Ben Lyttleton - Elf Meter

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Champions-League-Finale 2012, FC Bayern München gegen FC Chelsea, Elfmeterschießen. Wie schaffte es Torwart Petr Cech, sechsmal in die richtige Ecke zu springen? Und warum versagten auf Seiten der Bayern ausgerechnet erfahrene Spieler wie Schweinsteiger und Robben? Auf der Suche nach dem Geheimnis des perfekten Elfmeters sprach Ben Lyttleton mit Spielern, Trainern und Sportwissenschaftlern. Er erfuhr, welcher Teufel Panenka ritt, als er den entscheidenden Elfmeter im EM-Finale 1976 elegant über Sepp Maier hob. Er diskutierte mit Jens Lehmann, warum die Deutschen so gut im Elfmeterschießen sind. Und er lernte, welche körperlichen und mentalen Faktoren den Schützen beeinflussen. Gleichzeitig erzählt dieses Buch von den größten Elfmeterdramen, den sichersten Schützen, den besten Elfmeterkillern, aber auch von tragischen Helden wie Roberto Baggio, der im WM-Finale 1994 den entscheidenden Schuss vergab.

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Ich fragte Englands erfolgreiche Schützen gegen Argentinien, Alan Shearer und Michael Owen, warum Elfmeterschießen für England zu einem solchen Problem geworden waren. Shearer meinte, es fehle einfach das Glück. „Wir brauchen fünf Jungs, die im entscheidenden Moment ihre Nerven im Griff haben, und wir brauchen Glück und Mut. Das sollte uns ans Ziel bringen.“ Ich wies ihn darauf hin, dass wir 1996 gegen Deutschland fünf solcher Jungs gehabt hatten. „Das stimmt, aber die wenigsten Elfmeterschießen dauern länger als fünf Runden. Wenn wir es erst einmal geschafft haben, sind wir mental darüber hinweg.“

Owen war überzeugt davon, dass die Spieler die früheren Elfmeterschießen im Kopf hatten. „Das Selbstvertrauen ist ein gewaltiger Faktor bei Elfmetern, und weil ich schon ein Tor aus dem Spiel heraus gemacht hatte, war ich sicher, auch den Elfer zu versenken. Ich habe keine Ahnung, warum England im Elfmeterschießen verliert, aber ich denke schon, dass die vergangenen Niederlagen immer im Hinterkopf sind.“

Ist es also eher Kopfsache als eine Frage der Technik? Shearer zufolge schon. „Ja. Je länger wir auf einen Sieg warten, desto schwieriger wird es, es ist dann ein mentales Problem.“ Owen ergänzte, dass die Spieler die Erwartungen im Griff haben müssten. „Die Kraft der Gedanken ist nicht zu unterschätzen“, sagte er, „und der Druck von außen spielt gewiss eine Rolle.“

Zum Faktor Angst meinte Shearer außerdem: „Ich kann nur für mich sprechen, aber den größten Druck verspürte ich wegen meiner Kollegen, den 22 Jungs im Kader, und den Betreuern, mit denen ich einen Monat verbracht hatte und die ich nicht im Stich lassen wollte. Du darfst keine Angst haben, einen Elfmeter zu schießen. Wenn du Angst hast, hast du schon verloren.“

Ich stellte den beiden Stürmern eine letzte Frage: Wird England je wieder ein Elfmeterschießen gewinnen?

Shearer: „Mit ein bisschen Glück schon.“

Owen: „Klar werden wir!“

Elfmeter-Ikone

Matt Le Tissier

Matt Le Tissier erlebte die Niederlage gegen Argentinien bei der WM 1998 im Haus von Francis Benali, einem Freund und Kollegen beim FC Southampton. Je näher das Elfmeterschießen rückte, desto aufgebrachter wurde er. Le Tissier hatte seit fünf Jahren keinen Elfmeter mehr verschossen, und Hoddles Entscheidung, ihn nicht für das Turnier zu berücksichtigen, hatte allgemein für Verwunderung gesorgt (zumal er nur eine Woche vor der Nominierung des Kaders einen Hattrick für die B-Nationalmannschaft erzielt hatte). „Ich war schon erstaunt, dass ich angesichts meiner Elfmeterbilanz nicht dabei war“, erzählte Le Tissier mir. „Bei einem Kader von 23 Spielern sind am Ende immer vier oder fünf dabei, die keine einzige Minute auf dem Platz waren, warum also nicht einen Elfmeterspezialisten mitnehmen, nur für den Fall, dass man vielleicht einen braucht. Ich hatte eine gute Quote vom Punkt.“

Sicherer englischer Elfmeterschütze Matthew Le Tissier Trotzdem stand er bei - фото 2

Sicherer englischer Elfmeterschütze: Matthew Le Tissier. Trotzdem stand er bei der WM 1998 nicht im Kader.

Sogar mehr als gut: In seiner ganzen Karriere vergab Le Tissier nur einen einzigen Elfmeter, 1993 gegen Nottingham Forest, und verwandelte alle anderen 47. Wenn er eine Weile keinen hatte schießen müssen, trainierte er umso mehr und bot Torhütern aus Jugendmannschaften, die damals 40 Pfund die Woche verdienten, zehn Pfund für jeden gehaltenen Elfmeter. „Hin und wieder musste ich zahlen“, erinnerte er sich. „Aber nur ganz selten.“

Das Geheimnis ist Le Tissier zufolge, sich darauf zu freuen, einen Elfmeter schießen zu dürfen. „Ich mochte es, wenn das ganze Stadion auf mich schaute, das tat meinem Ego gut. Außerdem schoss ich gerne Tore, und das war die einfachste Art, eins zu schießen, vor allem, weil ich nicht mal laufen musste!“ Er wartete ab, für welche Ecke sich der Torwart entschied, visierte aber stets seine natürliche Seite an, denn das machte es leichter, den Körper im letzten Moment zu verlagern und gegebenenfalls in die andere Ecke zu schießen. „Wenn du das andersrum versuchst, ist es so gut wie unmöglich, sofern du dir nicht sämtliche Bänder im Knie reißen willst.“

Le Tissier erlebte in seiner Karriere nur ein einziges Elfmeterschießen, im Pokalspiel gegen Manchester United im Februar 1991. Sein Trainer Ian Branfoot wies ihn an, den ersten Elfmeter auszuführen. Le Tissier lehnte ab und schlug stattdessen vor, den entscheidenden fünften zu schießen. Doch nach vier Durchgängen hatte Southampton 4:2 gewonnen, so dass Le Tissier nicht mehr gebraucht wurde. „Ich wollte unbedingt den Helden spielen, das geschah mir also ganz recht.“

Wie könnte England sein Problem in den Griff kriegen? „Vieles ist eine Sache der Wahrnehmung: Wenn die Leute dir ständig erzählen, wie schlecht du bist, glaubst du irgendwann selbst nicht mehr daran, gewinnen zu können“, sagte Le Tissier. „Auf mich wirken die Spieler immer so, als wären sie lieber woanders. Aber auch in der Premier League gibt es eine Menge Druck, sie sollten also in der Lage sein, damit umzugehen. Das ist eine ziemlich komplexe Gemengelage.“

Ich frage mich, ob sich Englands Elfmetertrauma jemals so zugespitzt hätte, wäre Le Tissier damals gegen Argentinien dabei gewesen.

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1In seinem Artikel „U21 flameout more evidence of England stagnation“ („Scheitern der U21 weiterer Beleg für Englands Stagnation“, ESPN.com, 11.6.2013) schrieb Rory Smith: „Insgeheim stehen die Engländer darauf, immer wieder im Elfmeterschießen zu verlieren, denn dadurch lässt sich eine Geschichte konstruieren, nach der der englische Fußball eigentlich nur eine Schwäche hat – nämlich die Unfähigkeit, einen Ball aus elf Metern ins Tor zu schießen –, statt deren viele.“ Da könnte etwas dran sein, es gibt aber noch andere Geschichten, wie z.B. die von den tapferen Engländern, die Besseres verdient gehabt hätten (wie 1990 und 1996 gegen Deutschland oder 2004 gegen Portugal) oder mit einem Mann weniger auf dem Platz Übermenschliches leisteten, um überhaupt so weit zu kommen (wie 1998 gegen Argentinien oder 2006 gegen Portugal).

2Die Tabelle berücksichtigt Elfmeterstatistiken von Welt-, Europa- und Südamerikameisterschaften. Spiele der Afrika- und Asienmeisterschaften wurden wegen Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Daten nicht einbezogen.

3Die Zahlen für Mexiko berücksichtigen Teilnahmen am Gold Cup sowie an der Copa América als Gastmannschaft.

4„Gehalten“ umfasst auch verschossene Elfmeter.

5Hier irrte Ricardo: Lampard hatte für England zwei Monate zuvor im Freundschaftsspiel gegen Ungarn verschossen.

Kapitel 2

Die Oslo-Lösung?

Die Lösung für Englands Probleme findet sich möglicherweise in einem baumreichen Vorort im Norden von Oslo, in einem unscheinbaren Büro in Sognsvann, gleich neben Norwegens schickem Trainingszentrum Olympiatoppen. Nimmt man die Stadtbahn nordwärts, kommt man am Nationalstadion Ullevaal vorbei, wo der Zweitligist Hødd 2012 im Finale des norwegischen Pokals für eine Sensation sorgte, als er den Erstligisten Tromsø im Elfmeterschießen mit 4:2 bezwang.

In seinem Büro zeigt mir der ehemalige Fußballspieler Dr. Geir Jordet an seinem Rechner einen Elfmeter nach dem anderen. Jordet kickte früher für den Zweitligisten Strømmen, aber seine Karriere nahm 2004 eine ganz neue Wendung, als Ricardo bei der EM den Elfer von David Beckham parierte. Jordet studierte damals Sportpsychologie an der Norwegischen Sporthochschule in Sognsvann. Er hatte soeben seine Dissertation über das periphere Sehen herausragender Mittelfeldspieler abgeschlossen und war vom norwegischen Radiosender P3 eingeladen worden, über Englands Niederlage zu sprechen.

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