Jules Verne - Die Abenteuer des Kapitän Hatteras

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Mit 258 ZeichnungenEin geheimnisvoller Unbekannter gibt ein Schiff in Auftrag, das als Ziel den Nordpol haben wird. Wer ist dieser Kapitän Hatteras, der sich unter die nicht minder rätselhafte Mannschaft geschlichen haben soll und seine Befehle durch einen Hund übermitteln lässt?Dieses Buch zeigt den Fabulator Verne auf dem Höhepunkt seiner Erzählkunst. Wie nur er es konnte, verbindet er wieder wissenschaftliche Höchstleistungen mit großen Abenteuern und liebenswerten und skurrilen Charakteren.Null Papier Verlag

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Mor­gen bei fal­len­der Flut wird die Brigg For­ward, Ka­pi­tän K. Z., Lieu­ten­ant Richard Shan­don, von New-Prin­ces-Docks ab­fah­ren. Be­stim­mung un­be­kannt.«

So las man im »Li­ver­pool-He­rald« am 5. April 1860.

Für einen der ers­ten Han­dels­hä­fen Eng­lands ist die Ab­fahrt ei­ner Brigg ein un­be­deu­ten­des Er­eig­nis, das in­mit­ten der Schif­fe je­der Grö­ße und je­der Na­tio­na­li­tät kaum be­merkt wird.

Den­noch fand sich am 6. April vom frü­hen Mor­gen an eine an­sehn­li­che Volks­men­ge auf den Kais der New-Prin­ces-Docks ein. Die un­zähl­ba­re Kor­po­ra­ti­on der See­leu­te der Stadt schi­en sich da ein Ren­dez­vous zu ge­ben. Die Ar­bei­ter der be­nach­bar­ten Werf­ten ver­lie­ßen ihr Ta­ge­werk, die Kauf­leu­te ihre düs­te­ren Comp­toir, 1ihre un­be­such­ten Ge­wöl­be. Die bun­ten Om­ni­bus­se, wel­che längs der äu­ße­ren Mau­er der Bass­ins fah­ren, brach­ten jede Mi­nu­te eine La­dung Neu­gie­ri­ger; die Stadt schi­en nur einen ein­zi­gen Ge­dan­ken zu ha­ben: der Ab­fahrt des For­ward bei­zu­woh­nen.

Der For­ward war eine Brigg von hun­dert­und­sieb­zig Ton­nen Ge­halt, ein Schrau­ben­damp­fer von hun­dert­und­zwan­zig Pfer­de­kraft. Bot er auch den Au­gen des Pub­li­kums nichts Au­ßer­or­dent­li­ches dar, so nah­men doch Ken­ner ei­ni­ge Be­son­der­hei­ten wahr, wel­che je­der See­mann ver­stand.

Da­her mach­te sich auch eine Grup­pe Ma­tro­sen an Bord des in der Nähe an­kern­den Nau­ti­lus über die Be­stim­mung des For­ward al­ler­hand Ver­mu­tun­gen.

Was soll man sagte einer von diesen Masten denken Es ist doch nicht - фото 7

»Was soll man«, sag­te ei­ner, »von die­sen Mas­ten den­ken? Es ist doch nicht ge­bräuch­lich, dass Dampf­schif­fe so viel Se­gel ha­ben.«

»Das Fahr­zeug muss«, er­wi­der­te ein Boots­mann mit brei­tem, ro­tem Ge­sicht, »sich mehr auf sei­ne Mas­ten als sei­ne Ma­schi­ne ver­las­sen wol­len, und wenn es so stark in ho­hen Se­geln ist, so ge­sch­ah es wohl des­halb, weil die nied­ri­gen oft mas­kiert sein wer­den. Da­rum glaub’ ich si­cher, dass der For­ward für die Nord- oder Süd-Po­lar­mee­re be­stimmt ist, wo die Eis­ber­ge den Wind mehr hem­men, als es ei­nem tüch­ti­gen Schif­fe passt.«

»Sie sol­len recht ha­ben, Meis­ter Corn­hill«, ver­setz­te ein drit­ter Ma­tro­se, »ha­ben Sie auch be­merkt, wie die­ser Vor­ders­te­ven ge­ra­de aufs Meer fällt?«

»Und dazu«, sag­te Meis­ter Corn­hill, »ist er mit ei­ner Schnei­de von Guß­stahl ver­se­hen, die scharf wie ein Ra­sier­mes­ser ist, und einen Zwei­de­cker ent­zwei­schnei­den kann, wenn der For­ward mit al­ler Kraft von der Sei­te her auf ihn ein­dringt.«

»Si­cher­lich«, er­wi­der­te ein Lot­se der Mer­sey, »denn die­se Brigg fährt mit ih­rer Schrau­be hübsch vier­zehn Kno­ten in der Stun­de. Es war zum Stau­nen, wie sie bei der Pro­be­fahrt die Strö­mung durch­schnitt. Glau­ben Sie mir, ’s ist ein fei­ner Seg­ler.«

»Und eben­so ist sie mit ih­ren Se­geln nicht in Ver­le­gen­heit«, fuhr Meis­ter Corn­hill fort; »sie fährt stracks in den Wind und ist leicht mit der Hand zu len­ken. Und noch et­was Be­son­de­res! Ha­ben Sie das wei­te Hen­ne­gat sei­nes Steu­er­ru­ders be­merkt?«

»Wahr­haf­tig, so ist es«, er­wi­der­ten die an­de­ren, »aber was ist dar­aus ab­zu­neh­men?«

»Es be­weist dies fürs ers­te, Ihr lie­ben Bur­schen«, ver­setz­te der Meis­ter mit Selbst­zu­frie­den­heit, »dass Ihr we­der zu se­hen, noch zu den­ken ver­steht; es ist dar­aus ab­zu­neh­men, dass man dem Kopf des Steu­ers Spiel­raum ge­ben woll­te, um leich­ter sei­ne Stel­le zu än­dern. Sie wis­sen wohl nicht, dass dies Ma­nö­ver zwi­schen den Eis­blö­cken oft vor­kommt?«

»Vor­treff­lich ge­ur­teilt«, er­wi­der­ten die Ma­tro­sen des Nau­ti­lus.

»Und zu­dem«, fuhr der eine von ih­nen fort, »wird die Mei­nung des Meis­ters Corn­hill durch die La­dung der Brigg be­stä­tigt. Ich weiß es von Clif­ton, der un­er­schro­cken teil­nimmt. Der For­ward nimmt für fünf bis sechs Jah­re Le­bens­mit­tel und dement­spre­chend Koh­len mit. Die gan­ze La­dung des­sel­ben be­steht aus Koh­len und Le­bens­mit­teln, nebst ei­nem Pack wol­le­ner Klei­dung und Rob­ben­fel­len.«

»Ah! Dann ist auch nicht mehr dar­an zu zwei­feln«, sag­te Meis­ter Corn­hill. »Aber kurz, mein Freund, da du Clif­ton kennst, hat denn der nichts von sei­ner Be­stim­mung ge­sagt?«

»Er konn­te mir nichts sa­gen, weil er’s nicht weiß; dar­auf ist die Mann­schaft ge­wor­ben. Wo­hin es geht, soll man erst er­fah­ren, wenn man an Ort und Stel­le ist.«

»Und auch«, er­wi­der­te ein Ungläu­bi­ger, »wenn sie zum Teu­fel ge­hen, wie es mir ganz den An­schein hat.«

»Aber auch was für ein Sold!« fuhr Clif­tons Freund leb­haft fort, »welch’ ho­her Sold! Fünf­mal hö­her als der ge­wöhn­li­che. Ah! Sonst hät­te Richard Shan­don nie­mand ge­fun­den, der un­ter sol­chen Be­din­gun­gen sich hät­te wer­ben las­sen! Ein Fahr­zeug von auf­fal­len­dem Bau, das wer weiß wo­hin fährt und nicht aus­sieht, als wol­le es ernst­lich wie­der­kom­men! Ich mei­nes­teils hät­te nicht große Lust dazu.«

»Lust oder nicht, Freund«, er­wi­der­te Meis­ter Corn­hill, »du wä­rest nie fä­hig ge­we­sen, der Be­man­nung des For­ward an­zu­ge­hö­ren.«

»Und wes­halb?«

»Weil dir die nö­ti­gen Er­for­der­nis­se ab­ge­hen. Ich habe mir sa­gen las­sen, Ver­hei­ra­te­te wür­den gar nicht an­ge­nom­men. Da du nun zu die­ser Sor­te ge­hörst, so brauchst du nicht so sprö­de zu tun; für dich frei­lich wär’ es eine wah­re Zwangspar­tie.«

Der also an­ge­zapf­te Ma­tro­se lach­te mit sei­nen Ka­me­ra­den und gab da­mit zu er­ken­nen, dass Meis­ter Cor­nill recht hat­te.

Corn­hill fuhr mit Selbst­be­frie­di­gung fort: »Bis auf den Na­men ist auch al­les an dem Schiff er­schreck­lich kühn! Der For­ward – d. h. Vor­wärts, bis wo­hin? Und dazu kennt man den Ka­pi­tän der Brigg nicht.«

»O ja! Man kennt ihn«, er­wi­der­te ein jun­ger Ma­tro­se mit et­was nai­vem An­ge­sicht.

»Wie? Man kennt ihn?«

»Al­ler­dings.«

»Klei­ner«, sag­te Corn­hill, »kannst du glau­ben, dass Shan­don Ka­pi­tän des For­ward sein wer­de?«

»Aber«, ver­setz­te der jun­ge Ma­tro­se.

So lass dir sagen dass Shandon Unterbefehlshaber ist weiter nichts - фото 8

»So lass dir sa­gen, dass Shan­don Un­ter­be­fehls­ha­ber ist, wei­ter nichts; ’s ist ein wa­cke­rer, küh­ner See­mann, ein Wal­fisch­fah­rer, der er­probt ist, ein tüch­ti­ger Ka­me­rad, aber schließ­lich doch nicht der Be­fehls­ha­ber. Er ist so we­nig Ka­pi­tän wie du und ich, un­be­scha­det mei­nem Re­spekt! Den, der nach un­serm Herr­gott an Bord be­feh­len wird, kennt er sel­ber auch nicht. Wenn der rech­te Zeit­punkt kommt, wird der wah­re Ka­pi­tän zum Vor­schein kom­men, man weiß nicht wie und wer weiß von wel­chem Ufer der bei­den Wel­ten; denn Richard Shan­don hat nicht ge­sagt und darf auch nicht sa­gen, wo­hin auf der Welt er fah­ren wür­de.«

»Den­noch, Meis­ter Corn­hill«, fuhr der jun­ge See­mann fort, »ver­si­che­re ich Sie, dass sich ei­ner an Bord vor­ge­stellt hat, ei­ner in dem Schrei­ben, worin dem Herrn Shan­don sei­ne Stel­le über­tra­gen ward, an­ge­kün­digt wor­den ist!«

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