Clara Viebig - Der Kampf um den Mann

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Dem Bauern geht es in «Der Kampf um den Mann» schlecht, er liegt im Sterben. Nach dem Tod des ersten Ehemanns der Bäuerin war er ins gemachte Nest geschlüpft. Die Rosenkranzjungfern werden erwartet, in ihrer Gegenwart stirbt es sich angeblich leichter. Als eine von ihnen, die Cilla, vor den anderen erscheint, wird deutlich, dass sie dem jungen, hübschen Bauern nachstellt. Als dies die wesentlich ältere Bäuerin mitbekommt, steht ihr Entschluss fest: Teilen will sie ihn niemals mit einer anderen. In «Eine Flucht» müssen die beiden Damen der feinen Gesellschaft erkennen, dass es gar nicht so leicht ist, in einem Arbeitshaus den «gefallenen Mädchen» zu helfen. Diese sehnen sich nach ganz anderen Dingen als nach einem Dasein auf dem Land oder in einer Kleinstadt.-

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Flesch (gerührt).

Ach, wie scheene se singen! Mer möcht’ glei de Augen zutun. (Zur Bäuerin.) Was macht er denn jetzte? Kuckt nach!

Bäuerin

(sieht nach, schüttelt den Kopf).

Flesch.

Noch nich, noch nich? Nee, das Kreuze, ich sage schon!

Bäuerin.

Betet! Betet lauter, ihr Jungfern vom Rosenkranz!

Amanda (vorbetend).

Du mächtige Jungfrau!

Chor (einfallend).

Preiswürdige Jungfrau!

Du Turm Davids!

Du goldenes Haus!

Du Arche des Bundes!

Du Pforte des Himmels!

Du Morgenstern!

Du Heil der Kranken!

Bäuerin (die Hand erhebend).

Du Zuflucht der Sünder — bitte für uns! (Steht dann wieder wie vorher.)

Chor.

Du Trösterin der Betrübten!

Du Königin der Engel!

Du Königin des hochheiligen Rosenkranzes!

Du Königin der Jungfrauen,

Erhöre uns!

(Bauer stöhnt und wirst sich.)

Flesch.

Nee, ach nee, was der sich quälen tut!

Bäuerin.

Betet! Betet!

Amanda (die Fahne erhebend).

Herz Mariä, du Thron der Barmherzigkeit

Chor.

Bitte für uns!

Amanda.

Herz Mariä, du Hoffnung der Sterbenden

Chor.

Höre uns!

Bäuerin.

Erbarme dich! Erbarme dich! Erhöre uns!

Flesch (hinter die Gardine sehend).

Noch immer nich, noch immer nich! Weess nich, wie das zugehen kann! Mer möcht’ sprechen, ’s tut nich möglich sein — hundert Jahr is’s nich passiert — sie beten, un er stirbt nich, un er stirbt nich! Freilich, wenn wo eene drunter tut sein, die nich rein is an Seele un Leib, denn will ich’s wohl glauben, dass —

Bäuerin (aufmerkend).

Was — wenn — eine drunter tut sein, die nich rein is an Seele un Leib — — was, was sagt Ihr?

Flesch.

Nu, meiner Mutter Mutter Mutter, Gott hab’ se selig, die hat’s erlebt — un wahr tut’s sein, druf leist’ ich den Eid — da is emal eene unter den Rosenkranzjungfern gewest, die keene Jungfer mehr tat sein, un da —

Bäuerin.

Keine Jungfer mehr tat sein — wer? wo? (Sieht die Mädchen durchdohrend an.)

Flesch.

Nu, nu, dervon is doch hier keene Rede! Unschuldige Lämmer wie die alle sein! Feinere Jungfern findet mer nich. Da is de Amanda, un Barberski’s Kathrine, un da de Anna, de Bertha, un da Pioschek’s Cille —

Bäuerin.

Pioscheks Cille?! Die Cilla! — — (Wie laut denkend:) Flachs blüht — wo die Weiden am Lug stehn — komm’ — komm’ — da setz’ der nieder — — wie sie ihn ausehn tat — un heute alleine bei ihm in der Stub’ — — Cilla — Cilla Pioschek — — Jesus Maria — die — — —!

Rosenkranzjungfern (laut betend).

Du Königin des hochheiligen Rosenkranzes,

Du Königin der Jungfrauen,

Höre uns!

Bäuerin.

Sie hört Euch nicht! Wenn wo eine drunter tut sein, die nich rein is an Seele un Leib —

Flesch.

Jo, jo, Ihr könnt’s glauben, ’s is gewisslich wahr, denn kann der Kranke nich sterben. Die hält mit ihrer Lüg’ seine Seele auf.

Bäuerin (den Finger ausftreckend).

Die hält mit ihrer Lüg’ seine Seele auf!

Rosenkranzjungfern

(sich betroffen ansehend).

Was denne? Was will se? Was meint se denne?

Cilla (stöhnend).

Oh — — —!

Bäuerin.

Alle Strafen der Hölle über die Betrügerin! Ewige Verdammnis! Sie soll im Fegfeuer brennen!

Cilla (aufspringend, wankt).

Lasst mich ’raus — mir is schlecht — ’raus — — oh — — —!

Rosenkranzjungfern

(erschrocken aufspringend; durcheinander):

Pioscheks Cille, was hat se denne? Se zittert — se fällt um — blass wie der Tod — Jeses! Se tut sterben! Cilla! Cilla!

Flesch.

E wing Schnaps! Bringt se raus, an de Luft! Fasst an! He, Cilla, Cilla!

(Schleifen Cilla hinaus. Alle, ausser Bäuerin ab.)

Bauer

(packt in die Gardine, will sich aufrichten, reisst sie herunter, schreit angstvoll). Cilla — — —!

Bäuerin

(legt ihm die Hand auf den Mund).

Still! Biste still!

Bauer (wild ringend).

Cilla — Cill — — —

Bäuerin (wild).

Still, sag ich! (Erstickt seinen Ruf, drückt den sich Bäumenden gewaltsam nieder, bis er regungslos daliegt. Tritt dann aufatmend zurück.) Nu ist er still! Nu ruft er ihr nich mehr! Flachs blüht — wo die Weiden am Lug stehen, da: Komm, komm — setz’ der nieder! — — (triumphierend) nie mehr, nie, nie, nie! Tot is er! Un mein is er! Mein war er, ’s weiss niemand was drum; un sie — sie wird sich scheene hüten, ’s Maul wird se halten — keen Mensch wird’s gewahr — mein tat er immer sein — immer — mein tut er immer bleiben — mein, mein — — —! Gelobt seist du, Maria! — mein! (fängt an zu beten, sich bekreuzend.)

Herr erbarme dich seiner?

Sei ihm gnädig —

Von allem Uebel erlöse ihn —

nee, ich kann nich beten — ’s widert mer an. Jesus Maria, da liegt er, tot is er — Reinhold, Reinhold, nu wein’ ich um dir! (Bricht in lautem Wehklagen am Bett zusammen.)

Flesch (noch halb draussen).

Se schlägt schon de Augen uf, das Täubchen, das Lämmchen. ’s war nur ’ne Ohnmacht. Keen Wunder bei der Hitze, un bei dem Beten! (Sieht, vollends eintretend, die Bäuerin.) Nu was denne? Was is denne los hier? Wär’ er am End’ gar verstorben, der Bauer? (Sieht rasch nach.) Endlich, nu is alle. (Schlägt rasch ein Kreuz.) Der Herr sei mit uns jetzt und in der Stunde unseres Todes — Amen. — Bäuerin, meine herzliche Teilnahme! Nu, nu, weint nich gar so sehre, der Bauer is sanft entschlafen.

Bäuerin (verzweifelt).

Reinhold! Reinhold!

Flesch.

Nu, nu, glaub’s, ei freilich, Ihr könnt schon klagen, das war en Mann, so eenen kriegt Ihr nich wieder, so jung, so hübsch, un so treu wie Gold!

Bäuerin (sich aufrichtend, stolz).

Das war er!

Flesch.

Mer möcht’ sprechen: En seltner Mann — Gott hab’ ihn selig!

Bäuerin (ohne Tränen).

Geht, tut dem Gesinde ansagen un dem Vieh: Der Herr is tot! Un zum Küster tut schicken, dass der läuten soll, ’ne Stund’ lang, ’s kann garnich genug sein. Un zu denen vom Rosenkranz sprecht: De Bäuerin tut sich scheene bedanken für’s Beten — es hätt’ geholfen. Un heut über drei Tag tu ich se laden zum Leichenschmaus, ich, die trauernde Witfrau vom Mitte-Lange-Bauer selig — ich tu se laden — die Jungfern alle!

(Vorhang fällt).

Eine Zuflucht

Personen:

Pastor Schörrler, Anstaltsgeistlicher.

Fran Stadtrat Gutthelf.

Fräulein West.

Fran Kubizke, Aufseherin.

Christine Müller.

Kazimira Matuschek.

Die lange Juste.

Die scheele Laara.

Audre Arbeitshäuslerinnen.

Der Portier.

Ort der Handlung: Bei Berlin.

Zeit: Gegenwart.

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