Teresio Bosco - Don Bosco - eBook

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Selten ist das Leben und Wirken des großen italienischen Sozialapostels, Ordensgründers und Heiligen Don Bosco so lebensnah und spannend beschrieben worden wie in diesem Buch. Teresio Bosco lässt in seiner Biografie die Leser zu Augenzeugen der Ereignisse werden. Eine Vielzahl von historischen und aktuellen Fotografien der Lebens- und Wirkungsstätten des «Vaters und Lehrers der Jugend» ergänzt die vorliegende, vollständig überarbeitete Neuauflage dieses Klassikers unter den Don Bosco-Biografien. Ebook.

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Im April war Giovanni schulisch auf gutem Wege, als sich ein Ereignis ankündigte, das für ihn bittere Folgen haben sollte. Don Virano wurde zum Pfarrer von Mondonio ernannt und musste die Schule Don Nicola Moglia überlassen. Dieser war zwar ein frommer und wohltätiger Priester, aber schon 75 Jahre alt. Es gelang ihm absolut nicht, die fünf Klassen der Schule in den Griff zu bekommen. An einem Tag griff er zur Rute, und für den Rest der Woche duldete er das Durcheinander.

Dann nahm er sich die Größeren vor, denn sie waren schließlich verantwortlich für die ständige Unordnung. Eine besondere Abneigung zeigte er gegen den Größten von allen, den „Kuhhirten aus Becchi“, obwohl Giovanni selbst sehr unter der allgemeinen Disziplinlosigkeit litt. Der neue Lehrer ließ keine Gelegenheit aus, ihm seine Geringschätzung zu zeigen: „Was willst du denn von Latein verstehen? In Becchi wachsen nur Esel auf, erstklassige Esel, wenn du willst, aber jedenfalls Esel. Geh zu deinen Kühen, geh zu deiner Brut, das ist dein Handwerk und nicht das Lateinstudium!“

Die Kameraden, die Giovanni aufgrund der Hochschätzung, die Don Virano ihm entgegengebracht hatte, in Ruhe gelassen hatten, stellten sich wieder gegen ihn, sodass er trostlose Tage durchlebte.

Einmal aber wollte er sich rächen, und zwar auf seine Art: Don Moglia machte mit der Klasse eine Lateinaufgabe. Giovanni, der die Übersetzung für die erste Klasse zu machen hatte, fragte den Lehrer um Erlaubnis, einmal die Aufgabe für die dritte Klasse versuchen zu dürfen. Dieser war empört: „Was glaubst du denn, wer du bist? Geh sofort zurück und mach deine Aufgabe und versuche nicht, wie gewöhnlich, den Esel zu spielen.“ Giovanni aber bestand darauf, und schließlich gab Don Moglia nach. „Mach, was du willst. Aber ­denke nicht, dass ich deine Eselei auch noch lesen werde.“

Giovanni schluckte den Ärger hinunter und machte sich an die Übersetzung. Sie war schwierig, aber er traute sie sich zu, ja, er war sogar einer der Ersten, die die Arbeit abgaben. Der Lehrer nahm das Blatt und legte es beiseite. „Ich bitte Sie,“ sagte Giovanni, „lesen Sie das und sagen Sie mir, welche Fehler ich gemacht habe.“ „Geh an deinen Platz und reg mich nicht auf!“, antwortete Don Moglia.

Giovanni blieb höflich, aber bestimmt und ließ nicht locker. „Ich verlange sicher nicht zu viel, wenn ich Sie bitte, die Arbeit zu lesen.“ Don Moglia las. Die Übersetzung war gut, sehr gut sogar, und deshalb verlor er wieder die Nerven. „Ich habe doch gesagt, dass du zu nichts taugst. Diese Arbeit ist von vorne bis hinten abgeschrieben.“ Giovanni entgegnete: „Von wem soll ich sie denn abgeschrieben haben?“ Seine Nachbarn kauten in der Tat immer noch am Federhalter und suchten krampfhaft nach den letzten Sätzen. „Das ist doch eine Unverschämtheit!“, platzte Don Moglia heraus. „Geh an deinen Platz, und sei dankbar, dass ich dich nicht aus der Schule werfe.“

Es gibt nun einmal Krankheiten, die unheilbar sind, und Vorurteile sind eine davon. Die letzten Monate dieses Schuljahres waren also für Giovanni frustrierend. In seinen „Erinnerungen“ erwähnt er den Namen „Don Moglia“ nicht, sondern spricht nur von „einem, der unfähig war, Disziplin zu halten. Was ich die Monate zuvor gelernt hatte, war dahin.“

Den Abstand zu den Menschen aufheben

Noch etwas machte Giovanni in diesen Monaten zu schaffen. Er hatte zwei prachtvolle Priester kennengelernt, Don Calosso und Don Virano. Es ging ihm einfach nicht in den Kopf, dass alle anderen Kleriker so ganz anders sein sollten. „Es passierte mir,“ schrieb Don Bosco später, „dass ich auf der Straße meinem Kuraten begegnete, der in Begleitung des Kaplans war. Ich grüßte sie von Weitem, und bei ihnen angekommen, verbeugte ich mich in Ehrfurcht. Sie aber hielten Abstand zu mir und begnügten sich mit einem höflichen Gruß, ohne ihren Spaziergang zu unterbrechen. Ihr schwarzer Talar schien sie von allen abzuheben.“

Zur damaligen Zeit wurde in den Priesterseminaren ein Verhalten gelehrt, das man für Geistliche als angemessen betrachtete, nämlich „zurückhaltend und ernst“ zu sein. „Mir gefiel das keineswegs,“ erklärte Don Bosco, „und ich sagte mir: ,Wenn ich einmal Priester werden sollte, dann werde ich es ganz anders machen. Ich werde auf die Jugendlichen zugehen, ihnen ein gutes Wort sagen und einen Rat geben‘.“

Giovanni konnte nicht ahnen, dass diese Einstellung in den nächsten 80 Jahren eine stille Revolution unter der Priesterschaft hervorrufen würde. In den Priesterseminaren erkannte man, dass dieser Junge recht hatte. Man erzog die neuen Jahrgänge nicht zu einer Würde, die den Abstand zu den anderen Menschen betont, sondern zu lächelnder Güte, die den Abstand aufhebt.

In Morialdo hatte Giovanni seine freie Zeit in fröhlicher Unterhaltung mit Don Calosso verbracht. Der alte Priester hatte sich dabei an seine Vergangenheit erinnert, Giovanni an seine Zukunft gedacht. Dann war er immer darangegangen, in der Kirche sauber zu machen, die Küche in Ordnung zu bringen oder die kleine Bibliothek zu durchstöbern. Hier jedoch, in Castelnuovo, wollten die Priester nichts mit ihm zu tun haben. Wie sollte er jetzt seine Freizeit verbringen?

Giovannis Hobbys

Das erste Hobby, das Giovanni in Castelnuovo entdeckte, war die Musik. Herr Roberto, sein Vermieter, war Chorleiter in der Pfarrkirche und besaß zu Hause ein Spinett. Auf diesem übte Giovanni mithilfe Robertos. Er begleitete ihn auch zur Chorprobe in der Kirche, und mit der Zeit übte er dann auch an der Orgel dort. Vor allem aber war Roberto der Schneider des Ortes. Und so wurde es Giovannis zweites Hobby, neben Roberto zu sitzen und zu lernen, wie man Knöpfe annäht, Säume macht, Taschentücher anfertigt und Westen zuschneidet. Er wurde so tüchtig darin, dass Herr Roberto ihm anbot, die Schule aufzugeben und sein Gehilfe zu werden.

Im April begann Don Moglia, es auf die Spitze zu treiben. Das Durcheinander in der Schule überzeugte Giovanni, dass er dort nur Zeit verliere. Mit Erlaubnis seiner Mutter ging er jetzt täglich für ein paar Stunden zum Eisenschmied Evasio Savio. So lernte er, mit Hammer und Feile umzugehen und zu schmieden.

Sicher dachte Giovanni Bosco damals nicht im Traum daran, dass diese Handwerkskünste ihm eines Tages dazu dienen würden, Lehrwerkstätten für die arme Jugend zu errichten. Vorerst war es seine einzige Sorge, sich einige Soldi zu verdienen. Bald würde er sie notwendig brauchen. Denn zusammen mit seiner Mutter hatte er sich dazu entschlossen, im kommenden Jahr einen gewagten, aber bedeutenden Schritt zu tun, nämlich in die Schule nach Chieri zu gehen.

„Ich muss lernen“

Wieder einmal packte Giovanni also sein Bündel und sagte Herrn Roberto Auf Wiedersehen. Er kehrte jedoch nicht nach Becchi zurück, sondern ging nach Sussambrino, einem Bauernhof, den sein Bruder Giuseppe zusammen mit Giuseppe Febraro in Halbpacht übernommen hatte. Zusammen mit ihrem Sohn Giuseppe hatte auch Margherita Becchi verlassen.

Giovanni widmete sich während dieser Sommermonate vor allem dem Lernen, denn in Chieri wollte er nicht mehr im Hintertreffen sein. Aber er wollte auch seinem Bruder nicht zu sehr zur Last fallen. Deshalb half er bei der Feldarbeit, reparierte in einer primitiven Schmiede Ackergeräte und führte die Schafe und Kühe auf die Weide, wobei er auch wieder die Möglichkeit zum Lesen und Lernen fand.

Rosa Febraro, die Tochter von Giuseppe Febraro, berichtete später, dass Giovanni oftmals so sehr in seine Bücher vertieft war, dass er nicht merkte, wenn die Kühe irgendwohin auseinandergelaufen waren. Sie, die damals Zehnjährige, lief dann hinter ihnen her, durch Äcker und zwischen den Furchen der Maisfelder, um sie dem „Studenten“ zurückzubringen, bevor der Eigentümer etwas bemerken konnte. „Die Kühe waren gerade dabei, Mais zu fressen“, rief sie Giovanni dann zum Beipiel zu. „Danke, Rosa.“ Das war seine ganze Reaktion. Sie aber schaute ihn lange an und sagte dann: „Aber warum führst du sie denn auf die Weide, wenn du dich doch nicht um sie kümmerst?“ „Ich muss lernen, Rosa, und da vergesse ich sie schon mal.“ „Stimmt das, dass du Priester wirst?“ „Ja.“ „Also gut, wenn du willst, schau ich auch auf deine Kühe. Ich muss sowieso auf meine aufpassen.“ Giovanni dankte ihr und vertiefte sich wieder in sein Buch.

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