Titus Livius - Römische Geschichte

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Wir leben in einer Zeit, «in der wir weder unsere Fehler, noch die Heilmittel dagegen ertragen können», schreibt T. Livius Patavinus (um 59 v. Chr. – um 17 n. Chr.) im Proömium seines monumentalen Werkes über römische Geschichte ab urbe condita (von der Gründung der Stadt an). In 142 Büchern antiker Zählung stellte er chronologisch in bemerkenswerter Anschaulichkeit und nicht ohne Anekdoten von hohem Unterhaltungswert, aber auch mit klaren und versteckten Stellungnahmen dar, was sich nach der Sage oder tatsächlich in Rom seit 753 v. Chr. bis zu seiner eigenen Lebenszeit unter Kaiser Augustus ereignete. Erhalten sind aus dem Gesamtwerk die Bücher 1-10 (753 bis 293 v. Chr.) und 21-45 (218 bis 167 v. Chr.), alles Übrige nur in Inhaltsangaben, Fragmenten und Zusammenfassungen. Der Marix Verlag legt hiermit eine deutsche Ausgabe aller erhaltenen Bücher dieser wirkmächtigen Darstellung römischer Geschichte vor.

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5 Gerade diese ihm erwiesene hohe Ehre, was sie auch für einen Grund gehabt haben mag, lässt mich nicht glauben, dass er der Sohn einer Sklavin gewesen sei und selbst als kleiner Knabe Sklavendienste getan habe. Ich bin vielmehr mit anderen der Meinung, dass die schwangere Gemahlin des Servius Tullius, der in Corniculum regierte und im Kampf fiel, als sie nach der Eroberung dieser Stadt unter den übrigen gefangenen Frauen erkannt wurde, ihres hohen Ranges wegen von der römischen Königin mit der Sklaverei verschont und zu Rom im Palast des Tarquinius Priscus niedergekommen sei, 6 dass dann dieser so hohe Liebesdienst die Freundschaft zwischen den beiden Frauen immer enger geknüpft, und der Knabe, als von klein auf im Hause erzogen, Liebe und Achtung genossen habe, dass man aber durch das Unglück seiner Mutter, insofern sie nach Eroberung ihrer Vaterstadt eine Gefangene geworden war, veranlasst sei, ihn für den Sohn einer Sklavin zu halten.

(40) Es waren etwa 38 Jahre verflossen, seitdem Tarquinius den Thron bestiegen hatte, und Servius Tullius stand nicht allein beim König, sondern auch bei den Vätern und beim Volk in größter Achtung. 2 Hatten die beiden Söhne des Ancus schon vorher es immer für höchst empörend gehalten, dass die List ihres Vormundes sie um den väterlichen Thron gebracht hatte, dass zu Rom ein Fremdling regieren musste, der nicht nur nicht von römischer, der nicht einmal italischer Abkunft war, so stieg ihr Unmut jetzt noch höher, wenn die Regierung auch von Tarquinius nicht an sie zurückfallen, sondern immer tiefer bis zu Sklaven herabsinken sollte, 3 so dass kaum hundert Jahre15 nach Romulus, der als Gottessohn und selbst ein Gott, Zeit seines irdischen Daseins den Thron besessen habe, in demselben Staat diesen Thron ein von einer Sklavin geborener Sklave besitzen müsse. Es werde für den römischen Namen überhaupt und insbesondere ihres Hauses Schande sein, wenn der Weg zum Thron Roms, da doch vom Könige Ancus noch männliche Erben am Leben wären, nicht bloß Ankömmlingen, sondern Sklaven sogar offen stände. 4 Diese Schmach zu rächen, beschlossen sie eine Gewalttat. Indessen spornte sie teils der Schmerz ihres erlittenen Unrechtes mehr gegen Tarquinius selbst als gegen Servius an; teils konnte der König, wenn sie ihn am Leben ließen, den Mord weit nachdrücklicher rächen als der Privatmann, teils auch, wenn sie den Servius ermordeten, jeden anderen, den er zum Schwiegersohne wählte, ebenso zum Thronerben ernennen. 5 Sie legten es also auf das Leben des Königs selbst an. Zwei von ihren verwegensten Hirten, zur Tat von ihnen ausersehen, ihr gewöhnliches Eisengerät vom Ackerbau in den Händen, mussten im Vorhof der königlichen Burg so lärmend wie möglich unter dem Schein einer Schlägerei die Königlichen auf sich aufmerksam machen. Beide beriefen sich auf den König mit einem Geschrei, das in die innere Burg drang. Der König ließ sie rufen. Sie kamen. 6 Zuerst waren beide gleich laut, und wetteifernd überschrie einer den andern. Der Liktor brachte sie zur Ordnung, hieß einen nach dem andern reden, und endlich legte sich ihr Wortwechsel. Einer trug nach Verabredung die Sache vor, 7 und als der König aufmerksam sich ganz gegen diesen wandte, schlug ihm der andere mit ausholendem Hieb die Axt in den Kopf, ließ die Mordwaffe in der Wunde stecken, und beide stürzten zur Tür hinaus.

(41) Den sterbenden Tarquinius hoben die in der Nähe Stehenden von der Erde, und jene wurden auf ihrer Flucht von den Liktoren ergriffen. Das Klagegeschrei erhob sich, und das herbeieilende Volk fragte voll Schrecken nach der Ursache. Während des Auflaufes ließ Tanaquil die Burgtore schließen und entfernte alle Zeugen; und bei dem Eifer, mit dem sie alles Nötige zur Heilung der Wunde herbeischaffte, als wäre noch Hoffnung vorhanden, dachte sie, falls die Hoffnung fehlschlüge, auf Entwürfe, sich von einer andern Seite zu decken. 2 Eiligst ließ sie den Servius kommen, zeigte ihm ihren Gemahl in der Verblutung, und seine Rechte festhaltend bat sie ihn, den Tod seines Schwiegervaters nicht ungerächt, seine Schwiegermutter ihren Feinden nicht zum Spott werden zu lassen. 3 Der Thron, sagte sie, Servius, wenn du ein Mann bist, ist dein, nicht derer, welche die schändlichste Tat durch fremde Hand verübten. Ermanne dich! Folge den Göttern, die deine Führer wurden und einst dieses Haupt zur Vorbedeutung des künftigen Glanzes mit heiligem Feuer umströmten. Jetzt muss jene himmlische Flamme dich wecken! Jetzt werde dein Erwachen wahr! Auch wir waren Fremde und ‒ regierten. Denke daran, wer, nicht wessen Sohn du bist. Wenn der plötzliche Schrecken deine Anschläge lähmt, so folge meinen.

4 Als man dem Toben und Zudringen der Menge kaum noch steuern konnte, redete Tanaquil vom oberen Stockwerk des Palastes aus, und zwar von den nach dem Neuen Weg gehenden Fenstern ‒ der König wohnte neben dem Tempel des Jupiter Stator ‒ das Volk an. 5 Sie forderte es auf, guten Mutes zu sein. Der plötzliche Schlag habe den König betäubt, die Axt sei aber nicht tief eingedrungen, und er sei schon wieder zu sich gekommen. Nach Abwaschung des Blutes habe man die Wunde untersucht: Es stehe alles gut. Er hoffe, in den nächsten Tagen sich ihnen selbst zeigen zu können. Bis dahin, lasse er ihnen sagen, möchten sie den Befehlen des Servius Tullius Folge leisten. Der werde ihnen Recht sprechen und die übrigen Geschäfte des Königs versehen.

6 Servius erschien im königlichen Gewand, hatte die Gerichtsdiener um sich, setzte sich auf den königlichen Stuhl, entschied manches; über anderes, sagte er, werde er den König befragen. So verhehlte er, als Tarquinius schon verschieden war, den Tod mehrere Tage und befestigte als Stellvertreter eines andern seine eigene Macht. Als endlich die Bekanntmachung erfolgte und im Schloss die Totenklage erhoben wurde, hatte sich Servius durch eine starke Wache gedeckt und war der erste, der, ohne vom Volk ernannt zu sein, bloß mit Zustimmung der Väter regierte.

7 Des Ancus Söhne hatten sich gleich damals, als ihre Meuchelmörder ergriffen waren, auf die Nachricht, dass der König noch lebe und des Servius Einfluss so groß sei, mit Aufgabe ihres Vaterlandes nach Suessa Pometia16 geflüchtet.

(42) Bald suchte sich Servius, so wie vorher durch Vorkehrungen im Ganzen, auch durch Familienverbindungen zu sichern; und damit die Söhne des Tarquinius nicht so gegen ihn gesinnt sein möchten, wie die des Ancus gegen Tarquinius gewesen waren, verheiratete er seine beiden Töchter an die jungen Prinzen, Lucius und Arruns Tarquinius. 2 Und doch konnte er den gebietenden Willen des Schicksals durch menschliche Mittel nicht brechen, noch die missgünstige Herrschsucht hindern, selbst die Glieder einer Familie einander treulos und gefährlich zu machen. Für die Ruhe seiner damaligen Lage zur rechten Zeit kündigte er den Vejentern – der Waffenstillstand mit ihnen war zu Ende – und anderen Etruskern den Krieg an. 3 In diesem Krieg zeigten sich die Tapferkeit und das Glück des Tullius in vollem Glanz, und er kehrte nach Besiegung eines mächtigen feindlichen Heeres nach Rom zurück, jetzt unstreitig als König, er mochte es auf die Entscheidung der Väter oder des Volkes ankommen lassen.

4 Nun machte er sich an eins der wichtigsten Werke des Friedens. Wie Numa der Gesetzgeber für alles geworden sei, was Bezug auf die Götter hatte, so sollte die Nachwelt rühmend sagen: Der Begründer aller der Einteilungen und Stände, wodurch der Unterschied zwischen den Stufen des Ranges und Vermögens hervorgehoben wird, war Servius. 5 Er führte nämlich die Schätzung ein, diese für den zu einer solchen Größe bestimmten Staat so heilsame Einrichtung, vermöge welcher die Beiträge zu den Lasten des Krieges und Friedens nicht wie zuvor nach den Köpfen, sondern nach dem Bestand des Vermögens geleistet werden sollten. Dann stiftete er die von der Schätzung abhängige Einteilung in Klassen und Zenturien, eine Ordnung, die im Frieden ebenso wie im Krieg die zweckmäßigste ist.

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