Zwei Stunden später parkten sie den Wagen vor dem ,Bella Vista‘, um sich bei den Mädchen zu melden.
* * *
Michael Harms stand hinter einer Pinie verborgen und blickte zu den beiden Paaren hinüber, die eng aneinander auf den ausgebreiteten Bastmatten lagen und in der Sonne dösten. Die kleine, von Felsen und Pinien umsäumte, sandige Bucht, lag abseits vom allgemeinen Touristentrubel. Sie war wenigen Fremden bekannt, und Michael hatte hierher gefunden, weil er Ilona und Gaby nachgegangen war. Schon seit sie sich mit den beiden Burschen trafen, war er hinter ihnen her.
Wie lange er sie jetzt belauschte, konnte er nicht genau sagen. Viel konnte er allerdings nicht beobachten. Die vier jungen Leute waren abwechselnd ins Wasser gegangen. Manchmal schwammen sie hinaus oder tobten am Strand herum. Dann wieder lagen sie in der Sonne und ließen sich trocknen. Daß sie alle nackt waren, erschien ihm nichts Besonderes. Zuerst begnügte er sich damit, die Mädchen aus der Ferne zu betrachten. Was er erkennen konnte, war nicht übel. Sie hatten vollendete Figuren. Ilonas Brüste mochten vielleicht ein klein wenig voller sein; sie erinnerten an kleine Zuckermelonen. Dagegen waren die Brüste von Gaby birnenförmig, sie gefielen ihm besser.
Überhaupt, Gaby hatte es ihm angetan. Ihr flacher Unterleib war ebenmäßig und ging fließend ins Gebiet des Venushügels über, der leicht vom Schamhaar bedeckt war. Zu dumm, dachte er, daß die beiden Anhang hatten. Wie gerne würde er jetzt neben ihr auf der Matte liegen, und mit der Zunge die Wonne verheißenden Sexlippen erforschen. Michael dachte daran, sich einfach zu den Paaren zu legen, überlegte aber, das Verhältnis drei zu zwei sei ungünstig.
Er schreckte aus seinen Träumen auf. Eine Stimme hinter ihm fragte: „Voyeur oder fünftes Rad am Wagen?“
Erstaunt drehte Michael sich um. Vor ihm stand eine jüngere Frau, die auf die Paare am Strand deutete.
„Sicher würden Sie auch gerne neben einem der beiden Mädchen liegen, nicht wahr? Ich beobachte Sie schon eine Weile. Warum suchen Sie sich nicht auch eine Partnerin?“
Michaels Blick glitt über die Figur der vor ihm stehenden Frau. Sie mochte anfangs der dreißig sein. Sie konnte sich sehenlassen. Ihr Haar hatte die Farbe reifer Kornähren und fiel in kleinen, lustigen Locken über die Schultern. Sie trug eines dieser modernen, schulterfreien Strandkleider, die nur von den Brüsten gehalten werden und bis zu den Knien reichen. Ihren Brustansatz mußte man als vollendet bezeichnen. Die Brüste waren nicht zu sehen, da sie vom Kleid bedeckt wurden. Aber die Wölbung darunter versprach allerhand Wonne.
Langsam hob er den Blick und sah der Frau in die Augen, deren Farbe er nicht genau erkennen konnte. Bestimmt waren sie blau, das würde zu ihren Haaren passen.
„Keines von beiden“, sagte er unvermutet. Es war, als hätte er eben erst die Sprache wiedergefunden.
„Was keines von beiden? Was meinen Sie damit?“
„Nun, kein Voyeur und auch kein fünftes Rad am Wagen“, ging er auf die Worte der fremden Frau ein. „Die beiden Mädchen sind Bekannte von mir. Ich bin zufällig hier“, log er. „Eine Zeitlang überlegte ich, ob ich die Idylle stören sollte, entschied mich aber dagegen. Jetzt bin ich froh über meinem Entschluß.“
„Und warum?“
„Weil Sie etwas Besseres vorstellen, als es die beiden jungen Küken jemals sein können! Sind Sie in Begleitung? Oder machen Sie allein Urlaub?“ Die Frau reizte ihn irgendwie. Er bekam das Gefühl, daß er sie besitzen sollte.
„Nicht direkt allein, mein Mann ist mit mir auf der Insel. Aber das hat keine Bedeutung. Ich kann tun und lassen was ich will. Das wollten Sie doch wissen, nicht wahr?“
„Ja, das war es, was ich wissen wollte“, gab Michael unumwunden zu. Frauen dieses Kalibers durfte man nur mit der Wahrheit kommen. Das imponierte ihnen. Mit seinen sechsundzwanzig Jahren hatte er diese Erfahrung bereits öfters gemacht. Darum fragte er gerade heraus: „Haben Sie Lust, sich mit mir ebenfalls in den Sand zu legen? Leider kann ich ihnen keine Bastmatte als Unterlage anbieten. Vielleicht tun es aber unsere Kleider auch?“
„Natürlich! Warum nicht? Der Sand stört mich übrigens nicht. Aber nur im Sand liegen mag ich auch nicht.“
Diese Offenheit verblüffte. Entweder war das ein ganz besonderes Exemplar der Gattung Weib, oder sie war eine Nymphomanin, der es egal war, wo sie es trieb. Michael verzog die Mundwinkel zu einem Lächeln.
„Wenn ich dann bitten dürfte, Gnädigste!“ Er legte seinen Arm um ihre Schultern und führte sie auf den weichen Sandstrand hinaus.
In einiger Entfernung von den anderen ließen sie sich im Sand nieder. Einige Minuten lagen sie nur schweigend da. Dann berührten sich ihre Finger. Michael nahm es als Aufforderung. Seine Hände hoben sich den wartenden Brüsten entgegen. Behutsam zwängte er seine Zeigefinger hinter den Haltegummi des Kleides, zog es über die prallen Köstlichkeiten und spürte, wie seine Berührung ein leichtes Zittern des Körpers der Frau hervorrief. Er ließ den flauschigen Stoff los und strich sanft über die bereits harten Nippel der Brüste. Kreisend bewegte er die Fingerspitzen und verstärkte langsam den Druck seiner Hand.
Die leichte, anfängliche Verkrampfung gab nach. Michael neigte den Kopf, um mit der Zunge das Tal zwischen den strammen Kugeln zu ertasten. Seine Zunge benetzte die Haut. Die Poren öffneten sich und ließen sie rauh werden. Aus der Mitte des Vorhofs steilte die Brustwarze empor wie ein Fels auf freier Fläche. Saugend nahm er das Knötchen in den Mund und biß zärtlich mit den Zähnen zu. Die Unbekannte stöhnte leise. Ihr Herzschlag wurde schneller. Michael spürte an seinem Hosenschlitz eine Hand, die verlangend am Reißverschluß riß. Er ließ es zu, tat aber nichts, um der Hand die Arbeit zu erleichtern. Seine eigene Hand führte er am Schenkel der Frau hoch und forschte nach Hindernissen. Unter dem Strandkleid trug sie nichts. Ob der Haarbusch dieselbe blonde Farbe besaß wie ihr Kopfhaar?
Michael hatte viele Fragen. Doch war dies wohl nicht der richtige Augenblick, um sie zu stellen. Er hatte Besseres zu tun. Angenehm überrascht vermerkte er die Enge zwischen den Scheidenwänden. Suchend bohrte er mit einem Mittelfinger nach und versuchte, den Kitzler zu erreichen.
Die fremde Hand überwand endlich die Tücke des Reißverschlusses. Er fühlte, wie sie durch den Beingummi seines Slips drängte und sich um seinen heißen Knochen legte. Nichts ging über eine weiche Frauenhand! Sie benutzte die scharfen Fingernägel, um ihn zu reizen. Sein Schwanz reagierte, wie Michael es gewohnt war, er schwoll an und wurde noch härter. Seine Erregung wuchs. Gerne hätte er sich seiner Kleidung entledigt und entschied sich, es zu tun. Er löste sich von der Frau. Gleichzeitig zog er sich das Hemd über den Kopf. Dann hob er den Unterkörper an, um sich Hose und Slip abzustreifen.
Die Fremde beeilte sich nun ebenfalls, ihr ohnehin schon fast herabgerutschtes Kleid auszuziehen. Mit einem Aufstöhnen warf sie sich dann auf Michael. Sie preßte ihren Mund auf den seinen, ihre Zunge glitt herein und schlängelte sich tief in die Mundhöhle. Michael spürte, wie ihr Schoß sich gegen seinen Unterkörper drängte und wieviel Hitze von dieser Frau ausging.
Sie gab seine Zunge frei. Dafür strich sie mit der ihren an seinem Oberkörper entlang, verweilte ein wenig bei seinen Brustwarzen und leckte daran. Dann begann die Talfahrt der Zunge erneut. Zielstrebig leckte sie sich zum Ziel ihrer Wünsche hinab.
Heiße Lippen umschlossen seine Eichel und saugten sich daran fest. Michael vermeinte, mit seinem Schwanz in einem aktiven Vulkankrater zu stecken, so heiß fühlte sich die Höhlung an. Sein Penis genoß es, als wolle er sich von den Lavamassen verbrennen lassen. Er stöhnte vor Lust.
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