Will Berthold - Nach mir komm ich

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Traumvillen, Hochseeyachten, Partys und Exzesse ohne Ende: Die Superreichen in den Steueroasen tun und lassen, wonach ihnen der Sinn steht. So auch Henry Kamossa, der so etwas wie den charismatischen Mittelpunkt dieser internationalen Szene darstellt. Kamossa scheint zu besitzen, was ein Mensch sich nur wünschen kann. Er kennt keine Skrupel und keine Spielregeln, und reitet auf einer Welle des Erfolgs durchs Leben. Bis jemand einen Mordanschlag auf ihn verübt. Denn offenbar verbirgt er ein dunkles Geheimnis, das er bisher gehütet hat wie seinen Augapfel. In der Stunde der Wahrheit bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich den Schatten seiner Vergangenheit zu stellen, denn dort lauert jemand, der keine leeren Drohungen ausspricht: Er will Kamossa töten …-

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»Wenn ich es auseinanderschneide, können Sie diese wunderschöne Rarität im offenen Kamin verheizen«, versetzt Giorgio und nimmt Maß bei den prallsitzenden Shorts und der durchsichtigen Bluse, dem straffen Körper mit den Rundungen an den richtigen Stellen.

»Tun Sie, was ich Ihnen sage!« fährt ihn Carlotta an. »Dafür werden Sie schließlich bezahlt:«

Giorgio schüttelt den Kopf, geht bekümmert zu seinem Wagen und holt die Motorsäge. Nach seiner Rückkehr zögert er noch immer, den Auftrag einer offensichtlich Verrückten hinter sich zu bringen.

»Wollen Sie nicht doch noch einmal mit Ihrem Mann daürber reden, Madame?« fragt Giorgio vorsichtig.

»Mein Mann ist außer Haus«, erwiderte Carlotta »Er wird so schnell auch nicht zurückkehren.« Sie schürzt die Lippen. »Und wenn er kommt, werfe ich ihn hinaus.« Sie sitzt mit übereinandergeschlagenen Beinen im Sessel. Ihr Blick lotet den Mann unter ihrem Niveau aus. Sie stellt fest, daß er bei Tageslicht genauso gut aussieht wie auf Partys im Halbdunkel: Breite Schultern, schmale Hüften, die richtige Größe, diese provokanten Augen und das unverschämte Selbstbewußtsein. Der geborene Verführer, wohl für das Bett geschaffen wie der Windhund für die Rennbahn. Ein Latin Lover von vielleicht 35, der aussieht wie ein Gott, sich verdingt wie ein Knecht, ausgerechnet an die Juwelen-Olga, diese fette alte Lustkuh. Unverzeihlich, sagt sie sich und sieht in diesem Moment die unersättliche Halbmatrone vor sich, die ihren Bettgesellen öffentlich, voll Besitzerstolz verführt, mit kichernder Scham, weil er doch zu jung für sie ist.

»Wie Sie meinen«, sagt Giorgio ergeben. »Doch zuerst muß ich am Schaltkasten die Netzspannung überprüfen, sonst brennt uns die Sicherung durch.«

»Nun machen Sie schon!« erwidert Carlotta, noch immer ungnädig, doch eine Spur freundlicher. »Die eine Hälfte des Betts lassen Sie hier stehen, die andere tragen Sie dann in das Arbeitszimmer meines Mannes«, ordnet sie an. Unglaublich, wie gut er aussieht, stellt Carlotta erneut fest. »Darf ich Sie mal was Indiskretes fragen, Giorgio?« Sie kann sich nicht länger beherrschen. »Sind Sie wirklich immer noch mit dieser – dieser Juwelen-Olga liiert?«

»Was heißt liiert? Ich schlafe mit ihr.«

»Mit dieser abgetakelten Fregatte?«

Giorgio schüttelt betrübt den Kopf. »Madame«, versetzt er vorwurfsvoll, »eine Frau ist immer so alt, wie sie sich anfaßt.«

»Meinen Sie die Frau«, spottet Carlotta, »oder ihr Bankkonto?«

»Da kennen Sie Olga schlecht«, kontert der gefragte Ladykiller. »Sie baut hier ein Haus nach dem anderen, und wir übernehmen dafür die Schreinerarbeiten und mußten deswegen sieben neue Leute einstellen. Aber fragen Sie nicht, wie sie sich beim Bezahlen anstellt! Sie geht zur Konkurrenz, läßt sich unter dem Gelächter meiner Kollegen niedrige Kostenvoranschläge machen und drückt mich dann, wo sie kann. Wissen Sie denn nicht, daß Olga krankhaft geizig ist, Madame? Sie hat es doch fertiggebracht, mir fünf Rollen feinstes Klopapier für unser Zusammensein in Rechnung zu stellen, dabei kauft sie nur das billigste bei der Migros.«

»Aber das haben Sie doch jetzt erfunden, Giorgio.«

»Nein, ich schwöre, daß es stimmt. Ich warte nur noch darauf, daß ich ihr auch noch die Zahnpasta bezahlen muß.«

»Und die großen Reisen, die Sie mit der Millionenwitwe gemacht haben?«

»Das ist etwas anderes. Olga zahlt die Tickets und die Hotels, und ich arbeite schließlich als ihr Dolmetscher – außer italienisch und deutsch spreche ich noch englisch und französisch und sogar ein bißchen spanisch –, Reisesekretär, Gesellschafter und Leibwächter.«

»Und als Schlafbursche.«

»Das geht gratis«, erwidert Giorgio. »Das ist eine Sonderleistung des Hauses Marazzo.«

»Im Massagesalon von Bangkok?«

»Auch da. Ich bin ein Mann mit großem Bildungsinteresse. Das ist doch nichts Schlechtes, oder? Ich habe vielleicht. schon mehr von der Welt gesehen als Sie und Ihr Mann, Madame«, stellt er unverfroren fest. Bevor sie auf seine Unverschämtheit erwidern kann, setzt Giorgio hinzu: »Ist denn der Streit mit Ihrem Mann so schlimm?«

Carlotta nickt.

»Aber da gibt es doch ganz andere Möglichkeiten, sich an ihm zu rächen«, sagt er, geht auf sie zu, betrachtet sie mit Augen, die sie ausziehen. Sie spürt es, aber es ist ihr nicht unangenehm; vielleicht hätte sie sich nur einen Morgenmantel überwerfen sollen.

»Was ist jetzt mit Ihrem Starkstrom?« Carlotta versucht auf Distanz zu bleiben.

»Ich stehe immer unter Starkstrom«, antwortet der Adonis lächelnd. »Und eine Reise um die Welt kann man auch ohne Fahrkarte machen, ohne Hotelbuchung und ohne Massagesalon«, sagt er und geht auf sie zu.

Carlotta will ihm ins Gesicht schlagen. Giorgio fängt ihre Hände auf, öffnet sie, küßt die Innenflächen. Er versteht sein Fach, zieht sie an sich. Er merkt, daß sie zittert und ihr Atem sich beschleunigt, der Blick sich verschleiert und die Nasenflügel beben – und er ist ein erfahrener Diagnostiker.

»Ich tue alles für Sie, Madame«, beteuert Giorgio und strampelt sich aus seinen Jeans.

»Was fällt Ihnen ein?« fragt sie außer Atem.

»Das gleiche wie Ihnen, Madame«, erwidert er.

Er reißt Carlotta an sich und läßt sich mit ihr vornüber auf das antike Bett fallen. Der Mann unter ihrem Niveau ist auf einmal über ihr, streichelt sie mit kundigen Händen, so daß sie erst nicht merkt, daß er ihr dabei die Bluse abgestreift hat, als seine Zunge über ihre Haut gleitet. Sie versucht, ihn wegzuschieben und gießt dabei Öl ins Feuer, von dem sie erfaßt wird.

»Geh zum Teufel, aber komm!« stöhnt Carlotta.

»Gleich«, erwidert er »Nichts überstürzen, wir haben doch Zeit.« Sie kann nicht mehr antworten. Giorgios Lippen versperren ihren Mund. Er küßt sie, und Carlotta beißt ihn in die Unterlippe, aber der Verführer spürt es nicht. Ihre Nägel krallen sich in seine Haut, ziehen blutige Spuren. Ihr Atem geht stoßweise.

»Komm doch endlich!« Sie bäumt sich auf.

Er verzögert das Eindringen in ihren Körper, um das Verlangen noch mehr anzuheizen. »Ich war schon immer wild auf dich«, raunt er ihr zu. »Gleich muß ich explodieren, ich …«

»Du kannst mich haben«, keucht sie. »Nun nimm mich doch endlich. Bitte – ja – ich, ich halt das nicht länger aus.« Sie greift nach seinem Glied, zieht Giorgio an sich heran, ist nahezu besinnungslos, als sein Maskulinum in ihren Sog gerät. Sie schreit auf, vergißt das Hausmädchen und den Gärtner. Sie schluchzt und keucht im Hin und Her und Auf und Ab, bald unter ihm, bald über ihm. »Jetzt – ja«, stöhnt Carlotta mit verzerrtem Gesicht. »Mach mich fertig. Jetzt. Gleich.«

Giorgio verzögert den Höhepunkt.

»Fuck me, fuck me, son of a bitch«, treibt sie ihn an, aber ein Profi wie Giorgio läßt sich ihren Rhythmus nicht aufdrängen und sie mit ihrem ersten Orgasmus ins Leere laufen, wartet, bis sie sich einigermaßen abgeregt hat, erschöpft und stumm in den Kissen liegend.

»Das war keine Weltreise, Madame«, tadelt er. »Wir sind noch nicht einmal in Locarno eingetroffen.« Er lacht. »Aber gleich fährt der Zug weiter.«

Und dann wird Giorgio wild, reißt sie mit, dreht sich selbst im Strudel, raunt ihr auf italienisch Zoten zu, die zärtlich klingen. Ein Virtuose, der seinem Instrument die höchsten Töne entlockt, bis zum Fortissimo.

Er beginnt das alte Spiel, zieht Carlotta an sich, schiebt sie wieder weg. Seine Hände erschließen Zone um Zone ihres Körpers, dabei ist ihm, als würden halb erfrorene Hände in kochendes Wasser tauchen. Er balanciert am Rande des Abgrunds, spürt, wie sich die Poren seiner Haut öffnen wie platzende schoten. Während er ihr heiße Worte zuraurit, kriecht Carlottas Mund wie eine Schnecke über seinen Körper. Die Partitur, nach der er dirigiert, verschwimmt vor seinen Augen, er verliert den Taktstock. Ihre Körper verkeilen sich ineinander, treiben auseinander. Giorgios Hände pressen sich auf ihren Körper. Ihre abgewinkelten Beine nehmen den trainierten Body in die Zange.

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