Will Berthold - Nach mir komm ich

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Traumvillen, Hochseeyachten, Partys und Exzesse ohne Ende: Die Superreichen in den Steueroasen tun und lassen, wonach ihnen der Sinn steht. So auch Henry Kamossa, der so etwas wie den charismatischen Mittelpunkt dieser internationalen Szene darstellt. Kamossa scheint zu besitzen, was ein Mensch sich nur wünschen kann. Er kennt keine Skrupel und keine Spielregeln, und reitet auf einer Welle des Erfolgs durchs Leben. Bis jemand einen Mordanschlag auf ihn verübt. Denn offenbar verbirgt er ein dunkles Geheimnis, das er bisher gehütet hat wie seinen Augapfel. In der Stunde der Wahrheit bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich den Schatten seiner Vergangenheit zu stellen, denn dort lauert jemand, der keine leeren Drohungen ausspricht: Er will Kamossa töten …-

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Von Anfang an beherrschte dieser Mann mit einem deutschen wie einem amerikanischen Paß die politische Klaviatur, die weißen wie die schwarzen Tasten. Er verschaffte den Länderparlamenten Mehrheiten, stürzte sie, finanzierte Parteien wie mit der Gießkanne, mal rechts, mal links. Der Unterschied lag allenfalls in der Summe.

Viele nahmen sein Geld, hielten den Mund und erfüllten seine Wünsche ohne Rücksicht auf das Allgemeinwohl. Vielleicht sind die Komplizen von damals – soweit sie heute noch leben – nunmehr seine Opfer. Sie müssen Kamossa bedingungslos decken, wenn die faulen Geschäfte der Korruption nicht auffliegen sollen. Es ist kein Geheimnis, daß vor den Untersuchungs-Ausschüssen mehrere Meineide geschworen wurden unter dem wohlwollenden Patronat eines Innenministers, den man wegen dieses Verbrechens nach gültigem Gerichtsurteil ›Old Schwurhand‹ nennen darf.

Man mag Kamossa für einen genialen Einanzzauberer oder einen raffgierigen Spekulanten halten. Er ist eine schillernde Persönlichkeit, die sich nicht so leicht einordnen läßt. Er hat bestechenden Charme. Er kann großzügig bis zur Verschwendung sein. Er handelt nicht selten nach der Devise: ›Edel sei der Mensch, hilfreich und gut. ‹ Aber er ist kein Goethe-Mensch, abgesehen davon, daß es der Dichterfürst auch nicht war.

Bis ins vorrückende Alter hinein hat sich Kamossa seine unverwüstliche Vitalität erhalten. Er hat zwei schwere. Autounfälle, einen Flugzeugabsturz, vier Ehen und zahllose Affären überlebt, mehrere Untersuchungen der Steuerfahndung überstanden, die im letzten Fall damit endeten, daß der Cheffahnder einfach abgelöst und sein Nachfolger befördert wurde.

So wird der wirkliche Lebensweg Kamossas zu einer Kette nicht abreißender Skandale, die vertuscht wurden, ob es sich nun um Wirtschaftsvergehen, Privataffären oder politische Erpressungen handelt.

Dem Autor geht es nicht um Kamossa, sondern um die Zeit, die einen Kamossa möglich machte, ihn zum Helden hochstilisierte, einen Abenteurer, der eigentlich hinter Gitter gehörte, zu einem internationalen Wirtschaftsfaktor werden ließ, der unangreifbar scheint: mit einer Holding in Liechtenstein, einer zweiten in Monte Carlo und einer dritten auf den Bahamas, wo Kamossa eine eigene Hausbank unterhält. Das Imperium besteht aus einer florierenden Pharma-Firma, einer multinationalen Immobilien-Gesellschaft, erheblichen Beteiligungen an Automobilfirmen, Flugzeugwerken, Elektronikunternehmen und Nuklearindustriefirmen.

Dieser sorgfältig recherchierte Bericht nennt Roß und Reiter, Täter und Opfer, Begünstigte und Vernichtete. Die Saga eines Mega-Aufsteigers wird zum Spiegel einer Zweidrittel-Gesellschaft, in der der Normalsterbliche zum Spielball der Macher und Raffer zu werden droht …

Raguse nimmt seinem Besucher die überlassenen Seiten wieder weg. »Makulatur?« fragt er süffisant.

»Geben Sie mir lieber einen Schnaps.«

»Wollen Sie mein Manuskript immer noch erwerben?« »Glauben Sie, ich hätte erwartet, daß Sie an einer Heiligenlegende stricken?« erwidert Schmeißer.

Das Telefon klingelt.

»Ihr könnt jetzt kommen«, sagt der Anwalt aus dem ersten Stock.

Dr. Endlich empfängt die beiden an der Tür. Auf den ersten Blick hält man den Juristen nicht für einen Klassenkameraden Raguses, denn er sieht mit seiner Stirnglatze und dem strapazierten Gesicht weit älter aus. »Um es gleich zu sagen«, schießt er in seinem Arbeitszimmer sofort los, »einen Abschluß können wir erst morgen machen, weil wir unsererseits nicht ebenfalls vertragsbrüchig werden möchten.«

»Das ist mir klar.«

»Ich habe meinem Mandanten trotz vieler Bedenken geraten, auf Ihre Offerte einzugehen.« Er nimmt ein Blatt vom Schreibtisch, schiebt es Schmeißer zu. Stichworte seines Angebotes sind darauf festgehalten.

»Es stimmt so«, bestätigt der Unterhändler und gibt es zurück.

»Dann sieht unser Procedere folgendermaßen aus: Morgen um zehn Uhr teilt Herr Raguse dem Kronwein-Verlag mit, daß die Option erloschen ist und er nicht gedenkt, auf weitere Vertragsverhandlungen einzugehen. Wir treffen uns um elf Uhr in meiner Kanzlei. Sie bringen einen Barscheck über 50 000 Mark mit und erhalten dafür die für eine Woche gültige Optionsvereinbarung und den Entwurf des endgültigen Vertrags.«

»Einverstanden«, erwidert Schmeißer.

»Noch eine Frage: Wer unterschreibt den endgültigen Vertrag?«

»Dr. Michael Budde, der Generalbevollmächtigte des Konzerns, ist bereits in München. Genügt Ihnen das?«

»Selbstverständlich.«

»Besten Dank, Herr Rechtsanwalt«, sagt der Besucher. Eilig verläßt er die Kanzlei, jagt zum nächsten Taxistand, als wäre der Henker hinter ihm her.

»Seit wann macht Kamossa so schlechte Geschäfte?« fragt Raguse seinen Freund.

»Ich nehme an, daß er auf die Notbremse tritt, um einen Zeitgewinn bis zum Frühjahr herauszuschinden«, erwidert der Rechtsanwalt »Vielleicht versucht er bis dahin, dich so mit Geld einzudecken, daß du unter der Last erstickst.«

Sie lachen beide, nehmen einen Drink auf den guten Deal. Ganz wohl ist ihnen dabei nicht, denn sie überlegen noch immer angestrengt, ob sie Kamossas notorischer Komplize nicht doch geleimt hat, aber juristisch ist sicher alles in Ordnung.

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