Nataly von Eschstruth - Ungleich!

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Cyprian – genannt «Juvivallera» –, der junge Sohn des Grafen Lankwitz, hat schon als kleines Kind im wörtlichen wie im übertragenen Sinn gelernt, «die Rute zu schwingen». Gleichzeit ist er jedoch auch «die verkörperte Liebeswürdigkeit neben all seinen Unarten und tollen Streichen» und er strahlt «wie eitel Sonnenschein». Da lernt er die junge Prinzessin Rafaela kennen, die, wie er noch ein Kind, seine Zuneigung nicht unerwidert lässt. Doch Rafaela ist die Thronerbin, falls die Ehe des Herzogs kinderlos bleibt, und so darf sie nur einen Prinzen von Geblüt heiraten. Unheil bahnt sich an: Denn schließlich wird Rafaela in eine Hochzeit gedrängt, bei der «alles ungleich und ungrad» ist, während Cyprian zunehmend sein kindlich-sonniges Strahlen zu verlieren beginnt … Aber muss, was ungleich ist, auf ewig ungleich bleiben?

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„Tatsächlich, Herr Rittmeister? Menukenner sind meist auch Gourmands des Herzens! Und die runden, schneeweissen Arme der unbekannten Göttin sahen so appetitlich aus — —“

„Pst — da naht sie wieder! Alle Achtung, — welch süsser Kern in der Pelzmantelschaale!“

„Aber hübsch nicht, Herr Rittmeister, — etwas derb und gewöhnlich aussehend!“

„Das allerdings, aber diese frische, üppige beauté du diable findet auch ihre Verehrer — und ich glaube, Madame kann sehr amüsant sein!“

„Ihrem Gatten gegenüber nicht. Man scheint recht kühl und illusionslos zusammen zu verkehren, — am liebsten möchte sie ganz auf seinen Arm verzichten, sie nimmt ihn nur, weil es der gute Ton erfordert.“

„Moderne Ehe. — Immer interessanter.“

„Lassen Sie uns folgen, Graf, — die ersten Herzen, über welche sie stolpert, sollen die unsern sein!“

„D’accord!“

Altem Brauch gemäss ward das Souper an kleinen Tischchen in den beiden langen Seitenflügeln der Bildergalerie eingenommen.

Die Schaar der Lakaien flog wie lautlose Schatten servierend hin und her, und allgemeiner Ansicht nach war diese Souperstunde die gemütlichste und amüsanteste des ganzen Abends. In der kleinen Nische, welche zwei breit vorspringende, mit Gemälden behangene Pfeiler bildeten, stand der runde Marmortisch, an welchem Graf Lankwitz für seine Dame, sich selbst und ein junges Paar belegt hatte, von dem Frau Fama behauptete, dass es nur auf den ersten günstigen Moment warte, sich der lang darauf vorbereiteten Welt als Brautpaar zu präsentieren.

Heute Abend beim Souper wollte Graf Lankwitz in menschenfreundlichster Weise für diese Gelegenheit sorgen, denn er und seine Tischnachbarin, Baronin Ohly-Eckhof, waren so völlig von ihrer Unterhaltung absorbiert, dass sie kaum einen Blick für Hummer und Austern, geschweige für ihre Nachbarn übrig hatten.

Frau von Ohly entfaltete den mächtigen, grün abschattierten Straussfederfächer und blinzelte neckisch über seinen Rand zu Juvivallera auf.

„O kurzes Gedächtnis, dein Name ist Lankwitz!“ spottete sie. „Auch ohne Menschen- und Physiognomienkenntnis hätte es selbst ein Blinder Ihrem Gesichte ansehen müssen, dass Sie keinen Schimmer hatten, welch eine alte Herzensflamme vorhin auf dem Korridor an Ihnen vorüberschwebte.“

„Allright! Wer es mit ansah, glaubte, es sei eine ganz neue, allerjüngste Königin, welche prima vista mein Herz eroberte! — Aber Scherz à bas, gnädigste Frau, wenn ein alter, gebeugter Mann wie ich, sich in Gedanken eine Jugendfreundin vorstellt, so schliesst er unwillkürlich von sich selbst auf andere und lässt es sich nicht träumen, dass auch in jetziger Zeit noch das Märchen der Ninon de Lenclos zur Wahrheit werde! Wir haben uns beide seit unserem sechzehnten Lebensjahre nicht wieder gesehen; Sie waren damals ein Knöspchen, jetzt blüht die erschlossene Rose vor mir, und ... ja zum Teufel, ich bilde mir bei diesem Anblick schier ein, dass ich auch noch ein ganz junger, feuerblütiger Kerl bin!“

„Ist Ihr Herr Sohn schon verheiratet?“

„Perfide! So stürzt man eitle Verblendung aus allen Himmeln zurück! Mein Herr Sohn! ja, Baronin, wenn man allerdings den langen Schlingel als Massstab an mein Alter legt, kann ich nicht mehr neben Ihnen bestehen. Cyrill könnte schon recht bald heiraten, wenn er dem Vorbild seines Herrn Vaters folgte; wären Sie Witwe, Madame Ninon, würde ich den Rivalen sofort auf weite Reisen schicken!“

„Lassen Sie ihn ruhig hier. Meine Tochter lässt sich schon jetzt ebenso gern Schmeicheleien sagen, wie die Mutter!“

„Tochter?“ Lankwitz setzte das Sektglas, welches er just zum Munde führen wollte, jählings nieder und starrte die Sprecherin, welche sehr gelassen die Blüten der niederhängenden Hopfengarnitur über dem Busen zurecht zupfte, einen Augenblick sprachlos an. „Tochter?“ wiederholte er gedehnt — „alle Wetter, seit wann denn das? Habe ja nie eine Silbe davon erfahren!“

„Sie scheinen überhaupt wenig Anteil an meinem Geschick genommen zu haben. Meine Prinzesse Royale hat im vergangenen Monat sieben stolze Lebensjahre vollendet, und obwohl Ihr Herz ein Strohdach zu haben scheint und auch ein Fünkchen ihm schon gefährlich werden kann, will ich Mignon doch nicht übers Meer schicken, sondern sie Ihnen baldmöglichst einmal als Dessert servieren!“

„Mignon! — Heisst die Allergnädigste etwa Mignon? Sein Vater?“

Cyprian machte unwiderstehliche Augen: „Ganz so hübsch nicht, aber bedeutend angenehmer wie der Alte!“

„Dazu gehört nicht viel. Apropos — ich nehme an, dass Sie als gebildeter Mensch auch meinem Hause eine Visite abstatten werden; wenn ich dieselbe nun als genossen ansehen würde — in Anbetracht unserer alten Bekanntschaft — und Sie nebst dem Herrn Sohn bäte, übermorgen bei uns zu dinieren?“

„Dann wären Sie zum küssen, Baronin!“

„Abgemacht. — Und nun holen Sie mir, bitte, noch etwas Eis von dem Büfett!“

„Nicht umsonst.“

„Ei, ei? Botenlohn? Dann fahre ich sparsamer mit einem Lakai!“

„Es ist keiner in der Nähe, und die Tafel der Höchsten nähert sich ihrem Ende.“

„Nun gut; Sie sollen fünf Pfennige bekommen, aber dann bitte auch — tempo vivace!“

„Fünf Pfennige?“

„Es ist unedel, bei einer Verschmachtenden Erpressungen zu machen! Was verlangen Sie?“

Alle Teufelchen des Übermuts blitzten aus seinen Augen. Er zwirbelte den Schnurrbart und neigte sich neckend näher: „Le baiser — welches zu dem Eis unzertrennlich gehört!“

Frau von Ohly warf in sittlicher Entrüstung das Stumpfnäschen zurück. „Empörend! — das wagen Sie mir Ihrer künftigen Schwiegermutter, zu bieten?“

Jetzt hatte er sie zum besten. „Ihnen bieten? — Gott soll mich bewahren! — Wer denkt an eine Schwiegermama, wenn von Küssen die Rede ist!“ schauderte er.

Sie lehnte sich voll Humor in das Goldsesselchen zurück, der grüne Plüsch schillerte um ihre jugendliche Figur, die Brillanten brannten wie aufzuckende Irrlichtflämmchen auf dem weissen Hals. „Allerdings nur der — welcher nur gern eine haben möchte, dürfte leicht in die leere Luft küssen! — Also Sie sind bescheiden in Ihrer Forderung. Von wem verlangen Sie einen Kuss — von meinem Schosshund?“

„Nein.“

„Über ein anderes Wesen habe ich leider nicht zu verfügen!“

„Angenehme Mutter! An den Schosshund denkt sie den ganzen Tag, an die Tochter nicht.“

„Ah ... Mignon?“

„Nur wer die Sehnsucht kennt, weiss, was ich leide!“

Die junge Frau zuckte halb mitleidig, halb wohlwollend die Achseln. „Ich bin überzeugt, dass meine Kleine, welche schon so manchen alten Onkel küssen musste, sehr kaltblütig die Portion Eis für ihre arme, halbverdurstende Mutter bezahlen wird!“

„Ausgezeichnet! Bitte, leben Sie nur noch fünf Minuten, Gnädigste, bis ich Ihnen einen Scheck zur Unterschrift vorlege!“ Er riss sein Portefeuille aus der Brusttasche und kritzelte eilig die Worte hinein: Ich erlaube dem Grafen Cyprian von Lankwitz, meine Tochter Mignon zu küssen. — — „Bitte um Ihre Unterschrift, Madame — entzückend! — — Teuerste Schwiegermama —“ der Graf neigte sich galant und küsste die Hand, welche ebenfalls nach dem Glase griff: „Ich erlaube mir auf das Wohl meiner kleinen Zukunftsgöttin anzustossen, und bitte Sie, seinerzeit meine Werbung freundlichst unterstützen zu wollen!“

Sie zuckte mit kokettem Aufblitz der Augen die vollen Schultern. „Ich mache keinerlei Konzessionen, denn ich kann nicht wissen, ob meine Tochter in zwanzig Jahren eine Passion für Antiquitäten entwickeln wird!“

„Das nenne ich boshaft!“

„Ich vorsichtig. — Wenn der ‚alte, gebeugte‘ Mann schon der Mutter gegenüber ein so schlechtes Gedächtnis entwickelte, wie sollte er sich in zwanzig Jahren noch eines ‚Heiratsantrages en passant‘ entsinnen? Übrigens ... um zurückzukommen — —“

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