Inger Edelfeldt - Der Bote

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Die 17-jährige Arri liebt Fantasy, Musik und schwarzen Samt. Seit langem schon fühlt sie sich als Außenseiterin; nichts und niemand kann ihren romantischen Sehnsüchten und ihrem Lebenshunger genügen. Niemand – bis auf Oscar, den sensiblen, fantasievollen Jungen, der Arri jedoch unerreichbar scheint. Ihre – wie sie glaubt – hoffnungslose Leidenschaft zieht Arri in einen dunklen Sog. Schatten scheinen aus dem Spiegel in ihrem Zimmer nach ihr zu greifen und eines Tages tritt ein Bote aus einer anderen Welt durch das Spiegel-Tor. Leonidas, ein faszinierender, höfisch kultivierter Vampir, nimmt Arri mit ins Schattenreich Eidolon. Der neue Jugendroman der preisgekrönten Autorin Inger Edelfeldt führt den Leser an die schmale Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum. Fesselnd, verführerisch – und brillant erzählt!-

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Ich kroch aus meinem Nest, holte den tragbaren CD-Player, »The Mirror Pool« und den Kopfhörer. Ich ließ die Musik in mich eindringen und mich füllen wie einen Becher voll Wein. Und plötzlich konnte ich nicht mehr widerstehen: Ich sah sein Gesicht vor mir, die schwarzen wehenden Haare, die Augen, das Lächeln in dem Moment, als er mich zum ersten Mal erblickte.

Und mir war klar, dass eine bestimmte Sache in meinem Leben stattfinden musste – nicht nur in der Phantasie, sondern in der Wirklichkeit –, bevor ich bereit wäre die Welt zu verlassen. Ich musste seine Nähe erleben, ich musste ihn küssen. Amanda hin oder her, ich musste ihn küssen. Das war das Einzige, das absolut Einzige, was mir wichtig erschien.

Aus Cernit kann man sich keine Menschen formen.

Als ich nach überstandener Virusinfektion wieder in die Schule kam, fühlte ich mich immer noch total matt. Ich hinkte hinterher, das war ja klar. Mein Epochenheft in Trigonometrie durfte ich in den Herbstferien nachholen, mithilfe bestimmter Bücher und, wie die Lehrer sagten, »mit der Unterstützung von Freunden« (was denn für Freunde, bitte schön?).

Das meiste holte ich schnell auf – abgesehen von Mathematik. Die nächste Epochenarbeit bestand darin, Parzival und Hamlet zu lesen und zu besprechen, und das würde mir ja keine Probleme bereiten, zumindest Hamlet nicht, denn das Stück hatte ich schon gelesen (auf Englisch!). Und zwar aus purer Neugier und Dickköpfigkeit und um mich besonders zu fühlen.

Oscar schien nicht zu bemerken, dass ich wieder da war, obwohl ich mich tollkühn gut sichtbar in eine entfernte Ecke des Schulhofs stellte. Das Golden-Retriever-Mädchen dagegen starrte mich hasserfüllt an, als verdächtigte es mich, Voodoo zu praktizieren. Und ich, ich brauchte bloß Oscars Rücken zu sehen, um geradezu elektrisch von ihm angezogen zu werden, als wäre er ein Magnet. Vom magnetischen Standpunkt aus hätte er eigentlich genauso auf mich reagieren müssen, doch das tat er offensichtlich nicht.

Wenn ich wenigstens ein anständiges Foto von ihm gehabt hätte!

Im Licht des bevorstehenden Weltuntergangs hätte ich natürlich couragiert genug sein müssen, um in einem der wenigen, von Amanda unbewachten Augenblicke auf ihn zuzumarschieren, aber so mutig – oder idiotisch – zu sein wagte ich dann doch nicht.

Maira hatte sich in der Zwischenzeit die Haare abrasiert und schaute jedes Mal demonstrativ in eine andere Richtung, wenn ich in ihre Nähe kam. Sie und Jessy waren jetzt fundamentalistische Veganer. Lesbische, fundamentalistische Veganer, allem Anschein nach. Hätte ich sie nicht so sehr gehasst (oder eher sie mich; und noch hatte ich das Jesus- oder Gandhi-Stadium nicht erreicht), hätte ich zugegeben, dass sie unglaublich cool aussah. Aber jetzt zwang ich mich zu dem Gedanken: »Hilfe, jetzt hat sie sich auch die Haare abrasiert, genau wie alle andern«. Obwohl ich gestehen muss, dass diese »alle andern« in unserer braven, exklusiven Schule nicht sehr zahlreich waren.

Emma, Mega-Loser der Schule, kam zu mir her und sagte: »Ich hab gehört, dass du diesen SCHRECKLICHEN Virus gehabt hast; ich erhole mich auch gerade von seinen Folgen.

Und in ihren Augen las ich ein Flehen: Geh mit mir zum Naturkostladen und lass uns dort wie zwei Freundinnen Vitamintabletten kaufen! Und dabei war es total peinlich, auch bloß mit ihr zusammenzustehen! Daher sagte ich, Krankheiten würden mich nicht sonderlich interessieren, es sei denn, es handle sich um etwas Ernsthafteres wie Aussatz oder Lycantropie. Am liebsten hätte ich ihr gesagt: »Eigentlich hab ich Aids«.

Sie verzog sich und ich blieb mitten auf dem Schulhof stehen. Der Wind war kalt und ich fühlte mich irgendwie unangenehm durchsichtig. Vielleicht hatte ich tatsächlich irgendeine ernsthafte Krankheit, vielleicht hatte ich Aids, ohne es zu wissen?

In der Hoffnung, noch irgendwo auf Oscar zu stoßen, zwang ich mich dazu, bis zur letzten Stunde zu bleiben. Dann ging ich nach Hause, aber langsam, und ich fühlte mich wirklich sehr matt.

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