Teresio Bosco - Don Bosco - eBook

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Selten ist das Leben und Wirken des großen italienischen Sozialapostels, Ordensgründers und Heiligen Don Bosco so lebensnah und spannend beschrieben worden wie in diesem Buch. Teresio Bosco lässt in seiner Biografie die Leser zu Augenzeugen der Ereignisse werden. Eine Vielzahl von historischen und aktuellen Fotografien der Lebens- und Wirkungsstätten des «Vaters und Lehrers der Jugend» ergänzt die vorliegende, vollständig überarbeitete Neuauflage dieses Klassikers unter den Don Bosco-Biografien. Ebook.

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Italien und ganz Europa waren kriegsmüde, übersät von Ruinen, durchstreift von Waisen. Die Dörfer waren ausgeraubt und entvölkert, da selbst Jugendliche einberufen und auf ferne Schlachtfelder gebracht worden waren, um dort zu sterben. Die Menschen, die jahrelang nach „Freiheit“ gerufen hatten, suchten jetzt nur noch den Frieden.

Man kann das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen

Giovanni Bosco selbst erfuhr es später aus den Geschichtsbüchern, dass er in einer Zeit geboren worden war, die „Restauration“ genannt wurde. Sie begann im November 1814 mit der Eröffnung des Wiener Kongresses durch die Siegermächte über Napoleon und dauerte im größten Teil Italiens bis 1847, als die wichtigsten italienischen Staaten unter dem Druck der Bewegung des „Risorgimento“ (Bezeichnung für die italienischen Einigungsbestrebungen) auf den Kurs liberaler Reformpolitik einschwenkten.

Die Restauration war eine sehr problematische Epoche. Die durch die Revolution ge­stürz­ten Könige kehrten aufgrund der Entscheidungen des Wiener Kongresses zurück und glaubten, mit einigen Federstrichen 15 Jahre Geschichte auslöschen zu können. König Vittorio Emanuele I. von Sardinien-Piemont, der im Juni 1802 dem abgedankten Carlo Emanuele IV. nachgefolgt war, zog in einem Prunkwagen in Turin ein, umjubelt vom Volk, das die Straßen säumte. Besonders die Menschen auf dem Land wollten Frieden. Die Adeligen aber versicherten, dass alles wieder „wie früher“ werden würde.

Doch die Geschichte geht ihren Weg. Man kann sie nicht zurückdrehen. Das Bürgertum hatte sich als neue Gesellschaftsschicht behauptet. Die Handelsleute und die anderen Reisenden zogen nun auf einem soliden Straßennetz dahin, das die Ingenieure Napoleons auch in Oberitalien geschaffen hatten. Über Jahrhunderte hinweg war die Mehrzahl der Italiener auf dem gleichen Gut oder im gleichen Dorf wie schon ihre Vorfahren geboren worden, hatte dort gelebt und war dort auch gestorben. Jetzt aber war alles anders. Mit der Postkutsche verbreiteten sich auch Zeitungen und Bücher. Zwar konnten nur wenige lesen, neugierig aber waren auch damals viele. Sie ließen sich von den wenigen Lesekundigen die Nachrichten mitteilen. Damit erweiterte sich ihr Horizont.

Die Landwirtschaft im Piemont nahm bald einen blühenden Aufschwung. Die letzten ­Wälder in den Ebenen und Hügellandschaften wurden gerodet. Die damit gewonnenen ­weiten Gebiete wurden zu Ackerland. Tausende von Maulbeerbäumen wurden gepflanzt und ermöglichten eine rasche Entwicklung der Seidenraupenzucht. Bald entstanden überall Manufakturen und Werkstätten. Die Industrie spezialisierte sich. Die Preise wurden stabil.

König Vittorio Emanuele I. aber hob die in den letzten 15 Jahren erlassenen napoleonischen Gesetze wieder auf. Das Bürgertum verlor dadurch schlagartig viele seiner mühsam erkämpften Rechte. Doch die Jugend ging großenteils in die Opposition, trat Geheimbünden bei und setzte ihre Hoffnung auf einen noch sehr jungen Prinzen des Hauses Savoyen-Carignano, Carlo Alberto, der aufgeschlossen schien für die neue Zeit.

Das Echo all dieser Ereignisse kam aber nur sehr gedämpft auf den Hügeln des Monferrato an, wo Don Bosco die armen, aber frohen Jahre seiner Kindheit verbrachte. Sie bereiteten jedoch den Boden für seine spätere Entwicklung.

Mama Margherita –

mütterliche Liebe und väterliche Festigkeit

Als ihr Mann starb, war Margherita 29 Jahre alt, eigentlich zu jung, um eine solche Last allein zu tragen. Aber sie verbrachte nicht viel Zeit damit, sich zu bedauern. Sie krempelte die Ärmel hoch und begann zu arbeiten. Im Haus war zu kochen, zu waschen und das Wasser zu schöpfen. Aber das war ihre Aufgabe in den „freien Stunden“, denn während der eigentlichen Arbeitszeit war sie auf dem Feld und im Stall beschäftigt. Wie die anderen Bäuerinnen ihres Dorfes mähte auch sie das Gras und das Getreide, band die Garben auf und drosch. Im Weinberg musste sie den Boden hacken und die Trauben lesen. Sie kelterte und setzte Most an.

Ihre Hände waren hart von der Arbeit, aber sie waren auch weich genug, um ihre Kinder zu liebkosen. Sie war eine Arbeiterin, vor allem aber war sie die Mutter ihrer Kinder. Diese erzog sie mit Milde und Festigkeit zugleich. 100 Jahre später werden die Psychologen schrei­ben, dass Kinder für ihre gesunde Entwicklung die fordernde Liebe des Vaters und die frohe und gütige Liebe der Mutter brauchen; dass Waisenkinder Gefahr laufen, emotional unausgeglichen zu werden – verweichlicht und ohne Disziplin, wenn sie nur eine Mutter haben, hart und ängstlich dagegen dann, wenn nur der Vater sie erzieht. Margherita dagegen war emotional ausgeglichen, sodass sie ruhige Festigkeit mit Güte und erheiternder Freude verband. Don Bosco hat später als Erzieher die pädagogische Methode seiner Mutter übernommen.

Der Mittelpunkt der Familie

Margherita führte ihre Kinder früh dazu, sich der Gegenwart Gottes bewusst zu werden – und zwar nicht eines Gottes, der wie ein Aufseher darauf achtet, ob sie etwas falsch machen, sondern eines liebenden Vaters, der immer für sie da ist und für sie sorgt.

Sie ließ ihre Kinder ohne Aufsicht fort auf die Wiesen. Aber wenn sie gingen, sagte sie: „Denkt daran, dass Gott euch sieht.“ Merkte sie, dass sie sich durch eine Lüge aus der Affäre ziehen wollten, dann sagte sie: „Denkt daran, dass Gott auch eure Gedanken liest.“ Die Kinder sollten lernen, auf ihr Gewissen zu hören, um die Gegenwart der Mutter nicht mehr zu brauchen.

Standen sie am Abend vor der Haustür, um noch mal frische Luft zu schnappen, dann deutete Margherita oft nach oben: „Gott ist es, der die Welt erschaffen hat, der so viele schöne Dinge gemacht hat.“ Auch wenn sie an blühenden Wiesen vorbeikamen, machte sie die Kinder auf den Schöpfer aufmerksam. Als einmal der Hagel alles vernichtet hatte, sagte sie ergeben: „Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen. Denken wir immer daran, dass wir in seinen Händen sind, dass er aber nicht mit sich scherzen lässt.“

„Mutig zu sein ist schon recht, aber …“

Giovanni war vier Jahre alt, als seine Mutter ihm die ersten Hanffasern gab, damit er sie auseinanderzupfe. Eine leichte Arbeit, aber immerhin eine Arbeit. So begann er, seinen kleinen Beitrag zu leisten zum Unterhalt der Familie, die von der Arbeit aller lebte. Später machte er sich zusammen mit seinen Brüdern im Haus nützlich: Holz hacken und Feuer machen, wozu man die unter der Asche verborgene Glut vorsichtig anblies, Wasser holen, Gemüse putzen, den Stall ausmisten, die Kühe hüten, das Brot im Backofen überwachen …

Aber sofort, nachdem er seine Arbeit erledigt hatte und das von der Mutter überprüft worden war, war er weg, um zu spielen. An Platz dazu fehlte es nicht, denn ringsherum lagen Wiesen, so weit man blicken konnte, und die Freunde warteten schon. Es waren Jungen voller Leben, manchmal auch grob und wild. Dann streifte man zusammen umher, um Maulwurfsgänge ausfindig zu machen, Vogelnester zu suchen oder endlose Diskussionen zu führen.

Eines der beliebtesten Spiele war die „Lippa“, eine einfache italienische Variante des Baseball. Eines Nachmittags kam Giovanni einmal vorzeitig nach Hause. Sein Gesicht blutete, denn ein Stock hatte ihn beim Lippa-Spiel heftig auf die Wange getroffen. Margherita war besorgt: „Du wirst noch mit einem ausgeschlagenen Auge heimkommen. Warum gehst du mit diesen Jungen? Du weißt doch, dass einige von ihnen nichts taugen.“ „Wenn es Euch lieber ist, geh ich nicht mehr zu ihnen“, entgegnete Giovanni. „Aber schaut, Mama, wenn ich bei ihnen bin, sind sie nicht so schlimm, dann sagen sie manche Worte nicht.“ Margherita ließ ihn weiter zu seinen Kameraden gehen …

Sein Mut wuchs schneller als sein Körper. Giovanni zählte fünf Jahre und Giuseppe sieben, als Margherita sie eines Tages fortschickte, um eine Schar Truthähne zu hüten. Während diese Grillen fraßen, spielten die Brüder. Plötzlich blieb Giuseppe stehen und zählte die Truthähne mit seinen Fingern nach. Dann schrie er: „Einer fehlt!“ Voller Angst suchten sie. Nichts. Schließlich ist so ein Truthahn ein großes Tier und kann nicht so einfach verschwinden. Sie schauten umher. Da sah Giovanni neben einer Hecke einen Mann stehen. Sofort dachte er, dass dieser ihn gestohlen hätte. Deshalb rief er Giuseppe und ging mit ihm entschlossen auf den Mann zu: „Gebt uns den Truthahn wieder!“ Der Fremde schaute die beiden verwundert an: „Einen Truthahn? Wo soll denn hier einer sein?“ „Ihr habt ihn gestohlen. Gebt ihn heraus! Sonst schreien wir ,Haltet den Dieb!‘, und dann fangen und verhauen sie Euch.“

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