Clara Viebig - Der Kampf um den Mann

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Dem Bauern geht es in «Der Kampf um den Mann» schlecht, er liegt im Sterben. Nach dem Tod des ersten Ehemanns der Bäuerin war er ins gemachte Nest geschlüpft. Die Rosenkranzjungfern werden erwartet, in ihrer Gegenwart stirbt es sich angeblich leichter. Als eine von ihnen, die Cilla, vor den anderen erscheint, wird deutlich, dass sie dem jungen, hübschen Bauern nachstellt. Als dies die wesentlich ältere Bäuerin mitbekommt, steht ihr Entschluss fest: Teilen will sie ihn niemals mit einer anderen. In «Eine Flucht» müssen die beiden Damen der feinen Gesellschaft erkennen, dass es gar nicht so leicht ist, in einem Arbeitshaus den «gefallenen Mädchen» zu helfen. Diese sehnen sich nach ganz anderen Dingen als nach einem Dasein auf dem Land oder in einer Kleinstadt.-

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Bäuerin

(vorm Muttergottesbild niederknieend).

Herz Mariä, mit dem Schwert der Schmerzen durchbohrt, erbarm’ dich! (Grübelnd.) Wo der Flachs blüht — wo die Weiden stehn — da — komm — da setz der nieder! Was meint er dermit? Wenn ich’s nur wissen täte! O weh, junger Mann — alte Frau! Ich bitt’ nich um sein Leben! Nein! Nein! Lass ihn sterben, Maria! Lass ihn sterben! Ich gelob’ der auch so viel als de willst: Altarkerzen, Blumensträuss’, ’ne neue Kron’ — sie is arm, sie kann der nischte geben, de Cille, aber ich, ich bin de Reichste im Dorf, ich, de Mitte-Lange-Bäuerin, ich! Hör’ uf mich. Mein is er. (Sich nach dem Herzen greifend.) Ich tu’s fühlen, se will ’n mer nehmen — die Hübsche, die Junge, wie se lachen tut! — Se wird ihn mer nehmen — ich weiss, ich tu’s fühlen, ich tu mer nich irren, ja aber se soll ihn nich kriegen! Drum lass ihn sterben, lass ihn glei sterben! Maria, hilf! (Schlägt das Kreuz, betet:) Gegrüsset seist du, Maria, voll der Gnaden — auslachen täten se mer: die Alte, die Garschtige, das hat se dervonne, was hat se sich den Jungen, den Lustigen, den Hübschen ge nommen, jung gehört zu jung. — Mein muss er bleiben — lass ihn sterben! (Betet.) Gegrüsset seist du, Maria, voll der Gnaden, der Herr ist mit dir — aber sei gnädig, sei gnädig, mach ihm ’s Ende leicht! (Weint.) Er tut sich so quälen. ’s Herze möcht’ mer brechen. Nimm du ihn auf, ganz sachte, ganz linde! Ich will gern dafor leiden, in meiner letzten Stund’, rechen’ mersch nur an, ich mach’ mer nischte draus. Lass ihn schnell himmeln! Ich will mer bezähmen, ich will mer nich mucken, wenn se knieen um sein Bette, die Jungfern vom Rosenkranz, wenn se beten un singen — un die — die Cille derbei. Ich wer’ ihr nich wegstossen, ich wer’ nich scheel kucken, ich wer’ ihr noch bitten: bete, bet’ du für ihn, Jungfer vom Rosenkranz! Nimm du seine Seele auf dein Gebet, dass se leichte abfahren kann von dieser Welt. Maria, Benedeite, schwarz wer’ ich um ihn tragen mein Lebenlang. En Kreuze lass ich ihm setzen von Marmorstein. Blumen tu’ ich drum pflanzen lassen, Messen lass’ ich lesen für seine Seel’. Maria, hör’ auf mich, lass ihn sterben! Tu’s, besinn’ der nich lange! Dann geh’ ich hinter sei’m Sarg, ich ganz alleine. An sei’m Grab tu ich knieen, ich ganz alleine. Wer hat’s Recht, so zu weinen, wie ich ganz alleine?! Platz wer’n se mer machen, wo ich auch geh’: da kommt se, da seht se, de Bäu’rin, de Witfrau, de Ehliebste vom Mitte-Lange-Bauer, Gott hab’ ihn selig! ’s Grab tu ich mer glei jetzte bestellen in selbiger Gruft. Da wer’ ich liegen an seiner Seit’, ich, die Mitte-Lange-Bäuerin, ich, bis in Ewigkeit — ich — Amen.

(Draussen läuten die Glocken. Leute strömen aus der Kirche. Die Bäuerin verharrt scheinbar versunken auf den Knieen. Flesch tritt ein.)

Flesch.

Hört Ihr’sch, es läut’?! Die Kirch’ is aus. Nu wer’n se glei kommen! (Sieht hinter die Gardine.) Jeses, noch immer nich, noch immer nich! Das is’n Glücke, nu sein se glei do! Bäuerin, hört Ihr’sch, nu tun se glei hier sein?!

(Es klopft. Bäuerin rührt sich nicht.)

Tretet ein, tretet ein, hochgelobet Ihr Jungfrauen vom heiligen Rosenkranz!

(Tür öffnet sich. Sieben Jungfrauen kommen herein, alle in schwarzen Kirchengewändern, blaues Band um den Hals. Als erste eine schon Aeltliche, Hässliche, selbstgefällig eine blaue Fahne mit Marienbild tragend. Als letzte Cilla.)

Die Erste.

Gelobt sei Jesus Christus! (Andern murmeln nach.)

Flesch (immerfort knirend).

In Ewigkeit Amen. Ach, die Täubchen, die Lämmchen, nu sein mer feine ’raus. Un so schmuck, nee ich sage! (Das Kleid der Ersten anfühlend.) Ei — nee, ich sage, so’n scheenes Kleid! Nu, gelle?

Amanda Senz.

Ich hab’ mer’sch angeschafft für die nächste Prozession an Mariä Geburt — eenen Taler de Elle! Nu, mer muss doch!

Flesch.

Ei freilich, ei freilich! Wenn’s de Senz Amanda nich wird können — drei Taler dürft’ da de Ell’ kosten — nu natürlich! So ’n reiches Mädel — fünf Pferde hat der Vatter, zehn Küh, grossmächtig viel Acker — nu nee, un so schmuck, so scheene wie gemalen, un de Erschte im Rosenkranz!

Amanda (geschmeichelt).

Nu, nu! Na, Karline, besucht uns ooch mal! Was macht denn de Bäuerin? Ich denk’, se tut uns erwarten? Nanu?

Flesch.

Pst — ss — (auf die Stirn deutend) se is ganz vertatert. Ihr müsst schon entschuldigen! (Zur Bäuerin gehend.) He, Mitte-Lange-Bäuerin, nu sein se da! (Ihr zuraunend.) Se sein schon verwundert. Was macht Ihr denne? Steht doch uf und begrüsst se!

Bäuerin (sich erhebend).

Seid begrüsst!

(Die hinteren Mädchen knixen.)

Amanda (der Bäuerin die Hand reichend).

’s tut uns sehre grämen, Mitte-Lange-Bäuerin, dass der Bauer sterben tut!

Kathrine Barberski

(zweite Rosenkranzjungfer, auch der Bäuerin die Hand reichend).

Der Vatter lässt scheene grüssen, un er wird doch fleissig beten für dem Bauer seine himmlische Ruh!

Flesch.

Nu freilich, i das glaub’ ich. Ei, der Barberski, der is gar sehre fromm. Keen Wunder, dass de Kathrine im Rosenkranz tut sein — aus so ’nem Haus! Drei Pferde, sechs Küh, un een scheenes Stück Land — jo, der Barberski, der kommt gut voran!

Eine Rosenkranzjungfer

(sich den Schweiss abwischend).

Is das ’ne Hitz’!

Kathrine Barberski.

Zum Verblischen.

Amanda Senz.

De Zung’ tut einem am Gaumen kleben.

Flesch

(sich vor die Stirn schlagend).

Nee, ich sage, mer glaubt’s nich, dass mer ooch daran nich denkt. (Der Bäuerin zuflüsternd.) De Jungfern müssen en Trunk kriegen! (Laut.) Nee, dass mer ooch de Hauptsach’ vergisst! Entschuldigt, entschuldigt nur! ’nen Trunk — ’nu freilich! Ihr armen Lämmerchen! Der Hals is euch trocken, wie könnt ihr denne beten tun?!

(Der Kranke stöhnt.)

Bäuerin

(die Schlüssel vom Gurt reissend).

Betet, betet! Karline, da, zum Keller! Bringt Wein ’ruf, vom besten! Ungar! Betet, betet!

Flesch (ab).

Die Mädchen flüstern untereinander. Bäuerin nimmt Gläser aus dem Schrank. Cilla Pioschek ist langsam aus dem Hintergrund nach vorn geschlichen, nähert sich, wie magnetisch gezogen, dem Bett. Bäuerin, dies bemerkend, tritt vor das Bett, lehnt sich dagegen, die Arme auf der Brust gekreuzt. Bleibt so während des Folgenden.

Flesch

(zurückkehrend mit zwei verstaubten Flaschen).

Ha, bin ich gerennt! So, süsser Unger, vom feinsten! Das is was for’n Schnabel! Macht den Hals glatt un de Augen blank. (Schenkt ein.) Erscht de Amanda! Dann de Kathrine Barberski! Nu tretet ’ran, ihr andren, dass ihr ooch was abkriegt, immer ’ran! (Nimmt selbst ein Glas und stösst an.) Uf’s Wohlsein!

Mehrere.

Prost!

Flesch.

Nu, Pioscheks Cilla, was denne? He, Jungfer! Ihr habt ja keen Glas?!

Cilla.

Ich dank’ scheene. Ich trink’ nich.

Flesch (verwundert).

Se trinkt nich!

(Bauer ächzt.)

Bäuerin.

Fanget an, fanget an, ihr Jungfern vom Rosenkranz!

Amanda.

Fangen wer an!

(Sie knieen nieder. Amanda mit der Fahne.)

Amanda (vorbetend).

Gegrüsset seist du, Maria!

Chor.

Gegrüsset seist du, Maria!

Amanda (singt).

Meerstern, ich dich grüsse

Gottes Mutter süsse.

Chor.

O Maria hilf!

Maria, hilf uns allen

Aus dieser tiefen Not!

Amanda.

Du Quelle aller Freuden,

Du Trösterin in Leiden

Chor.

O Maria hilf!

Amanda.

Hoch auf deinem Throne,

Aller Jungfrau’n Krone

Chor.

O Maria hilf!

(Melodie dieses Marienliebes vorhanden.)

(Beten, leise murmelnd, an den Kügelchen ihrer Rosenkränze.)

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