Teresio Bosco - Don Bosco - eBook

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Selten ist das Leben und Wirken des großen italienischen Sozialapostels, Ordensgründers und Heiligen Don Bosco so lebensnah und spannend beschrieben worden wie in diesem Buch. Teresio Bosco lässt in seiner Biografie die Leser zu Augenzeugen der Ereignisse werden. Eine Vielzahl von historischen und aktuellen Fotografien der Lebens- und Wirkungsstätten des «Vaters und Lehrers der Jugend» ergänzt die vorliegende, vollständig überarbeitete Neuauflage dieses Klassikers unter den Don Bosco-Biografien. Ebook.

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Giovanni sah das alles und versuchte es zu verstehen. Von seiner Mutter hatte er erfahren, dass die Ersten, die zu ihr gekommen waren, Soldaten des „republikanischen“ Regimes während der Franzosenzeit gewesen waren, die damals nach geflüchteten Königstreuen gesucht hatten. Danach, in der Zeit der „Restauration“, wurden diese Verfolger selbst zu Verfolgten, und bald sollten sich die Verhältnisse wieder umkehren und die „Demokraten“ erneut zu Ministern, Polizeioberbefehlshabern und Führern der Republik werden, welche nach ihren Gegnern fahndeten.

Mama Margherita, die sich an solche Frontwechsel gewöhnt hatte, gab jedem, der an ihre Tür klopfte, eine Schüssel Suppe und eine Schnitte Brot. Sie fragte nicht danach, welcher Partei einer angehörte. Wahrscheinlich waren es gerade diese Ereignisse, die in Giovanni Bosco ein Misstrauen gegenüber der Politik und den Parteien weckten. Er hatte ein höheres Ideal vor Augen: Seelen retten, arme Jugendliche ernähren und erziehen. Es war das, was er später die „Politik des Vaterunser“ nannte.

„Meine Mutter lehrte mich beten“

In Becchi liebte man seinen Nächsten nicht gefühlsmäßig, sondern aus Liebe zu Gott. Gott gehörte zur Familie Bosco. Margherita war Analphabetin, aber sie kannte große Teile der biblischen Geschichte und des Evangeliums auswendig. Und sie glaubte an die Notwendigkeit des Betens.

„Solange ich klein war,“ schrieb Don Bosco später, „lehrte sie mich beten. Sie ließ mich morgens und abends mit meinen Brüdern niederknien, und so beteten wir gemeinsam.“ Der Priester wohnte weit weg, und die Mutter glaubte nicht, warten zu müssen, bis er kam und den Kindern Katechese erteilte.

Was Margherita selbst als Kind auswendig gelernt hatte, das brachte sie nun ihren eigenen Kindern bei, so etwa den Kleinen Katechismus, wo es im ersten Teil des Einführungskapitels heißt:

„Frage: Was soll ein guter Christ in der Frühe sofort nach dem Aufstehen machen?

Antwort: Das Kreuzzeichen.

Frage: Wenn er sich angezogen hat, was soll er dann tun?

Antwort: Sich vor einem Andachtsbild niederknien und aus ganzem Herzen den Glauben an die Gegenwart Gottes erneuern und sprechen: ‚Mein Gott, ich bete dich an …‘

Frage: Was soll er vor der Arbeit tun?

Antwort: Die Arbeit Gott aufopfern.“

Eine der ersten „Andachten“, an denen der kleine Giovanni teilnahm, war der Rosenkranz. Damals beteten ihn die Katholiken auf dem Lande im Allgemeinen jeden Abend. Durch die fünfzigmalige Wiederholung des „Gegrüßet seist du, Maria“ sprachen die Bauern von Becchi mit Maria, die für sie mehr Mutter als Königin war. Wenn die Perlen des Rosenkranzes durch ihre Finger glitten, dachten sie an ihre Kinder, ihre Felder, an das Leben und Sterben. So lernte Giovanni zur Muttergottes sprechen und wusste, dass sie ihn sah und hörte.

In seinen „Erinnerungen“ berichtete er später auch über seine erste Beichte: „Meine Mutter hatte mich vorbereitet. Dann begleitete sie mich zur Kirche, beichtete vor mir und empfahl mich dem Beichtvater. Nachher half sie mir bei der Danksagung.“

Erster Schulbesuch und Freizeitabenteuer

Die erste Klasse besuchte Giovanni vermutlich mit neun Jahren, im Winter 1824/25. Der Unterricht begann am 3. November und endete am 25. März. Während der übrigen Zeit wurden auch die schwachen Arme der Kinder im Haus und auf dem Feld gebraucht. Der Grundschulunterricht war damals im Piemont bereits als verpflichtend eingeführt, aber nicht alle Gemeinden konnten eine Schule unterhalten.

Da die öffentliche Schule sich in Castelnuovo befand, also fünf Kilometer entfernt, erhielt Giovanni zunächst Unterricht bei einem Bauern in Becchi, der lesen konnte. Später bat die Schwester seiner Mutter, Marianna Occhiena, den Pfarrer von Capriglio, der auch Lehrer war und dem sie den Haushalt führte, ihrem kleinen Neffen bei sich den Schulbesuch zu ermöglichen.

Don Lacqua (der in anderen Quellen auch Bevilacqua und in Don Boscos „Erinnerungen“ Dallacqua genannt wird) nahm ihn schließlich an. So blieb Giovanni einige Monate bei seiner Tante, ebenso im Winter 1825/26. Während dieser Zeit begann sich das Verhältnis des nun 17-jährigen Antonio zu Giovanni zunehmend zu verschlechtern: „Warum ihn in die Schule schicken?“, fragte er. „Wenn man lesen und seinen Namen schreiben kann, dann genügt das doch. Er soll die Hacke nehmen, wie auch ich das tue.“ Margherita versuchte, ihn mit vernünftigen Argumenten zu überzeugen: „Je weiter die Zeit voranschreitet, desto mehr Wissen braucht man. Siehst du denn nicht, dass sogar der Schuster und der Schneider in die Schule gehen? Jemanden im Haus zu haben, der rechnen kann, ist immer gut.“

Kaum hatte Giovanni lesen gelernt, wurden Bücher seine Leidenschaft. Er lieh sich bei Don Lacqua einige aus. So verbrachte er im Sommer viele Nachmittage im Schatten der Bäume und verschlang die Bücher geradezu. Ging er auf die Weide, dann war er gern bereit, auch auf die Kühe seiner Kameraden zu achten, wenn sie ihn nur in Ruhe ließen.

Ein Streber aber wurde er nicht. Er las gern, aber er spielte auch gern und kletterte gern auf Bäume. Eines Nachmittags entdeckte er zusammen mit seinen Kameraden auf einem dicken Eichenast ein Stieglitznest. Er kletterte den Stamm hinauf und sah, dass schon Junge im Nest waren, gerade recht, um sie in einen Käfig zu stecken. Aber das Nest befand sich ganz am Ende des Astes, der fast waagrecht zum Boden verlief.

Giovanni überlegte ein wenig. Dann rief er seinen Kameraden zu: „Ich tu’s!“ Ganz langsam zog er sich den Ast entlang, der immer dünner wurde. Dann streckte er seine Hand aus, nahm die vier kleinen Vögel aus dem Nest und steckte sie unter sein Hemd.

Aber er musste ja auch wieder zurück. Er versuchte, ganz langsam auf dem Ast zurückzurutschen, der sich unter seinem Gewicht bedenklich bog. Plötzlich verlor er mit den Füßen den Halt und hing so nur noch mit den Händen in schwindelerregender Höhe. Er versuchte, seinen Körper an den Ast zu pressen, und es gelang ihm auch, die Füße wieder einzuhängen. Jeder Versuch jedoch, sich wieder ganz auf den Ast zu schwingen, war vergebens. Schweißtropfen hingen an seiner Stirn. Unten schrien und sprangen seine Kameraden umher, aber sie unternahmen nichts.

Als Giovanni sich nicht mehr halten konnte, ließ er sich fallen. Der Aufprall war hart. Einige Minuten lang lag er bewusstlos auf der Erde. Dann gelang es ihm, sich aufzusetzen. „Hast du dir weh getan?“, fragten ihn seine Kameraden. „Ich hoffe nicht, dass etwas passiert ist“, konnte er gerade noch flüstern. „Und die Vögel?“ „Die sind hier, lebendig. Greif in mein Hemd hinein und zieh sie heraus. Die sind mir teuer zu stehen gekommen …“

Dann versuchte er, sich nach Hause zu schleppen. Aber er zitterte am ganzen Körper und musste sich noch einmal setzen. Als er es schließlich geschafft hatte, ins Haus zu kommen, sagte er zu Giuseppe: „Mir geht es schlecht, aber sag der Mama nichts.“ Die Nacht im Bett tat ihm gut. Aber die Folgen dieses Sturzes spürte er noch einige Zeit.

Eine kleine Amsel

Vögel waren also eine weitere Leidenschaft Giovannis. Er hatte eine ganz junge Amsel aus ihrem Nest geholt und sie in einem Käfig aus Weidenruten aufgezogen. Dann brachte er ihr das Singen bei. Sobald sie Giovanni sah, hüpfte sie fröhlich auf die Stangen und grüßte ihn mit einer kurzen Melodie. Mit ihren schwarz glänzenden Augen schaute sie ihn direkt an. Es war eine liebe Amsel.

Eines Morgens aber blieb der Gruß aus, denn eine Katze hatte den Käfig aufgebrochen und den Vogel gefressen. Nur noch ein Knäuel blutiger Federn war übrig geblieben. Giovanni weinte bitterlich. Seine Mutter versuchte ihn zu beruhigen und erklärte ihm, dass auch aus den Nestern Vögel gefressen würden. Giovanni aber schluchzte weiter. Das waren andere Amseln, die waren ihm gleichgültig. Aber „diese da“ war seine kleine Freundin gewesen, und die war nun umgebracht worden. Er würde sie nie mehr wiedersehen.

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