Teresio Bosco - Don Bosco - eBook

Здесь есть возможность читать онлайн «Teresio Bosco - Don Bosco - eBook» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Don Bosco - eBook: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Don Bosco - eBook»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Selten ist das Leben und Wirken des großen italienischen Sozialapostels, Ordensgründers und Heiligen Don Bosco so lebensnah und spannend beschrieben worden wie in diesem Buch. Teresio Bosco lässt in seiner Biografie die Leser zu Augenzeugen der Ereignisse werden. Eine Vielzahl von historischen und aktuellen Fotografien der Lebens- und Wirkungsstätten des «Vaters und Lehrers der Jugend» ergänzt die vorliegende, vollständig überarbeitete Neuauflage dieses Klassikers unter den Don Bosco-Biografien. Ebook.

Don Bosco - eBook — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Don Bosco - eBook», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Mit Beginn der schönen Jahreszeit musste Giovanni die Kühe auf die Weide führen. Er hatte darauf zu achten, dass sie nicht auf fremde Wiesen liefen, zu viel nasses Gras fraßen oder sich die Hörner abbrechen würden. Während die Kühe nun ringsherum weideten, hatte Giovanni Zeit, im Schatten eines Baumes zu lesen. Luigi Moglia beklagte sich nicht darüber, aber den Kopf schüttelte er schon: „Warum liest du denn so viel?“ „Ich möchte Priester werden“, antwortete Giovanni. „Weißt du denn nicht, dass man zum Studieren neun- bis zehntausend Lire braucht? Woher willst du das denn nehmen?“ „Wenn Gott es will, wird sie mir jemand geben.“

Manchmal kam Anna, die älteste Tochter der Moglias, zum Spielen auf die Wiese. Sie war damals acht Jahre alt. Wenn sie merkte, dass Giovanni nur in sein Buch schaute und nicht auch auf ihr Spiel, dann ärgerte sie sich: „Hör jetzt auf zu lesen, Giovanni!“ „Aber ich werde Priester, und da muss ich predigen und Beichte hören können.“ „Ach so, Priester“, hänselte sie ihn. „Du wirst schon so ein netter Vikar werden.“

Eines Tages, als Anna ihn wieder einmal hänselte, sagte Giovanni: „Du, Anna, jetzt ziehst du mich auf, aber auch du wirst einmal zu mir zum Beichten kommen.“ Anna heiratete später und wohnte lange in Moriondo. Sie erzählte diese Episode auch ihren eigenen Kindern. Und in der Tat ging sie später vier- oder fünfmal im Jahr nach Turin-Valdocco, um bei Don Bosco zu beichten. Er empfing sie jedes Mal freudig, wie eine eigene Schwester.

Als es wieder Winter geworden war, erlaubte der Bauer Moglia Giovanni, gelegentlich zu Don Cottini in Moncucco in die Schule zu gehen. Aber das war nur selten möglich, sodass bei den wenigen Stunden nichts herauskam. Die Bekanntschaft mit dem Priester erleichterte es Giovanni jedoch, Freundschaft mit den Jungen von Moncucco zu schließen. Die Eingangshalle des Pfarrhauses diente an Wochentagen als Schule, am Sonntag aber verwandelte sie sich in ein kleines Oratorium, also in einen Ort für den Religionsunterricht. Hier führte Giovanni nun nach dem Unterricht seine Kunststücke auf, las die abenteuerlichsten Geschichten aus der Bibel vor und ließ seine kleinen Freunde auch beten. Bei schlechtem Wetter, wenn man nicht nach Moncucco gehen konnte, kamen einige aus den umliegenden Gehöften zu ihm auf den Hof der Moglias. Giovanni führte sie dann auf den Heuboden, unterhielt sie und erklärte ihnen den Katechismus.

Fast zwei Jahre verbrachte Giovanni so auf dem Hof Moglia, vom Februar 1828 bis November 1829. Es waren Jahre, die für sein Studium verloren waren. Aber waren sie auch für seine Sendung, zu der Gott ihn rief, vergebens? Pietro Stella erinnert sich an eine Episode, die auf den ersten Blick bedeutungslos erscheint: „Frau Dorotea und ihr Schwager sahen Giovanni Bosco eines Tages kniend, mit einem Buch in den Händen. Die Augen hatte er geschlossen, sein Gesicht war zum Himmel gewandt. Sie mussten ihn schütteln, so sehr war er versunken.“ Es waren also doch keine „vergeudeten“ Jahre, denn der Sinn für Gott und die Kontemplation schlugen damals in Giovanni tiefe Wurzeln. Während der Feldarbeit konnte er mit Gott Zwiesprache halten. Es waren Jahre, die man als eine Zeit stillen und flehenden Wartens vor Gott und den Menschen bezeichnen könnte.

Während Alessandro Manzoni 1827 die erste Auflage seines berühmten Werks „Die Brautleute“ („I Promessi Sposi“) veröffentlichte, Giacomo Leopardi 1828 seine großen Gedichte verfasste und Gioachino Rossini 1829 sein Hauptwerk, die Oper „Wilhelm Tell“ komponierte, versorgte Giovanni Bosco auf einem entlegenen Hof des Monferrato die Kühe. Aber Gott begann, zu ihm zu sprechen.

Onkel Michele hilft

Margherita litt schwer darunter, dass Giovanni so lange auf dem Hof der Familie Moglia bleiben musste. Wahrscheinlich hatte sie, kurz bevor der Vertrag zwischen ihr und Herrn Moglia am 11. November 1829 auslief, darüber auch mit ihrem Bruder Michele gesprochen. Dieser ging nämlich zu seinem Neffen und traf ihn an, als er gerade die Kühe aus dem Stall führte. „Nun, Giovanni, bist du gern hier oder nicht?“, fragte er ihn. „Nein“, antwortete dieser. „Ich werde zwar gut behandelt, aber ich möchte studieren. Die Jahre vergehen, ich bin schon 14 und trete noch immer auf der Stelle.“ „Gut, dann bring jetzt das Vieh in den Stall und komm nach Becchi zurück. Ich spreche mit deinem Arbeitgeber, dann muss ich noch auf den Markt nach Chieri. Heute Abend komme ich bei dir zu Hause vorbei, dann werden wir alles regeln.“

Giovanni schnürte also sein Bündel von Neuem und verabschiedete sich von Dorotea und Luigi Moglia, von dem alten Giuseppe, Teresa und Anna. Sie waren inzwischen Freunde geworden und sollten es ihr ganzes Leben lang bleiben.

Dann ging Giovanni nach Becchi zurück. Als er sich seinem Elternhaus näherte, erblickte ihn die Mutter schon von Weitem und eilte ihm entgegen. „Antonio ist im Haus. Hab Geduld, versteck dich, bis Onkel Michele kommt. Wenn Antonio dich sieht, dann meint er, da sei ein Komplott geschmiedet worden, und weiß Gott, was dir dann passieren würde.“

Giovanni versteckte sich hinter eine Hecke und setzte sich dort neben einen Graben. Es war also noch nicht vorbei. Er musste sich auf eine Auseinandersetzung gefasst machen. Onkel Michele kam aber erst, als es bereits Nacht war. Er nahm den Jungen, der vom Warten schon ganz steif geworden war, mit ins Haus. Es herrschte eine gespannte Atmosphäre, aber kein Krieg. Antonio war jetzt 21 Jahre alt und bereitete sich darauf vor, eine eigene Familie zu gründen. Es wurde ihm garantiert, dass er mit dem Unterhalt und den Kosten für das Studium seines Bruders nicht belastet würde. Deshalb erhob er keinen Einspruch mehr dagegen. Onkel Michele nahm Kontakt mit den Pfarrern von Castelnuovo und Buttigliera auf. Er wollte, dass sein Neffe als Schüler bei ihnen wohnen konnte. Dabei traten große Schwierigkeiten auf, schließlich ergab sich aber völlig unverhofft doch eine Lösung.

Vier Soldi für eine Predigt

Im September 1829 kam Don Giovanni Melchiorre Calosso, ein 70-jähriger Priester, als Kaplan nach Morialdo. Einige Jahre vorher hatte er aus gesundheitlichen Gründen seine Pfarrstelle in Bruino aufgegeben. Nicht lange danach, im November, fand in Buttigliera eine Volksmission statt. Giovanni nahm daran teil, und auch Don Calosso ging dorthin.

Auf dem Heimweg fiel dem alten Priester dieser 14-Jährige auf, der unter den ganzen Leuten alleine heimging. „Woher bist du?“, fragte er ihn. „Aus Becchi. Ich war bei der Missionspredigt.“ „Wer weiß, was du verstanden hast, bei den vielen lateinischen Zitaten.“ Dabei schüttelte er sein weißes Haupt. „Wahrscheinlich hätte dir deine Mutter eine zweckmäßigere Predigt halten können.“ „Das ist wahr,“ entgegnete Giovanni, „meine Mutter hält mir auch manche gute Predigt. Aber ich glaube, dass ich den Missionar verstanden habe.“ „Also gut, wenn du mir vier Sätze aus der heutigen Predigt sagen kannst, bekommst du vier Soldi.“

Giovanni nahm das Angebot an, und in aller Ruhe wiederholte er dem Kaplan die ganze Predigt, so, als würde er aus einem Buch vorlesen. „Wie heißt du?“, fragte Don Calosso erstaunt. „Giovanni Bosco. Mein Vater ist gestorben, als ich noch klein war.“ „Und welche Schule hast du besucht?“ „Lesen und Schreiben habe ich bei Don Lacqua in Capriglio gelernt. Ich möchte gern studieren, aber mein großer Bruder will nichts davon wissen, und die Pfarrer von Castelnuovo und Buttigliera haben keine Zeit, mir zu helfen.“ „Warum möchtest du denn studieren?“ „Um Priester zu werden.“ „Sag deiner Mutter, sie soll zu mir kommen. Vielleicht kann ich dir helfen, auch wenn ich schon alt bin.“

Bald darauf saß Margherita vor dem Schreibtisch Don Calossos und hörte ihn sagen: „Euer Sohn hat ein phänomenales Gedächtnis. Man muss ihm sofort das Lernen ermöglichen, ohne Zeit zu verlieren. Ich bin zwar schon alt, aber was ich noch tun kann, will ich tun.“ Sie kamen überein, dass Giovanni tagsüber bei Don Calosso bleiben und dort lernen sollte, denn dieser wohnte nicht weit von Becchi entfernt. Nur zum Schlafen sollte Giovanni nach Hause gehen, und auch wenn die Feldarbeit drängte, sollte er zu Hause helfen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Don Bosco - eBook»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Don Bosco - eBook» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Don Bosco - eBook»

Обсуждение, отзывы о книге «Don Bosco - eBook» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x