Susann Teoman - Der Teufel sieht rot

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Turbulente Fortsetzung von «Der Teufel ist blond»!In Lisa Teufels Leben geht es schon wieder drunter und drüber. Gerade hat sie ihre Tochter Isabelle auf die Welt gebracht, doch bald darauf will Tom schon wieder für seinen Beruf ein paar Monate in die USA reisen. Doch nicht nur das, er lädt auch noch seine Mutter, die ein Albtraum für jede Schwiegertochter ist, ein. Sie soll gemeinsam mit Lisa auf das Baby aufpassen. Doch das lässt sich die junge Frau nicht gefallen. Ihr erster Schritt ist es, sich die Haare rot zu färben, doch das ist noch lange nicht das Ende ihres Widerstands! Denn Lisa ist mehr als bereit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.-

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»Möge unsere Ehe so lange halten wie dieser Stein.« Feierlich nahm er meine Hand und zog mir einen Diamantring über den Finger.

»Amen«, murmelte ich beeindruckt. Was für ein Prachtstück!

Nicht Tom, der natürlich auch, ich meinte den Diamanten.

Oval geschliffen, ein Hauch von Rosa, aber in mattiertes Weißgold gefasst. Sehr hübsch! Und von Cartier! Den Ring hatte ich mein halbes Leben läng im Schaufenster angehimmelt. Womit hatte ich nur so viel Glück verdient? Selig schlief ich in Toms Armen ein.

Am nächsten Morgen war mein Verlobter verschwunden. Geblieben waren lediglich mein etwas dümmliches Grinsen und das Gefühl, vor lauter Glück überzuschnappen. Isabelle hatte diese Nacht bei uns verbracht, sie hatte friedlich in ihrem Plexiglasbettchen unter der dicken Daunendecke geschlummert und wimmerte erst jetzt leise vor sich hin.

»Guten Morgen!«, begrüßte mich eine resolute Schwester.

»Morgen!«, gähnte ich herzhaft und räkelte mich genüsslich.

»So, dann mal hopp hopp aus dem Bett, junge Frau, wir wollen das gute Stück denn ma frisch beziehen! Oh, was ist denn das? Hat die Kleine denn schon gefrühstückt?« Schwester Hanna sah sich nach der greinenden Isabelle um.

»Gefrühstückt?« Ich sah sie verständnislos an.

»Na, haben Sie sie schon gestillt?«

» Gestillt ?«, erkundigte ich mich erneut.

»Na kommse ma her! Und du auch, kleine Maus!« Schwester Hanna, ganz eine kölsche Frohnatur, hob Isa mit geübtem Griff aus dem Wägelchen und legte sie in mein Bett.

»Machense ma Ihre Brust frei, dann legen Sie sich so hin, dass die Kleine dran trinken kann, alles verstanden?«

Ich nickte ein wenig beklommen. Eine Bekannte hatte mir erzählt, dass sie beim Stillen enorme Schmerzen gehabt hatte und daher auf die Flasche umgestiegen sei. Sie sagte, das wäre ein Gefühl, »als wenn jemand dir Wäscheklammern an die Nippel hängt«. O Gott! Und die Frau in der Lenorwerbung sah dabei immer so glücklich aus!

Noch bevor ich meine Brust richtig platziert hatte, klebte Isa auch schon an ihr und nuckelte hingebungsvoll.

Huch! Hm. Nö. Da tat nix weh. Im Gegenteil. Das war sogar irgendwie ein schönes Gefühl. Warm. Und man fühlte dabei eine unheimliche Zärtlichkeit in sich aufsteigen.

»Kommt denn da schon was raus?«, fragte ich besorgt. Ich hatte mal gelesen, dass die Milch erst drei Tage nach der Geburt einschießt.

»Lassense mich ma gucken.« Schwester Hanna drückte gekonnt auf meine Brust.

»Wird nicht mehr lange dauern. Trinken Sie viel Fencheltee, Milch und Malzbier. Dann wird’s schon werden.«

Nach dem Frühstück, als Isa wieder auf der Säuglingsstation war, hoffte ich auf weiteren Besuch, aber niemand kam. Gelangweilt blätterte ich eine Zeitschrift durch, ging ans Fenster und schnüffelte an den Blumen, die die breite Fensterbank zierten.

Schließlich hob ich meine Hand und beobachtete, wie sich das Licht der Sonne in meinem wunderschönen Verlobungsring brach.

Auch das wurde mir schnell wieder langweilig.

In diesem Moment öffnete sich die Tür, und Schwester Martin erschien mit einer Frau in einem Rollstuhl, die ganz offensichtlich in den Wehen lag.

»Frau Teufel, ich habe Ihnen eine Zimmergenossin mitgebracht«, erklärte er, als ob die Ärmste auf eine, Stippvisite vorbeigekommen wäre.

Die Frau stöhnte und biss sich auf die Unterlippe, um nicht laut loszuschreien. Mensch, die Arme! War ich vielleicht froh, das alles hinter mir zu haben!

Schwester Martin machte einer älteren, schwarz gekleideten Dame Platz, die der Schwangeren strenge Worte zuflüsterte und drohend mit dem Zeigefinger hin- und herwackelte.

Wüsste zu gern, was die Alte da eben gesagt hatte.

Sie räumte das Köfferchen aus, das Martin mit hineingestellt hatte.

Niemand beachtete mich, und ich fand das Timing auch nicht gerade passend, um mich vorzustellen.

Wenigstens kam etwas Leben ins Zimmer. Ich setzte mich auf die Bettkante und beobachtete, wie die Alte der Frau, die anscheinend ihre Tochter war, über den Kopf strich und sie streng ermahnte, wenn sie sich anschickte, zu schreien.

Sah aus, als würde sie ihrer Tochter verbieten, einen Ton von sich zu geben. Na, so ein Unsinn! Wo doch jeder weiß, dass lautes Schreien den Muttermund und den Gebärmutterhals öffnet. So würde sie es während der Geburt doch nur schwerer haben. Jemand musste das der Frau doch sagen!

Verzweifelt versuchte ich, Martins Blick aufzufangen, der ruhig das Geschehen beobachtete. Warum sagte dieser Einfaltspinsel denn nichts?

Martin sah mich endlich an und schüttelte kaum merklich den Kopf. Warum? Er legte warnend den Zeigefinger an die Lippen.

So’n Quatsch! Verbieten lassen würde ich mir gar nichts.

»Lassen Sie Ihre Tochter doch schreien, das wird ihr bei der Geburt helfen«, rief ich schließlich verzweifelt.

Die schwarzen Augen der alten Frau blickten mich drohend an, dann kam sie wild gestikulierend und böse schimpfend auf mich zu.

Martin zuckte gleichmütig die Schultern.

»Mama, ist ja gut, sie hat es nur nett gemeint.« In einer Wehenpause versuchte die Frau, ihre Mutter zu beruhigen.

»Nicht wahr? Sie hatten es doch nur gut gemeint?«

Ich nickte beklommen.

»Warum versuchen Sie denn, Ihre Schmerzen zu unterdrücken?«

»Es gilt bei uns als unschicklich, bei der Geburt zu schreien. Eine Frau, die ihren Schmerz zeigt, hat keine Selbstbeherrschung«, erklärte sie und atmete heftig, als eine neue Wehe sie überkam.

»Bei uns?«

»In der Türkei.«

»Ah.«

So war das also. Ich kannte ja bisher nicht allzu viele Türken, aber die, die ich kannte, hätten auf alle Fälle auch geschrien. Ich warf einen ängstlichen Blick auf die Mutter, die mich noch immer böse anguckte. Martin, der abwartend hinter dem Rollstuhl gestanden hatte, fragte: »Können wir ins Wehenzimmer gehen?« Die Mutter ging vor, und Martin rollte auch die Frau hinaus, dann drehte er sich noch einmal um und sagte: »Ich habe versucht, Sie zu warnen, Frau Teufel. Frau Akbal hat hier schon zwei Kinder zur Welt gebracht, und wir haben alle gelernt, sie und ihre Sitten zu respektieren. Sie sehen ja, wie es endet, wenn man sich einmischt.« Er winkte mir zum Abschied und schloss dann leise die Tür.

Ja, das hatte ich genau zu spüren bekommen. Mist, verdammter. Da will man nett sein, und was passiert? Man bekommt voll eins auf die Nuss.

Sollte die Ärmste eben ihre Schmerzen unterdrücken. Mir doch egal.

Ich holte mir Isabelle und schmuste mit ihr, bevor wir zwei ein Schläfchen hielten. Ein markerschütternder Schrei weckte mich. Waswarnlos?

Ich setzte mich vorsichtig auf. Da! Noch einmal! Langgezogen und durchdringend. Ich klingelte nach einer Schwester. Martin erschien.

»Da schreit einer!«, erklärte ich.

»Sie liegen ja auch direkt neben dem Kreißsaal, und der ist momentan voll«, erklärte er seinerseits.

»Aber so können wir nicht schlafen.« Und ich war doch so müde.

»Alle anderen Zimmer sind leider belegt, tut mir leid.«

Martin entschwand wieder.

Ich gab Isa die Brust, um das Weinen abzustellen, und versuchte, wieder zu dösen.

»Aaaaaaaaaaaaaa AAAAAAAAAAAAAAAAAAARRR RRRRR!«

Meine Güte, hatte ich auch so gebrüllt? Die armen Frauen!

Na ja, immerhin waren es Leidensgenossinnen, ich beschloss also, tolerant zu sein.

Isa gab ein zufriedenes Bäuerchen von sich und schlief ein, sobald ich sie wieder in ihr Bett gelegt hatte. Ich versuchte, wieder einzuschlafen, und glitt für eine Weile in eine Art Halbschlaf, in dem ich davon träumte, Fünflinge zu bekommen. Ich schrie und merkte, dass der Schrei gar nicht von mir kam. Schweißgebadet setzte ich mich auf. Der Schrei war aus dem Kreißsaal gekommen und hatte Isabelle erneut geweckt. Ich warf einen Blick auf meine Armbanduhr: Halb zwölf. Beinahe Mitternacht.

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