Arno Alexander - Der gestohlene Mord

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An einem ganz normalen Arbeitstag kommt Bless Dorlon, die Sekretärin von Maitre Seurette, Jurist verschiedener Verbände und Organisationen, deren Geld er verwaltet, ins Büro und findet ihren Chef über ihre Geheimnotizen gebeugt – jene Blätter, in denen sie gewissenhaft über die Summen Buch führt, die sie seit Jahren von Sourettes Geschäftskonten hat verschwinden lassen. Es gibt für sie nur noch eine Möglichkeit, ein Entdecktwerden zu verhindern: Mord. Die tatkräftige Frau greift die günstige Gelegenheit sogleich am Schopf und stiehlt auch noch das Geld, das sich im Tresor befindet. Dann informiert sie die Kriminalpolizei. Sie habe da ihren Chef erschlagen vorgefunden, der Täter ist flüchtig … Philippe Lavingne, reicher Geschäftsmann und Besitzer einer Chemie-Exportfirma, kommt dieser Mord derweil höchst ungelegen. Denn in dem ausgeraubten Tresor befand sich, wie er weiß, auch das Gründungsprotokoll eines Vereins, der sich kein geringeres Ziel gesetzt hat als seine, Philippe Lavingnes, Beseitigung. Das für den Täter völlig nutzlose Papier ist daher für seine eigene Rettung von höchster Bedeutung. Und so erteilt er seinem Sohn Philippe den Auftrag, jenes Protokoll, koste es, was es wolle, aus den Händen des Mörders wiederzuerlangen. Das bedeutet jedoch auch, den Fall zuerst einmal aufzuklären … Dieser gewohnt raffinierte Kriminalroman von Arno Alexander nimmt den Leser mit in eine unglaublich spannende Geschichte, die Seite um Seite nur noch packender und fesselnder wird!-

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Er sah sie für eine Sekunde aus ängstlichen rehbraunen Augen an. „Meinst du denn, daß du etwas tun kannst?“

„Warum nicht?“

„Du würdest dich beeilen müssen. Er sagte heute, daß man dabei ist, ihn als Präsidenten abzuschießen, und ...“

„Ich weiß.“

„Du — natürlich! Du weißt alles.“

„Wenn man ihn aus dieser Stellung verdrängt“, meinte sie, „wird es auch mit eurer Firma bergab gehen. Das wolltest du doch sagen?“

„Ja — ich verstehe zwar nicht viel davon, aber ...“

Sie ließ ihn stehen, ging an den Musikschrank und hob die Nadel von der Platte. Die plötzliche Stille wirkte wie ein Schock, und Eric wie ein Fisch, den man auf den Sand geworfen hat. Mit der Musik war die laue, tragende Stimmung mit einem Schlag verschwunden.

„Setz dich!“ sagte sie und füllte die Gläser. „Man muß darüber reden.“

Er ging zögernd zu seinem Sessel zurück.

„Wenn du etwas tun könntest; aber ich bitte dich, nur kein Krach! Dadurch wird alles noch viel schlimmer!“

„Man muß es so machen, daß er keine Wahl hat. Man muß ihn vor vollendete Tatsachen stellen. Er muß von zwölf Uhr bis Mittag in die Lage geraten, daß er gar keinen Krach mehr machen kann.“

„Genial gesagt. Aber wie um alles in der Welt willst du das anstellen?“

„Ich werde nachdenken. Zunächst ist es nötig, daß ich in eurer Firma angestellt werde.“

Er hatte sein Glas schon erhoben, jetzt vergaß er zu trinken.

„Du willst — das wäre fabelhaft! Das heißt —“ Er wiegte den Kopf hin und her. „Wenn ich denke — eine Frau wie du in diesem Rattennest von unansehnlichen Tanten, die mein Vater sich aussucht —“

„Diese Mädchen interessieren mich nicht.“

„Ich weiß nur nicht, wie ich das machen soll. Wenn ich meinem Vater eine Sekretärin empfehle, ist das für ihn der beste Grund, sie zur Hölle zu schicken.“

„Schwachkopf. Ich denke, er will das Papier aus Sourettes Geldschrank kaufen?“

„Ja — und?“

„Es kostet fünfhunderttausend Francs. Die Verbindung dahin kann dir ein Mädchen schaffen, das dafür eine Anstellung in der Firma deines Vaters verlangt. Nun?“

„Manchmal habe ich Angst vor dir, Bless.“

„Manchmal? Du sollst immer Angst haben.“

Sie stand auf und ging zu der ganz niedrigen, großen, quadratischen Couch hinüber. Im Hinlegen streifte sie die Schuhe von den Füßen. Dann faltete sie die Hände unter dem Kopf. „Mach die Stehlampe aus!“

Gehorsam löschte er sie. Es brannte nur noch eine entfernte Wandleuchte. Das lackierte Holz der Möbel wurde zu ungewissen Formen, in deren Glätte hier und da ein Lichtblitz sich spiegelte, und die Messingbeschläge blitzten in der Dunkelheit auf. Er setzte sich neben sie.

3. Kapitel

Dr. Maurice Ponti setzte zum vierten Male mit aller Kraft an, um den Halsknopf seines schneeweißen Sporthemdes zu schließen. Die Folge davon war, das er das Knöpfchen in der Hand hielt. Er präsentierte es auf flachem Handteller seiner Frau Mireille, die im gelbgesternten blauen Morgenrock am Frühstückstisch saß.

„Da! Zum Nachtisch.“

„Du Barbar!“

„Barbaren sind es, die Oberhemden so stärken, daß sie steif wie Sperrholz sind.“

Mireille lachte. Sie hatte eine ganz hohe, helle Stimme. Sie lief nach Nadel und Faden.

„Dafür nähe ich dir Hemd und Knopf am Hals fest.“ Sie war Südfranzösin, einen Kopf kleiner als ihr Mann, ihr schwarzes Haar flog im Gehen. Sie war rundlich, graziös und temperamentvoll, und alle Welt bestaunte das Paar, wo es gemeinsam auftrat: die zärtliche, charmante kleine Frau und den großen Mann mit den langen Schritten. Er war kaum vierzig und trotzdem weißhaarig, dazu stets kupferbraun gebrannt.

Mireille stellte sich auf die Zehenspitzen und nähte eifrig. Er versuchte, über ihren dunklen Kopf hinweg ein Stück Brot in den Mund zu bekommen.

„Daß du dich zum Frühstück niemals hinsetzen kannst!“

„Es kommt darauf an, fünf Minuten vor den Assistenten im Labor zu sein.“

„Man könnte etwas früher aufstehen.“

„Es kommt aber auch darauf an, morgens so lange wie möglich seine Frau in den Armen festzuhalten. Jedenfalls behauptet das eine Dame namens Mireille.“

„Beim nächsten Male heirate ich keinen Mann mit einem Beruf. Könntest du dich nicht pensionieren lassen?“

„Wenn du Lust hast, ab morgen von Gartengras zu leben, ginge das natürlich.“

Sie zog sich an ihn heran, als wolle sie ihn küssen, aber es war nur, um den Faden abzubeißen.

„Mußt du dazu aber solche Schlachten ausfechten wie gestern?“ fragte sie und legte den Kopf schief.

Er holte seine Krawatte und drehte ihr vor dem Spiegel den Rücken zu. Er war nach stürmischer Sitzung des Konzernvorstandes erst spät und erschöpft nach Hause gekommen.

„Man ist als Mann nicht dazu da, um im Garten Tomaten zu begießen. Wir haben eine Konjunktur, und ich möchte nicht erst etwas davon haben, wenn mir schon die letzten Zähne ausgefallen sind.“

„Ich weiß. Herr Doktor Ponti muß immer und überall der erste sein.“

„Zum Beispiel mußte er mit Gewalt die schönste Frau Frankreichs zur Frau haben.“

„Lügner“, sagte sie geschmeichelt.

„Und nun, da er sie hat, muß er auch etwas darstellen, um ihrer würdig zu sein.“

Er steckte noch ein Stück Brot in den Mund, nahm im Stehen einen Schluck Kaffee und zog die Jacke über.

„Ich denke nur manchmal, daß du dir gerade einen Mann wie Lavigne zum Feinde machen mußt —“

„Ich an deiner Stelle würde darüber nachdenken, ob Perlen oder Korallen besser zu deinen Ohren passen.“

„Maurice, diese Dinge fressen dich auf. Nicht dein Beruf als Chemiker, sondern diese Wirtschaftsprobleme, diese Verbandsintrigen, diese ganzen widerlichen Anfeindungen, diese — diese — ach, ich weiß nicht!“

„So ernst, Mireille?“

„Ja, so ernst.“

Er nahm sie bei den Schultern.

„Du täuschst dich, Mireille. Genauso wie viele andere Frauen. Sie denken, sie hätten mehr von ihrem Mann, wenn er öfter bei ihnen in der Küche säße. Das ist ein schwerer Irrtum. Ein Mann, der keine Feinde hat, ist auch in der Liebe nur ein Waschlappen.“

„Das sagst du.“

„Das weiß ich. Ein Boot muß aufs Wasser, sonst geht es entzwei. Und ein Mann muß sich streiten.“

„Du bist verrückt.“

„Es gibt nichts Unsympathischeres als einen Mann, der in jeder Hinsicht absolut normal ist. Du jedenfalls würdest ihn unausstehlich finden.“

„Dich finde ich auch unausstehlich.“

Sie bekräftigte diese Äußerung durch einen minutenlangen Kuß. —

Ponti fuhr seinen Wagen selbst schnell und sicher aus der Gegend des Arc, wo er wohnte, nach Courbevoie hinaus, wo das Werk der chemischen Fabrik Broussard und sein Versuchslabor lagen. Er zog den blütenweißen Kittel an und ging langsam, die Hände in den Taschen, zwischen den langen Tischen im Versuchssaal dahin, von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz, wo zwei Dutzend Chemiker in Hunderten von Versuchen das gleiche Experiment mit einer winzigen Abweichung wiederholten — die Kärrner moderner Erfindungen. Pontis Gesicht war konzentriert, aufmerksam. Er sprach kaum, wenn die Chemiker über ihre Ergebnisse berichteten, aber er dankte jedem mit einem Wort.

Er stand noch zwischen den langen Reihen sich unendlich wiederholender Retorten und Schlangenkühler, als seine Sekretärin eine Dame im grauen Kostüm in den Saal führte. Die Sekretärin machte ein verwirrtes Gesicht, sie war verlegen. Es war ihr nicht gelungen, diese Besucherin zum Warten im Büro zu bewegen. Bless Dorlon hatte behauptet, eine gute Bekannte Dr. Pontis zu sein.

Ponti sah ihr entgegen, und seine Miene verfinsterte sich für einen Augenblick. Aber dann lächelte er und ging rasch auf sie zu.

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