Teresio Bosco - Don Bosco - eBook

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Selten ist das Leben und Wirken des großen italienischen Sozialapostels, Ordensgründers und Heiligen Don Bosco so lebensnah und spannend beschrieben worden wie in diesem Buch. Teresio Bosco lässt in seiner Biografie die Leser zu Augenzeugen der Ereignisse werden. Eine Vielzahl von historischen und aktuellen Fotografien der Lebens- und Wirkungsstätten des «Vaters und Lehrers der Jugend» ergänzt die vorliegende, vollständig überarbeitete Neuauflage dieses Klassikers unter den Don Bosco-Biografien. Ebook.

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Die 20 Lire auf dem Maibaum

Während des Sommers feierte das Dorf Montafia sein Patrozinium. Es war nicht weit dorthin, und Giovanni wusste, dass es dort eine Art Maibaum gab und dass unter den Preisen, die man gewinnen konnte, wenn man möglichst weit auf ihn hinaufkletterte, eine Geldbörse mit 20 Liren war. „Die wären mir doch sehr nützlich“, dachte er und ging zu dem Fest. Der Baum war sehr hoch und auch glitschig, denn er war mit Öl und Fett eingerieben.

Die Dorfjungen schauten zu dem eisernen Reifen hinauf, an dem Päckchen, Würste, Weinflaschen und die Geldbörse baumelten. Immer wieder spuckte einer in die Hände und versuchte, unter dem Geschrei der Leute hinaufzuklettern. Bei der Hälfte aber blieb ihm die Luft weg, und unter dem Pfeifen und Grölen der Menge rutschte er wieder hinunter.

Plötzlich, nachdem er die Situation gründlich analysiert hatte, trat Giovanni hinzu. Auch er spuckte in die Hände und umklammerte den Baum. Langsam und ruhig kletterte er hinauf, setzte sich immer wieder auf die Fersen und holte Luft. Die Leute wurden ungeduldig und erwarteten, dass auch er aufgab. Aber Giovanni lockte das Geld. In Moncucco hatte er ein Jahr lang für 15 Lire gearbeitet und hier, wenige Meter über ihm, winkten 20 Lire. Wenn es nötig gewesen wäre, wäre er bereit gewesen, den ganzen Tag auf dem Baum zu bleiben. Ruhig kletterte er weiter, kam da an, wo der Stamm dünn wurde, holte noch einmal Luft und dann – ein letzter Klimmzug. Die Leute blickten schweigend nach oben. Giovanni streckte die Hand aus, machte den Beutel mit den 20 Liren los und nahm ihn zwischen die Zähne. Dann holte er sich noch eine Wurst und ein Taschentuch und rutschte wieder hinab.

Widerwillen gegen das Betteln

Die 20 Lire, die er sich so von dem Maibaum heruntergeholt hatte, reichten natürlich nicht aus für Chieri, denn er musste Kleidung kaufen, Schuhe und Bücher. Vor allem aber war die monatliche Miete zu zahlen, und die Halbpacht von Sussambrino war keine Goldmine. Er musste also noch etwas unternehmen. Im Oktober sagte Giovanni deshalb zu seiner Mutter: „Wenn Ihr einverstanden seid, nehme ich zwei Beutel und gehe im Ort sammeln.“

Das war hart für ihn, denn es ging gegen sein Selbstwertgefühl. Später einmal sollte Don Bosco der „große Bettler“ des 19. Jahrhunderts werden. Aber immer sollte es ihm gleich schwerfallen, um Unterstützung zu bitten. In diesem Oktober jedoch überwand er erstmals seinen Widerwillen gegen das Betteln.

In Morialdo, einer zu Castelnuovo gehörenden Ansammlung von Weilern und verstreut liegenden Hütten, zog Giovanni von Haus zu Haus, klopfte an die Türen und sagte: „Ich bin der Sohn der Margherita Bosco und gehe nach Chieri, weil ich Priester werden möchte. Meine Mutter ist arm. Wenn Ihr könnt, helft mir doch bitte!“

Alle hier kannten ihn. Sie hatten bei seinen artistischen Vorführungen zugeschaut, seine Wiederholungen der Predigten gehört, und sie hatten ihn gern. Aber nur wenige waren begütert. Die Leute gaben ihm Eier, Mais oder etwas Weizen. Margherita erfuhr, dass Lucia Matta, eine Witwe, im Begriff war, nach Chieri zu ziehen, um ihren Sohn, der dort studierte, zu unterstützen. Deshalb sprach sie mit ihr, und beide kamen überein, dass Giovanni in Chieri bei Frau Matta und ihrem Sohn wohnen könne. Als Pension hatte er 21 Lire im Monat zu zahlen. Margherita konnte nicht alles in bar aufbringen; aber sie verpflichtete sich, Brot und Wein zu liefern, und Giovanni war bereit, im Haus Dienste zu leisten: Wasser holen, Holz hacken, die Wäsche aufhängen …

Auf dem Weg nach Chieri

Am 4. November 1831, einem klaren Herbsttag, ging Giovanni zusammen mit dem gleichaltrigen Giovanni Filippello zu Fuß nach Chieri. Unterwegs vertraute er sich ihm an. Er sprach von seinem Schulbesuch, erzählte, was er bisher erlebt und was er alles versucht hatte. Plötzlich unterbrach ihn Filippello, ein einfacher Junge: „Du gehst erst jetzt ins Kolleg und weißt schon so viel? Du wirst bestimmt bald Pfarrer.“

„Weißt du, was es heißt, Pfarrer zu sein?“, entgegnete Giovanni. „Ein Pfarrer hat schwere Pflichten. Wenn er vom Mittag- oder Abendessen aufsteht, muss er überlegen: ‚Ich habe gegessen, aber sind auch meine Pfarrkinder satt geworden?‘ Was er hat, muss er mit ihnen teilen. Lieber Filippello, ich werde nie ein gewöhnlicher Pfarrer werden, denn ich möchte mein ganzes Leben der Jugend widmen.“

Während die beiden Jungen so ihres Weges gingen und von Hunger und Armut redeten, begann im französischen Lyon, nur 250 Kilometer Luftlinie entfernt, der Aufstand der Seidenarbeiter. Zu Tausenden gingen sie auf die Straße, um gegen die Hungerlöhne und die menschenunwürdigen Arbeitszeiten von täglich 18 Stunden zu demonstrieren. Nach einigen Straßenkämpfen wurde der Aufstand durch Truppen erstickt, welche die französische Regierung schickte. Es waren mehr als 1.000 Opfer zu beklagen. Im darauffolgenden Jahr brach in Paris ein ähnlicher Aufstand aus und forderte 800 Tote. Und im Frühjahr 1834 erhoben die Arbeiter von Lyon und Paris gleichzeitig ihren Schrei: „Durch Arbeit leben oder durch Kampf sterben!“ Erneut wurde ihnen mit Gewehrfeuer geantwortet.

Giovanni Bosco konnte all das damals noch nicht wissen. Nicht einmal eine kurze Notiz in der Tageszeitung, die einer strengen Zensur unterworfen war, drang bis in das Piemont. Von der „Revolution“, die den italienischen Staaten liberale Verfassungen, die Unabhängigkeit von Österreich und letztlich auch die Einheit Italiens bringen sollte, wurde einstweilen nur geflüstert.

Lang und traurig wie die Fastenzeit

Inzwischen war König Carlo Felice I. von Sardinien-Piemont, „der Grausame“, gestorben. Auf den Thron folgte ihm im Alter von 33 Jahren Carlo Alberto. Mit 2,04 Metern war er sehr groß, weshalb die Piemontesen ihn auch „lang und traurig wie die Fastenzeit“ nannten. Um allen zu beweisen, dass er nicht mehr derselbe Prinz war, der 1821 noch die liberale Verfassung unterschrieben hatte, ließ er 1833 in Alessandria sieben und in Genua zwölf Anhänger des republikanischen Revolutionärs Giuseppe Mazzini erschießen. Etwa 70 weitere seiner Gefolgsleute wurden zur Arbeit auf den Galeeren verurteilt. Aber trotz dieser Versuche, den Lauf der Geschichte aufzuhalten, war es im Königreich Sardinien-Piemont und im ganzen restlichen Italien nicht mehr wie früher. Das Bürgertum war jetzt zu einer wirklich bedeutenden Gesellschaftsschicht geworden. Und auch, wenn viele Bürger nicht verstanden, was „demokratische Freiheit“ heißt, so brauchten sie doch die wirtschaftliche Freiheit, um auf der ganzen italienischen Halbinsel einen größeren Wohlstand zu erreichen.

Im Piemont wurden in dieser Zeit Kanäle gebaut, Sümpfe trockengelegt, Wälder gerodet und der Anbau von Maulbeerbäumen, Hanf und Wein gefördert. Auch der Kartoffelanbau wurde vorangetrieben, damit endlich die Hungersnöte in den schrecklichen Dürrejahren aufhörten. Bald merkte man auch, wie notwendig die Erweiterung des Straßennetzes und der Eisenbahnbau waren.

Vor diesem Hintergrund drängte auch das politische Klima nach Veränderung. In Turin veröffentlichte der Schriftsteller Silvio Pellico 1832 „Meine Gefängnisse“ („Le mie prigioni“), ein kleines Buch über seine Haftzeit in österreichischen Kerkern, das Italien aufrüttelte und sein Denken veränderte. Österreich, zu dem damals, wie erwähnt, noch große Teile Norditaliens gehörten und das bis dahin als Schutzmacht der althergebrachten monarchischen Ordnung galt, wurde in dieser Schrift schwer angegriffen. Die nationale Einigungsbewegung, die vor allem von Norditalien ausging, sah daher in Österreich ihren Hauptfeind. Für die Habsburger Monarchie wiederum war es schwer einzusehen, warum sie diesen letzten Teil ihres angestammten Besitzes in Italien aufgeben sollte.

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