Lennart Ramberg - Schmetterlinge im Eis

Здесь есть возможность читать онлайн «Lennart Ramberg - Schmetterlinge im Eis» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Schmetterlinge im Eis: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Schmetterlinge im Eis»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

In einem Forschungslabor in Spitzbergen muss der Doktorant Kimi Hoorn überraschend das wichtigste Experiment zur Klimabeobachtung allein beenden: Sein Professor ist plötzlich spurlos verschwunden. Als dann auch noch Umweltverbände versuchen, die Forschungen für sich zu vereinnahmen, wird Kimi klar, dass mehr hinter den Experimenten steckt. Die Spur führt nach Russland… -Spannender und brandaktueller Öko-Thriller. Rezensionszitat «Ganz klar ein Buch für unsere Zeit!» (Expressen) «Es war nur eine Frage der Zeit, dass der Treibhauseffekt in die Krimiwelt einzieht.» (Sydsvenska Dagbladet) «Ein spannender und gut recherchierte Öko-Thriller, gute und solide Urlaubslektüre.» (Blogger kfir/www.lovleybooks.de) Biografische Anmerkung Per Lennart Ramberg ist eun schwedischer Schriftsteller und Ühysiker. Er wurde 1960 in Värmland geboren und lebt heute mit seiner Familie in Stockholm. Mit 27 Jahren promovierte er im Fach Industriephysik und gründete 1997 ein Technikunternehmen, das er später in die USA verkaufte. Von dem Gewinn erwarb er sich Anteile an einer schottischen Whiskybrennerei und – als erste Privatperson in Europa – ein CO2-Emissionsrecht.

Schmetterlinge im Eis — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Schmetterlinge im Eis», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Kimi sank auf einen Stuhl, als hätte jemand die Luft aus ihm rausgelassen. Planck war verschwunden. Auch dieses Mal würde es ihm nicht gelingen. Erneut würde ihm eine große Chance ungenutzt zwischen den Fingern zerrinnen.

Die Regierungsdelegation bewegte sich wie ein kleiner Bienenschwarm zum Ausgang, während der Forschungsdirektor, wie so oft, eifrig mit den Armen wedelte. Die Minister nickten ihm zu. Lachten. Es schien im Großen und Ganzen eine erfolgreiche Einweihungsfeier gewesen zu sein.

Der Premierminister hob sein Glas. »Lassen Sie uns anstoßen – auf Spitzbergen und die Wissenschaft!«

Die Frau gegenüber von Kimi nahm einen großen Schluck aus ihrem Rotweinglas und sah ihm danach viel zu tief und viel zu lange in die Augen.

»Mir gefiel Ihr Auftritt wirklich außerordentlich gut«, sagte sie. »Er war ... anders ... so ... ehrlich.«

Kimi sah sie fragend an. Sein Auftritt war miserabel gewesen, wie wohlwollend man das auch betrachten wollte. Er hatte sich bereits an das äußerste Ende der Tafel gesetzt und hätte am liebsten das ganze Dinner sausenlassen, wenn ihm das möglich gewesen wäre. Ihm fiel nichts Vernünftiges ein.

»Andere wollen immer so wahnsinnig klug erscheinen«, sagte die Frau. »Patent. Raffiniert. So überirdisch intelligent.«

Aha, dachte sich Kimi. Sie kennt mich seit zwei Stunden und behauptet schon jetzt, ich sei dumm.

»... mit anderen Worten, ich hege die Hoffnung, dass ...«, hörte Kimi den Premier sagen. Gleichzeitig war er sich der Tatsache bewusst, dass es kein Zufall sein konnte, dass die Frau sein Bein ein zweites Mal aus Versehen berührte. »... das Wagnis, welches das neue Botaniklabor für uns bedeutet ...« Sie hatte ihren Blick auf den Premierminister gerichtet, als wäre nichts geschehen. Was dachte sie sich eigentlich dabei? »... die Versäumnisse der vorangegangenen Regierung ...« Das war doch ein Zeh, den er da spürte! Sie hat ihren Schuh abgestreift! »... wir Norweger müssen auch an die Zeit nach dem Ölboom denken ...« Kimi schob den Stuhl zurück, stand auf und ging.

Einige Minuten später befand er sich in seinem kleinen Zimmer und ärgerte sich über seine Jacke. Alle anderen hatten Hemd und Schlips zum Dinner getragen. Nur er nicht, er hatte dafür als Einziger einen Leinenblazer angehabt. Und das hier oben, am Nordpol. Nicht einmal seine Kleidung hatte er im Griff.

Er setzte sich aufs Bett und starrte auf die weiß gestrichene Raufasertapete. Er versuchte, sich eine vernünftige Versuchsanordnung einfallen zu lassen, eine, die er in den vergangenen drei Wochen noch nicht im Labor hoch oben auf dem Berggipfel aufgebaut hatte. Er traute sich nicht, Ulrika anzurufen. Wahrscheinlich schlief sie schon und würde einen Herzinfarkt bekommen, wenn das Telefon plötzlich klingelte. Diese Vernissage, zu der sie wollte, war doch erst am Mittwoch? Oder schon heute? Dann wäre sie bestimmt noch unterwegs. Er versuchte, die Bruchstücke seiner Erinnerung zusammenzufügen, aber es gelang ihm nicht. Deshalb wählte er zur Sicherheit den virtuellen Weg, um sie zu erreichen.

Der Bildschirmschoner verschwand beim ersten Tastendruck, das E-Mail-Programm war bereits geöffnet, ein leeres, weißes Textfeld wartete auf ihn. Es durfte auf keinen Fall eine Aufzählung von Trivialitäten werden, für Schneemobile oder Eisbären interessierte sich Ulrika nicht. Es sollte von etwas Großem, Gefühlvollem, Tiefem handeln. Darüber, wie es ihn enttäuschte, wenn andere Menschen nur sein hübsches Äußeres sahen, nicht hinter die Fassade blickten. Er folgte alten, oft bearbeiteten Gedanken, kleidete sie in neue Worte, hämmerte diese in die Tasten und sah, wie sich der Text vor seinen Augen entwickelte.

Er überflog die Mail. Die Klage über seinen Kummer, für attraktiv, aber dämlich gehalten zu werden, umfasste fast fünfzig Zeilen. Er löschte alles und erhob sich vom Schreibtischstuhl.

Dieses Zimmer ging ihm auf die Nerven.

Dabei gab es, objektiv betrachtet, keinen Grund zur Klage. Alles war nagelneu, kein Kratzer auf dem Linoleum, die Kiefernmöbel hell und unbenutzt, die Federn der Jalousien voller Spannung. Er sah sich um. Der Raum war sehr zweckgemäß eingerichtet worden, die Rohre an der Decke waren mit kleinen Schildern versehen, und aus den Lamellen neben dem Schreibtisch drang die Heizungsluft ins Zimmer.

Es war ein Platz für Menschen, die Spitzbergen nur besuchten, um Resultate zu erzeugen, ein professioneller Ort für effektive Menschen.

Er überlegte, wie er an ein großzügiges Glas Whisky kommen könnte, ohne zurück zum Bankett gehen zu müssen. Aber ihm fiel nichts ein.

Erneut begann er, das freie Textfeld zu füllen. Er erzählte von seinem Treffen mit dem Premierminister. Über den kurzen Augenblick im Rampenlicht während der Präsentation des neuen Forschungsvorhabens. Erwähnte seinen Platz am VIP-Tisch beim Dinner. Die Worte sprudelten nur so aus ihm heraus. Und jedes entsprach der Wahrheit. Aber würde Ulrika den Unterton verstehen, die Ironie bemerken? Dass er eigentlich gar nichts zu sagen gehabt hatte? Dass die Person, von der er vollkommen abhängig war, Emil Planck, nicht aufzufinden war? Würde sie das Offensichtliche, das er nicht zu formulieren wagte, begreifen? Dass Plancks Abwesenheit seine letzte Chance zunichtemachte, nach drei ergebnislosen Promotionsjahren endlich den Ansatz einer wissenschaftlichen Entdeckung vorlegen zu können?

Er trat vor den Spiegel und betrachtete lange seine Augen, deren besondere grüne Farbnuance ihm einst in der Kartei einer der führenden Modelagenturen eine eigene Unterrubrik verschafft hatte. Er sah aus wie immer. Wie jemand aus einer x-beliebigen Hochglanzmagazinreklame für klebrige Cremes ohne Eigenschaften, Tabletten ohne Wirkung oder etwas anderes Oberflächliches, das er hinter sich gelassen hatte.

Seine heutige Leistung jedoch war nicht mehr als ein schlechter Witz gewesen, eine weitere Szene in einer Forscherlaufbahn, die sich in Kimis Augen zu einer Farce entwickelte, einer schwarzen Komödie, bei der alle Lacher auf seine Kosten gingen. Er überlegte kurz, aufs Ganze zu gehen, die Posse zu beenden und eine Einladung zu verschicken:

Herzlich willkommen zu Kimi Hoorns Disputatio, in der er seine Dissertation »Woran man erkennt, dass ein Typ hohl ist« verteidigen wird. Hierin geht es um die Hintergründe des soziologischen Gesetzes, welches besagt, dass der Mensch sehr gut aussehende Artgenossen zwar zu schätzen weiß, jedoch gleichzeitig der festen Überzeugung ist, diese wohlgeratenen Exemplare seien wesentlich dümmer als er selbst. Ein herzliches Willkommen sei besonders an all jene Mitglieder der selbsternannten Kulturelite gerichtet, die meinen, sie würden Ulrika Malmsten kennen. Bitte beachten Sie: Diese Disputatio ersetzt die ursprünglich geplante Arbeit über den Einfluss des Fluormethans auf den Treibhauseffekt, die leider mangels Ergebnissen eingestellt werden musste.

Er kicherte und zog sich seinen Fleecepullover und die Daunenjacke an. Ihm war ein möglicher, oder zumindest nicht vollkommen ausgeschlossener Weg eingefallen, wie er mit Plancks Dateien weiterarbeiten könnte. Er schrieb einen Einzeiler an Ulrika, dass er sie liebe, und fuhr mit der Seilbahn zurück ins Labor.

Kapitel 2

Diana McManus sah, wie sich endlich die Tür zwischen den zwei Ölporträts an der Wand öffnete und der Anwalt Lewitt den Konferenzraum betrat. Er lächelte seinem Gast freundlich zu und legte zwei Papierstapel mit Spiralbindung auf den schweren Eichentisch.

»Entschuldigen Sie bitte, dass Sie warten mussten, Frau McManus. Jetzt dürfte so weit alles seine Richtigkeit haben.«

Er zog einen Stift aus der Innentasche seines tadellos sitzenden Jacketts und schob ihn Diana zu.

»Selbstverständlich können Sie den Vertragstext in aller Ruhe noch einmal durchlesen, wenn Sie es wünschen. Kein Problem.« Er strich sich über die zurückgekämmten Haare.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Schmetterlinge im Eis»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Schmetterlinge im Eis» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Schmetterlinge im Eis»

Обсуждение, отзывы о книге «Schmetterlinge im Eis» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x