Jules Verne - Die Abenteuer des Kapitän Hatteras

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Mit 258 ZeichnungenEin geheimnisvoller Unbekannter gibt ein Schiff in Auftrag, das als Ziel den Nordpol haben wird. Wer ist dieser Kapitän Hatteras, der sich unter die nicht minder rätselhafte Mannschaft geschlichen haben soll und seine Befehle durch einen Hund übermitteln lässt?Dieses Buch zeigt den Fabulator Verne auf dem Höhepunkt seiner Erzählkunst. Wie nur er es konnte, verbindet er wieder wissenschaftliche Höchstleistungen mit großen Abenteuern und liebenswerten und skurrilen Charakteren.Null Papier Verlag

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»Wie?« ent­geg­ne­te Corn­hill mit Stirn­run­zeln, »du willst be­haup­ten, der For­ward habe einen Ka­pi­tän an Bord?«

Jawohl Meister Cornhill Du sagst mir das mir Allerdings weil ich - фото 9

»Ja­wohl, Meis­ter Corn­hill.«

»Du sagst mir das, mir?«

»Al­ler­dings, weil ich es von John­son habe, dem Rüst­meis­ter.«

»Von Meis­ter John­son?«

»Al­ler­dings, er hat mir es selbst ge­sagt.«

»Er hat dir’s ge­sagt?«

»Er hat mir es nicht al­lein ge­sagt, son­dern den Ka­pi­tän ge­zeigt.«

»Ge­zeigt hat er dir ihn!« er­wi­der­te Corn­hill be­trof­fen.

»Ja­wohl, ge­zeigt.«

»Und du hast ihn ge­se­hen?«

»Mit ei­ge­nen Au­gen.«

»Und wer ist’s?«

»Ein Hund.«

»Ein Hund?«

»Ein vier­fü­ßi­ger?«

»Ja!«

Die Ma­tro­sen des Nau­ti­lus wa­ren ganz ver­dutzt; in je­dem an­de­ren Fal­le wür­den sie hell auf­ge­lacht ha­ben. Ein Hund Ka­pi­tän ei­ner Brigg von hun­dert­und­sieb­zig Ton­nen! Aber der For­ward war wirk­lich ein so au­ßer­or­dent­li­ches Fahr­zeug, dass man zwei­mal es an­se­hen muss­te, ehe man lach­te, ehe man in Ab­re­de stell­te. Üb­ri­gens lach­te selbst Meis­ter Corn­hill nicht.

»Und John­son hat dir die­sen so au­ßer­or­dent­li­chen Ka­pi­tän ge­zeigt, die­sen Hund?« fuhr er fort zu dem jun­gen Ma­tro­sen.

»So wie ich Sie sehe, mit Er­laub­nis.«

»Nun, was den­ken Sie da­von?« frag­ten die Ma­tro­sen den Meis­ter Corn­hill.

»Ich den­ke nichts«, er­wi­der­te die­ser barsch, »ich den­ke nichts, als dass der For­ward ein Schiff des Teu­fels ist oder Nar­ren ge­hört, die für das Ir­ren­haus reif sind!«

Die Ma­tro­sen sa­hen fer­ner den For­ward schwei­gend an, und nicht ei­nem ein­zi­gen von ih­nen fiel es ein, zu be­haup­ten, der John­son habe den jun­gen See­mann zum Bes­ten ge­habt.

Der For­ward zog üb­ri­gens seit ei­ni­gen Mo­na­ten die öf­fent­li­che Auf­merk­sam­keit auf sich. Dass er et­was auf­fal­lend ge­baut, mit Ge­heim­nis um­hüllt war; das In­ko­gni­to sei­nes Ka­pi­täns; die Art, wie Richard Shan­don sei­ne Aus­rüs­tung be­trieb; die be­son­de­re Aus­wahl sei­ner Mann­schaft; die un­be­kann­te, von man­chen kaum ver­mu­te­te Be­stim­mung des­sel­ben – al­les wirk­te zu­sam­men, der Brigg ein mehr als son­der­ba­res Ge­prä­ge zu ge­ben.

Für einen Den­ker, Träu­mer, Phi­lo­so­phen hat üb­ri­gens ein Schiff, das ab­zu­fah­ren im Be­griff ist, et­was höchst An­re­gen­des; die Fan­ta­sie be­glei­tet es ger­ne bei sei­nem Rin­gen mit den Wo­gen, sei­nen Kämp­fen mit den Win­den, bei der aben­teu­er­li­chen Fahrt, die nicht im­mer im Ha­fen ihr Ziel fin­det, und so­fern nur der ge­rings­te un­ge­wöhn­li­che Zwi­schen­fall ein­tritt, er­hält das Schiff ein fan­tas­ti­sches Aus­se­hen.

So war es auch mit dem For­ward. Und wenn die ge­wöhn­li­chen Zuschau­er nicht so kun­di­ge Be­mer­kun­gen wie Meis­ter Corn­hill ma­chen konn­ten, so gab es doch seit drei Mo­na­ten Stoff ge­nug zu fort­wäh­ren­dem Ge­re­de für die Un­ter­hal­tung in Li­ver­pool.

Die Brigg wur­de zu Bir­ken­head, ei­ner wirk­li­chen Vor­stadt von Li­ver­pool am lin­ken Ufer der Mer­sey, ge­baut und durch Dampf­bar­ken in un­abläs­si­gem Ver­kehr mit dem Ha­fen ge­hal­ten.

Die Er­bau­er, Scott & Cie., hat­ten von Richard Shan­don einen Au­friss und de­tail­lier­ten Plan er­hal­ten, wel­cher den Ton­nen­ge­halt, die Grö­ßen­ver­hält­nis­se, das Mo­dell der Brigg höchst ge­nau an­gab. Man konn­te dar­in den Scharf­sinn ei­nes vollen­de­ten See­manns er­ken­nen. Da Shan­don be­trächt­li­che Mit­tel zur Ver­fü­gung hat­te, so wur­den die Ar­bei­ten in An­griff ge­nom­men und nach der Wei­sung des un­be­kann­ten Ei­gen­tü­mers aufs ra­sche­s­te be­trie­ben.

Die Bau­art der Brigg war von er­prob­ter So­li­di­tät; sie war of­fen­bar be­stimmt, enor­mem Druck zu wi­der­ste­hen, denn sein Fu­gen­werk aus Teak, ei­nem in­di­schen, durch äu­ßers­te Dau­er­haf­tig­keit aus­ge­zeich­ne­ten Bau­holz, war noch dazu mit dem stärks­ten Ei­sen­be­schlag ver­se­hen. Man frag­te sich un­ter den See­leu­ten, wes­halb der Rumpf ei­nes mit sol­chen Wi­der­stands­ver­hält­nis­sen ge­bau­ten Schif­fes nicht aus Ei­sen­blech ge­fer­tigt wur­de, wie bei an­de­ren Dampf­boo­ten. Da­rauf ant­wor­te­te man, der ge­heim­nis­vol­le In­ge­nieur müs­se wohl sei­ne Grün­de da­für ha­ben.

Die Brigg nahm auf der Werft allmählich ihre Gestalt an und ihre Stärke - фото 10

Die Brigg nahm auf der Werft all­mäh­lich ihre Ge­stalt an, und ihre Stär­ke wie Fein­heit setz­ten die Ken­ner in Er­stau­nen. Wie die Ma­tro­sen des Nau­ti­lus be­merkt hat­ten, bil­de­te sein Vor­ders­te­ven einen rech­ten Win­kel mit dem Kiel; es war nicht mit ei­nem Schna­bel ver­se­hen, son­dern mit ei­ner Schnei­de von Guß­ei­sen aus den Werk­stät­ten R. Haw­thorns zu Ne­w­cast­le. Die­ses me­tal­le­ne, im Son­nen­schein blin­ken­de Vor­der­teil gab der Brigg, ob­wohl sie gar nichts Mi­li­tä­ri­sches an sich hat­te, ein ganz be­son­de­res Aus­se­hen. Doch wur­de auf dem Vor­der­kas­tell eine Ka­no­ne vom Ka­li­ber ei­nes Sech­zehn­pfün­ders auf­ge­stellt; auf ei­nem Zap­fen sich dre­hend, konn­te sie leicht nach al­len Rich­tun­gen ge­stellt wer­den.

Am 5. Fe­bru­ar 1860 wur­de das selt­sa­me Schiff im An­ge­sicht ei­ner un­ge­heu­ren Zuschau­er­men­ge vom Sta­pel ge­las­sen, was voll­kom­men ge­lang.

Aber wel­ches war denn die Be­stim­mung des Schif­fes? Es soll­te den Ere­bus und Ter­ror, den Sir John Fran­klin auf­su­chen, nichts wei­ter. Denn im Jahr zu­vor war der Kom­man­dant Mac Clintock mit si­che­ren Be­wei­sen vom Schei­tern die­ser un­glück­li­chen Un­ter­neh­mung aus den Nord-Po­lar­mee­ren heim­ge­kehrt.

Woll­te denn der For­ward noch­mals die nord­west­li­che Durch­fahrt ma­chen? Wozu nütz­te dies? Der Ka­pi­tän Mac Clur hat­te sie im Jah­re 1853 auf­ge­fun­den, und sein Lieu­ten­ant Cres­well hat­te zu­ert die Ehre, um das ame­ri­ka­ni­sche Fest­land her­um von der Beh­rings- bis zur Da­vis-Stra­ße zu fah­ren.

Es war je­doch für Sach­ver­stän­di­ge un­zwei­fel­haft, dass der For­ward den Eis­re­gio­nen Trotz bie­ten soll­te. Woll­te er zum Süd­pol vor­drin­gen, noch wei­ter als der Wal­fisch­fän­ger We­dell, als der Ka­pi­tän Ross? Aber zu wel­chem Zweck und Nut­zen?

Am fol­gen­den Tag, nach­dem die Brigg vom Sta­pel ge­lau­fen, kam ihre Ma­schi­ne aus den Werk­stät­ten von R. Haw­t­horn zu Ne­w­cast­le an.

Die­se Ma­schi­ne von hun­dert­und­zwan­zig Pfer­de­kraft mit os­zil­lie­ren­den Zy­lin­dern nahm we­nig Raum ein: für ein Schiff von hun­dert­und­sieb­zig Ton­nen eine be­deu­ten­de Kraft. Da es zu­dem reich­lich mit Se­geln ver­se­hen war, so be­saß es au­ßer­or­dent­li­che Schnel­lig­keit, wie die Pro­be­fahr­ten be­wie­sen.

Nach­dem die Ma­schi­ne an Bord war, be­gann das Ein­brin­gen der Vor­rä­te; kei­ne ge­rin­ge Ar­beit, denn das Schiff wur­de auf sechs Jah­re ver­pro­vi­an­tiert. Die Le­bens­mit­tel be­stan­den aus ge­sal­ze­nem und ge­trock­ne­tem Fleisch, ge­räu­cher­tem Fisch, Zwie­back und Mehl; Kaf­fee und Tee wur­den la­wi­nen­gleich in die un­te­ren Räu­me ge­wälzt. Richard Shan­don lei­te­te die kost­ba­re Be­frach­tung als ein Mann, der sich dar­auf ver­stand; al­les wur­de streng ord­nungs­ge­mäß pa­ke­tiert, eti­ket­tiert, num­me­riert; auch wur­de ein großer Vor­rat von dem in­di­schen Prä­pa­rat, Pem­mi­can 2ge­nannt, wel­ches sehr nahr­haf­te Be­stand­tei­le ent­hält, mit­ge­nom­men.

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