Clara Viebig - Der Kampf um den Mann

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Dem Bauern geht es in «Der Kampf um den Mann» schlecht, er liegt im Sterben. Nach dem Tod des ersten Ehemanns der Bäuerin war er ins gemachte Nest geschlüpft. Die Rosenkranzjungfern werden erwartet, in ihrer Gegenwart stirbt es sich angeblich leichter. Als eine von ihnen, die Cilla, vor den anderen erscheint, wird deutlich, dass sie dem jungen, hübschen Bauern nachstellt. Als dies die wesentlich ältere Bäuerin mitbekommt, steht ihr Entschluss fest: Teilen will sie ihn niemals mit einer anderen. In «Eine Flucht» müssen die beiden Damen der feinen Gesellschaft erkennen, dass es gar nicht so leicht ist, in einem Arbeitshaus den «gefallenen Mädchen» zu helfen. Diese sehnen sich nach ganz anderen Dingen als nach einem Dasein auf dem Land oder in einer Kleinstadt.-

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Flesch (ärgerlich).

Warum nich gar? Hol’s der alleene, hast jüngere Füss’! (gähnend) So’n Kreuz! Nee, der Bauer, was der ein’ vexiert!

Bauer (seufzt).

Cilla (zusammenschreckend).

Wie gehts ’m denn? Was macht er denn?

Flesch.

Schlecht! Gar sehre! ’s is nischt mehr mit ihm. Der Herre Doktor sagt’ gestern, nee, vorgestern sagt er schon, der wird nich wieder. Vor drei Tagen hat er’s letzte gegessen, na, da weess mer’sch doch, wenn einer nischt mehr essen tut! ’n Wunder, dass ’s nich schon alle is.

Cilla.

Oh — —

Flesch.

Nu, was denne? Sterben müssen wer alle, der eine früh, der andre spät, der eine leicht, der andre schwer — (nach dem Bett hin) der quält sich. Na, wenn ihr nachher für sein Abscheiden tut beten, wird’s schon werden. Dafür seid’r jo da!

Bauer (stöhnt).

Cilla (mit einem Schritt gegen das Bett).

Er tut sich rühren, — er will was! Bauer, Bauer — Ich bin’s, Pioscheks Cilla — ich (in Tränen ausbrechend) ich!

Flesch.

Nu, was denne? Lass das Gebarme?

Cilla.

Bauer!

Flesch.

Sei stille, ruf’n nich zurücke! ’s Kissen hab’ ich’m schon weggezogen unter’m Koppe, das sput’t.

Cilla

(ist in sich zusammengesunken, das Gesicht in den Händen verbergend).

Flesch

(kämpft mit dem Schlaf. Die Kirchenuhr schlägt elf. Cilla anstossend:)

Sag’ emal — he, Jungfer! — das Hochamt dauert wohl noch e wing? De Bäuerin wird auch noch e wing beten tun. Du bleibst doch hier, Cille, bis die andern vom Rosenkranz kommen, gelle?

Cilla (nickt).

Flesch.

Nu siehste, das trifft sich jo scheene! Da sei doch so gutt, pass’ e wing uf’n uf (sieht nach ihm.) — der duselt jetzte, keene Bange. Wann de Bäuerin heeme kommt — du siehst’s hier durch’s Fenster — da sei doch so gutt, hust ’mer, da wach ich glei uf un —

Cilla.

Ja, ja!

Flesch.

Ich halt’ mich nich mehr! Ich muss mich e wing nebenan uf’s Bette legen, schlafen beileibe nich, nee, nee, nur de Füsse ruhn.

Cilla.

Geht nur, macht, ich pass’ uf.

Flesch.

Hust’ aber, dass se’s ja nich merken tut, de Bäuerin, nur ja nich — hust’, hörste?

Cilla (sie brängend).

Ja, ja, legt Euch nur hin! Geht doch schon, geht, geht!

Flesch (taumelt ab).

Cilla

(ans Bett springend, reisst die Gardinen auseinander).

Reinhold! Holde! Stirb nich! Wach uf! Siehste mich’ Kennste mich? Ich bin’s, die Cilla!

Bauer (lallend).

Cil — la. (Sich befinnend, zärtlich:) Cilla!

Cilla.

Er hört mer, er kennt mer. (Weinend.) Holde, gelle nee, das tuste mer nich an, du bleibst leben. Holde, mein Schatz! (Wirst sich über ihn, versucht ihn aufzurichten.)

Bauer (fällt stöhnend zurück).

Ich will nich sterben!

Cilla.

Red’ nich — sterben, was sollste wohl? Wo tut’s der denn weh? Im Koppe? In der Brust? Hier? Da? Gelle nee, ’s is nich so schlimm, wie se reden tun? Was der Doktor weiss, der Quacksalber! Un de Karline! Die denkt nur ans Sterben, die is schon so alt. Aber wir zwei beide, gelle, wir sein jung! Holde, pass uf, du wirst wieder gesund, ganz gesund, ganz stark! Vorigtes Jahr bei der Ernte, wer war da der Stärkste? Du, gelle? Wie haste de Garben uf’n Wagen geschmissen! Un dies Jahr noch beim Heuen, was konntste das hohe Gras mähen! Un uf den Arm konntste mer nehmen, wie en ganz kleines Kind! Wo fehlt’s der denn jetzt, sag doch, red’ doch, — ein Wort.

Bauer.

Lass mich! Lass mich!

Cilla.

Was, nischte wissen willste von mer, och geh, Spass! Musst mer nich vexieren tun, o nee, nee, meine Angst is so gross! Seit du krank bist, was hab’ ich gebet’t, unter Tag bei der Arbeit, alle Stund, un nachts, nachts — o mein Jeses, die Nächt! ’s hat mich nich gelitten im Bette. ’raus bin ich, wie sonst, wenn du mer gepfiffen hast; in den Obstgarten bin ich gelaufen, ich dacht’ immer, du musst’ hinter der Heck’ stehen un uf mer warten, wie so ofte. Aber nischte von dir, bloss de Bäume standen da. Da hab ich mer ins Gras geschmissen un geweint un geweint. Un morgens, mittags un abends bin ich hier ums Haus geschlichen, aber ’rein hab’ ich mir nie nich getraut. Ich hab’ Angst vor der Bäuerin. Die Alte, die Eule, die Garschtige die!

Bauer.

Lass se, lass se!

Cilla.

Nee, die, die mit ihrem Geldsack, wär die nich gewesen, hättste mir genommen, gelle? Un nu, nu is se beese, weil sie alt is un ich jung, weil sie so garschtig is un ich hübsch, gelle? Weesste noch, wie du von’s Militär kamst, wir waren immer ’s scheenste Paar uf’m Tanzboden. Holde, nich wahr? Sag doch was, mich verlangert danach so sehre.

Bauer.

Cilla!

Cilla.

Wie de’s sagst, nee, noch einmal: Cilla! Dass ich’s recht hören tu. Lauter! So wie sonst: Cilla! Holde, hör’ mich, sieh’ mich an, sag’ doch: Cilla!

Bauer (sich mühsam aufrichtend).

Ich glaube — sie — haben recht — mit mir is’s aus. (Sinkt zurück.)

Cilla.

Das sagen se schon seit drei Tag. Drum sollen wir heut’ den Rosenkranz beten bei dir. Senz’ Amanda hat mer’sch gesagt — o mein Schreck — da musst ich der vorher sehn, ich konnt’s ja nich glauben. Der Bäuerin hab’ ich ufgelauert, un wie se in de Kirche ’rin kam, bin ich sachte ’rausgeschlichen. Nu bin ich hier un nu hab’ ich der alleene. Holde, du kannst ja nich sterben! Kuck nur, dein Arm, der is noch so dick, und deine Brust noch so breit (sie betastet ihn) und dein Haar — nee, das is nich mehr so kraus un so voll, aber gräm’ der nich drum. Maternes Hieronymus hat auch mal die Krankheit gehat’, un nu is doch keener im Dorf, der so oft zum Balbier zum Haarscheeren muss. Mit dir is’s nich aus, noch lange nich.

Bauer.

Meinste — ach, meinste, ich könnt noch dervon kommen?

Cilla.

Sicher, ganz sicher.

Bauer.

Sechs — Kerzen — will — ich —

Cilla.

Nee, zwölfe, zwölfe — wallfahren wollen wer, wir zwei beide, gelle du? Ach, wie wird’s wieder scheene werden — weesste noch, Holde, uf der Wallfahrt damals — denkste noch dran? Die Bäuerin war nich mitte gegangen, du warst wie’n Lediger, akkerat so. Se waren alle beim Ablass in der Kapell’, nur wir zwei im Feld, ganz alleene. Flachs blühte, ganz blau war’sch, — wo die Weiden am Lug standen, trafen wir uns. Da setzten wir uns. (Pause.)

Bauer.

Da — setzten — wir uns.

Cilla.

Gelle, nu freuste der? Du bist schon lange nich mehr so erschrecklich blass, ordentlich Rot haste uf’m Gesichte. Fass mer um’n Hals, so — richt’ der e wing uf, siehste, nu geht’s schon!

Bauer (stark).

Ich will nich sterben!

Cilla (nach dem Fenster blickend).

Jeses, die Bäuerin.

Bauer (fällt mit einem Seufzer zurück).

Cilla

(zieht hastig die Borhänge zu und springt nach der Nebenkammer, rufend).

Flesch! Karline!

Bäuerin

(eintretend, im schwarzen Kirchenstaat mit Gebetbuch und Rosenkranz. Strenges Gesicht, Vierzigerin).

Nu, was denne? Du? Hier in der Stub? Du? Du?

Cilla (stotternd).

Ich, jo, ich, — fragen wollt’ ich — Tag auch, Bäuerin Die Karline hat mer — ich — se hat mer —

Bäuerin.

Un ganz alleene?

Cilla (rasch).

Ich sollt e wing ufpassen, die Karline sagt — ich — ich — se hätt’ — se hat sich e wing in der Kammer ufs Bette gelegt.

Bäuerin (immer ohne sie anzusehen).

Du, du sollst e wing ufpassen? Ufpassen?! Ufpassen?! Ihm uflauern, ja, das konntste wohl — ’s giebt nu nischte mehr ufzulauern, Jungfer! (rufend.) Flesch, Karline! (legt, ohne das Mädchen weiter zu beachten, ihre Haube ab.) Wie sieht’s denn aus hier? (Giebt Cillas Buch und Rosenkranz, die auf dem Tisch liegen, einen Stoss.) Nimm deine Sach’! Lass se nich ’rumfahren in andrer Leut’s Haus!

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