Wolfgang Ziegler - Das Erbe

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Die im «Erbe» beschriebenen Untergrundanlagen, die Flugscheiben- und andere Technik haben reale Hintergründe. So gab es im Eulengebirge tatsächlich das Objekt «Riese» mit gewaltigsten Ausdehnungen seiner Stollen und Hallen, wo bis heute nur Teile erforscht sind. «Riese» soll auch eine bis zu 18 Kilometer lange Stollenverbindung zum Schloß Fürstenstein gehabt haben, wo in unterirdischen Anlagen beim «Alten Schloss» u.a. am ultrageheimsten Projekt des Dritten Reiches geforscht wurde, der «Glocke», deren Technik u.a. die Gravitation und sogar die Zeit beeinflussen konnte. Auch eine Weltraumsimulationsanlage sei dort wissenschaftlich betrieben worden.
Ein packender Roman in Teilen über das Geheimnis der deutschen Flugscheiben.
Wo die Grenzen des rational Vorstellbaren erreicht sind oder gar überschritten werden, kann allein die Fantasie Lücken schließen. Wer sich je mit dem Thema deutsche Flugscheiben auseinandergesetzt hat, weiß dies sehr gut. Und er wird verstehen, dass die Form des Romans die einzige ist, die allen Facetten dieses Themas gerecht werden kann – frei von unhaltbaren Behauptungen, aber auch frei von Einengung. Wer diesem Gedankengang folgen kann, sollte «Das Erbe» lesen.

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Was mochte seinen Vater nur bewogen haben, ihn in dieses Labyrinth zu locken, ging es ihm durch den Kopf. Die ganze Aktion war schließlich alles andere als ungefährlich. Um irgendwelche Schätzchen oder Klunkern konnte es nicht gehen. Das war nicht der Stil der Wolf‘s. Sein alter Herr war angesehener Pharmazeut und hatte bis 1945 an irgendwelchen geheimen Forschungen in dieser Richtung mitgearbeitet. Aber was war da schon nicht geheim gewesen. Und später, bald nach dem Krieg, gründete er eine eigene Firma in dieser Branche. Höchstwahrscheinlich war sein Senior sogar hier im Bereich dieser Untergrundanlagen tätig gewesen. Daher konnte er etwas im Auftrage des Ordens oder für diesen hier deponieren. Nur in dieser Richtung sah Wolf die Lösung des Rätsels liegen. Aber nach sauberen, sterilen Laboratorien schaute es hier nicht gerade aus. Dieser Tunnel war zwar gut begehbar, aber überall zeigten sich auch hier die ersten Spuren von Verfall. Laut Karte mußte er jedoch bald an eine Abzweigung kommen, wo die geheime Einzeichnung auf eine Art Schaltkasten oder ähnliches ausdrücklich hinwies. Und tatsächlich, nach weiteren fünf Minuten Marsch gelangte er an das Ende des Tunnels. Hier verlief nun ein kleiner Quergang rechtwinkelig ost- und westwärts weg. Wo die beiden Tunnel aufeinandertrafen hatte man eine Art kleine Halle gebaut, deren Wände und Boden mit allerlei technischen Gerätschaften bestückt gewesen waren. Unbekannte hatten entweder hier schon kräftig abgebaut oder es war einfach nicht fertig geworden. Tief in einer Ecke stand ein viereckiges, schaltschrankähnliches Gebilde.

Seine verzwickten Innereien in Form eines Kabelgewirrs, zahlreicher Klemmleisten und verschiedenster Relais hatten sich noch gut erhalten. Die Scharniere des schweren Schaltschützes an der rechten Innenseite zeigten hingegen erste Ansätze von Rost. Hier hatte sich schon lange nichts mehr bewegt. Vorsichtig wischte Wolf mit den Fingern über die Rostschicht der Gleitflächen. Die dicke, krustig wirkende Oxydationsschicht war schlichtweg überpudertes Fett. Wolf riß an dem Hebel, der auch anstandslos nachgab. Er ließ sich leicht nach oben und unten drücken, doch es geschah nichts. Die ganze Elektrik lag ja zudem tot. Fluchend warf Wolf seinen Rucksack ab. Trotz der ihn umgebenden bergkühlen unterirdischen Gemäuer begann er langsam zu schwitzen. Nochmals bewegte er den Hebel. Da sah er eine unmerkliche Bewegung an der dunklen, massiven Hinterwand des Schaltschrankes, der schier unverrückbar fest in der Felswand verankert war.

Ein unscheinbares Blech verschob sich dort und gab eine kleine Öffnung frei oder verschloß sie, so wie der Hebel nach oben oder unten bewegt wurde. Was sollte das? Wolf starrte überlagend auf die Öffnung, die auf jeden Fall etwas bedeuten mußte, und tastete sie vorsichtig mit den Fingern ab. Sie war metallisch ausgekleidet und ging tief in den dahinterliegenden Fels hinein. ‚Wie eine Art Schloß‘, ging es ihm durch den Sinn. Dann endlich kam der klärende Blitz in seinem Hirn. Den Schlüssel dazu, anders konnte es gar nicht sein, trug er ja vielleicht sogar bei sich! Er kramte aus dem Rucksack rasch das schwere und etwas seltsam geformte Metallstück heraus, das Meurat und ihm solche Rätsel aufgegeben hatte. Irgendwie sah es aber aus, als könne es hier passen. Und wahrhaftig glitt der glänzende Metallbolzen, mit den kupferähnlichen, länglichen Einlassungen an beiden Seiten, wie von selbst in die dunkle, schloßähnliche Öffnung.

Er stellte dort drinnen sicher elektrische Kontakte eines noch unter Spannung stehenden inneren Stromkreises her, vermutete Wolf. Eine so einfache wie robuste Technik. Und ein Fremder hätte zudem nicht die leiseste Spur einer Chance, an dergleichen auch nur zu denken.

Einen Moment tat sich gar nichts. Wolf wollte schon den Vorgang wiederholen, als sich plötzlich ein kleiner Schutthaufen unweit des Schaltschrankes leise brummend zu bewegen begann. Was aussah, als sei es eine gewöhnliche Anhäufung von Steinschutt, war tatsächlich eine kompakte, wahrscheinlich mittels Beton künstlich zusammengehaltene Masse. Dieser Haufen fuhr nun langsam zur Seite, wurde aber von wirklich echtem Schutt und Schrott in seiner Bewegung gehemmt. Etwas erschrocken aber eilig riß Wolf die störenden Teile und Geröllbrocken beseite.

Mit Mühe gelang es ihm dann, den sich im Betonboden der Halle zeigenden Spalt weiter aufzudrücken. Dabei mußte er sich gegen das mehr als gewichtig getarnte Schott stemmen. Erschöpft blieb er am Boden neben der sich aufgetanen Öffnung sitzen. Ein kühler Lufthauch kam von unten herauf. Wolf verglich im Schein der Lampe die ehemals verborgenen Einzeichnungen der Karte mit der Örtlichkeit. Er hatte nichts falsch gemacht. Eingetragen in einem Winkel der deutlich gezeichneten Halle war eine viereckige Markierung, die nur der ominöse Schaltschrank sein konnte. Bei genauem Hinsehen erkannte er dicht dabei sogar den symbolhaft dargestellten merkwürdigen Metallbolzen.

„Du warst also mein ‚Sesam-öffne-dich‘“, murmelte er leise und zufrieden vor sich hin. Durch die nun genügend weite Öffnung führten relativ breite Betonstufen hinab zu einer unteren Ebene. Bevor er da jedoch weiter abstieg, entfernte er seinen „Schlüssel“ und steckte ihn wieder sorgfältig ein. Mit einem Trümmerstück versuchte er das Luk zu blockieren. Dann nahm er seinen Rucksack auf, schaute sich noch einmal prüfend um und betrat vorsichtig die ersten Treppenstufen ...

Den versiegelten Umschlag hatte Pawlek nur wenige Schritte entfernt von dem getarnten Eingang in einer Art toten Briefkasten hinterlegt. Daß Hahnfeld ihn dabei irgendwie beobachten würde, darüber war er sich ganz einfach sicher. Nun hatte er den weiten Weg wieder machen müssen, und es stand ihm mehr als sauer an. Zumal er in den Morgenstunden in die Berge gehastet war. Er konnte nur hoffen, von niemand bemerkt worden zu sein, wie er das Rad mit dem Hilfsmotor benutzt hatte. Pawlek wollte eigentlich nur noch seine Ruhe haben. Die ganze Sache mit der Basis und Hahnfeld stank ihn langsam an. Wann würde das sein Ende haben, und was für ein Ende würde dies sein?

Langsam rollte er mit dem Rad die Waldstraße wieder abwärts Richtung Heimat. Er wagte nicht, jetzt den kleinen, knatternden Motor zu benutzen, wie am zeitigen Morgen, auch wenn hier noch das rauschende Wildwasser das Geräusch überdeckt hätte. Er kam auch so recht gut und bequem vorwärts.

Erst im letzten Moment sah er die schwarze Limousine in der nächsten talwärts liegenden Kurve herauffahren. Seine Reaktion war gut. Fast noch in der Schrecksekunde rollte er mit dem Rad den überwucherten Abhang zum Bachbett hinab. Er ließ es im dichten Gras liegen und verschwand selbst halb im eisigen Wasser hinter einem der größeren Felsblöcke. Nun konnte er nur noch hoffen ...

Das Biwak

Die Insassen der Limousine hatten nichts bemerkt. Sie konzentrierten sich gerade auf das Erscheinen einer Felsnase am Weg. Sie lag auf der Höhe, wo der rauschende Wildbach einen kleinen, natürlichen Wassersturz über das dunkle Blockgeröll bildete. Dort sollte sich ihren Informationen nach ein kleines Geheimdepot mit Waffen und notwendiger Ausrüstung finden, die sie nur mit großen Schwierigkeiten mit ins Land hätten bringen können. Doch so war alles einfach und unkompliziert. Und wirklich tauchte da eine regennasse, zerklüftete Felswand auf, die ein Stück aus den dichten Bäumen am linken Wegrand herausschaute. Sie hielten. Der Beifahrer stieg aus und suchte das Depot, während der Fahrer sein Tun aufmerksam absicherte. Dank präziser Angaben fand sich der kleine Hohlraum unter dem Felsen schnell, aus dem sie die benötigten Dinge bargen. Als das Auto leise wieder anfuhr erinnerte nichts mehr an die heimliche Bergungsaktion. Unberührt schien der Grund am Felsen. Die dichten Tannen wiegten ruhig ihre Wipfel, als hätte es die ungewöhnlichen Besucher nie gegeben. Auf dem Rücksitz des Wagens lagen jetzt diverse Waffen, ein Feldstecher und eine kleine Codetafel, die in Kunststoff eingeschweißt war. Nun mußte aus dem Dunst der Bergwälder auch bald der Entladebahnhof „Heinrich“ auftauchen.

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