Inger Frimansson - Insel der nackten Frauen - Psychothriller

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Insel der nackten Frauen - Psychothriller: краткое содержание, описание и аннотация

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Ehebruch mit fatalen Folgen: Als ein Unfall seinen Vater ans Bett fesselt, beschließt Tobias, ihm eine Zeit lang auf dem Hof zu helfen. Die Lage auf dem Bauernhof ist jedoch ganz anders als in Kindheitstagen, denn dort erwartet Tobias nicht nur eine seltsame Stimmung, sondern auch seine junge, schöne Stiefmutter. Als Tobias eine Affäre mit ihr beginnt, werden die beiden erwischt und erpresst, und es kommt zu einem kaltblütigen Mord… -

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»Ich hab Hunger.«

»Dann wirst du aufstehen müssen, damit ich an dir vorbeikomme.«

Er erhob sich schwerfällig, und Sabina zwängte sich hinter ihm vorbei und ließ den Hund zu Boden, der augenblicklich anfing, mit einer leeren Toilettenpapierrolle zu spielen.

»Adam, du und ich werden mitmachen«, hörte er ihre Stimme am Herd. »Außerdem kommt noch Hardy, Hardy Lindström, falls du dich noch an ihn erinnerst.«

Sie senkte die Stimme.

»Er geht uns manchmal ein wenig zur Hand. Es ist schwierig, Leute aufzutreiben, die Zeit haben, einem zu helfen. Außerdem versteht er sich gut mit Adam. Er hat ein paar Ideen für . . .«

Sie drehte sich um und warf einen Blick auf Adam.

». . . eine Art Tournee.«

Tobias hatte das Bild eines großen und drahtigen Mannes mit einer Jesusfrisur vor Augen, der bei seinem letzten Besuch daheim mit einer Vespa angekommen war, ihm frech die Hand geschüttelt hatte, sich dann aber ganz offensichtlich nicht weiter mit ihm unterhalten wollte.

»Hardy ist mein Manager«, sagte Adam und klang auf einmal völlig normal. Er brach eine Scheibe Knäckebrot in zwei Hälften. Umständlich zog er die eine Hälfte durch die Margarine und leckte sie anschließend mit der Zungenspitze ab.

»Lass das, verdammt noch mal«, sagte Tobias.

»Was tut er?« Sabina kam mit der Kaffeekanne. »Möchtest du noch eine Tasse, Tobias?«

Er nickte.

»Was denn für eine Tournee? Machst du immer noch diesen Elvis-Quatsch, Adam?«

Adams Arm landete auf dem Tisch, im Licht der Neonröhre war er breit und käsig grau.

»Sollen wir Armdrücken?«

»Nicht jetzt, doch nicht beim Frühstück, du Idiot.«

Er sollte so etwas nicht sagen, sollte mehr Geduld mit Adam haben. Irgendetwas stimmte nicht mit ihm, er konnte nichts dafür. Er war irgendwie zurückgeblieben. Adam war in der Stadt auf eine Sonderschule gegangen, aber Tobias bezweifelte, dass er dort viel gelernt hatte. Er konnte mit Müh und Not seinen Namen schreiben, interessierte sich fast schon krankhaft für Elvis Presley und liebte es, in einer glitzernden weichen Hose mit Nietengürtel und Schärpe herumzulaufen. Er hatte alle Elvis-Songs auswendig gelernt und sang sie wirklich gut, das musste man ihm lassen.

»Dann hat Hardy also frei?«, sagte er zu Sabinas Rücken. »Er hat keinen Job?«

»Früher hat er im Sägewerk gearbeitet, aber die haben kaum noch zu tun. Fünfzehn Mann sind entlassen worden.«

»Kommt er hierher?«

»Nein, wir treffen uns unten am Bootssteg. Trink jetzt deinen Kaffee, ich gehe mal hoch und schaue nach Carl Sigvard.«

»Wie geht es ihm heute?« Tobias machte eine Geste in Richtung Zimmerdecke. Sabina schüttelte den Kopf.

»Er liegt ziemlich viel wach. Er hat Schmerzen, will aber seine Tabletten nicht nehmen. Du weißt ja, wie er ist. Er ist schon immer gegen so was gewesen.«

»Dass er aber auch so verdammt stur sein muss. Ich habe immer gedacht, die Leute würden mit den Jahren vernünftiger. Bei ihm scheint das offensichtlich nicht der Fall zu sein. Wie alt ist er noch gleich? Fünfundsiebzig?«

»Sag bloß, du weißt nicht, wie alt dein eigener Vater ist? Weißt du etwa nicht, dass er am 3. August einundsiebzig geworden ist, vor weniger als zwei Monaten?«

Tobias trank von dem Kaffee, der bitter und heiß war.

»Jedenfalls ist er zu alt, um noch zu arbeiten. Normale Leute gehen in Rente, wenn sie fünfundsechzig sind, oder noch früher, wenn sie es sich leisten können.«

Sie ging vor dem Hund in die Hocke.

»Dein Vater ist ein Mensch, der niemals alt wird«, sagte sie leise.

Tobias stand auf der Treppe vor dem Eingang, und die Luft stach in den Nasenlöchern. Es war ein Grad unter Null. Alles stand still, war gänzlich erstarrt. Einige Sträucher hatten in der Nacht alle Blätter verloren, die der Johannisbeersträucher waren steif geworden und hatten sich gekräuselt. Er zündete sich eine Zigarette an und ließ den Blick über den Stoppelacker schweifen. Die Sonne kam langsam durch, sandte ihre ersten Strahlen herab und versuchte zu wärmen, aber es war zu spät. Man schrieb Ende September, und die Blätter der Birken waren bereits gelb und fielen zur Erde. Der Frost hing über dem Hof. Auf der Landstraße donnerte dicht gefolgt von zwei, drei Autos der Bus nach Räcklinge vorbei. Sie wollten ihn überholen, er sah ihre Schatten. Die Hunde bellten mit dunkler Stimme, waren noch träge und müde, obwohl es jetzt Morgen war.

Plötzlich traf ihn klatschend ein Schlag zwischen den Schulterblättern. Er fuhr herum. Adam stand in seiner karierten Jacke vor ihm, den Kragen hochgeschlagen, gut gelaunt.

»Love me tender«, sang er leise, zwischen seinen Zähnen hingen noch Essensreste.

»Lass das, verdammt! Wo hast du denn deine Mutter gelassen?«

Der große, grobschlächtige Mann machte ein paar erstaunlich geschmeidige Tanzschritte, schob das Becken vor und bewegte es mit rhythmischen Rucken.

»In thege . . .hetto!«

Sabina hatte das Haus schon verlassen, kam ihnen entgegen und hatte Billy dabei, den Border Collie. Er würde ihnen helfen, die Ochsen zusammenzutreiben. Es ging um zwanzig Tiere, die den Sommer über auf der Insel Skamön geweidet hatten. Nun mussten sie nach Hause geholt werden. Die Kälte machte ihnen nichts aus, die Feuchtigkeit nach den herbstlichen Regenfällen dagegen umso mehr, sodass sie leicht eine Lungenentzündung bekommen konnten. Eigentlich hätten sie schon vor mindestens einer Woche heimgeholt werden müssen, aber es war zu windig gewesen. Erst jetzt war das Wetter umgeschlagen und kalt und windstill geworden.

Außerdem war da noch die Sache mit dem Alten. Sein Unfall hatte alle normalen Arbeitsabläufe und Gewohnheiten außer Kraft gesetzt.

Sie setzen sich ins Auto. Tobias nahm zusammen mit dem Hund auf der Rückbank Platz und Adam auf dem Beifahrersitz. Ihm blieb nur wenig Platz für seine Beine. Sabina fuhr, und im Wagen stank es nach Benzin.

»Hast du ein Leck im Tank?«, fragte er und lehnte sich zu Sabina vor. Er hätte sein Kinn auf ihr Schlüsselbein legen können, wenn er gewollt hätte. »Hier drinnen stinkt es wie Sau.«

»Ach, das war der Reservekanister. Bevor ich auf die Idee gekommen bin, ihn festzuspannen, lag er da hinten rum und leckte.«

Sie bog auf die Landstraße. Der Asphalt glitzerte. Der gesamte Stoppelacker lag jetzt in der Sonne und sah gelb und warm aus, aber seine Fingerspitzen waren eiskalt. Tobias hatte sich den Blaumann seines Vaters geliehen, den er über den eigenen ziehen wollte, sobald sie ans Wasser kämen. Er griff nach den Pfoten des Hundes, wärmte seine Finger zwischen dessen behaarten Zehen. Das Tier schaute ihn freundlich an.

»Wie bekommen wir sie auf das Floß?«, fragte er.

»Die Ochsen?«

»Ja.«

»Das Wichtigste ist, ihnen keine Angst zu machen, denn sonst werden sie widerspenstig und hysterisch und stecken sich gegenseitig damit an. Wenn nur ein Tier Angst bekommt, werden alle anderen auch ängstlich und verteilen sich auf der ganzen Insel, und wir bekommen sie nie zusammen.«

»Bekommen sie nicht schon eine Heidenangst, wenn sie uns nur an Land gehen sehen?«

»Na ja, sie sind ziemlich neugierig. Außerdem fahren wir regelmäßig zu ihnen raus und sehen nach ihnen. Einmal in der Woche ungefähr. Es könnte ihnen ja was passiert sein, manchmal sitzen sie irgendwo fest oder sinken im Morast ein. Einem der Ochsen ist das mal passiert, er hing mit dem Kopf zwischen ein paar Ästen fest, hatte krampfhaft versucht, wieder freizukommen und war völlig erledigt. Carl Sigvard musste zu ihm kriechen und versuchen, ihn loszumachen. Er war hinterher ganz schön kleinlaut.«

»Wer? Mein Vater?«

Sie lachte milde.

Ein Sattelschlepper mit Holzstämmen aus Viks Kvarnlunda fuhr vor ihnen. Adam packte Sabinas rechten Arm:

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