Jules Verne - Die Abenteuer des Kapitän Hatteras

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Mit 258 ZeichnungenEin geheimnisvoller Unbekannter gibt ein Schiff in Auftrag, das als Ziel den Nordpol haben wird. Wer ist dieser Kapitän Hatteras, der sich unter die nicht minder rätselhafte Mannschaft geschlichen haben soll und seine Befehle durch einen Hund übermitteln lässt?Dieses Buch zeigt den Fabulator Verne auf dem Höhepunkt seiner Erzählkunst. Wie nur er es konnte, verbindet er wieder wissenschaftliche Höchstleistungen mit großen Abenteuern und liebenswerten und skurrilen Charakteren.Null Papier Verlag

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Tat er dies aus Sehn­sucht nach sei­nem ab­we­sen­den Herrn oder aus in­ne­rem Vor­ge­fühl dro­hen­der Ge­fah­ren? Die Ma­tro­sen wa­ren ge­neigt, das letz­te­re zu glau­ben.

Der Dok­tor Cla­w­bon­ny, des­sen Sanft­mut und Lieb­ko­sun­gen einen Ti­ger zäh­men konn­ten, be­müh­te sich ver­ge­bens um die Gunst die­ses Hun­des; er ver­lor Zeit und Mühe.

Da die­ses Tier üb­ri­gens auf kei­nen der Na­men hör­te, wel­che sich im Hun­de­ka­len­der ver­zeich­net fin­den, so ka­men die Leu­te an Bord zu­letzt dar­auf, ihn Ka­pi­tän zu nen­nen, denn er schi­en die Ge­bräu­che an Bord völ­lig zu ken­nen. Of­fen­bar hat­te er schon See­rei­sen ge­macht.

Un­ter den ge­ge­be­nen Um­stän­den war Richard Shan­don nicht ohne Un­ru­he und sprach die­se am Abend vor der Abrei­se, dem 5. April, in sei­ner Un­ter­hal­tung mit dem Dok­tor, Wall und John­son aus.

Diese vier befanden sich im Versammlungszimmer des Hüttendecks beim - фото 19

Die­se vier be­fan­den sich im Ver­samm­lungs­zim­mer des Hüt­ten­decks beim zehn­ten Gläs­chen Grog, ih­rem letz­ten ohne Zwei­fel, da nach den Vor­schrif­ten des Schrei­bens aus Aber­de­en die gan­ze Mann­schaft, vom Ka­pi­tän bis zum Hei­zer an Bord, we­der Wein, noch Bier oder geis­ti­ge Ge­trän­ke be­kom­men soll­ten, au­ßer im Krank­heits­fall auf An­ord­nung des Arz­tes.

Seit ei­ner Stun­de sprach man von nichts als der be­vor­ste­hen­den Abrei­se. Den In­struk­tio­nen des Ka­pi­täns nach muss­te Shan­don mor­gen ein Schrei­ben mit den letz­ten An­ord­nun­gen er­hal­ten.

»Wenn dies Schrei­ben«, sag­te der Kom­man­dant, »mir nicht den Na­men des Ka­pi­täns an­gibt, muss es uns we­nigs­tens den Be­stim­mungs­ort des Schif­fes mel­den. Wo­hin­aus soll man sonst steu­ern?«

Wahrhaftig erwiderte der ungeduldige Doktor an Ihrer Stelle - фото 20

»Wahr­haf­tig«, er­wi­der­te der un­ge­dul­di­ge Dok­tor, »an Ih­rer Stel­le wür­de ich selbst ohne den Brief ab­rei­sen; er wür­de uns wohl ein­zu­ho­len ver­ste­hen, denk’ ich.«

»Sie ha­ben kei­ne Ver­mu­tung dar­über, Dok­tor! Aber in wel­cher Rich­tung wür­den Sie steu­ern, wenn es be­liebt?«

»Nach dem Nord­pol zu, of­fen­bar! Das ver­steht sich ja ohne al­len Zwei­fel.«

»Ohne al­len Zwei­fel!« ent­geg­ne­te Wall. »Und warum nicht nach dem Süd­pol?«

Nach dem Südpol schrie der Doktor gewiss nicht Sollte der Kapitän - фото 21

»Nach dem Süd­pol«, schrie der Dok­tor, »ge­wiss nicht!«

»Soll­te der Ka­pi­tän den Ge­dan­ken ha­ben, mit ei­ner Brigg durch den gan­zen At­lan­ti­schen Ozean zu fah­ren! Den­ken Sie doch ein­mal dar­an, lie­ber Wall.«

»Der Dok­tor hat auf al­les eine Ant­wort«, er­wi­der­te letz­te­rer.

»Gut, also nach Nor­den«, fuhr Shan­don fort. »Aber, sa­gen Sie mir, Dok­tor, mei­nen Sie nach Spitz­ber­gen? Grön­land? La­b­ra­dor? Oder die Hud­son­bai? Füh­ren die­se ver­schie­de­nen Wege auch alle zu dem­sel­ben Ziel, der un­durch­dring­li­chen Eis­de­cke, so wäre ich doch sehr in Ver­le­gen­heit, mich für einen oder den an­de­ren der­sel­ben zu ent­schei­den. Kön­nen Sie mir dar­über eine ent­schie­de­ne Ant­wort ge­ben, Dok­tor?«

»Nein«, er­wi­der­te die­ser in Ver­le­gen­heit, »aber schließ­lich, was wol­len Sie tun, wenn Sie kein Schrei­ben er­hal­ten?«

»Nichts; ab­war­ten.«

»Ab­fah­ren nicht?« rief Cla­w­bon­ny und schwang sein Glas in Verzweif­lung.

»Al­ler­dings nicht.«

»Das ist das Ge­schei­tes­te«, er­wi­der­te Meis­ter John­son ge­las­sen, wäh­rend der Dok­tor, der an sei­nem Platz kei­ne Ruhe hat­te, um den Tisch her­umspa­zier­te. »Ja, das Ge­schei­tes­te; doch kann ein zu lan­ges Ab­war­ten miss­li­che Fol­gen ha­ben: Erst­lich, die Wit­te­rung ist gut, und wenn es nach Nor­den zu geht, müs­sen wir den Eis­bruch be­nut­zen, um durch die Da­vis-Stra­ße zu fah­ren; über­dies wird die Mann­schaft im­mer un­ru­hi­ger; un­se­re Leu­te wer­den durch ihre Freun­de und Ka­me­ra­den ver­an­lasst, den For­ward zu ver­las­sen, und ihr Ein­fluss könn­te uns einen schlim­men Streich spie­len.«

»Man muss wei­ter an­neh­men«, fuhr Ja­mes Wall fort, »dass, wenn eine Pa­nik ein­trä­te, die Ma­tro­sen bis zum letz­ten Mann aus­rei­ßen wür­den; und ich weiß nicht, Kom­man­dant, ob es Ih­nen ge­lin­gen wür­de, Ihre Mann­schaft von Neu­em auf­zu­brin­gen.«

Clawbonny in seiner Cabine Aber was anfangen schrie Shandon Was Sie - фото 22Clawbonny in seiner Cabine

»Aber was an­fan­gen?« schrie Shan­don.

»Was Sie ge­sagt ha­ben«, ver­setz­te der Dok­tor: »Ab­war­ten, aber nur bis mor­gen, ehe man den Mut sin­ken lässt. Die Ver­spre­chun­gen des Ka­pi­täns sind bis­her mit ei­ner Re­gel­mä­ßig­keit er­füllt wor­den, die eine gute Bürg­schaft ist; man hat also kei­nen Grund zu glau­ben, dass wir nicht zu rich­ti­ger Zeit über un­se­re Be­stim­mung wer­den in Kennt­nis ge­setzt wer­den; ich zweifle kei­nen Au­gen­blick, dass wir mor­gen auf dem Ir­län­di­schen Mee­re fah­ren; dazu, mei­ne Freun­de, schla­ge ich ein letz­tes Glas vor auf un­se­re glück­li­che Rei­se; sie be­ginnt zwar auf eine et­was un­kla­re Wei­se, aber mit See­leu­ten wie Ih­nen gibt es tau­send Wege zum gu­ten Ende.«

Und alle vier stie­ßen zum letz­ten Mal an.

»Jetzt, Kom­man­dant«, fuhr Meis­ter John­son fort, »darf ich Ih­nen einen Rat ge­ben, so be­steht er dar­in: Sie tref­fen alle Vor­be­rei­tun­gen zur Ab­fahrt: die Mann­schaft muss Sie ganz si­cher wis­sen. Mor­gen, mag ein Brief kom­men oder nicht, ma­chen Sie se­gel­fer­tig, zu hei­zen ist noch nicht nö­tig; es sieht aus, als wol­le der Wind gut hal­ten, und es ist leicht, die hohe See zu ge­win­nen; der Lot­se kom­me an Bord; zur­zeit der Flut ver­las­sen Sie die Docks und an­kern drau­ßen vor der Spit­ze von Bir­ken­head; dann ha­ben un­se­re Leu­te mit dem Lan­de kei­ne Ver­bin­dung mehr, und wenn der ver­teu­fel­te Brief end­lich kommt, wird er uns dort fin­den, wie an­der­wärts.«

»Brav ge­spro­chen, wa­cke­rer John­son!« sag­te der Dok­tor und reich­te dem al­ten See­mann die Hand.

»So wol­len wir es ma­chen!« er­wi­der­te Shan­don.

Je­der be­gab sich dann in sei­ne Ka­bi­ne und er­war­te­te in un­ru­hi­gem Schlaf den Son­nen­auf­gang.

Am fol­gen­den Mor­gen fand sich bei den ers­ten Brie­f­ab­ga­ben in der Stadt nicht ein ein­zi­ger an den Kom­man­dan­ten Richard Shan­don.

De­m­un­ge­ach­tet mach­te die­ser sei­ne Vor­be­rei­tun­gen zur Ab­fahrt; das Gerücht da­von ver­brei­te­te sich so­gleich in Li­ver­pool, und es ström­te eine au­ßer­or­dent­li­che Men­ge von Zuschau­ern auf die Kais von New-Prin­ces-Docks.

Es ka­men vie­le der­sel­ben an Bord der Brigg, die­ser, um von ei­nem Ka­me­ra­den Ab­schied zu neh­men, je­ner um ei­nem Freund ab­zu­ra­ten, ein an­de­rer, um sich das selt­sa­me Schiff zu be­se­hen, wie­der ein an­de­rer, um den Zweck der Rei­se zu er­fah­ren, und man murr­te, als man den Kom­man­dan­ten schweig­sa­mer und rück­hal­ten­der sah wie je­mals.

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