Ben Lyttleton - Elf Meter

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Champions-League-Finale 2012, FC Bayern München gegen FC Chelsea, Elfmeterschießen. Wie schaffte es Torwart Petr Cech, sechsmal in die richtige Ecke zu springen? Und warum versagten auf Seiten der Bayern ausgerechnet erfahrene Spieler wie Schweinsteiger und Robben? Auf der Suche nach dem Geheimnis des perfekten Elfmeters sprach Ben Lyttleton mit Spielern, Trainern und Sportwissenschaftlern. Er erfuhr, welcher Teufel Panenka ritt, als er den entscheidenden Elfmeter im EM-Finale 1976 elegant über Sepp Maier hob. Er diskutierte mit Jens Lehmann, warum die Deutschen so gut im Elfmeterschießen sind. Und er lernte, welche körperlichen und mentalen Faktoren den Schützen beeinflussen. Gleichzeitig erzählt dieses Buch von den größten Elfmeterdramen, den sichersten Schützen, den besten Elfmeterkillern, aber auch von tragischen Helden wie Roberto Baggio, der im WM-Finale 1994 den entscheidenden Schuss vergab.

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Was kann England also tun, um sein Elfmetertrauma zu überwinden? Ricardo schlug mir drei Lösungen vor, denn „ich möchte England gewinnen sehen und ihnen Zuversicht geben“.

1.Konzentriere dich nur auf das Positive.

„Ein Elfmeter ist kein Problem, sondern eine Chance. Lampard und Gerrard treffen in der Liga immer, sie schießen viele Tore. Warum also versagen sie in wichtigen Momenten? Das muss mentale Ursachen haben. Sie dürfen nur auf einen positiven Ausgang eingestellt sein, nicht aufs Scheitern.“

2.Höre nicht auf die Medien.

„Natürlich lesen wir während solcher Turniere die Zeitungen. Die Engländer reden jeden Tag über Elfmeter und beten dafür, dass es kein Elfmeterschießen gibt. ‚Bloß kein Elfmeterschießen, bloß kein Elfmeterschießen!‘ Wenn die Engländer schlechte Erinnerungen daran haben, sollten sie nicht darüber reden. Abhaken und nach vorne schauen.“

3.Vergiss die Vergangenheit.

„Die Spieler müssen mental stark bleiben und herausbekommen, was für sie funktioniert. Als sie gegen uns verloren haben, konnte man förmlich sehen, was sie dachten: ‚Oje, wir haben schon wieder ein Elfmeterschießen verloren.‘ Beinahe so, als wäre es Schicksal. Die Jungs leiden zu sehr darunter. Man hatte das Gefühl, dass für die Engländer eine Welt zusammenbrach. Es ist wie ein Film, der ihnen ständig im Kopf herumspukt – und dessen Ende sie schon kennen.“

Sechs Monate nach unserem Treffen an der Algarve hatte Ricardo sich seinen Stammplatz im Tor von Olhanense zurückerobert. Im Oktober 2013 erzielte er sogar ein Freistoßtor. Vielleicht ist es ein Trost für die Engländer, dass sie ihm nie wieder in einem Elfmeterschießen gegenüberstehen werden.

Neben den Portugiesen haben auch die Deutschen gute Erinnerungen an Elfmeterschießen gegen England. Lothar Matthäus verriet mir, dass Selbstvertrauen und Konstanz die Gründe dafür waren, dass sich Deutschland im Halbfinale der WM 1990 in Turin durchsetzte. Für England war es das erste Elfmeterschießen überhaupt, während Deutschland sich in den beiden vorigen WM-Turnieren bereits gegen Frankreich (5:4) und Mexiko (4:1) im Elfmeterschießen durchgesetzt hatte.

Matthäus schoss damals den zweiten Elfmeter für Deutschland. Der Kapitän der deutschen Elf war einer von vier Spielern, die auch im Verein regelmäßig vom Punkt antraten, und das machte einen gewaltigen Unterschied. „Schauen Sie doch mal“, sagte er. „Brehme, Matthäus, Riedle, Thon.“ Selbst 23 Jahre danach kann er die Schützen runterbeten, als wären sie eine Person. „Alles eine Sache des Selbstvertrauens, vor allem Elfmeter. Und Selbstvertrauen hatten wir definitiv. Wir machten uns keinen Kopf: Statt groß darüber nachzudenken, konzentrierten wir uns. Entscheidend war, dass wir vier Spezialisten in unseren Reihen hatten.“

Doch auch Stuart Pearce, der Englands vierten Elfmeter verschoss, nachdem zuvor alle sechs Schützen getroffen hatten, war bei seinem Verein Nottingham Forest für die Elfmeter zuständig. Erst nach seinem Fehlschuss und Olaf Thons erfolgreichem Versuch trat mit Chris Waddle der erste Spieler an, der nicht regelmäßig Elfmeter schoss. Und an dieser Stelle kam vielleicht der Faktor Glück ins Spiel, die „Lotterie“, auf die englische Spieler und Trainer so gerne verweisen. Eigentlich war nämlich nicht Waddle als fünfter Schütze vorgesehen, sondern Paul Gascoigne, aber der Mittelfeldspieler, der eine der großen Entdeckungen des Turniers war, hatte in der 98. Minute Gelb gesehen und wäre damit im Finale gesperrt gewesen. „Gazza“ war einfach zu aufgelöst, um anzutreten. England fehlten außerdem die verletzten Bryan Robson, der in der Nationalmannschaft schon vom Punkt getroffen hatte, und John Barnes, der in jener Saison für Liverpool fünf Strafstöße verwandelt hatte. Also musste Waddle einspringen, der noch nie einen wichtigen Elfmeter geschossen hatte. Und er vergab.

Englands Trainer Bobby Robson war nach dem Spiel stinksauer, aber nicht auf Pearce oder Waddle oder Torwart Peter Shilton, der bei jedem Schuss zu lange zu warten schien (er ahnte jedes Mal die richtige Ecke, kam aber immer zu spät): Er ärgerte sich über das System. „Es gibt andere Möglichkeiten“, sagte er. „Man muss den Gegner besiegen. Man spielt weiter, bis zum ersten Tor oder noch eine Viertelstunde, denn früher oder später bricht einer ein. Beim Fußball geht es um Durchhaltevermögen, Charakter und Kampfgeist, und all das setzt sich letztendlich durch.“ Sein Gegenüber Franz Beckenbauer zeigte sich leicht verwundert über Robsons Reaktion: „So sind die Regeln, so ist es nun mal. Es ist zumindest besser als ein Münzwurf. Es gibt keine Alternative.“

In der Pressekonferenz vor dem Finale wurde FIFA-Präsident João Havelange gefragt, ob es angemessen sei, ein WM-Halbfinale durch ein Elfmeterschießen zu entscheiden. „Welche Überraschung, dass ich das auf Englisch gefragt werde“, spöttelte er. „Soweit mir bekannt ist, haben die Deutschen, im Gegensatz zu den Engländern, Elfmeter trainiert.“ Aber Robson hatte nun den Ton vorgegeben: Die Engländer konnten nichts dafür, wenn sie im Elfmeterschießen verloren. Vielmehr war diesmal, beim ersten Mal, das System selbst schuld daran, dass sie gescheitert waren.

1996, bei der EM im eigenen Land, war das anders. Schon im Viertelfinale gegen Spanien mussten die Engländer ins Elfmeterschießen, das sie ohne Fehlversuch und durch Tore von Alan Shearer, David Platt, Stuart Pearce und Paul Gascoigne mit 4:2 für sich entschieden. Der englische Coach Terry Venables hatte beim FC Barcelona auf der Bank gesessen, als die Katalanen 1986 im Europokalfinale gegen Steaua Bukarest keinen einzigen Elfmeter verwandelt hatten. Zehn Jahre später legte er großen Wert darauf, dass seine Schützlinge vom Punkt trainierten.

Im Halbfinale gegen Deutschland machten die Engländer sogar den gefestigteren Eindruck. Die ersten fünf Schützen – Shearer, Platt, Pearce, Gascoigne und Teddy Sheringham – verwandelten sicher. Die Deutschen hingegen wirkten verunsichert. Dieter Eilts, der zum „Man of the Match“ gekürt und später in die Allstar-Mannschaft des Turniers gewählt wurde, hatte gegen Ende der Verlängerung vergeblich um seine Auswechslung gebettelt, um nicht antreten zu müssen. „Ich hätte unter Garantie verschossen“, sagte er. Trainer Berti Vogts hatte nur vier Spieler, die bereit waren, einen Elfmeter zu schießen. Er erkundigte sich bei Thomas Helmer, ob dessen Bayern-Kollege Thomas Strunz der Aufgabe gewachsen sei. „Auf jeden Fall“, lautete die Antwort. Strunz schnappte sich von Schiedsrichter Sándor Puhl den Ball, um sich mit Hochhalten einzustimmen. Vogts wies dann Markus Babbel an, mit Marco Bode auszumachen, wer die Elfmeter Nummer sieben und acht ausführen würde. „Marco, der Chef meint, du bist als Siebter dran“, gab Babbel weiter. „Meine Knie wurden immer weicher“, erinnerte sich Bode. Ebenso wie Eilts wollte auch Matthias Sammer, der später zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde, auf gar keinen Fall antreten. „Wir hätten uns wohl darum geprügelt, nicht antreten zu müssen“, sagte Sammer.

Keiner der deutschen Spieler hatte jemals in einem großen Turnier einen Elfmeter geschossen, aber Thomas Häßler, Strunz, Stefan Reuter, Christian Ziege und Stefan Kuntz trafen alle. Nach zehn Elfmetern stand es 5:5. Englands verbliebene Feldspieler waren Tony Adams, Darren Anderton, Paul Ince, Steve McManaman und Gareth Southgate. Auch heute noch erscheint es unbegreiflich, dass Southgate und nicht Anderton oder McManaman den nächsten Elfmeter schoss. Sein Versuch war kläglich: Er schoss auf seine natürliche Seite, aber weder platziert noch besonders hart. Andy Köpke ahnte die richtige Ecke und wehrte ab.

Ein paar Monate nach dem Spiel verbrachte der deutsche Autor Ronald Reng einen Nachmittag mit Southgate in Birmingham, wo der Pechvogel ausführlich über seinen Fehlschuss sprach. „Ich glaube, es lag daran, weil ich Deutscher war und er sich den Frust von der Seele reden wollte“, sagte Reng. „Es war dieses Schuldgefühl, das einen manchmal irrationale Dinge tun lässt.“ Das Interview erschien in der Süddeutschen Zeitung . Southgate erzählte darin, dass er sich darüber im Klaren gewesen sei, dass der Elfmeter seine Karriere prägen würde. „Damit zu leben, ist sehr schwer“, sagte er. „Es war meine erste internationale Meisterschaft, und ich habe sehr gut gespielt – aber alles, was in Erinnerung bleibt, ist dieser kleine, dumme Fehler. Alles, was die Leute von Gareth Southgate behalten haben, ist: Der kann keine Elfmeter schießen ... Für viele andere, die Leid erfahren haben, bin ich plötzlich ein Verbündeter. Die Leute schreiben mir nicht nur, um Trost zu spenden, sondern erwarten ihrerseits Zuspruch von mir für ihre Probleme. Ich bin fast so etwas wie ein Kummerkastenonkel geworden.“

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