Inger Frimansson - Insel der nackten Frauen - Psychothriller

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Insel der nackten Frauen - Psychothriller: краткое содержание, описание и аннотация

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Ehebruch mit fatalen Folgen: Als ein Unfall seinen Vater ans Bett fesselt, beschließt Tobias, ihm eine Zeit lang auf dem Hof zu helfen. Die Lage auf dem Bauernhof ist jedoch ganz anders als in Kindheitstagen, denn dort erwartet Tobias nicht nur eine seltsame Stimmung, sondern auch seine junge, schöne Stiefmutter. Als Tobias eine Affäre mit ihr beginnt, werden die beiden erwischt und erpresst, und es kommt zu einem kaltblütigen Mord… -

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»Woher willst du das wissen, bist du etwa Tierarzt oder was?«

»Das sieht doch nun wirklich jeder, dass dieses Tier verletzt ist.«

»Manchmal sind sie auch nur faul und haben keine Lust zu laufen.« Er hob den Fuß und holte zu einem weiteren Tritt aus. Tobias schoss in die Höhe.

»Warum bist du nur so verdammt aggressiv? Jetzt beruhig dich mal ein bisschen.«

Zu seiner Überraschung trat Hardy zur Seite. Mit Zeigeund Mittelfinger zupfte er eine krumme Zigarette aus seiner Brusttasche, zündete sie an, blies Rauch aus.

»Wir müssen überlegen, was wir jetzt tun sollen. Und zwar in Ruhe.« Tobias machte eine Geste in Richtung des liegenden Tiers. »Wir müssen eine Lösung finden.«

»Du findest ganz bestimmt eine«, erwiderte Hardy provozierend.

»Ich begreife nicht, was mit dir los ist. Habe ich dir vielleicht etwas getan?«

Hardy lächelte, und seine Lippen verschwanden im Bart. Er nahm den Hut ab, sah den Zweig und riss ihn mit einem Ruck herunter.

Die beiden Männer blieben eine ganze Weile so stehen und starrten sich an. Hardy ließ Rauch aus den Nasenlöchern quellen. Sein Nasenrücken sah seltsam aus, er schien gebrochen zu sein. Die Nase sah aus, als wäre sie nach einem Schlag nicht mehr richtig zusammengewachsen. Hardy stand da und biss die Zähne zusammen.

»Na, Tierarzt«, spuckte er schließlich aus. »Was sagst du?«

»Ach, jetzt hör schon auf, verdammt! Sabina wartet auf uns, wir müssen los.«

Ehe Tobias reagieren konnte, war Hardy zurück bei dem Tier und trat gegen seinen Schwanz.

»Steh auf, du verdammtes Mistvieh, kannst du auf deinen Beinen stehen? Wir haben es nämlich eilig, kapiert, der Tierarzt hier hat es eilig.«

Tobias wurde rot und heiß vor Augen. Er lief zu Hardy, rutschte aber in dem nassen Gras aus und wäre fast hingefallen. Hardy wippte auf den Fersen.

»Das war nur ein Test«, erklärte er ruhig, »um zu sehen, ob er uns was vorspielt oder nicht.«

»Du hast sie doch nicht mehr alle!«

»Bist du jetzt auch noch Psychiater? Nicht nur Tierarzt?«

Tobias machte auf dem Absatz kehrt und begann, den Hang hinaufzuklettern, auf allen vieren und am ganzen Leib zitternd. Plötzlich war ihm heiß. Die Kleider klebten an seinem Rücken, unter den Armen und am Bauch. Er nahm an, dass der Hund ihm folgte, aber als er sich nach ihm umsah, war er zu Hardy zurückgelaufen. Er wollte ihn rufen, ihn zu sich locken, aber seine Lippen waren so steif wie Baumrinde. Das Herz schlug ihm bis zum Hals, bis in die Trommelfelle hinauf, wie ein hartes und erstickendes Rauschen. Er stemmte sich über die Felskante und blickte sich um. Hardy sah ihm nach. Er hatte den Rucksack abgestellt, rauchte einen letzten Zug von seiner Zigarette und warf sie dann weg.

Tobias ging los. Sobald er außer Sichtweite war, begann er zu laufen. Er war unglaublich wütend und hätte am liebsten laut geschrien. Als er sich dem Ufer näherte, wurde er wieder langsamer, da ihm einfiel, dass er keine Panik auslösen durfte. Sabina stand auf dem Floß und hielt Ausschau in die andere Richtung, die Tiere bildeten hinter ihr eine dichte weißbraune Wand. Einer der Ochsen muhte, und Tobias glaubte, vom Grund der Felsspalte eine Antwort zu hören.

Dann drehte Sabina sich um und erblickte ihn. Ihre Augen waren besorgt. Er strich sich über die Haare, um sich zu beruhigen und sie zu ordnen, kratzte sich am Hals.

»Was ist los, Tobias?«

Ihr Gesicht war blass und ängstlich erregt.

»Was ist passiert?«

Noch ehe er ihr antworten konnte, gab es im Wald einen Knall. Es war das Geräusch eines Schusses, und gleichzeitig begann der Hund zu jaulen.

Das Telefon klingelte. Offenbar war er eingedöst. Das lag an den Tabletten, die Sabina ihm dauernd aufnötigte. Er bekam einen trockenen Mund von ihnen und fühlte sich benebelt.

Er tastete nach dem Hörer. Sabina hatte eine Verlängerungsschnur besorgt, und das Telefon auf seinen Nachttisch gestellt.

»Ich kann ja nicht immer zugegen sein, ich muss doch auch Sorge für die Tiere tragen.«

Manchmal hatte sie eine seltsame Art, sich auszudrücken, und nahm Worte und Redewendungen in den Mund, die sonst schon lange niemand mehr benutzte.

Jetzt spürte er das kühle Bakelit in seiner Handfläche. Hatte er jetzt etwa auch noch Fieber, verdammt?!

»Elmkvist«, sagte er undeutlich. Die Zungenwurzel schwoll immer an, wenn er so dalag, und hinderte ihn daran, normal zu sprechen.

Er hörte eine dünne, leise Mädchenstimme.

»Hallo, hier ist Klara.«

»Klara, du bist’s? Hier spricht Großvater.«

»Weiß ich doch.«

»Hm, so so, das weißt du also.«

Sie kicherte gekünstelt.

»Geht es dir wieder besser?«

»Ja sicher, viel besser.«

»Ist Papa da?«

»Nein.«

»Nicht?«

»Er ist draußen auf Skamön und holt die Tiere. Sie sind heute Morgen los, wie viel Uhr ist es jetzt?«

»Zehn Uhr neunundvierzig.«

Er hatte sich nie wirklich daran gewöhnt, wie die jungen Leute die Uhr lasen. Zehn Uhr neunundvierzig. Was hieß das? Er musste immer erst einen Moment nachdenken.

»Bist du nicht in der Schule?«, fragte er.

»Doch. Aber wir haben gerade Pause, ich rufe vom Handy aus an.«

»Aha.«

»Ich hab es schon auf Papas Handy versucht, aber er macht es nie an.«

»Nein, kann sein.« Er räusperte sich. »Geht es dir gut, Klara?«

»Ja, alles klar.«

»Soll ich Tobias bitten, dich zurückzurufen, wenn er kommt?«

»Nein, schon gut, es war nichts Wichtiges. Ich kann später noch mal anrufen.«

Für einen Moment blieb die Leitung still. Er dachte, dass es Geld kostete, viel Geld, mit einem Handy zu telefonieren. Das musste sicher Tobias bezahlen. Oder Görel, die Mutter des Mädchens. Aber die hatte bestimmt kein Geld, der Junge im Übrigen auch nicht.

»Was machst du, Großvater?«, hörte er sie sagen und gleichzeitig wurde das Stimmengewirr hinter ihr lauter, sie stand auf dem Schulhof, die Pause ging zu Ende.

»Ich liege hier einfach so rum. Aber ich werde bald wieder aufstehen.«

»Schön zu hören. Gute Besserung. Ich muss jetzt Schluss machen.«

Tschüss, kleine Klara. Kleine, süße Klara. Nein. Das wäre ihr sicher peinlich. Sie war mittlerweile zu groß für solche kindischen Koseworte. Wie alt war sie jetzt? Vierzehn oder fünfzehn. Sie war kein kleines Kind mehr, obwohl ihre Stimme piepsig und spröde klang, ganz ähnlich wie Görels.

Er drehte sich auf die Seite, und es gelang ihm mit viel Mühe, den Hörer aufzulegen. Er hatte wieder Rückenschmerzen, das kam vom vielen Liegen. Für so etwas war er einfach nicht geschaffen, sein ganzes Leben war er beweglich und aktiv gewesen. Seine Muskeln würden schwinden, wenn er noch lange so herumlag. Sie fingen bereits an, schlaff zu werden, seine Beine sahen aus wie Kartoffelkeime, dünn und bläulich. Die ersten Tage hatte er Stützstrümpfe getragen, die Leute im Krankenhaus meinten, die wären gut gegen Thrombosen. Und unter den Strümpfen hatten die Muskeln zu schrumpfen begonnen. Gewebe und Fleisch, alles wurde schwach.

Als Sabina ihm die Strümpfe auszog, tauchte etwas auf, das nicht zu ihm gehörte. Sie hatte mit offenen Haaren bei ihm gesessen, das Gesicht kurz zu einer Grimasse verzogen und ihre kleine Nase weggedreht.

»Was ist los?«

»Ich denke, ich werde dir die Füße waschen müssen, denn es wird sicher noch etwas dauern, bis du wieder duschen kannst.«

Carl Sigvard schloss die Augen. Plötzlich ertrug er es nicht mehr, dieses Zimmer mit seiner bis zum Überdruss bekannten Einrichtung zu sehen. Er war es einfach nicht gewöhnt, sie bei Tageslicht zu betrachten, alles im Zimmer sah schäbig und abgenutzt aus. Wie er selbst! Die Tapete hatte Stockflecken bekommen, nachdem es letzten Winter hereingeregnet hatte. Der Stuhl mit Sabinas gelbem Bademantel. Das Bild über der Kommode. Jetzt erst bemerkte er, dass es schief hing. Auch das Motiv war nicht unbedingt geeignet, ihn aufzumuntern: Das Bild zeigte ein gedrungenes kleines Rauchstubenhaus mit Grassodendach und ein paar Schneeresten, sodass der Ackerboden entblößt war. Ärmlich und fordernd sah das aus. Wie es eben auch in Wirklichkeit war.

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