Jules Verne - Die Abenteuer des Kapitän Hatteras

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Mit 258 ZeichnungenEin geheimnisvoller Unbekannter gibt ein Schiff in Auftrag, das als Ziel den Nordpol haben wird. Wer ist dieser Kapitän Hatteras, der sich unter die nicht minder rätselhafte Mannschaft geschlichen haben soll und seine Befehle durch einen Hund übermitteln lässt?Dieses Buch zeigt den Fabulator Verne auf dem Höhepunkt seiner Erzählkunst. Wie nur er es konnte, verbindet er wieder wissenschaftliche Höchstleistungen mit großen Abenteuern und liebenswerten und skurrilen Charakteren.Null Papier Verlag

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Richard Shan­don war ein Jung­ge­sel­le von vier­zig Jah­ren, kräf­tig, ener­gisch und tap­fer, drei Vor­zü­ge ei­nes See­manns, denn sie ver­lei­hen Zu­ver­sicht, Nach­druck und Kalt­blü­tig­keit. Er war als ein ei­fer­süch­ti­ger und schwer zu be­frie­di­gen­der Cha­rak­ter be­kannt, da­her auch nie von sei­nen Ma­tro­sen ge­liebt, viel­mehr ge­fürch­tet. Die­ser Ruf ging üb­ri­gens nicht so­weit, dass er ihm Mühe ver­ur­sacht hät­te, sei­ne Mann­schaft zu­sam­men­zu­brin­gen, denn man wuss­te, dass er ge­wandt sich aus der Not her­aus­zu­zie­hen ver­moch­te.

Shan­don be­sorg­te, die ge­heim­nis­vol­le Sei­te möge ge­eig­net sein, ihn in sei­nem Vor­ge­hen zu hem­men.

»So ist’s denn auch am bes­ten«, sag­te er sich, »nichts laut wer­den zu las­sen; es gibt See­hun­de, die möch­ten auch das Weil und Wa­rum der Sa­che wis­sen, und da ich nichts weiß, so wäre ich sehr in Ver­le­gen­heit, ih­nen zu ant­wor­ten. Die­ser K. Z. ist si­cher ein son­der­li­cher Ge­sel­le; aber schließ­lich kennt er mich und rech­net auf mich: Das ge­nügt. Sein Schiff soll hübsch her­ge­rich­tet wer­den, und ich will nicht Richard Shan­don hei­ßen, wenn es nicht die Be­stim­mung hat, das Eis­meer zu be­fah­ren. Aber das wol­len wir un­ter uns be­hal­ten.«

Da­rauf ließ sich Shan­don an­ge­le­gen sein, sei­ne Mann­schaft auf­zu­brin­gen, und zwar ge­nau un­ter den vom Ka­pi­tän vor­ge­schrie­be­nen Be­din­gun­gen.

Er kann­te einen wa­cke­ren, sehr er­ge­be­nen Bur­schen, der ein gu­ter See­mann war, Ja­mes Wall mit Na­men. Der­sel­be moch­te drei­ßig Jah­re alt sein und hat­te schon mehr­mals die nörd­li­chen Mee­re be­sucht. Shan­don bot ihm die Stel­le ei­nes drit­ten Of­fi­ziers an, und Ja­mes Wall nahm ohne wei­te­res an; es war ihm nur um die Fahrt zu tun. Shan­don setz­te ihm die Sa­che im De­tail aus­ein­an­der, und eben­so ei­nem ge­wis­sen John­son, den er zu sei­nem Rüst­meis­ter mach­te.

Ein groß Glück ists nicht erwiderte James so viel wert als sonst - фото 14

»Ein groß’ Glück ist’s nicht«, er­wi­der­te Ja­mes; »so viel wert als sonst et­was. Han­delt sich’s dar­um, die nord­west­li­che Durch­fahrt zu su­chen, so kann man wie­der heim­keh­ren.«

»Nicht im­mer«, er­wi­der­te Meis­ter John­son; »aber es ist das doch kein Grund, um die Fahrt nicht zu ma­chen.«

»Üb­ri­gens, ir­ren wir nicht in un­sern Ver­mu­tun­gen«, fuhr Shan­don fort, »so muss man zu­ge­ben, dass die Fahrt un­ter güns­ti­gen Um­stän­den vor sich geht. Der For­ward wird ein vor­züg­li­ches Schiff sein, und mit ei­ner gu­ten Ma­schi­ne ver­se­hen kann er weit fah­ren. Wir brau­chen nur acht­zehn Mann im gan­zen.«

»Acht­zehn Mann«, ver­setz­te Meis­ter John­son; »so viel hat­te der Ame­ri­ka­ner Kane an Bord, als er sei­ne be­rühm­te Fahrt nach dem Pol un­ter­nahm.«

»Es ist im­mer höchst auf­fal­lend«, fuhr Wall fort, »dass ein Pri­vat­mann noch ein­mal den Ver­such macht, durch das Meer von der Da­vis- zur Beh­rings-Stra­ße zu drin­gen. Die zum Auf­fin­den des Ad­mi­rals Fran­klin aus­ge­schick­ten Ex­pe­di­tio­nen ha­ben Eng­land schon über sie­ben­hun­dert­und­sech­zig­tau­send Pfund ge­kos­tet, ohne zu ir­gend­ei­nem prak­ti­schen Re­sul­tat zu füh­ren! Wer zum Teu­fel kann noch­mals sein Ver­mö­gen an eine sol­che Un­ter­neh­mung set­zen?«

»Vor al­lem, Ja­mes«, er­wi­der­te Shan­don, »rä­so­nie­ren wir über eine blo­ße Ver­mu­tung. Ob wir wirk­lich in die nörd­li­chen oder süd­li­chen Po­lar­mee­re fah­ren wer­den, weiß ich nicht. Vi­el­leicht han­delt sich’s dar­um, eine neue Ent­de­ckung zu ver­su­chen. Üb­ri­gens soll über kurz oder lang ein ge­wis­ser Dok­tor Cla­w­bon­ny sich ein­fin­den, der wird ohne Zwei­fel mehr da­von wis­sen und Auf­trag ha­ben, uns dar­über zu un­ter­wei­sen. Wer­den schon se­hen.«

»So war­ten wir also ab«, sag­te Meis­ter John­son. »Ich mei­nes­teils will nun tüch­ti­ge Un­ter­ge­be­ne auf­su­chen, Kom­man­dant, und was ihr Prin­zip der Le­bens­wär­me, wie der Ka­pi­tän sagt, be­trifft, so will ich zum vor­aus da­für ein­ste­hen. Sie kön­nen sich auf mich ver­las­sen.«

Die­ser John­son war ein sehr schätz­ba­rer Mann; er war mit der Schiff­fahrt in den ho­hen Brei­ten­gra­den ver­traut. Er hat­te sich als Quar­tier­meis­ter an Bord des Phö­nix be­fun­den, wel­cher zu den im Jah­re 1853 zum Auf­su­chen Fran­klins ent­sen­de­ten Ex­pe­di­tio­nen ge­hör­te; die­ser wa­cke­re See­mann war so­gar beim Tod des fran­zö­si­schen Lieu­ten­ants Bel­lot zu­ge­gen, wel­chen er bei sei­ner Fahrt durch die Eis­ber­ge be­glei­te­te. John­son kann­te das Ma­tro­sen­per­so­nal zu Li­ver­pool, und mach­te sich so­gleich ans Werk, sei­ne Leu­te zu­sam­men­zu­brin­gen.

Shan­don, Wall und er hat­ten sol­chen Er­folg, dass schon in den ers­ten De­zem­ber­ta­gen ihre Mann­schaft voll­stän­dig bei­sam­men war; doch ging es nicht ohne Schwie­rig­kei­ten ab; vie­le, die wohl durch die hohe Löh­nung sich an­lo­cken lie­ßen, wur­den doch durch die un­be­stimm­te Zu­kunft der Ex­pe­di­ti­on ab­ge­schreckt, und man­cher ließ sich zwar ent­schlos­sen an­wer­ben, kam aber nach ei­ni­ger Zeit wie­der, um sein Wort und Drauf­geld zu­rück­zu­ge­ben. Alle ver­such­ten üb­ri­gens durch das Ge­heim­nis zu drin­gen, und dräng­ten den Kom­man­dan­ten Richard mit Fra­gen; der­sel­be ver­wies sie an Meis­ter John­son.

»Was willst du, dass ich dir sa­gen soll, mein Freund!« er­wi­der­te der letz­te­re un­ab­än­der­lich. »Ich weiß nicht mehr als du. Je­den­falls wirst du dich in gu­ter Ka­me­rad­schaft be­fin­den mit un­er­schro­cke­nen Ge­sel­len, die nicht wan­ken; das ist schon et­was! Also nicht so viel Be­den­ken! Es gilt an­neh­men oder las­sen!«

Und die meis­ten nah­men an.

»Du be­greifst wohl«, füg­te manch­mal der Rüst­meis­ter bei, »dass mir die Wahl wehe tut. Eine so hohe Löh­nung, wie man sie noch nie­mals er­lebt hat, mit der Ge­wiss­heit, bei sei­ner Rück­kehr ein hüb­sches Ka­pi­tal bei­sam­men zu ha­ben, so et­was kann doch wohl an­zie­hen.«

»Al­ler­dings«, er­wi­der­ten die Ma­tro­sen, »das ist sehr ver­füh­re­risch! Ein gu­tes Aus­kom­men bis ans Ende sei­ner Tage!«

»Ich will in­des nicht ver­heh­len«, fuhr dann John­son fort, »dass die Un­ter­neh­mung lang­wie­rig, mü­he­voll und ge­fähr­lich ist; das steht aus­drück­lich in un­se­ren In­struk­tio­nen; also muss man sich wohl mer­ken, wozu man sich ver­bind­lich macht; sehr wahr­schein­lich, al­les Men­schen­mög­li­che zu ver­su­chen und viel­leicht noch mehr! Also hast du nicht Mut im Her­zen, einen er­prob­ten Cha­rak­ter, hast du nicht den Teu­fel im Lei­be, magst du dir nicht sa­gen, dass zwan­zig ge­gen eins du da­beiblei­ben kannst, kurz, ist es dir dar­um zu tun, dass du dei­ne Haut lie­ber an dem Ort läs­sest, wie an ei­nem an­de­ren – so keh­re mir den Rücken und über­lass dei­nen Platz ei­nem küh­ne­ren Ge­sel­len!«

»Aber doch, Meis­ter John­son«, fuhr der Ma­tro­se, wenn ihm so zu­ge­setzt wur­de, fort, »Sie ken­nen doch we­nigs­tens den Ka­pi­tän?«

»Ka­pi­tän ist Freund Richard Shan­don, bis dass ein an­de­rer an sei­ne Stel­le tritt.«

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