Lisa Honroth Löwe - Abenteuer im Sibirien-Express

Здесь есть возможность читать онлайн «Lisa Honroth Löwe - Abenteuer im Sibirien-Express» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Abenteuer im Sibirien-Express: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Abenteuer im Sibirien-Express»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Fürst Theodor von Waldburg-Rodenhausen ist Globetrotter, Gelehrter und manchmal auch Schlossherr auf seinem Besitz in Thüringen. Als der Roman einsetzt, befindet er sich auf der Rückreise aus dem Ural, wo er geologische Studien betrieben hat. Aufgrund seiner weitreichenden Beziehungen gelingt es ihm auf der Fahrt durch das unruhige Russland der Revolutionszeit, sich und die im Abteil mitreisende Astrid Sjöberg vor einem Überfall der Bolschewiki zu retten. Astrid, gerade achtzehnjährige Vollweise, ist Erbe großer Silberbergwerke hinter dem Ural und gerade auf dem Weg zu schwedischen Verwandten. Rodenhausen nimmt sie mit auf sein Schloss, wo seine etwa gleichaltrige Tochter Vicky sowie sporadisch auch sein Sohn, der Diplomat Alexander, und Rodenhausens Frau leben. Alexander ist Witwer und hat einen kleinen Sohn. Alles lebt in Freude und Harmonie, bis der Statthalter der Silberbergwerke, Astrids große Liebe Torsten Reddersen, Alarm schlägt: Aufgrund der Schikanen der Bolschewiki weiß er nicht mehr ein noch aus. Gleichzeitig ist Vicky an ihrem Studienort München in großer Gefahr, einem belgischen Heiratsschwindler in die Netze zu gehen. Rodenhausen und Astrid werden jeder für sich aktiv. Astrid versucht, Vicky zu retten, und Rodenhausen die Silberbergwerke. Ein sowohl spannender wie berührender Roman, den man so schnell nicht wieder vergisst!-

Abenteuer im Sibirien-Express — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Abenteuer im Sibirien-Express», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Lichter kamen näher, der Zug machte eine Kurve, der Wagen schlug hin und her — die Schläferin erwachte, sah sich verwirrt um.

„Gleicht kommt die Grenze“, sagte Rodenhausen auf russisch und verneigte sich leicht, „Sie müssen Ihre Sachen zusammenpacken, mein Fräulein, wir müssen aus dem Zug heraus. Gestatten Sie —“

Er grriff nach der Beschirmung der Lampe, schob sie zurück. „Darf ich Ihnen behilflich sein?“

„Danke sehr“ , erwiderte das junge Mädchen gleichfalls russisch und sah Rodenhausen voll an. Der fuhr zurück — dieser Blick, dunkel, fast schwarz unter dem blonden Haar, war von einem frappierenden Kontrast. Wo hatte er dies schon gesehen, diesen dunklen Blick, fast schwarz unter zärtlichem Blond des Haares? Aber das war doch — nein, das war doch unmöglich.

„Manschuli“, dieser Ruf, der plötzlich draussen ertönte, riss ihn aus seinem fassungslosen Erstaunen — aus seinen Zweifeln.

Knirschend und quietschend zogen die Bremsen an und hemmten die Räder — der Zug stand. Schon murden auch die Türen aufgerissen. Die Gepäckträger, meist Chinesen, stürzten herein, bemächtigten sich des Gepäckes, wobei sie unterwürfig und sanft lächelten. Ein allgemeiner Aufruhr war im Zuge. In allen Sprachen schwirrte es durcheinander. Koffer rollten bereits auf niedrigen Karren über den Bahnsteig zum Zollgebäude, ein erregter Wortwechsel zwischen einem Schaffner und einigen Fahrgästen — das junge Mädchen stand hilflos und sah zu, wie einer der Kulis sich ihres Handkoffers bemächtigte.

„Grosser Koffer?“ schrien die Träger und machten wilde Zeichen.

„Schliessen Sie sich mir ruhig an, mein Fräulein“, ermutigte Rodenhausen. „Ich will mich bei den Zollformalitäten gern um Sie kümmern. Verdammter Kerl“, schimpfte er plötzlich unwillkürlich auf deutsch, als einer der chinesischen Träger eins seiner Messgeräte zur Erde fallen liess, und dann wiederholte er den Fluch sogleich auf chinesisch. Aber das junge Mädchen, das schweigend und etwas verängstigt neben ihm den Bahnsteig entlanggegangen war, sah mit einem lächelnden und vertrauensvollen Blick auf: „O, Sie sprechen deutsch, mein Herr“, sagte sie mit einem beinahe fehlerfreien Dialekt, „dann, bitte, sprechen wir zusammen deutsch.“

Ueberrascht blickte Rodenhausen seine junge Begleiterin an, die schmal und schlank neben ihm schritt. „Aber wie gern, mein Fräulein, das ist eine gute Vorbedeutung, dass ich hier schon meine Muttersprache höre. Sind Sie auch Deutsche?“

„Nein, mein Vater war Schwede, aber meine liebe Mutter ist in Deutschland aufgewachsen, obwohl sie —“

Sie vollendete nicht, sondern sprang, von Rodenhausen zurückgerissen, zur Seite, denn ein Kuli rollte mit stumpfsinnigem Gesichtsausdruck einen Reisewagen mit Koffern gerade vor ihnen dem Zollgebäude zu.

Und nun war keine Zeit mehr zu Privatgesprächen. In einer Schlange standen die Menschen vieler Nationen hier in dem hölzernen, kalten Zollabfertigungsraum und schoben sich, Schlüssel in den Händen, langsam zu dem Tische vor, auf dem die Koffer, Kisten und Taschen zur Revision bereit lagen.

Rodenhausen hatte sich dicht neben seine junge Reisegenossin gestellt. Als er sah, wie ängstlich ihre Brauen zuckten, wie nervös sie wurde, je mehr sie in der Reihe vorrückte, nahm er ihr ganz einfach den Kofferschlüssel aus der Hand: „Ich hoffe, Sie haben keine Kontrebande darin, mein kleines Fräulein“, meinte er lächelnd, „dann werde ich alles für Sie erledigen.“

„O, ich danke Ihnen“, flüsterte das junge Mädchen, „nein, ich habe nichts Verbotenes, bloss, ich habe böse Erfahrungen mit Beamten gemacht, und so fürchte ich mich ein wenig.“

„Kein Grund, ich kenne hier einige der Kommissare, ich sehe manche bekannten Gesichter“, Rodenhausen nickte zu einem älteren Manne mit einem grauen Spitzbart hinüber, der offenbar hier eine Aufsichtsstelle innehatte. „Siehe da“, sagte der höflich und nahm ihn ausser der Reihe heran, „wie geht es Ihnen, glücklich aus dem Hexenkessel zurück?“

Rodenhausen reichte ihm seine und die Schlüssel seiner Reisegefährtin. „Danke, ja, Herr Kommissar, es hört sich alles aus der Entfernung und in den Zeitungen schlimmer an, als es in der Nähe ist, in Harbin ist es noch ganz gemütlich — aber, was nicht ist, kann ja noch werden. — Würden Sie die Liebenswürdigkeit haben, die Koffer dieser Dame gleich mit zu inspizieren? Wir haben das gleiche Abteil, und ich möchte sie dann gern gleich wieder im russischen Zuge verstauen.“

Der Kommissar prüfte rasch das Gepäck.

„Haben Sie Steuerpflichtiges?“ fragte er das junge Mädchen höflich, nachdem er Rodenhausens Gepäck einer oberflächlichen Durchsicht unterzogen, und als das junge Mädchen verneinte, drückte er das Siegel der Sowjets auf die Koffer.

„Können passieren“, rief er, und die Kulis, welche Rodenhausens und die Koffer seiner Unbekannten hierherbefördert, ergriffen das Gepäck und rannten grinsend mit ihm davon, dem russischen Zuge zu, der auf dem Gleise neben dem chinesischen wartend stand.

„Gott sei Dank, das hätten wir hinter uns“, meinte Rodenhausen, als er seine Begleiterin über die Schienen hinweg in das Abteil hineingeleitet hatte. „Aber nun, mein Fräulein, wollen wir uns gleich einen Speisewagenplatz sichern, damit wir das wirklich vortreffliche Essen hier in dem russischen Zuge geniessen können. Sind Sie die Strecke schon einmal gefahren?“

„Nein, ich reise zum ersten Male hier, das heisst, als Kind, als meine Mutter noch lebte, bin ich einmal mit ihr nach Europa gefahren, aber das liegt schon lange zurück. Aber jetzt fahre ich voraussichtlich für immer Europa, denn mein Vater ist auch gestorben.“

Ihre sanfte Stimme schwankte ein wenig, und sie wandte das Gesicht ab.

Rodenhausen schwieg. Armes Ding, dachte er, so jung — und so allein. Er musste an Viky denken, an ihr behütetes Mädchenleben. Sie war sicherlich nicht älter als diese Unbekannte hier, die allein Tage um Tage durch die Welt fuhr. Nun, was an ihm lag, sie sicher bis an die deutsche Grenze zu bringen, das sollte geschehen. Schon wegen dieser Aehnlichkeit, die ihn, je länger er die Kleine beobachtete, immer stärker anrührte und eine Erinnerung in ihm wachrief — eine süsse und schmerzliche Erinnerung, die in ihm geschlafen, jahrelang. Und die nun angesichts dieses zarten, hilflosen Menschenkindes in ihm erwachte.

„Ich habe in all der Umsteigeaufregung noch gar nicht Gelegenheit gehabt, mich vorzustellen“, sagte er bemüht, das trübe Schweigen zu brechen, in das sein Gegenüber versunken. „Gestatten Sie, dass ich es jetzt nachhole: Rodenhausen. Aber damit können Sie noch gar nichts anfangen“, meinte er lächelnd, „nun, wir werden auf dieser Reise noch Zeit und Musse genug haben, miteinander zu plaudern — und ich hoffe, dass Sie, wenn ich Ihnen erst mehr von mir erzählen durfte, Vertrauen zu mir haben werden und mir gestatten, Sie ein wenig zu umsorgen — ich könnte ja schon Ihr Vater sein“, fügte er hinzu, als das junge Mädchen ihn mit einem scheuen Blick musterte. Da war wieder dieser dunkle Augenaufschlag, dieses Scheue und dennoch Feste im Blick, dieses schnelle, flügelgleiche Zucken der hochgestellten feinen Brauen, — er musste wissen, wer diese Unbekannte war mit dem Gesicht, das ihn so bekannt und vertraut anmutete.

„Wollen Sie mir nicht auch sagen, wer Sie sind, mein gnädiges Fräulein?“ bat Rodenhausen und sah die Gefährtin herzlich an, „ich wüsste gern mehr von Ihnen, Sie erinnern mich an jemanden, den ich vor langen Iahren Iahren kannte, und der mir sehr nahegestanden hat.“

Seine Stimme war weich und gütig, und in seinen Augen lag eine ernste Bitte.

„Ich — ich bin Ihnen so dankbar“, das junge Mädchen sprach stocken, „Sie sind so gut zu mir, und ich bin es nicht gewöhnt, dass man mir soviel Interesse zeigt. Ich war fast immer allein. Und nun hab’ ich auch noch meinen Vater — —“, ihre Augen füllten sich mit Tränen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Abenteuer im Sibirien-Express»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Abenteuer im Sibirien-Express» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Abenteuer im Sibirien-Express»

Обсуждение, отзывы о книге «Abenteuer im Sibirien-Express» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x