Arno Alexander - Der gestohlene Mord

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An einem ganz normalen Arbeitstag kommt Bless Dorlon, die Sekretärin von Maitre Seurette, Jurist verschiedener Verbände und Organisationen, deren Geld er verwaltet, ins Büro und findet ihren Chef über ihre Geheimnotizen gebeugt – jene Blätter, in denen sie gewissenhaft über die Summen Buch führt, die sie seit Jahren von Sourettes Geschäftskonten hat verschwinden lassen. Es gibt für sie nur noch eine Möglichkeit, ein Entdecktwerden zu verhindern: Mord. Die tatkräftige Frau greift die günstige Gelegenheit sogleich am Schopf und stiehlt auch noch das Geld, das sich im Tresor befindet. Dann informiert sie die Kriminalpolizei. Sie habe da ihren Chef erschlagen vorgefunden, der Täter ist flüchtig … Philippe Lavingne, reicher Geschäftsmann und Besitzer einer Chemie-Exportfirma, kommt dieser Mord derweil höchst ungelegen. Denn in dem ausgeraubten Tresor befand sich, wie er weiß, auch das Gründungsprotokoll eines Vereins, der sich kein geringeres Ziel gesetzt hat als seine, Philippe Lavingnes, Beseitigung. Das für den Täter völlig nutzlose Papier ist daher für seine eigene Rettung von höchster Bedeutung. Und so erteilt er seinem Sohn Philippe den Auftrag, jenes Protokoll, koste es, was es wolle, aus den Händen des Mörders wiederzuerlangen. Das bedeutet jedoch auch, den Fall zuerst einmal aufzuklären … Dieser gewohnt raffinierte Kriminalroman von Arno Alexander nimmt den Leser mit in eine unglaublich spannende Geschichte, die Seite um Seite nur noch packender und fesselnder wird!-

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„Fabelhaft!“ Er blätterte in dem Inhalt des Umschlags. Er enthielt nach oberflächlicher Schätzung eine halbe Million Francs. „Sourettes Nachlaß ist eine Wohltat.“

„Er wird sich schnell in einen Alptraum verwandeln. Die Sûreté weiß bereits, daß auf seinen Konten zwölf Millionen fehlen.“

„Formidable! So schnell arbeiten Polizisten?“

„Nein. Ich habe es ihnen gesagt.“

„Warum? War das nötig?“

„Ja.“

Sie brachte zwei Gläser mit reichem, feinem Schliff. Auch diese Gläser gehörten, wie alles hier, nicht Bless, sondern dem Inhaber der Wohnung. Diese Wohnung war mit all ihren geschmackvollen Kostbarkeiten nichts anderes als ein vermietbares Appartement in einer „Maison meublée“. Das war Paris. Paris war bereit, jedermann den kompletten Luxus der Pompadour, Voltaires oder Chateaubriands zur Verfügung zu stellen, stilrein bis zum Eierbecher — wenn dieser Jedermann nur bereit war, zu bezahlen. Bless bezahlte für diese drei Zimmer am Jardin du Luxembourg etwas mehr, als ihr Gehalt bei Sourette ausmachte.

„Ja, es war nötig. Als wissende Sekretärin hatte ich bei dem Kriminalkommissar sofort einen Stein im Brett. Ein reizender Mann übrigens. Breitschultrig, wortarm, raucht Pfeife.“

Eric war weder breitschultrig noch wortarm, und er verabscheute Pfeifenrauch. Bless hatte eine scheußliche Art, jemand zu verletzen; man wußte nie, ob sie es tückisch oder vielleicht nur ganz harmlos meinte.

„Ich habe ihm gesagt: wenn Sourette nicht ausgerechnet einen eingeschlagenen Hinterkopf hätte, würde ich an einen Selbstmord glauben. Wegen der zwölf Millionen nämlich, die sich in seinen Fingern in Rauch aufgelöst hatten.“

Sie goß das schwarzbraune, dickflüssige Getränk in die Gläser.

Eric kicherte.

„Wohl mehr in deinen und meinen Fingern, scheint mir.“ Sie überging das, wie man ein Wort eines ungezogenen Kindes überhört.

„Ich mußte dem Kommissar überhaupt eine Lektion über Verbandswirtschaft erteilen. Er fragte, wie es denn komme, daß Sourette die Gelder seiner Klienten verwaltete und sogar das Zeichnungsrecht hatte.“

„Offen gestanden, ich weiß es auch nicht.“

„Was weißt du denn schon überhaupt, mon Petit?“

„Ich weiß, daß du sehr feurig werden kannst, wenn erst einmal das Licht aus ist.“

„Die Wirtschaftsverbände pflegen sich für Kampfzeiten eine stille Reserve zu schaffen, von denen ihre eigenen Aufsichtsräte nichts wissen. Dieses Geld legt man dem Syndikus auf ein verschwiegenes Konto —“

„Wahnsinnig interessant“, sagte er und tat, als ob er gähnen müsse.

„Trink, Kleiner! Vielleicht regt das deinen Verstand an. Du wirst ihn brauchen.“

„Ich brauche ihn schon, um herauszubekommen, wo an deiner raffinierten Bluse die Knöpfe versteckt sind.“

„Versteckspielen nützt nichts, Eric. Die guten Zeiten sind vorbei.“

„Ja, ja, vorbei!“ Er trank und nickte trübselig. Maitre Sourette war tot. Sie hatten auf seine Kosten in der letzten Zeit nicht schlecht gelebt. Eric ging dieser Tatbestand bis jetzt nicht sehr nahe. Bless war eine ungemein kluge Frau. Er zweifelte nicht, daß sie einen neuen Weg finden würde, um zu Geld zu kommen. Darin hatte er recht. Er sah nur noch nicht, worin dieser Weg bestand, sonst hätte er die Sache etwas anders betrachtet.

„Bitte unterschreib die Quittung“, sagte sie sachlich.

„Du mit deinen komischen Quittungen!“ Er zog eine Grimasse, suchte in seiner Jacke einen Kugelschreiber und in dem Umschlag mit dem Geld eine Quittung, die er dann unterschrieb, mit Vor- und Nachnamen. Er hatte in den letzten Monaten eine beträchtliche Menge Geld von Bless bekommen; er hatte es nicht zusammengezählt und gab sich über die Summe keine Rechenschaft. Aber sie hatte ihn jedesmal eine Quittung unterschreiben lassen. Jedesmal maulte er von neuem, wenn er diese Quittung sah. Aber Bless war in diesem Punkt wie ein Stück Granit. Ohne Quittung kein Geld. Und er brauchte das Geld. Er hielt es für eine Marotte, daß sie sich Quittungen geben ließ. Er hatte nie darüber nachgedacht, was sie damit wollte.

Sie nahm das unterschriebene Papier und betrachtete es nachdenklich.

„Sechs Millionen, Eric.“

„Was? Sechs — wunderschön! Wo sind sie?“

„In deiner Brieftasche sind sie im Laufe der Zeit verschwunden. Meine Sammlung deiner Quittungen geht jetzt über sechs Millionen. Die Hälfte von den zwölf, die Monsieur Sourette abhanden gekommen sind. Brüderlich geteilt.“

„Wozu von Verflossenem reden?“ sagte er unbehaglich.

„Für dich verflossen — für mich die Zukunft. Denn siehe da, Maitre Sourette wurde durch einen plötzlichen Todesfall dahingerafft —“

„Hä hä hä —“

„Ja — und jetzt werde ich Geld brauchen.“

Sie hatte sich ihm gegenüber auf ein altertümliches Taburett gesetzt und neigte sich plötzlich auf ihn zu. Er sah einen Augenblick in ihre ockerfarbenen Augen, die streng auf ihn gerichtet waren, dann irrte sein unsteter Blick ab und klammerte sich an der Wand fest.

„Es wird die höchste Zeit, daß du reich wirst, Eric!“ Er dachte an seinen Vater, und im gleichen Augenblick fiel ihm die Urkunde ein, nach der Philippe gefragt hatte. Sein eben noch bekümmertes Gesicht wurde hübsch durch ein kleines, triumphierendes Lächeln. Er war beinahe zehn Jahre jünger als sie, in diesem Augenblick sah man es deutlich.

„Wie ich höre, brauchst du Geld“, sagte er. „Warum nicht? Hast du vielleicht im Geldschrank von Maitre Sourette ein gewisses Papier gefunden?“

„Was für ein Papier?“

„Ein Protokoll, oder was weiß ich — unterschrieben unter anderem von einem Monsieur Ponti —“

„Doktor Ponti.“

„Ah — du kennst ihn?“

„Selbstverständlich. Und was ist mit dem Papier?“

„Mein Vater möchte es kaufen.“

Sie stand auf und ging in ruhigen Schritten zur Musiktruhe hinüber. Ein Tango in seinem Rhythmus beherrschter Leidenschaft klang auf. Eric bewunderte ihren bewußten, bis in jede Faser kontrollierten Gang. Aber es ärgerte ihn, daß sie keine Spur von Überraschung zeigte.

Sie kreuzte die Arme auf der Brust und blieb am Musikschrank stehen, sie wippte auf den Zehen kaum merkbar im Takt des Tanzes.

„Fünfhunderttausend kostet es.“

„Mon Dieu! Aber laß den Alten doch zahlen, zwanzig Prozent für mich?“

„Kannst du eigentlich noch tanzen?“

Er wurde rot und federte hoch, auf sie zu.

„Pfui! Du weißt doch, daß ich im vorigen Jahr im Turnier ...“

„Aber dir bekommt das Geld nicht. Seither bist du faul geworden.“

„Ja, du hast mich verwöhnt.“

„Ja, ich habe dich verwöhnt.“

Sie tanzten, aneinandergepreßt wie zusammengeschmolzen. Sie hatte ihn auf einem Tanzturnier kennengelernt. Er dachte, daß er durch seine Tanzkünste ihre Aufmerksamkeit gewonnen hatte. Er wußte nicht, wie lange Bless sondiert, geforscht und überlegt hatte, bis sie das richtige Opfer gefunden hatte — einen jungen Mann mit schwachem Herzen und reichem Vater, mit einem herzkranken Vater aus der oberen Pariser Geschäftswelt. Es gab nur wenig Söhne, wie Bless sie brauchte.

„Wie war der Alte heute?“

„Ah — er hat mich behandelt wie ...“

„... wie du es verdienst.“

„Bless! Du darfst mich aufziehen, aber du darfst mich nicht verletzen.“

Sie löste sich im Tanz ein wenig von ihm. Sie berührte ihn nur mit den Händen und mit der Brust. Das war schlimmer als das Aneinandergedrängtsein. Er spürte das Kribbeln, als sei seinem Blut in den Adern plötzlich Kohlensäure zugesetzt.

Sie sagte ironisch: „Er wird dir zum vierzigsten Geburtstag ein Schaukelpferd schenken.“

„Aber Bless! Was kann ich denn tun?“

„Nichts. So wie du bist, kannst du gar nichts tun. Ich fürchte, ich werde für dich etwas tun müssen.“

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