Teresio Bosco - Don Bosco - eBook

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Selten ist das Leben und Wirken des großen italienischen Sozialapostels, Ordensgründers und Heiligen Don Bosco so lebensnah und spannend beschrieben worden wie in diesem Buch. Teresio Bosco lässt in seiner Biografie die Leser zu Augenzeugen der Ereignisse werden. Eine Vielzahl von historischen und aktuellen Fotografien der Lebens- und Wirkungsstätten des «Vaters und Lehrers der Jugend» ergänzt die vorliegende, vollständig überarbeitete Neuauflage dieses Klassikers unter den Don Bosco-Biografien. Ebook.

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Einige Tage lang war er sehr traurig, und niemandem gelang es, ihn wieder froh zu stimmen. „Endlich“, so erzählt uns Don Lemoyne, „begann er darüber nachzudenken, dass doch alles auf der Erde vergänglich sei. So fasste er einen Entschluss, der über sein damaliges Alter hinausging. Er nahm sich vor, sich nie wieder an irgendetwas auf der Erde zu hängen.“ Diesen Vorsatz wiederholte er einige Jahre später beim Tod seines liebsten Freundes, und noch manches andere Mal.

Es ist tröstlich für uns zu wissen, dass es Giovanni aber nie gelang, diesen Vorsatz ganz einzuhalten. Denn auch er hatte ein Herz aus Fleisch und Blut und brauchte etwas – etwas Kleines oder Großes – das er lieben konnte. Später, beim Tod von Don Calosso oder von Luigi Comollo, oder beim ersten Zusammentreffen mit Jugendlichen, die hinter Gittern saßen, sollte er glauben, das Herz müsse ihm zerspringen. Seinen Jungen wird er später sagen, dass er denjenigen, der ihnen etwas antun würde, „mit seinen eigenen Händen erwürgen würde, wenn das nicht Sünde wäre“. Und diese Jungen werden später übereinstimmend und eindringlich bezeugen: „Mich hat er gern gehabt.“ Einer von ihnen, Luigi Orione, wird dann schreiben: „Ich würde über glühende Kohlen gehen, wenn ich ihn noch ein einziges Mal sehen und ihm danken könnte.“

Die Geistesgrößen jener Zeit behaupteten, dass es schlecht sei, sein Herz an andere Geschöpfe zu hängen. Es sei besser, wenig zu lieben. Die Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) dagegen besagen, dass man andere Geschöpfe zwar nicht zu Idolen machen sollte, dass man seine Liebe also sozusagen „reinigen“ müsse, dass Gott uns aber ein Herz gegeben habe, damit wir ohne Angst liebten. Der Gott der Philosophen kennt keine Leidenschaft, der Gott der Bibel schon: Er liebt und zürnt, leidet und weint, bricht in Freude aus und lächelt zärtlich.

Ein Sohn seiner Heimat

Mit neun Jahren beginnt ein Kind, sich aus der Nestwärme der Familie zu lösen und sich für das zu interessieren, was es draußen gibt. Auch Giovanni sah sich nun um und entdeckte seine Heimat. Schön war sie, hügelig und ruhig. Hier wuchsen die Maulbeerbäume, der Mais und der Hanf. Die Bauern, die in der großen Hitze langsam den Boden bearbeiteten, waren geduldige und schweigsame Menschen. Es waren Leute, die ihrer Heimat treu blieben, in der sie verwurzelt waren wie die Bäume. Sie schämten sich nicht, vor dem Priester und vor Gott den Hut zu ziehen, und wenn sie die Haustür hinter sich geschlossen hatten, fühlten sie sich als Könige ihrer Familien.

Giovanni Bosco wurde ein großer Heiliger, aber auch ein großer Sohn seiner Heimat. Seine Berufung hatte er vom Himmel erhalten, aber das Klima seiner Heimat, die Luft und die Eigenart ihrer Bewohner haben ihn geformt und gefördert. Wenn er redete, dann hörte man immer den Dialekt seiner Heimat heraus, deren Menschen tief in sein Herz eingeprägt waren.

Politische Umwälzungen

Während Giovanni Bosco seine Kindheit im Hügelland von Castelnuovo verbrachte, gingen die politischen Umwälzungen in Italien weiter. Als Antwort auf die unerbittliche und reaktionäre Restauration durch die Fürsten waren Geheimbünde entstanden, die den Aufruhr und die Revolution vorbereiteten.

1820 flammte das revolutionäre Feuer in Spanien auf. Ein durch Militärrevolten gegen die Monarchie ausgelöster Volksaufstand zwang den dortigen König Ferdinand VII. dazu, dem Land im März diesen Jahres eine Verfassung zu geben, welche Grundrechte und allen männlichen Spaniern über 25 Jahren das Wahlrecht garantierte. Sechs Monate später sprang der Funke auch auf Italien über. Eine kleine Abteilung der Infanterie erhob im Königreich beider Sizilien den Ruf: „Es lebe die Freiheit, es lebe die Verfassung!“ Innerhalb von acht Tagen billigte König Ferdinand I. von Sizilien und Neapel daraufhin eine Verfassung nach dem spanischen Vorbild und schwor auf das Evangelium, sie auch einzuhalten. Am 10. März 1821 – Giovanni Bosco war damals sechs Jahre alt – begann der Aufstand des Militärs im Königreich Sardinien-Piemont, angeführt von dem piemontesischen Offizier Santorre di Santarosa. In der Stadt Alessandria wurde die blaue Fahne des regierenden Hauses Savoyen eingeholt und auf der Zitadelle die Trikolore gehisst, die blau-weiß-rote Fahne der Französischen Revolution, die für Freiheit und Menschenrechte stand. Auch andere Garnisonen erhoben sich. Von der Toskana aus marschierte ein Oberst an der Spitze seines Regiments nach Turin.

König Vittorio Emanuele I. eilte erschrocken nach Turin und versammelte dort den Kronrat. Es wurde ihm empfohlen, eine Verfassung zu billigen, um nicht alles zu verlieren. Da erreichte ihn die Nachricht, dass Österreich beschlossen hatte, in Italien einzugreifen, „um die alte Ordnung wiederherzustellen“. Von den Ereignissen überwältigt, verzichtete Vittorio Emanuele zugunsten seines Bruders Carlo Felice auf den Thron. Da dieser sich aber gerade in Modena aufhielt, ernannte Vittorio Emanuele „stellvertretend“ seinen Neffen, den jungen, erst 23-jährigen Prinzen Carlo Alberto, zum Regenten, der eine liberale Verfassung unterzeichnete. Zwei Tage danach schwor er, diese Verfassung anzuerkennen und bildete eine neue Regierung.

Als Carlo Felice I. in Modena einen Brief von Carlo Alberto erhielt, in dem dieser ihm alles berichtete, war er sehr verärgert und rief dem Edelmann Costa, der ihm den Brief überbracht hatte, zu: „Meldet dem Prinzen: Wenn er noch einen Tropfen unseres königlichen Blutes in seinen Adern hat, soll er sofort nach Novara kommen und dort meine Anordnung abwarten!“

Im ersten Augenblick schien Carlo Alberto entschlossen, Widerstand zu leisten. Aber aus dem Königreich beider Sizilien erreichte ihn die Nachricht, dass dort ein österreichisches Heer die Truppen der Liberalen besiegt hatte. Das dortige Parlament war aufgelöst, die Verfassung wieder abgeschafft. Der junge Prinz verzichtete daher auf seine Regentschaft und forderte alle auf, sich König Carlo Felice I. zu unterwerfen.

Carlo Felice I. zog bei seiner Rückkehr nach Sardinien-Piemont ein österreichisches Heer voraus, das die von Santarosa angeführten Aufständischen niederwarf und „die alte Ordnung wiederherstellte“. 70 Anführer der Revolution wurden zum Tode verurteilt, von denen allerdings 68 bereits in die Schweiz oder nach Frankreich geflohen waren. 300 Offiziere und Beamte wurden ihrer Posten enthoben.

Motor der Umwälzungen von 1821 war aber lediglich das Bürgertum. Die Masse der Bauern und Arbeiter blieb den Neuerungen gegenüber gleichgültig, manchmal stand sie ihnen auch direkt feindselig gegenüber. König Carlo Felice I. jedoch verstand sich bei seiner Rückkehr nach Turin im Oktober 1821 als „König von Gottes und keines anderen Gnaden“. Sein Volk wollte er so regieren, wie ein strenger Vater eine Familie liederlicher Kinder führt. Die Vollstreckung der Todesstrafe und die Folterung von Oppositionellen sollte eine „heilsame Warnung“ für alle Hitzköpfe sein. Dies brachte dem König den Beinamen „der Grausame“ ein.

Der kleine Seiltänzer

Sein zehntes Lebensjahr war für Giovanni gekennzeichnet von dem Traum, über den wir bereits berichtet haben, also dem Traum von der großen Schar Jungen und dem Herrn, der zu ihm gesprochen hatte: „Nicht mit Schlägen, sondern mit Güte und Liebe wirst du sie als Freunde gewinnen“; dem Traum von der schönen Frau, die ihm gesagt hatte: „Zur rechten Zeit wirst du alles verstehen.“ Trotz der „klugen“ Worte der Großmutter hatte die Nacht, in der er diesen Traum gehabt hatte, Licht in das Dunkel von Giovannis Zukunft gebracht.

Dieser Traum war richtungsweisend für das ganze zukünftige Leben Giovannis. Er war aber auch ausschlaggebend für das Verhalten der Mutter während der folgenden Monate und Jahre. Denn auch für sie bedeutete dieser Traum die Offenbarung eines höheren Willens, ein klares Zeichen der Berufung ihres Sohnes zum Priestertum. Nur so kann man sich die Unbeirrbarkeit erklären, mit der sie Giovanni auf den Weg dorthin geführt hat.

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