Teresio Bosco - Don Bosco - eBook

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Selten ist das Leben und Wirken des großen italienischen Sozialapostels, Ordensgründers und Heiligen Don Bosco so lebensnah und spannend beschrieben worden wie in diesem Buch. Teresio Bosco lässt in seiner Biografie die Leser zu Augenzeugen der Ereignisse werden. Eine Vielzahl von historischen und aktuellen Fotografien der Lebens- und Wirkungsstätten des «Vaters und Lehrers der Jugend» ergänzt die vorliegende, vollständig überarbeitete Neuauflage dieses Klassikers unter den Don Bosco-Biografien. Ebook.

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Giovanni bekam nun mit einem Schlag, was ihm so lange gefehlt hatte: väterliche Zuversicht, Sicherheit und Vertrauen. „Ich gab mich sofort ganz in die Hände Don Calossos,“ schrieb Don Bosco später, „ich gab mich ihm vollständig zu erkennen. Ihm offenbarte ich, was ich sagte und dachte. Jetzt wusste ich, was es heißt, jemanden zu haben, der mich führte und der mir Freund war, etwas, das ich bis dahin hatte entbehren müssen. Unter anderem verbot er mir eine bestimmte Bußübung, die zu machen ich gewohnt war, die aber meinem Alter nicht angemessen war. Er ermutigte mich, oft die Sakramente zu empfangen und lehrte mich, täglich eine kurze Meditation, besser gesagt, eine geistliche Lesung zu machen.“

„Mit ihm starb jede Hoffnung“

Etwa ab September 1830 – und vielleicht, um jeder noch verbliebenen Spannung mit Antonio aus dem Wege zu gehen – blieb Giovanni auch über Nacht bei Don Calosso. Nur einmal in der Woche ging er heim, um die Wäsche zu wechseln. Beim Lernen kam er rasch voran. Don Bosco erinnerte sich später mit begeisterten Worten an jene Tage: „Niemand kann sich vorstellen, wie wohl ich mich fühlte. Ich liebte Don Calosso wie einen Vater und tat alles für ihn. Dieser Mann Gottes hatte mich sehr gern und sagte oft: ,Mach dir keine Sorgen um deine Zukunft. Solange ich lebe, lasse ich es dir an nichts fehlen, und wenn ich sterbe, werde ich auch für dich vorsorgen.‘ Ich war glücklich, bis mir ein tragisches Ereignis jede Hoffnung zerstörte.“

An einem Novembermorgen des Jahres 1830, als Giovanni gerade zu Hause war, um seine Wäsche zu wechseln, kam jemand und sagte, dass es Don Calosso schlecht ginge. „Ich lief nicht hin, ich flog“, erinnert sich Don Bosco. Don Calosso hatte einen Herzinfarkt gehabt. Zwar erkannte er Giovanni, war aber nicht fähig zu sprechen. Er wies auf einen Schlüssel zu einer Schublade hin und erklärte Giovanni per Zeichen, er solle diesen Schlüssel niemandem anders geben. Das war alles. Giovanni weinte verzweifelt über der Leiche seines „zweiten Vaters“. „Mit ihm starb jede Hoffnung“, schrieb er später.

Eine Hoffnung war ihm aber zunächst noch geblieben: der Schlüssel. In der Schublade lagen 6.000 Lire, und aus den Gesten Don Calossos war klar hervorgegangen, dass dieses Geld für Giovanni bestimmt war, für seine Zukunft. Manche der Anwesenden aber meinten, dass die Gesten eines Sterbenden nichts aussagen würden und dass nur eine testamentarische Regelung entscheiden könnte.

Die Neffen Don Calossos benahmen sich wie rechtschaffene Menschen. Sie informierten sich und sagten dann zu Giovanni: „Es scheint, dass der Onkel dir das Geld überlassen wollte. Nimm dir also, so viel du willst.“ Giovanni dachte ein wenig nach, dann sagte er entschlossen: „Ich will nichts.“ In seinen „Erinnerungen“ fasste Don Bosco dieses Ereignis später mit einem Satz zusammen: „Die Erben Don Calossos kamen, und ich händigte ihnen den Schlüssel aus.“

Es war eine rasche, aber sicher gut überlegte Entscheidung, mit der er verhinderte, dass bei einem anderen Verhalten eventuell später Verdächtigungen aufgetreten wären, er hätte sich das Geld unrechtmäßig angeeignet. Später, als Priester, sollte er als Leitgedanken einen Satz wählen, der ebenso entschlossen war: „Da mihi animas, cetera tolle“ („Gib mir Seelen, alles andere nimm“). Jetzt aber war Giovanni wieder allein. „Ich weinte untröstlich“, schrieb er später darüber.

Schulbesuch in Castelnuovo

Und doch musste es weitergehen. Um jeder neuen Auflehnung Antonios zuvorzukommen, entschloss sich Margherita, die Güter mit ihm zu teilen. Es gab dazu auch einen Grund, der die Sache selbst wenig wohlwollenden Außenstehenden verständlich machte. Antonio stand vor der Heirat. Am 21. März 1831 würde er Anna Rossa in Castelnuovo zum Altar führen.

Die Felder wurden also aufgeteilt, und vom Haus erhielt Antonio die nach Osten gerichtete Hälfte – mit der Holztreppe und der guten Stube im ersten Stock – als Eigentum. Die andere Hälfte bewohnte Margherita weiter mit Giuseppe und Giovanni.

Im Dezember 1830 machte sich Giovanni auf den Weg nach Castelnuovo, um dort die öffentliche Schule zu besuchen. Neben der Volksschule hatte die Gemeinde einen in fünf Klassen gegliederten Lateinkurs eröffnet. Die wenigen Schüler hatten zusammen nur einen einzigen Raum und wurden nur von einem Lehrer, Don Emanuele Virano, unterrichtet.

Beim Schneider Roberto in Pension

Die fünf Kilometer, die Castelnuovo von Becchi entfernt liegt, schienen für den 15-jährigen Giovanni ein schier unüberwindliches Hindernis zu sein. Da der Unterricht am Vormittag dreieinhalb und am Nachmittag drei Stunden dauerte, musste sich Giovanni am Morgen mit einem Stück Brot auf den Weg machen, zum Mittagessen nach Hause zurückkehren, am Nachmittag wieder nach Castelnuovo gehen und am Abend erneut zurückkommen. Das waren 20 Kilometer jeden Tag, ein viel zu weiter, sinnloser Weg.

Nach ein paar Tagen, wahrscheinlich beim ersten Schnee, wurde das geändert. Onkel Michele fand in Castelnuovo bei einem guten Menschen eine Halbpension für Giovanni, nämlich bei Giovanni Roberto, dem Schneider und Musiker. Bei ihm konnte Giovanni Bosco über Mittag bleiben, das heißt das essen, was er in seinem Blechnapf mitgebracht hatte. Aber auch fünf Kilometer am Morgen und fünf Kilometer am Abend sind besonders im Winter keine Kleinigkeit. Zwar marschierte Giovanni gern, und wenn der Weg infolge des Regens ein einziger Sumpf war, zog er wie alle Bauern seine Schuhe aus und hängte sie sich mit einem Riemen um die Schultern. Regen und Wind, Sonne und Staub waren abwechselnd seine Begleiter.

An manchen Januartagen aber war das Wetter doch zu schlecht. Dann fragte er Herrn Roberto, ob er nicht bei ihm im Raum unter der Treppe schlafen könne. In diesem Fall aber hatte er eben kein Abendbrot. Da Margherita befürchtete, dass ihr Sohn unter diesen Umständen krank werden würde, verhandelte sie mit dem Schneider. Für einen vernünftigen Preis, der auch in Naturalien abgegolten werden konnte, nahm Herr Roberto ihn in „Vollpension“ auf. Er gab Giovanni am Mittag und Abend eine warme Suppe und den Raum unter der Treppe zum Schlafen. Für Brot sorgte die Mutter.

Sie selbst begleitete ihn nach Castelnuovo und trug die Tasche mit dem Hausrat, der für einen 15-Jährigen nötig war. Herrn Roberto empfahl sie, „ein Auge auf ihn zu haben und ihn eventuell auch einmal an den Ohren zu ziehen“. Zu Giovanni sagte sie: „Verehre die Gottesmutter, damit sie dir hilft, dass aus dir etwas wird.“

Der Kuhhirte aus Becchi

In der Schule war Giovanni mit Zehn- und Elfjährigen zusammen. Die Schulbildung, die er bis dahin genossen hatte, war sehr bescheiden gewesen. Wenn wir dazu noch seine ärmliche Jacke und seine derben Schuhe bedenken, ist es leicht verständlich, dass er zur Zielscheibe von Spötteleien seitens seiner Kameraden wurde. Sie nannten ihn den „Kuhhirten aus Becchi“.

Giovanni, der in Morialdo und Moncucco noch das Idol der anderen Jungen gewesen war, litt darunter, konzentrierte sich aber auf das Lernen, so gut er konnte, und der Lehrer half ihm wohlwollend. Don Virano war ein tüchtiger und liebenswürdiger Mensch. Da er den guten Willen bei Giovanni sah, nahm er ihn manchmal beiseite, sodass dieser in kurzer Zeit rasche Fortschritte machte. Als er einen wirklich guten Aufsatz über die biblische Gestalt des Eleazar geschrieben hatte, las ihn Don Virano in der Klasse vor und schloss: „Wer eine solche Ausarbeitung fertigbringt, der kann es sich auch leisten, die Schuhe eines Kuhhirten zu tragen. Denn was im Leben zählt, sind nicht die Schuhe, sondern der Kopf.“

Schlimmer scheint für Giovanni Bosco etwas anderes gewesen zu sein, was er später erzählte: „In diesem Jahr war es manchmal gefährlich für mich. Meine Schulkameraden wollten mich dazu bringen, während der Schulzeit mit ihnen um Geld zu spielen. Als ich ihnen sagte, dass ich keines hätte, meinten sie: ,Es wird Zeit, dass du endlich aufwachst. Du musst leben lernen. Stiehl das Geld einfach deinem Hausherrn oder deiner Mutter!‘ Ich erinnere mich, dass ich geantwortet habe: ,Meine Mutter mag mich so gern, dass ich nicht anfangen möchte, ihr Unannehmlichkeiten zu bereiten.‘“

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