Wolfgang Ziegler - Das Erbe

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Die im «Erbe» beschriebenen Untergrundanlagen, die Flugscheiben- und andere Technik haben reale Hintergründe. So gab es im Eulengebirge tatsächlich das Objekt «Riese» mit gewaltigsten Ausdehnungen seiner Stollen und Hallen, wo bis heute nur Teile erforscht sind. «Riese» soll auch eine bis zu 18 Kilometer lange Stollenverbindung zum Schloß Fürstenstein gehabt haben, wo in unterirdischen Anlagen beim «Alten Schloss» u.a. am ultrageheimsten Projekt des Dritten Reiches geforscht wurde, der «Glocke», deren Technik u.a. die Gravitation und sogar die Zeit beeinflussen konnte. Auch eine Weltraumsimulationsanlage sei dort wissenschaftlich betrieben worden.
Ein packender Roman in Teilen über das Geheimnis der deutschen Flugscheiben.
Wo die Grenzen des rational Vorstellbaren erreicht sind oder gar überschritten werden, kann allein die Fantasie Lücken schließen. Wer sich je mit dem Thema deutsche Flugscheiben auseinandergesetzt hat, weiß dies sehr gut. Und er wird verstehen, dass die Form des Romans die einzige ist, die allen Facetten dieses Themas gerecht werden kann – frei von unhaltbaren Behauptungen, aber auch frei von Einengung. Wer diesem Gedankengang folgen kann, sollte «Das Erbe» lesen.

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So erhob sich der einsame Mann und ging durch etliche Gänge in den Sportraum, der unweit der Unterkünfte lag. Dort zog er sich um und leistete sein tägliches Pensum an Übungen. Dazu standen allerlei Sportgeräte zur Verfügung. Eiserne Selbstdisziplin war ihm schon immer eigen gewesen. Und nur diese befähigte ihn schließlich dazu, hier alleine die Stellung zu halten. Nach einer halben Stunde anstrengender Betätigung zog es ihn in die Baderäume, wo er sich eine ausgiebige Dusche gönnte. Derart erfrischt nahm er einen Imbiß, zog sich dann eine nagelneue Arbeitskombi über und machte sich auf den Weg zur zentralen Energieversorgung der Anlage „Gigant“. Dazu benutzte er wieder die Elektrobahn.

Allerdings fuhr er nun mit der Draisine in die andere Richtung, es ging diesmal tief in den Berg hinein. Mit mäßigem Tempo rollte Hahnfeld wieder durch lange Tunnel. Sein Ziel erreichte er nach etwa zehn Minuten Fahrt. Am Bahnsteig standen diesmal eine Reihe großer Metallschränke. Aus einem von ihnen nahm er einen robusten Schutzanzug mit Vollhelm heraus. Mühsam streifte er die schwere Montur über, griff sich jedoch sicherheitshalber aber noch eine der starken Handlampen aus einem Regal und begab sich rasch zu einem dunklen Schott in der Tunnelwand.

Schwerfällig tappend durchquerte er sich dahinter anschließende enge und mit schwerem Metall verkleidete Gänge, die wiederum zu einer letzten massiven Druckschleuse führten. Deren Schotten waren so schwer, daß sie sich nur mittels Hydraulik öffnen ließ. Er gab erneut eine komplizierten Zahlenkombination ein, worauf er zurücktrat und wartete, bis sich das schwere Luk aufgeschoben hatte. Hier lag die energetische Seele der ganzen unterirdischen Anlage und zugleich eine einzigartige wissenschaftliche Errungenschaft und großes Geheimnis aus der Zeit lange vor Kriegsende - der Atommeiler.

Im Zentrum einer großen, vom monotonen Summen der Aggregate erfüllten Felsenhalle erhob sich der dunkle, metallisch glänzende Reaktorkörper, umgeben von Leitungen, Druckbehältern, War-tungsstegen und zahlreichen anderen technischen Einrichtungen. Mißtrauisch äugte Hahnfeld auf ein Meßgerät, das er nun in den Händen hielt. Er war zwar hartgesotten, aber hier beschlich selbst ihn immer ein unheimliches Gefühl. Eilig ging er zum Kontrollpult und überprüfte bestimmte Anzeigenwerte mit einer Tabelle, die dort lag. Zufrieden schritt er noch einmal aufmerksam kontrollierend um den tief im Bergesinneren brummenden Meiler, richtete dabei den starken Lichtstrahl seiner Handlampe auf diese und jene Stellen, konnte aber keine sichtbaren Defekte oder andere Mängel feststellen. Alle so geprüften Leitungen zeigten sich dicht. Nirgends trat irgendwelche Flüssigkeit aus. Diese spektakuläre Technik sorgte praktisch für die weitere Funktion der Basis, bis in die nächsten Jahrzehnte hinein. So hatten es zumindest die ihn einweisenden Techniker erläutert, bevor sie für immer die Anlage verlassen mußten. Drängen hier Unbefugte ein, käme es zur Katastrophe. Die Sicherheitssysteme waren derart ausgefeilt, daß allein das gewaltsame Eindringen in den den vorderen Zugangsstollen ein atomares Inferno auslösen täte, was in Sekunden nicht nur die gesamte Basis vernichtete, sondern wahrscheinlich den ganzen Bergzug samt Umland hinwegfegen würde. Außerdem gab es hier eine Zündeinstellung, die, am zentralen Kommandopult einmal aktiviert, nach der vorgegebenen Zeitspanne den Reaktor zur Explosion brächte ...

Schwitzend zwängte sich der Major zurück durch die verschiedenen Tunnel mit ihren Schotten und Schleusen. Hinter ihm waren alle Zugänge nun wieder regelrecht versiegelt. Er war froh, nach seinem unheimlichen Ausflug zurück am Bahnhof zu sein und endlich die schwere Schutzbekleidung ablegen zu können. Nachdem er Meßgeräte, Helm und Anzug sorgfältig in den verschließbaren Schrank zurückgelegt hatte ließ er sich schnaufend in die Sitze der Draisine fallen und schob den Fahrthebel nach vorn. Ratternd nahm das kleine Vehikel erneut seine einsame Fahrt durch die unterirdischen Tunnellabyrinthe auf. Während es dahinrollte überlegte sein Passagier, ob er noch einen Abstecher zum Flughangar und LKW-Stollen machen sollte, verschob das Vorhaben aber schließlich auf den nächsten Tag.

Die Tür im Fels

Pawlek durchstieg vorsichtig den brüchigen Schutt am Grunde des schmalen Seitentales, bemüht, keine unnötigen Geräusche in der ruhigen Gebirgsnacht zu verursachen. Links und rechts wuchsen dichte Tannen zum nachtdunklen Himmel. Nur dem silbernen Mondschein war es zu verdanken, daß er nicht die mitgebrachte Lampe einsetzen mußte. Ab und an tauchten hellgraue Gesteinsflächen zwischen den Bäumen an den steilen Hängen auf, dann wieder die mächtigen Brocken gesprengter Bauten. Leise fluchend bahnte er sich noch etwa zehn Minuten den unsichtbaren Weg durch ein immer dichter werdendes Unterholz und Geröll in dem dunklen Grund.

Die Hänge und Bäume rückten schließlich immer enger zusammen, als er endlich die gesuchte Stelle erreicht hatte. Hier schloß sich das schmale Seitental des Steinberges in einer hohen Wand aus ebenfalls waldbestandenen, grauen Felsen. Es ging eigentlich nicht mehr weiter. Die namenlose Schlucht endete übergangslos am steilen Anstieg der rauhen Berghänge. Verschnaufend setzte sich Pawlek auf einen der umwucherten Felsbrocken und schaute auf das leuchtende Zifferblatt seiner Armbanduhr: noch eine Viertelstunde bis Mitternacht. Erschrocken fuhr der einsame Wanderer zusammen, als plötzlich ein großer Nachtvogel mit rauschendem Gefieder dicht über die nahen Baumkronen strich. Mißtrauisch beobachtete er die ihm unheimliche Umgebung. Im Dämmerlicht des Mondes fühlte er sich hier alles andere als wohl. Ganz in der Nähe befand sich zudem noch der damals heimlich zugesprengte Stollen mit den toten Ukrainern, die in einem stinkgeheimen Abschnitt gearbeitet hatten. Man richtete kurz darauf den gesamten oberen Seitentalabschnitt wieder so her, daß alles völlig naturbelassen wirkte. Fremde würden hier einstige menschliche Eingriffe nie auch nur im Entferntesten vermuten.

Endlich war es soweit. Ein leises, kaum wahrnehmbares Pfeifen drang aus der tannenbestandenen Felswildnis der nahen Bergwand. Daraufhin stand Pawlek sofort auf und leuchtete sich kurz mit der Lampe selbst an.

„Nun komm schon her!“ krächzte die bekannte Stimme Hahnfelds aus der Dunkelheit ihm entgegen. Mit unsicheren Schritten auf dem umherliegenden Gesteinsschutt näherte sich Pawlek dem geheimen Zugang. Da wurde er noch mal blitzschnell mit einem starken Handscheinwerfer angestrahlt.

„Was soll das“! entfuhr es ihm erschrocken und verärgert.

„Ich muß doch sehen, ob auch alles in Ordnung ist, du Narr. Sicher ist sicher.“ Hahnfeld erfaßte ihn grob am Oberarm und beförderte ihn schnell und unsanft in das dunkle Mannluk hinein. Beunruhigt sah der Besucher des Kommandanten eine dunkle Waffe in dessen Hand glänzen. Sogar der Finger war am Abzug gewesen ...

„Ich kann nichts dazu, wenn hier wieder plötzlich die Leute rumschleichen“, entrüstete er sich mit leisen Worten, nachdem sie den hinter dem Schott liegenden kleinen Raum betreten und das Außenluk sofort hinter sich verschlossen hatten.

„Jetzt setz dich erstmal hin und erzähle mir in Ruhe, was da plötzlich los ist.“ Hahnfeld gab sich seinem ehemaligen Adjutanten gegenüber wieder leutselig, steckte die Waffe weg, behielt ihn aber unentwegt scharf im Auge.

Dieser berichtete zuerst von dem unerwarteten Besuch bei sich im Dorf. „Und dann ist da noch etwas. Ich beobachte schon eine Weile zwei Typen, die früher auf der Baustelle III als Elektriker arbeiteten. Sie stammen aus dem Nachbarort. Anscheinend wollen die sich als Nachkriegsschatzgräber betätigen.“

„Was heißt hier Nachkrieg! Wir befinden uns noch immer im Kampf, du Idiot!“ blaffte Hahnfeld scharf zurück. „Du weißt wohl nicht mehr, worum es hier geht?“ wobei seine Hand in Richtung der hinter ihn liegenden Felswand deutete, in der eine massive Stahltür Zugang ins Innere des Berges verhieß. „Und wenn da irgendwelche Saupolen versuchen in unserem Dreck zu schnüffeln ...“, seine Stimme wurde leise und gefährlich. „Dann wirst du umgehend dafür sorgen, daß es das letzte Mal war. Aber bitte so, daß es sich in euren Käffern weit umherspricht. Und was den Kerl betrifft, der da bei dir auftauchte. Das scheint nicht ganz ohne zu sein. Da überlege ich mir was. Sag‘ sofort Bescheid, wenn der wieder erscheint, und sieh dir in den nächsten Tagen mal unauffällig die Gegend an. Mach eine Patrouille in die Berge, der war sicher mit einem Auto da. Suche nach Spuren. Aber vorerst nichts gegen den Mann unternehmen. Ich möchte wissen, was da bloß auf einmal losgeht. Die beiden Schatzsucher, wie du sie nennst, verschwinden mir schnellsten - verstanden!?“.

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