Teresio Bosco - Don Bosco - eBook

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Selten ist das Leben und Wirken des großen italienischen Sozialapostels, Ordensgründers und Heiligen Don Bosco so lebensnah und spannend beschrieben worden wie in diesem Buch. Teresio Bosco lässt in seiner Biografie die Leser zu Augenzeugen der Ereignisse werden. Eine Vielzahl von historischen und aktuellen Fotografien der Lebens- und Wirkungsstätten des «Vaters und Lehrers der Jugend» ergänzt die vorliegende, vollständig überarbeitete Neuauflage dieses Klassikers unter den Don Bosco-Biografien. Ebook.

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In seinem Traum hatte Giovanni eine große Anzahl von Jungen gesehen und war dazu bestimmt worden, ihnen Gutes zu tun. Warum also sollte er nicht gleich damit anfangen? Er kannte ja bereits eine Reihe von Jungen: seine Spielkameraden, die kleinen Stallknechte auf den verschiedenen Höfen in der Gegend. Viele von ihnen waren recht gut, aber andere doch sehr grob und fluchten ständig.

Während des Winters verbrachten viele Familien die Abende in einem großen Wohnstall, in dem die Ochsen und Kühe die Wärme lieferten. Während die Frauen spannen und die Männer ihre Pfeifen rauchten, las ihnen Giovanni aus Büchern vor, die er sich von Don Lacqua ausgeliehen hatte: „Guerin Maschino“, „Die Geschichte des Bertoldo“ oder auch „Die französischen Könige“. Er hatte damit ungeheuren Erfolg. „Alle wollten mich bei sich im Stall haben“, erzählte er später. „Um meine Kameraden versammelten sich Leute jeden Alters und sozialen Standes. Alle freuten sich, wenn sie einen Abend beim Zuhören verbringen konnten, während der kleine Vorleser auf einer Bank stand, damit ihn alle sehen konnten.“

Das begehrteste Buch bei diesen Abenden war „Die französischen Könige“. Es erzählte von den wundersamen und etwas verwickelten Abenteuern Karls des Großen und seiner Gefolgsmänner sowie vom Zauberschwert Durlandana. „Vor und nach meinen Erzählungen“, so schrieb Don Bosco später, „machten wir alle das Kreuzzeichen und beteten ein ‚Gegrüßet seist du, Maria‘.“

Die Trompeten der Gaukler

All das änderte sich im Frühling. Die langen, dunklen Winterabende waren vorüber, und daher war auch das Vorlesen von langen Geschichten nicht mehr gefragt. Giovanni verstand, dass er sich, wenn er seine Freunde weiterhin um sich versammeln wollte, etwas ganz Besonderes ausdenken musste. Aber was?

In dieser Zeit konnte man von dem nahe gelegenen Hügel die Trompeten der Gaukler hören, welche die Leute zum Jahrmarkt riefen. Dort wurde gekauft, verkauft, gehandelt und manchmal auch jemand übers Ohr gehauen. Und vor allem unterhielt man sich dort. Auch Giovanni ging mit seiner Mutter zum Jahrmarkt. Die Leute standen scharenweise um die Gaukler und Akrobaten. Taschenspieler und Zauberer brachten die Bauern mit ihren Tricks zum Staunen. So etwas könnte er doch auch machen, dachte Giovanni. Man bräuchte ja nur die Vorführungen der Akrobaten und die Tricks der Zauberkünstler genau zu beobachten.

Die besten Vorführungen gab es jedoch beim Patroziniumsfest der örtlichen Pfarrkirche. Dann tanzten die Akrobaten auf dem Seil, und die Gaukler führten die ungewöhnlichsten Kunststücke vor: Sie zogen Tauben und Kaninchen aus einem Hut hervor, ließen Personen verschwinden, schnitten ein Seil auseinander und machten es durch eine Handbewegung wieder ganz. Besonders bewundert wurde das „Zahnziehen ohne Schmerz“.

Aber um all diese Vorführungen sehen zu können, brauchte man eine Eintrittskarte, und die kostete zwei Soldi. Woher nehmen? Giovanni fragte seine Mutter. „Versuch, was du kannst,“ sagte sie, „aber frag mich nicht um Geld. Ich habe keins.“ Giovanni versuchte also, selbst Geld zu verdienen. Er fing Vögel und verkaufte sie, flocht Körbe und Käfige und verhandelte mit den Kaufleuten, sammelte Heilkräuter und brachte sie zu einem Fachmann nach Castelnuovo.

So gelang es ihm, auf dem Jahrmarkt einen Platz in der ersten Reihe zu bekommen. Aufmerksam beobachtete er die Darbietungen der Artisten und verstand, dass der lange Stock, Balancierstange genannt, das Halten des Gleichgewichts auf dem Seil ermöglichte. Er bemerkte die raschen Fingerbewegungen, die die Tricks der Taschenspieler verbargen. Sogar den Kunststücken der Zauberer kam er auf die Schliche.

Einen faulen Zahn zu ziehen, das bedeutete zu dieser Zeit für alle eine Quälerei. Das erste Betäubungsmittel wurde erst im Jahr 1846 in Amerika erprobt. Einmal, während eines Jahrmarkts im Jahr 1825, schaute Giovanni beim „Zahnziehen ohne Schmerz“ zu. Die angebliche Schmerzlosigkeit der Prozedur wurde einem „Zauberpulver“ zugeschrieben. Der Bauer, der sich dazu hergab, hatte einen wirklich schlechten Backenzahn. Der Gaukler tauchte zunächst seinen Finger in das Pulver und zog dann unter dem Lärm der Trompeten und Trommeln den Zahn mithilfe einer Zange, die er heimlich aus dem Ärmel hatte gleiten lassen, mit aller Kraft heraus. Der Bauer schlug mit den Beinen um sich und brüllte vor Schmerz. Aber die Trompeten übertönten ihn. Und der Gaukler schloss den Bauern so fest in die Arme, dass dieser keine Luft mehr bekam, und schrie: „Danke, danke, das Experiment ist gelungen!“ Giovanni war einer der Wenigen, die gesehen hatten, wie die Zange aus dem Ärmel des Gauklers geglitten war. Lächelnd ging er fort.

Zu Hause versuchte er dann, die ersten Zaubertricks nachzumachen. „Ich übte Tag um Tag, bis ich es gelernt hatte.“ Bis es ihm gelang, Kaninchen aus einem Hut herauszuziehen und auf dem Seil zu gehen, brauchte es monatelange Übung und Ausdauer, und es gab so manchen Sturz. „Vielleicht glaubt ihr es mir nicht,“ schrieb Don Bosco später, „aber mit elf Jahren konnte ich die Spiele der Gaukler, den Salto mortale, auf den Händen gehen und auf dem Seil tanzen.“

Vorführungen auf der Wiese

An einem Sonntagabend, mitten im Sommer, kündigte Giovanni seinen Freunden schließlich seine erste Vorführung an. Auf einem Teppich aus Säcken, die er auf das Gras gelegt hatte, jonglierte er auf seiner Nasenspitze Dosen und Töpfe. Einen seiner kleinen Zuschauer ließ er den Mund aufmachen und zog dann Dutzende von bunten Bällchen daraus hervor. Er hantierte mit dem Zauberstab. Am Schluss sprang er auf das Seil und lief unter dem Beifall seiner Freunde darüber.

Die Nachricht von der Vorführung ging von Haus zu Haus, und so wurde das Publikum immer zahlreicher. Groß und Klein, Mädchen und Jungen, ja, sogar alte Leute kamen. Es waren dieselben Menschen, denen Giovanni im Winter in den Wohnställen „Die französischen Könige“ vorgelesen hatte. Jetzt sahen sie erstaunt zu, wie er aus der Nase eines Bauern eine ganze Reihe von Münzen herauszog, wie er Wasser in Wein verwandelte, Trauben vermehrte, einer Frau die Tasche öffnen und aus dieser eine lebendige Taube fortfliegen ließ. Alle lachten, alle klatschten und alle freuten sich.

Auch Giovannis Bruder Antonio ging hin, um sich die Darbietungen anzuschauen. Aber er setzte sich nie in die vorderen Reihen. Er mischte sich nicht unter die anderen, sondern versteckte sich hinter einem Baum, ging kurz hervor und verschwand dann wieder. Manchmal verspottete er den kleinen Seiltänzer: „Seht doch, den Hanswurst, den Faulenzer! Ich kann mir auf dem Feld die Knochen kaputt arbeiten, und er spielt den Scharlatan!“ Giovanni litt sehr darunter. Manchmal brach er dann die Vorführung ab, um sie 200 Meter weiter entfernt wieder zu beginnen, wo er vor Antonio Ruhe hatte.

Er war schon ein besonderer „Scharlatan“, dieser Junge. Denn vor der letzten Nummer zog er den Rosenkranz aus der Tasche, kniete nieder und lud alle zum Beten ein. Oder er wiederholte die Predigt, die er am Morgen in der Pfarrkirche gehört hatte. Das war der Eintrittspreis, den er von seinem Publikum verlangte, den er sich von Groß und Klein zahlen ließ. In seinem späteren Leben sollte Giovanni bereitwillig große Mühen auf sich nehmen, aber als echter Piemontese sollte er auch dann immer einen Preis dafür verlangen – jedoch kein Geld, sondern einen Einsatz für Gott und die arme Jugend.

Nach dem Gebet folgte stets das großartige Finale. Er spannte ein Seil zwischen zwei Bäume, kletterte hinauf und spazierte mit der Balancierstange in den Händen darüber, unter plötzlichem Schweigen und anschließendem stürmischen Beifall der Zuschauer „Nach einigen Stunden einer solcher Vorstellung,“ erinnerte er sich in späteren Jahren, „wenn ich recht müde war, hörte ich auf, sprach ein kurzes Gebet, und alle gingen nach Hause.“

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