Ungläu­bi­ge log. Im­mer­hin war es mög­lich, dass er doch nicht log, und wenn er wirk­lich die Wahr­heit ge­spro­chen hat­te, war sein Vor­schlag wohl der Be­trach­tung wert, denn streit­ba­re Män­ner konn­te man nie ge­nug be­kom­men, be­son­ders nicht Wei­ße mit der Schu­lung und Er­fah­rung, wel­che ein eu­ro­päi­scher Of­fi­zier in mi­li­tä­ri­scher Be­zie­hung not­wen­dig be­sitzt.

Achmed Zek mach­te ein fins­te­res Ge­sicht, und Wer­per be­kam es be­reits mit der Angst zu tun. Aber er kann­te eben Achmed Zek nicht, der im­mer da, wo an­de­re Leu­te lä­chel­ten, fins­ter blick­te und da lä­chel­te, wo an­de­re mit Bli­cken droh­ten.

Wenn du mich be­lo­gen hast, sag­te er, kann ich dich je­der­zeit tö­ten. Wel­chen wei­te­ren Lohn au­ßer dei­nem Le­ben ver­langst du für dei­ne Diens­te?

Vo­rerst nur dei­nen Schutz, er­wi­der­te Wer­per. Spä­ter, wenn ich dir mehr wert bin, kön­nen wir wie­der dar­über re­den. Wer­per hat­te ja im Au­gen­blick nur den Wunsch, sein Le­ben zu ret­ten. So ei­nig­ten sie sich zu­nächst, und Leut­nant Al­bert Wer­per ward Mit­glied ei­ner Ban­de von El­fen­bein- und Skla­ven­jä­gern un­ter dem be­rüch­tig­ten Achmed Zek.

Mo­na­te ritt der ab­trün­ni­ge Bel­gier mit den wil­den Ker­len. Er focht mit wil­der Hin­ga­be. Achmed Zek über­wach­te sei­nen Re­kru­ten mit Ad­lerau­gen und sich stei­gern­der Ge­nug­tu­ung, die schließ­lich in hö­he­rem Ver­trau­en zum Aus­druck kam und da­hin führ­te, dass Wer­per grö­ße­re Hand­lungs­frei­heit be­kam.

Achmed Zek zog den Bel­gier in ho­hem Maße in sein Ver­trau­en und ent­hüll­te ihm end­lich einen lan­ge ge­heg­ten Lieb­lings­plan, zu des­sen Aus­füh­rung sich aber nie eine Ge­le­gen­heit ge­bo­ten hat­te. Mit Hil­fe ei­nes Wei­ßen wür­de sich die Sa­che in­des­sen leicht er­mög­li­chen las­sen. Nun fühl­te er bei Wer­per vor:

Hast du von ei­nem Man­ne ge­hört, den die Leu­te Tar­zan nen­nen? frag­te er.

Wer­per nick­te. Ich hör­te von ihm, aber ich ken­ne ihn nicht.

Wenn er nicht wäre, be­gann der Ara­ber wie­der, könn­ten wir un­ser »Ge­schäft« in Si­cher­heit und mit ho­hem Ge­winn be­trei­ben. Aber er be­kämpft uns seit Jah­ren, ver­treibt uns aus den bes­ten Land­stri­chen, be­un­ru­higt uns und be­waff­net die Ein­ge­bo­re­nen, da­mit sie uns zu­rück­schla­gen kön­nen, wenn wir in un­se­ren »Ge­schäf­ten« kom­men. Nun ist er sehr reich. Könn­ten wir ihn da­her ir­gend­wie zwin­gen, uns vie­le Gold­stücke zu zah­len, so wür­den wir uns nicht al­lein an ihm rä­chen, wir wür­den uns auch an ihm für al­les das be­zahlt ma­chen, was wir an den Schwar­zen un­ter sei­nem Schut­ze nicht ver­die­nen konn­ten.

Wer­per nahm eine Zi­ga­ret­te aus sei­ner bril­lan­ten­ge­schmück­ten Dose und zün­de­te sie an.

Hast du einen Plan, der ihn zum Zah­len bringt? frag­te er. Er hat ein Weib, er­wi­der­te Achmed Zek. Die Leu­te sa­gen, sie sei sehr schön. Wei­ter dro­ben im Nor­den wür­de sie uns ein schö­nes Stück Geld brin­gen, falls es zu schwie­rig ist, von die­sem Tar­zan Lö­se­geld zu er­hal­ten.

Wer­per ließ ge­dan­ken­voll den Kopf sin­ken, wäh­rend Achmed Zek vor ihm stand und auf sei­ne Ent­geg­nung war­te­te. Das Gute, wel­ches noch in Al­bert Wer­per ge­blie­ben war, em­pör­te sich bei dem Ge­dan­ken, eine wei­ße Frau in die Skla­ve­rei und Ent­wür­di­gung ei­nes mos­le­mi­ti­schen Ha­rems zu ver­scha­chern. Aber als er auf­sah und in die zu­sam­men­ge­knif­fe­nen Au­gen des Ara­bers blick­te, da wuss­te er, dass der an­de­re sei­ne Ab­nei­gung ge­gen die­sen Plan her­aus­fühl­te. Was hat­te er, Wer­per, da­von, wenn er sich wei­ger­te? Sein Le­ben hat­te die­ser Halb­wil­de in der Hand, dem stand das Le­ben ei­nes Ungläu­bi­gen kaum so hoch wie das ei­nes Hun­des. Und Wer­per hing am Le­ben. Was galt ihm über­haupt die­ses Weib! Als Wei­ße war sie zwei­fel­los ein Mit­glied der zi­vi­li­sier­ten Ge­sell­schaft, er aber war ein Aus­ge­sto­ße­ner. Je­des Wei­ßen Hand war ge­gen ihn er­ho­ben. Sie war also sei­ne na­tür­li­che Fein­din. Wenn er sich wei­ger­te, die Hand zu ih­rer Ent­füh­rung zu bie­ten, wür­de ihn Achmed Zek ein­fach tö­ten las­sen.

Du zö­gerst, mur­mel­te der Ara­ber.

Ich er­wog nur die Wahr­schein­lich­keit ei­nes Er­fol­ges, log Wer­per. Und mei­ne Be­loh­nung? Ich als Eu­ro­pä­er kann leicht Zu­tritt zu ih­rem Heim fin­den und Ein­blick in ihre Le­bens­ge­wohn­hei­ten be­kom­men. Du hast kei­nen an­de­ren, der so viel tun kann. Aber das Wa­g­nis ist groß. Ich müss­te also gut be­zahlt wer­den, Achmed Zek!

Ein be­ru­hig­tes Lä­cheln glitt über das Ge­sicht des Räu­bers.

Wohl ge­spro­chen, Wer­per, sag­te Achmed Zek und klopf­te sei­nem Leut­nant auf die Schul­ter. Du ver­dienst gute Be­zah­lung und du sollst sie ha­ben. Komm, las­se uns zu­sam­men einen Plan ent­wer­fen, wie wir das Un­ter­neh­men am bes­ten durch­füh­ren.

Die gan­ze Nacht hock­ten die zwei Män­ner mit­ein­an­der in lei­ser Un­ter­hal­tung in Achmeds ver­schos­se­nem, einst so präch­ti­gem Sei­den­zelt. Sie wa­ren bei­de groß und bär­tig, und Son­ne und Wind hat­ten dem Ge­sicht des Eu­ro­pä­ers ein fast ara­bi­sches Aus­se­hen ver­lie­hen. Da die­ser au­ßer­dem bis ins kleins­te in der Be­klei­dung die Tracht sei­nes Füh­rers nach­ahm­te, war er äu­ßer­lich ein eben­so ech­ter Ara­ber wie der an­de­re. Als er sich end­lich er­hob, um in sein Zelt zu ge­hen, war es spät ge­wor­den.

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