Wolfgang Ziegler - Das Erbe

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Die im «Erbe» beschriebenen Untergrundanlagen, die Flugscheiben- und andere Technik haben reale Hintergründe. So gab es im Eulengebirge tatsächlich das Objekt «Riese» mit gewaltigsten Ausdehnungen seiner Stollen und Hallen, wo bis heute nur Teile erforscht sind. «Riese» soll auch eine bis zu 18 Kilometer lange Stollenverbindung zum Schloß Fürstenstein gehabt haben, wo in unterirdischen Anlagen beim «Alten Schloss» u.a. am ultrageheimsten Projekt des Dritten Reiches geforscht wurde, der «Glocke», deren Technik u.a. die Gravitation und sogar die Zeit beeinflussen konnte. Auch eine Weltraumsimulationsanlage sei dort wissenschaftlich betrieben worden.
Ein packender Roman in Teilen über das Geheimnis der deutschen Flugscheiben.
Wo die Grenzen des rational Vorstellbaren erreicht sind oder gar überschritten werden, kann allein die Fantasie Lücken schließen. Wer sich je mit dem Thema deutsche Flugscheiben auseinandergesetzt hat, weiß dies sehr gut. Und er wird verstehen, dass die Form des Romans die einzige ist, die allen Facetten dieses Themas gerecht werden kann – frei von unhaltbaren Behauptungen, aber auch frei von Einengung. Wer diesem Gedankengang folgen kann, sollte «Das Erbe» lesen.

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Das nutzte Wolf allerdings nichts. Hatte er doch kein Werkzeug dabei, mit dem er den primitiven aber nichtsdestotrotz stabilen Verschlußmechanismus wirksam hätte zu Leibe rücken können. Leise fluchend setzte er sich nochmals auf die inzwischen von der Sonne leicht angewärmten Schuttbrocken. Ein bunter Falter gaukelte um Gräser und das niedergelegte Mauerwerk, und ein Specht begann sein unregelmäßiges Tackern im nahen Wald. Das dunkle Schott in der Nische schien ihn höhnisch anzugrinsen. Und fast körperlich glaubte er zu spüren, daß ringsum meilenweite Einsamkeit herrschte.

Doch nun mußte er vorerst zurück. Die Zeit war bei der Suche hingegangen. Immer mehr machte sich auch der Magen bemerkbar, nach einer baldigen Mahlzeit verlangend. Das verborgene Schott bekam er eh‘ nicht auf. Da mußte geeignetes Werkzeug herbei. Wolf wandte sich also dem Rückweg zu.

Vorsichtig benutzte er den schmalen Pfad, der ihn schon hierher geführt hatte. Bald überquerte er inmitten der hier ebenfalls dichten Bergwälder wiederum die ominöse alte Straße und erreichte schon etwas außer Atem das Plateau des Steilhangs, unter dem die Baustelle mit dem verschütteten Tor lag. Hier verweilte er kurz hinter verwitterten Felsklippen, ehe er seinen Abstieg begann.

Währenddessen rollte in der Tiefe des Steinberges die Draisine die letzten Meter knirschend über das Gleis des dunklen Tunnels. Ihr Benutzer hatte auch dieses Mal gebetet, daß ihn dieses einfache, aber perfekt konstruierte Fahrzeug nicht im Stich lassen möge. Immerhin überbrückte er damit mühelos eine unterirdische Strecke von nahezu zwei Kilometern. Wieder war ein kleiner Bahnhof aufgetaucht. Der schmale Bahnsteig aus dunklem Beton glänzte feucht im spärlichen Schein der wenigen Lampen, die automatisch aufflammten, als die Draisine über einen Schienenkontakt rollte. Kommandant Hahnfeld stieg aus seinem Gefährt und verschwand in einem schmalen Seitengang. Hier lag eine der wenigen streng geheimen Personenschleusen die verblieben, nachdem man den Zugang zu diesem, im Durchmesser ja relativ kleinen Fahrstollen noch während der Bauphase für immer verschloß, als alle seine technischen Einrichtungen installiert und erfolgreich auf Funktionstüchtigkeit getestet waren. Zuerst überprüfte Hahnfeld die Arbeit der Außenkamera. Auf dem Kontrollpult, das sich in einer ausgekleideten Nische neben dem Bahnsteig befand, leuchtete langsam ein kleiner Bildschirm auf. Trübe zeigte sich auf ihm die Außenwelt. „Das Objektiv muß wieder gesäubert werden“, brummte Hahnfeld laut. Er erwischte sich in letzter Zeit häufig dabei, seine Gedanken in der ihn umgebenden Stille zu äußern. „Ich werde doch nicht eines Tag‘s als armer Irrer hier im Berg umherspuken...“, meinte er besorgt zu sich selbst. Dann betrachtete er wieder interessiert das Abbild der Außenwelt auf dem Bildschirm. Die sehr gut versteckte Kamera zeigte ihm mit ihrem Weitwinkel die sich jetzt als besseren Steinbruch darstellende ehemalige Baustelle. Kein Lebenszeichen regte sich hier. Auch in den nahen dunklen Waldrändern machte sich keine ungewohnte Bewegung bemerkbar. „Wir haben sie wirklich gut verscheucht‘, grinste Hahnfeld in Gedanken. ‚Die werden sich bis in die nächste Generation nicht ohne Zittern in diese Berge wagen ...‘ Das empfindliche Außenmikrofon, das eben nur das sanfte Säuseln des Windes und das Rauschen der alten Baumkronen übermittelt hatte, ließ plötzlich das Poltern herabstürzender Gesteinsbrocken vernehmen. ‚Wahrscheinlich nur wieder irgendein Tier‘, merkte Hahnfeld auf, blieb aber noch am Bildschirm.

Vorsichtig kletterte Wolf den steinigen Abhang hinab. Er wählte nicht den schmalen Wildpfad als Abstieg, sondern wollte auf kürzesten Weg wieder zum ehemaligen Arbeitsplateau der verlassenen Baustelle gelangen. Fast wäre er hinabgeschlittert, als sich plötzlich das lose Gestein unter seinen Füßen löste. Im letzten Augenblick konnte er sich abfangen und blieb erleichtert auf dem Hosenboden sitzen. Rechts neben ihm glänzte in einer Felsnische plötzlich etwas kurz auf. Vorsichtig schaute er in diese Richtung und glaubte, im Schatten des Gesteins, so etwas wie das Okular eines Fernglases oder Winkelbeobachtungsgerätes gesehen zu haben.

Spielten ihm jetzt seine Nerven einen Streich? Oder da war wirklich eine Art Beobachtungsgerät? Doch wer, in Gottes Namen, sollte es heute noch bedienen? Stimmte etwa die Mär, daß die ‚Alten‘ noch immer über ihre Geheimnisse wachten?

Sicherheitshalber schmiegte er sich dichter an die warmen Felsbrocken und schob sich vorsichtig nach links weg. Er mußte hier keinesfalls vorzeitig entdeckt werden, von wem auch immer. Erst als er wieder durch den Wald die ehemalige Bahntrasse erreicht hatte, fühlte er sich wieder etwas sicherer. Bis dahin kam es ihm irgendwie vor, als spüre er einen unheimliche Beobachter in seinem Rücken ...

Nach dem er auch den verwilderten Bahndamm hinter sich hatte und den Umschlagplatz inmitten der Bergwälder erreichte war er froh, sein Auto an dem Ort vorzufinden, an dem er es vor rund zwei Stunden zurückließ. Erneut schaute sich Wolf aufmerksam um. Doch er konnte kein Lebewesen entdecken. Das mußte jedoch hier nichts bedeuten. Die felsigen Hänge ringsum, der dichte Wald und das unübersichtliche Lagerplatz- und Bahngelände boten einem heimlichen Beobachter genügend Möglichkeiten, sich unauffindbar zu verbergen. In der Geborgenheit des Wagens fröstelte es Wolf ein wenig. Ein unbehaglicher Schauer lief ihm über den Rücken, wenn er an die noch bevorstehenden Abenteuer dachte. Mit leise brum-menden Motor und verminderter Geschwindigkeit fuhr er das Fahrzeug durch die desolaten Barackenreste und verrottenden Materialstapel zurück in Richtung Waldstraße. Erst als er die dunklen Bäume links und rechts des Wagens sah und er die leicht abfallende Bergstrasse in Richtung des noch fernen Burgstadts rollte, machte sich wieder so etwas wie ein Gefühl von Sicherheit in ihm breit.

Vorkehrungen ...

Major Hahnfeld betrachtete mißtrauisch die Anzeigen des schmalen Bedienpultes in dem kleinen Raum, den eigentlich nur noch eine etwa meterbreite Felswand von der Welt draußen trennte. Nochmals warf er einen Blick auf den trüben Bildschirm und lauschte angestrengt den Außengeräuschen, die über den staubigen Lautsprecher an seine Ohren deutlich drangen. Im Hinterkopf spukte die Warnung seines Verbindungsmannes. Irgendetwas sagte ihm, daß da draußen nicht alles so war, wie sonst. Hahnfeld besaß den sicheren Instinkt eines Wolfes. Und das der ihn noch nie trog und er ihm mehr als einmal sein Leben zu verdanken hatte, war ihm mehr als gegenwärtig. Nervös nestelte er am Pistolenhalfter herum. Doch hier drin gab es nichts zu schießen. Hier herrschte Stille und Sicherheit. Die Gefahr lauerte ausschließlich da draußen. War da nicht ein schattenhafter Umriß in der ehemaligen Transportschneise verschwunden? Oder täuschte ihn schon die Wahrnehmung? Nochmals blickte er auf das Bild, das die Außenkamera auf den Bildschirm übertrug, konnte aber nichts Verdächtiges feststellen. Doch um seine Ruhe war es vorerst geschehen. Mit hastigen Griffen schaltete er die Beobachtungseinrichtungen ab und verschwand in der dämmrigen Beleuchtung des Bahnsteiges Richtung der dort wartenden Elektrodraisine.

Wieder in der Zentrale angekommen, aktivierte er die Kabelverbindung zu Pawlek. Mittels eines Codes teilte er knapp mit, daß dieser sich unverzüglich bei ihm einzufinden hätte. Solche Treffen wurden aus Sicherheitsgründen auf ein Mindestmaß reduziert. Doch jetzt wollte Hahnfeld den Mann direkt sprechen.

Er befahl seinen Verbindungsmann gegen Mitternacht zu sich. Ort des Treffens war wie immer die geheime Personenschleuse mit einem dahinter liegenden Vorraum zum eigentlichen Tunnelsystem. Hahnfeld hatte mit der Botschaft gleich noch frische Lebensmittel angefordert und einige andere Verbrauchsartikel. Ungeduldig schaute er auf die große Uhr über dem Kommandopult. Sie zeigte jedoch erst eine späte Vormittagsstunde an. Es war also noch viel Zeit, bis sein Besucher kam.

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