Clara Viebig - Der Kampf um den Mann

Здесь есть возможность читать онлайн «Clara Viebig - Der Kampf um den Mann» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Kampf um den Mann: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Kampf um den Mann»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Dem Bauern geht es in «Der Kampf um den Mann» schlecht, er liegt im Sterben. Nach dem Tod des ersten Ehemanns der Bäuerin war er ins gemachte Nest geschlüpft. Die Rosenkranzjungfern werden erwartet, in ihrer Gegenwart stirbt es sich angeblich leichter. Als eine von ihnen, die Cilla, vor den anderen erscheint, wird deutlich, dass sie dem jungen, hübschen Bauern nachstellt. Als dies die wesentlich ältere Bäuerin mitbekommt, steht ihr Entschluss fest: Teilen will sie ihn niemals mit einer anderen. In «Eine Flucht» müssen die beiden Damen der feinen Gesellschaft erkennen, dass es gar nicht so leicht ist, in einem Arbeitshaus den «gefallenen Mädchen» zu helfen. Diese sehnen sich nach ganz anderen Dingen als nach einem Dasein auf dem Land oder in einer Kleinstadt.-

Der Kampf um den Mann — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Kampf um den Mann», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Bauer (stöhnt, Bäuerin sieht hinter die Gardine).

Cilla.

Bäuerin, wie geht’s ihm denne?

Bäuerin.

Wirste ja am besten wissen, warst ja jetzt lange genug hier?

Cilla.

Eenen Augenblick nur! Eenen kleinen Augenblick! Ich war in der Kirch’, un da —

Bäuerin.

In der Kirch? So. ’s Hochamt is ja noch nich zu Ende.

Cilla.

Ich bin ’raus vorm Ende. ’s war so arg schwüle drinne.

Bäuerin.

Schwüle? So. Jo, jo, jo, ’s könnt en Gewitter wer’n.

Bauer.

Auf — auf — ich will — auf!

Cilla.

Was sagt er denne? Was möcht’ er?

Bäuerin (zuckt die Achseln).

Cilla.

Jeses, Bäuerin, nee, wie Ihr auch seid! So ruhig, so — so — — muss er denn sterben? Ach nee, gelle nee?!

Bäuerin.

Wie Gott will!

Cilla (zitternd).

Sterben — sterben, wie schrecklich! (Sucht sich dem Bett zu nähern).

Bäuerin.

Meinste? ’s Sterben täte so schrecklich sein! ’s Sterben, meinste?! (für sich.) Leben, als wär’ mer schon tot, als säh’ mer nischte — wie er nach den jungen Mädeln schielt! — als hört’ mer nischte — — wie sie schäkern tun, im Hof, im Stall, uf’m Feld, überall! — — als fühlt’ mer nischte, als fühlt’ mer nischte derbei, das is — — (bemerkt Cilla am Bett, stösst sie weg, packt sie am Hals, schreiend!) Mach’, dass de ’raus kommst, du, du! Ich kann der nich vor Augen sehn! Dich vor allen nich, Dich mit Deiner glatten Fratze! Raus, sonst — — (immer noch Cilla festhaltend.) Was, was sagste? He? Kannste nich reden? Tuschelst doch sonst genug. Lach doch. Wie de sonst lachen tust — haha, hihi, hihihihi — du kannst nich, was? Du hast keenen Odem mehr? Angst haste?! Ei warum nich gar! Se hört ja nischte. — (Auf sich deutend:) die, die hier! Die is ja so dumm, so dumm —

Bauer.

Hülf’! Ich erstick’! ’s wird mer angst — so angst — auf — helft mer auf — Jesus — Maria — ’raus — ich will ’raus — seid stille — stille — helft mer — Bäuerin — Bäuerin — — Frau!

Bäuerin (Cilla freigebend).

Jo, Mitte-Lange-Bauer! (Am Bett niederstürzend, laut jammernd.) O Jeses, Reinhold, Reinhold, mein Mann, was musste der quälen! (Cilla läuft hinaus.)

Flesch (verschlafen eintretend).

Nu, nu, was ’s denn das for’n Gebarme?! Kein Aug’ kann mer zutun — au wei, die Bäuerin! (neugierig herzustürzend.) Is er tot, is er nu tot? He, Bäuerin, tut der Bauer jetzte himmeln?

Bäuerin (sich aufrichtend, streng).

Wo war’t Ihr?

Flesch.

I, nur e wing, nur e wing nebenan — nur en Augenblick — en ganz kleenen Augenblick — Ihr könnt mer’sch glauben, Bäuerin — i wo werd’ ich uf lange — nee, Bäuerin, uf lange wer’ ich doch den Bauer nich alleene lassen — bei allen Heiligen, so wahr ich uf de Seligkeit hoffen tu, ich —

Bäuerin (unterbrechend).

Zwei Stunden zieh’ ich Euch ab vom Gelde!

Flesch.

I, Bäuerin, nee, wie Ihr auch glei seid! En armes Weib um die paar Groschen drücken! Dass Gott erbarm, Ihr wer’t doch nich?! Wo hätt’ ich den Bauer denn alleene gelassen — keenen Augenblick nich — wär’ die Pioscheks Cilla nich gekommen und hätt’ gesprochen: Karline, sagt se, ich seh’s Euch an, wie Ihr hin seid, halt Euch ja kaum mehr uf den Beinen, ruht Euch e wing, sagt se, das mitleidige Lämmchen, ich wer derweil uf ihn ufpassen! Da dacht ich: ’s kann ihm nur gesegnet sein, wenn die e wing bei ihm sitzen tut, vielleicht, dass seine arme Seel’ damit leichter Ruh kriegen tut. Ei, Pioscheks Cilla, das unschuldige Lämmchen — wie Milch un Blut, ’s Gesichte wie’n Engel uf’m Altar — die schönste, die frömmste vom ganzen Rosenkranz!

Bäuerin.

Die?! Schön und fromm?! Haha! Frech un dreiste — jo, dreiste nach die Männer; was haste, was kannste mit’m Rocke geschwenkt und mit’n Augen gewunken! Die!

Flesch.

I, Bäuerin, nee, ich tät mer der Sünde schämen. So was! Pioscheks Cille, nee, da tut Ihr irre sein! Die is brav wie nur eene! So freundlich, so sauber, geht so fleissig zur Kirche! Gebt Obacht, dass Euch der Herre Probst nich hören tut, der hält was uf seinen ansehnlichen Rosenkranz — keen Dorf nich rundum, wo ihrer so viele drein sein — un die Pioscheks Cilla, arm is se jo man, aber an Tugend reich, mer möcht’ sprechen: die feinste Jungfer aus’m Jungfernbund!

Bäuerin.

Wer weess auch!

Flesch.

Nanu? Was meint Ihr dermit? Wer weess auch! — He, Bäuerin, nu? Nu ’raus mit der Sprache!

Bäuerin.

Nu, ich mein’ nur, ich denk’ nur — mer sieht doch. Ich hab’s selber gesehen — hier mit meinen zwei Augen: angelacht hat se’n, angeplinkt, un en anner Mal, en anner Mal — an ihn ’ranne gemacht hat se sich, se wollt sich an ihn ’ranne machen. Alle Finger hat se sich nach ihm geschleckt, die — die —!

Flesch.

Alle Finger hat se sich nach ihm geschleckt — nach wem denne? An wen wollt se sich ’ranne machen, sagt doch? An wen?

Bäuerin.

Ich weess nich.

Flesch.

Nu, wie Ihr seid, nee, Bäuerin, ganz kurios! Erscht redt’ Ihr was un denne redt’ Ihr nischte!

Bäuerin (für sich).

Wenn ich’s nur wissen täte, wenn ich’s nur wissen täte!

Flesch.

An wen ’ranne gemacht? Das müsst’ mer doch wissen. Nee, Bäuerin, nee, da habt Ihr falsch gesehn, die Cilla schmeisst sich an keenen ’ranne. So dumm is die nich. Die wart’, bis en Freier kommt. Wenn ihr Alter, der Pioschek auch nischte hat, sie kriegt schon ’nen Vermöglichen: is se nich Rosenkranzjungfer un’s hübschste Mädel im Dorfe?! Die tut sich nich verplempern. Un lacht se mal eenen an — i, du meine Güte, Bäuerin, Ihr werd’t auch mal eenen angelacht haben, wie Ihr noch jung wart! — Wir sein allzumal Sünder. Ach, du mein Jesus, ich sage schon!

Bäuerin (rasch).

Ihr habt recht, Ihr habt recht — nee, die verplempert sich nich, die hat sich nich verplempert — noch nich — nee, nee! (Pause; aufatmend.) Noch nich — nein!

Bauer (delirierend).

Flachs blüht — ganz blau — blau — komm, komm — setz der nieder! Wo die Weiden — — am Lug stehen — da — da — — — da — — da — —

Bäuerin.

Flachs blüht, ganz blau, wo de Weiden am Lug stehn, da, da — was meint er dermit?

Flesch.

Er redt’ nur so, er weess von gar nischte.

Bauer.

Da — da — da — — —

Flesch.

’s quält ihn reine —, da, da — als hätt’ er wo irgend ’nen Schatz vergraben.

Bauer.

Se läuten in der Kapell’ — bim, bam — hörste — bim, bam — — lach, lach derzu — bim, bam —

Flesch.

Die Sterbeglocke tut er läuten hören.

Bäuerin (über den Bauer gebeugt).

Wo, wo läuten se denne? Flachs blüht, wo de Weiden am Lug stehn — da — — was meenste dermit, was willste denne? Nu red’ doch, nu sag’ doch!

Bauer.

Bim, bam — ach, nu lachste nich mehr — se tun mer begraben — Hülf’ — Hülf’ — ich will nich sterben — ich — will — nich — will — nich!

Flesch.

Jesses nee, nu wird’s aber ernste! Seht Ihr, Bäuerin, wie er mit die Finger übers Bette tut grabschen? Jetzt hat er die Sterbensunruh. Wie er röchelt! Jetzt sitzt ihm der Tod uf der Brust. Un de Augen verdreht er. ’s wär’ Zeit, dass se kämen! Nu, Bauer, ruhig, ruhig! (Zur Bäuerin.) Hätt’ Ihr uf mich gehört, schon gestern hätten se hier gebet’ — da wär’n mer schon weiter.

Bäuerin (sich abwendend).

Ruft se, holt se — ich kann’s nich mehr ansehen, wie er sich tut quälen! Holt se — lauft — hott se, de Jungfern vom Rosenkranz!

Flesch.

Nu pressiert’s Euch, gelle, seht Ihr’sch wohl!? Ei freilich, ich sag’ schon, das Kreuze! Nu muss mer rennen! (Ab.)

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Kampf um den Mann»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Kampf um den Mann» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Kampf um den Mann»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Kampf um den Mann» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x