Beate Dolling - Ab in die Rakete

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Ausgerechnet in den Ferien muss Luis' Mama zu einem Rettungseinsatz auf See – und damit sind alle geplanten Ausflüge gestrichen. Statt ins Weltraum-Museum geht es für den angehenden Astronauten nun ins Altenheim! Die beste Freundin seiner Mutter arbeitet dort. Doch schon bald stellt sich heraus: Im Haus Erlengrund ist es alles andere als langweilig. Viele Bewohner vermissen Gegenstände. Liegt das wirklich nur daran, dass die alten Leute eben vergesslich sind? Luis hat da so seine Zweifel. In dem 104-jährigen Karl findet er einen Verbündeten, der seinen Verdacht teilt: Da geht etwas nicht mit rechten Dingen zu! Und schon steckt das ungleiche Team mitten in den Ermittlungen …

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»Bist du mit dem Wagen da oder fahren wir mit der Bahn?«

Zum Glück kommt Julia aus dem Schwesternzimmer. Sie trägt jetzt auch so einen Kittel wie ihre Kollegin Mariola und Gummischuhe.

»Hallo, Frau Sperling. Das ist Luis, der Sohn meiner Freundin. Er bleibt ein paar Tage bei uns.«

»Ach sieh mal einer an. Das ist ja eine schöne Überraschung«, sagt Frau Sperling und wackelt weiter mit dem Kopf. »Es ist noch Platz im Auto.« Sie lacht. Ihre Augen verschwinden dabei hinter den Falten.

Julia wirft Luis einen Blick zu. Aha, die Frau ist also auch plemplem, wie der Bademeister, nur ohne Trillerpfeife.

Julia wendet sich wieder Frau Sperling zu. »Wollten Sie nicht in den Garten? Frau Münnemann und Herr Lasani sitzen in der Rosenecke und kniffeln. Sie haben schon gefragt, wo Sie bleiben.«

»Kommt Franz denn auch?« Frau Sperling schaut suchend an Julia vorbei.

»Nein, heute nicht.«

»Ach, wie schade, wir wollten doch ins Grüne.«

»Wir sind doch schon im Grünen«, sagt Julia.

»Ach, wir sind schon da?« Die alte Dame strahlt wieder über das ganze Gesicht. Julia nickt.

»Na wunderbar!«, ruft Frau Sperling aus und betrachtet Luis, als stecke er in einem ultramodernen SpaceX-Raumfahrtanzug. Die alte Dame scheint ja mächtig durch den Wind zu sein. Kein Wunder, bei dem Kopfwackeln, da werden die Gedanken ja völlig durcheinandergeschüttelt. Frau Sperling reicht Luis die Hand. »Auf Wiedersehen.«

»Auf Wiedersehen«, sagt Luis und zuckt leicht zusammen, überrascht von ihrem festen Händedruck.

»Wer ist denn Franz?«, fragt Luis, mit halb zerquetschter Hand, als er mit Julia zum Fahrstuhl geht. Sein Zimmer befindet sich im dritten Stock.

»Wissen wir auch nicht. Einige von unseren Bewohnern leben in ihrer eigenen Welt und da sollte man sie auch lassen, sonst verwirrt es sie nur.«

»Gibst du dem Bademeister dann seine Trillerpfeife wieder?«

»Ja, klar. Nach dem Abendessen darf Herr Dollmann noch mal in den Garten, pfeifen.«

»Cool«, sagt Luis.

»Du wirst schon sehen. Wir haben hier sehr interessante Leute wohnen. Natürlich gibt es auch ein paar Meckerpötte, aber die meisten sind ganz entzückend. Ich liebe meine Leutchen!«

Der Fahrstuhl ist da, die Türen öffnen sich. Bevor sie einsteigen, sieht Luis noch, wie gegenüber eine Zimmertür auffliegt und eine große Frau ihren Rollator singend auf den Flur schiebt. »Auf dem Mond, da blühen keine Rosen, auf dem Mond gibts keinen Mondenschein …«, trällert sie in den höchsten Tönen. »Darum fahr ich nicht hin, denn das hat keinen Sinn. Da gibts nur Wüste und Stein.«

»Frau Schönstedt, ehemalige Musiklehrerin«, raunt Julia ihm zu. Während Frau Schönstedt die letzte Strophe wiederholt, drückt Julia auf den Knopf mit der Drei, die Lifttüren schließen und der Fahrstuhl setzt sich ruckelnd in Bewegung.

KAPITEL 2,

in dem Luis ein Spaceship entdeckt

und eine Frau um Hilfe ruft

Luis wirft seinen Rucksack aufs Bett. Verrückt, nun ist er in einem Seniorenheim gelandet und muss die nächsten Tage mit Leuten verbringen, die seine Urgroßväter oder Urgroßmütter sein könnten. Was soll man mit solchen Tattergreisen schon anfangen? Immerhin ist das Haus cool, eine alte, verwinkelte Villa, mit Erkern und Türmchen und einem riesigen Garten mit prächtigen Bäumen, auf die man super klettern kann.

Hier oben, im Besucherzimmer, riecht es komisch – nicht nach Desinfektionsmittel und Essen, eher nach Staub und alten Socken. Er fischt sein Deo aus dem Rucksack, das er sich letzte Woche heimlich mit seinem Kumpel Luca gekauft hat. Ein Playboy-Deo, Duftnote: Play it wild. Er hat es in seinem Zimmer gut hinter dem Lego-ICE versteckt. Bei den alten Spielsachen findet Mama es sicher nicht.

Er zieht die Verschlusskappe ab und sprüht einen dicken Zickzack-Nebel durch den Raum. Jetzt riecht es schon besser. Und einmal zickzack über seine Brust. Wahnsinn, echter Männerduft.

Das Zimmer hat ein Bullauge, wie Mamas Kapitänskajüte auf den Rettungsschiffen. In der Mitte des Raums steht ein wuchtiges Doppelbett aus Holz mit dicken Federdecken. Julia hat vorhin gesagt, dass schon lange keiner mehr im Besucherzimmer übernachtet hat. Es ist eigentlich für die Angehörigen der alten Leute, die nicht in der Nähe wohnen, aber die übernachten lieber bei Freunden oder im Hotel.

Auf dem Tisch steht eine Schale mit Schokokeksen. Luis nimmt sich einen. »Das Glück des Augenblicks lässt sich nicht für später aufheben«, steht auf einem mit Blumen bestickten Deckchen, das an der Wand hängt. ›Schokoladenkekse lassen sich auch nicht für später aufheben‹, denkt er und nimmt sich noch einen. Luis lässt sich in den Sessel plumpsen. Dann entdeckt er eine Fernbedienung in einer Außentasche der Lehne. Er fischt sie heraus und drückt auf eine Pfeiltaste. Mit einem Ächzen und Surren setzt sich der Sessel in Bewegung. Es ruckelt und schuckelt; quietschend fährt ein Fußteil aus. Krass, ein echter Spaceship-Sessel!

Luis lehnt sich ins Polster und drückt auf einen anderen Pfeil. Das Fußteil wird wieder eingefahren, nun kippt die Sitzfläche nach vorn, wie eine Baggerschaufel beim Ausladen, die perfekte Aufstehhilfe. Aber Luis will noch gar nicht aufstehen, im Gegenteil. Er positioniert den Sessel wieder auf Normalhöhe und orgelt die Rückenlehne runter. Das dauert ewig und knarrt und knackt wie morsche Knochen. Dann verwandelt der Sessel sich in eine lange Liege. Wenn das Teil draußen stehen würde, könnte man mit einem Fernglas bequem die ISS beobachten, die mit einer Geschwindigkeit von 28.000 Stundenkilometern in 90 Minuten einmal die Erde umrundet. Sein Spaceship ist zwar nicht ganz so schnell, macht dafür aber witzige Verrenkungen. Gerade als er sich ächzend ins Cockpit emporschraubt, in dem er durch den Orbit düst, hört er eine Stimme von draußen.

»Hilfe! Hilfe! Polizei!«

Luis springt auf, läuft zum Fenster und öffnet das Bullauge.

»Hilfe! Polizei! Haltet den Dieb!«, hört er nun ganz deutlich eine Frauenstimme, sieht aber nur den Ex-Bademeister, der da hinten im Garten steht und eine Schnur auf den Rasen abspult.

Luis stellt sich auf die Zehenspitzen. Jetzt entdeckt er die Frau, die gerufen hat. Sie steht vornübergebeugt auf dem Kiesweg vor dem Haus, beide Hände auf einen Rollator gestützt. Der Bademeister ist weiterhin mit seiner Leine beschäftigt.

»Haltet den Dieb!«, ruft die Frau noch mal.

Herr Dollmann sieht nicht mal hoch Ist der etwa taub Aber auch die anderen - фото 5

Herr Dollmann sieht nicht mal hoch. Ist der etwa taub? Aber auch die anderen zwei Omas, die auf der Bank vor dem Rosenbeet sitzen, reagieren nicht. Niemand kommt der alten Frau zu Hilfe. Das gibts doch nicht!

Luis düst aus dem Zimmer, den Flur entlang, der Fahrstuhl ist nicht da, also rennt er die Treppe runter, an der Küche vorbei, in den Garten, guckt sich dabei mehrmals um, ob er irgendwo eine flüchtende Person entdeckt, den Dieb, den er auf frischer Tat ertappen könnte, aber da sind nur extrem alte Leute und der Einzige, der rennt, ist er selbst.

Die Frau, die gerufen hat, steht noch immer da, sie zittert am ganzen Körper. Jetzt kommt Julia auf sie zu und beruhigt sie. Endlich!

»Man hat mich bestohlen!«, jammert die alte Dame. Sie hat hellgraues Haar und trägt ein wadenlanges, grünes Kleid. Ihre dünnen Beine stecken in braunen, knöchelhohen Schnürschuhen. Ein Schuh ist dicker als der andere.

»Es ist alles in Ordnung, Frau Weißbrot«, sagt Julia und streichelt ihr über den Arm.

»Polizei, Polizei«, wimmert die Frau mit dünner Stimme.

»Wollten Sie nicht in den Pavillon?«, fragt Julia. Frau Weißbrot steht mit hängenden Schultern da und sieht sehr hilflos aus.

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