Teresio Bosco - Don Bosco - eBook
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Das Öl rann über die roten Ziegelsteine. Als Giuseppe merkte, dass Giovanni nicht zurückkam, rannte auch er ins Haus. Da sah er die Katastrophe und hielt sich die Hände vor den Mund: „O je, wenn Mama heute abend zurückkommt …“
Sie versuchten, den Schaden zu beseitigen und nahmen dazu den Besen. Die Scherben waren schnell zusammengekehrt, aber der Ölfleck wurde immer größer und mit ihm wuchs auch ihre Angst. Giovanni war eine halbe Stunde ganz still. Dann zog er sein kleines Messer aus der Tasche, ging zur Hecke und schnitt eine Gerte ab. Damit verschwand er in einer Zimmerecke und begann, an der Gerte zu schnitzen. Aber auch in seinem Kopf arbeitete es. Er überlegte sich, was er zur Mutter sagen sollte. Zum Schluss war die Rinde auf verschiedene Weise eingeritzt und die Gerte so verziert.
Bei Sonnenuntergang gingen sie der Mutter entgegen. Giuseppe blieb unsicher etwas zurück. Giovanni dagegen rannte zu ihr: „Guten Abend, Mama, wie geht es Euch?“ „Gut – und dir? Warst du brav?“ „Hm, Mama, schaut!“ Dabei zeigte er ihr die verzierte Gerte. „Was hast du denn angestellt?“, fragte sie ihn. „Diesmal verdiene ich wirklich Prügel. Mir ist etwas Schlimmes passiert … Ich habe den Ölkrug zerbrochen.“ Dann erzählte er in einem Atemzug, wie das geschehen war, und schloss: „Ich habe Euch eine Rute mitgebracht, weil ich sie wirklich verdient habe. Nehmt sie, Mama!“
Er reichte ihr die Rute noch einmal hin und schaute Margherita von unten her an, mit Augen, aus denen halb Reue und halb Schläue blitzte. Auch Margherita schaute ihn einige Augenblicke an. Dann aber musste sie lachen, und auch Giovanni lachte jetzt. Die Mutter nahm ihn an der Hand, und so gingen sie zusammen ins Haus. „Weißt du, dass du dabei bist, ein schlauer Fuchs zu werden? Um den Krug tut es mir nicht leid, doch ich bin froh, dass du nicht gelogen hast. Pass aber das nächste Mal besser auf, denn auch das Öl ist teuer.“
Jetzt kam Giuseppe hinzu, nachdem er bemerkt hatte, dass der Sturm vorüber war. Giuseppe war damals neun Jahre alt, sehr sanft und ruhig, und besaß nicht die Lebhaftigkeit und Ausgelassenheit seines kleineren Bruders Giovanni. Er war schweigsam und fleißig. Seine Mutter und seinen kleinen Bruder liebte er sehr, vor dem Halbbruder Antonio aber hatte er Angst.
Antonio war sieben Jahre älter als Giovanni. Er war ein verschlossener Jugendlicher mit Anflügen von Grobheit und Gewalttätigkeit. Manchmal verprügelte er seine Brüder. Dann musste die Mutter zu Hilfe kommen und sie seiner Hand entreißen. Zweifelsohne war er sehr sensibel und durch den ziemlich rasch aufeinanderfolgenden Tod seiner beiden leiblichen Eltern traumatisiert.
Bewegte Kindheit in unruhiger Zeit
Die Familie Bosco lebte in sehr bescheidenen Verhältnissen. Von den wenigen Häusern in Becchi war das der Boscos das ärmlichste. Es war ein einfacher, einstöckiger Bau, in dem auch der Heuboden und der Stall untergebracht waren. In der Küche lagen Maissäcke, und jenseits der dünnen Wand zum Stall käuten zwei Kühe ihr Futter wieder. Im ersten Stock befanden sich direkt unter dem Dach die kleinen und dunklen Schlafräume. Die Wände waren kahl, aber weiß getüncht.
Es herrschte wirklich Armut, aber nicht Elend, denn alle arbeiteten mit. Die Arbeit eines Bauern brachte damals zwar wenig ein, aber es reichte zum Leben, denn die wenigen Maissäcke leerten sich nur langsam. Die Kühe, die den Karren und den Pflug ziehen mussten, gaben nur wenig Milch, die zudem nur einen geringen Fettgehalt hatte. Die Kinder im Haus Bosco waren deshalb aber nicht traurig. Auch wenn man arm ist, kann man glücklich sein, wenn man sich geborgen fühlt und zufrieden ist.
Im Alter von acht oder neun Jahren begann Giovanni an der Arbeit der Familie aktiver teilzunehmen und das harte und anstrengende Leben mit ihr zu teilen. Man arbeitete von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang – und im Sommer geht die Sonne früh auf. „Der frühe Vogel fängt den Wurm“, sagte Margherita manchmal, wenn sie ihre Kinder weckte. Das Frühstück war einfach: eine Scheibe Brot und frisches Wasser. Giovanni lernte, den Boden zu hacken, Unkraut zu jäten, mit der Sense umzugehen und die Kühe zu melken. Er wurde also ein richtiger Bauer. Am Abend legte man sich auf den dicken Maisstrohsack. Reisen machte man zu Fuß, denn die Postkutsche fuhr weit entfernt, auf der Straße von Castelnuovo, und war teuer.
Die Füße des Bettlers
Wenn in einem Nachbarhaus jemand schwer erkrankte, dann wurde Margherita geweckt. Alle wussten, dass sie jederzeit bereit war, zu helfen. Sie nahm eines ihrer Kinder als Begleitung mit und sagte: „Ein Werk der Nächstenliebe ist zu tun.“ Mit diesen einfachen Worten war all das ausgedrückt, was man heute Großmut, Dienst an beziehungsweise Einsatz für andere oder auch tätige Liebe nennt.
„Im Winter, wenn ringsum Schnee lag“, so erinnerte sich Don Bosco später, „klopfte öfters ein Bettler an die Tür und bat, im Heu schlafen zu dürfen. Bevor Margherita ihn hinauf ließ, gab sie ihm einen Teller mit warmer Suppe. Dann schaute sie sich seine Füße an. Meist sahen sie schlimm aus. Seine Holzschuhe waren schlecht und ließen Wasser durch. Zwar hatte Margherita kein eigenes Paar Schuhe übrig, das sie ihm hätte geben können, aber sie gab ihm warmes Wasser zum Waschen und wickelte seine Füße in Lappen, die sie band, so gut sie es vermochte.“
In einem der Häuser von Becchi wohnte Cecco. Früher einmal war er reich gewesen, hatte aber dann alles vergeudet. Die Kinder trieben ihren Spott mit ihm und nannten ihn „Grille“. Die Mütter zeigten nämlich auf ihn und erzählten ihnen dabei die Geschichte von der Ameise und der Grille: „Während wir gearbeitet haben wie die Ameisen,“ sagten sie, „hat er gesungen und war ausgelassen, vergnügt wie eine Grille. Und jetzt, seht ihr, was aus ihm geworden ist? Lernt daraus!“
Der alte Mann schämte sich zu betteln und litt oft Hunger. Margherita stellte daher nach Eintritt der Dunkelheit einen kleinen Topf mit warmer Suppe auf die Fensterbank. Cecco kam, nahm sie und verschwand damit im Dunkeln. So lernte Giovanni, dass Nächstenliebe wichtiger ist, als Ersparnisse zu sammeln.
Es gab da auch einen Jungen, der in der Nähe als Knecht arbeitete, er hieß Secondo Matta. Sein Bauer gab ihm am Morgen eine Schnitte Schwarzbrot und schickte ihn dann mit zwei Kühen auf die Weide. Wenn Secondo ins Tal herunterkam, dann begegnete er meist Giovanni, der ebenfalls die Kühe auf die Weide führte und Weißbrot bei sich hatte, damals eine Kostbarkeit. Eines Tages sagte Giovanni zu ihm: „Würdest du mir einen Gefallen tun?“ „Gern“, entgegnete Secondo. „Ich möchte, dass du dein Brot mit meinem tauschst. Deines ist bestimmt viel besser als meines.“ Secondo Matta glaubte, dass Giovanni dies tatsächlich so meinte, und drei Sommer hindurch, so erzählte er später, tauschten sie dann ihr Brot, sooft sie sich begegneten. Erst als Erwachsener dachte er darüber nach und verstand, dass Giovanni ihm eine Freude hatte machen wollen.
Die „Banditen“ aus dem Wald
In der Nähe des Hauses lag ein kleiner Wald. Immer wieder einmal, wenn es Nacht wurde, klopften kleine Gruppen von Personen, die von der Polizei gesucht wurden, an Margheritas Tür. Sie wollten eine Schüssel Suppe haben und im Heu schlafen. Margherita erschrak nicht über solche Besucher, denn sie war das seit Langem gewohnt. Schon während der Besetzung durch die Franzosen hatte es nämlich im Piemont viele Jugendliche gegeben, die sich auf diese Weise dem französischen Militärdienst entzogen und in Gruppen in den Wäldern und Bergen gelebt hatten. Historiker sagen, in den letzten Jahren der napoleonischen Herrschaft seien das sogar bis zu 70 % der wehrfähigen Jugendlichen gewesen.
Beängstigend war nur der Umstand, dass häufig die Polizei hinter den „Banditen“ her war und auf sie schoss. Aber im Haus Bosco herrschte eine Art unausgesprochener Waffenstillstand. Die Polizisten, die ins Haus kamen, waren vom Aufstieg ins Hügelland müde und baten Margherita um ein Glas Wasser oder auch um einen Schluck Wein. „Die ,Banditen‘ im Heu hörten jedoch die Stimmen der Polizisten im Haus und schlichen sich heimlich davon. Und obwohl die Polizisten oft wussten, wer sich gerade im Haus versteckte,“ schrieb Don Lemoyne, der erste Biograf Don Boscos, später, „ließen sie sich nichts anmerken und versuchten nie, einen von ihnen festzunehmen.“
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