Frank Winter - Bittere Orangen im Glas

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Marmelade zu kochen, bereitet Angus MacDonald immense Freude. In seinem neuen Buch sollen Bitterorangen die erste Geige spielen. Würde ihn bloß nicht diese junge Dame in Not ablenken! Taucht Apolonia Hope-Weir, erfolgreiche Fabrikantin von Crazy-Jam-Marmeladen, zufällig auf? Alberto Vitiello, mit der Familie bekannt, lässt ihm keine Zeit nachzudenken.
Miss Hope-Weir, zweimal niedergeschlagen, hat kein Interesse an Ermittlungen. Die Riege der Verdächtigen beinhaltet Angestellte, Familienmitglieder, eine kauzige Verlegerin nebst Gatten wie Butler Reginald. Mit diesem macht Angus im Laufe der Zeit nähere Bekanntschaft …
Last but not least erscheinen MacDonalds Vater und seine Nemesis, Griselda Armour. Die Diplom-Oecotrophologin mischt sich in den Fall ein und bringt ernährungswissenschaftliche Kenntnisse im Wortsinn an den Mann!
"Bittere Orangen im Glas" ist die sechste Krimi-Komödie mit Angus Thinnson MacDonald, dem unermüdlichen Kämpfer für authentisches Essen und Trinken.

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»Einspruch! Wäre ich nicht gewesen, hättest du immer noch mit einem Wasserrohrbruch zu kämpfen! Was gibt es so Dringendes zu tun?«

»Ich entwickle Marmeladen-Rezepte.«

»Die arme Apolonia hat Todesangst und du kochst Blutorangen ein?«

»Keine Kruditäten, bitte! Wo kommen wir mit schwammiger Ausdrucksweise hin! Bitterorangen sind es, nicht Blutorangen.«

Alberto betrachtete beschämt den Boden. Ging es um Essen und Trinken, verstand der große Gourmet keinen Spaß.

MacDonald zupfte am Ärmel seines Harris-Tweed-Jacketts.

»Verzeih, Alberto. Ich wollte nicht laut werden. Gibst du mir bitte mehr Fakten?«

»Du bist also mit von der Partie? Eccelente!«

»Wann wurde die Fotografie angefertigt?«

»Vor zwei Wochen.«

»Augenblick mal. Wenn die Geschädigte kein Problem mit solcher Verunzierung hat, warum werden wir dann tätig?«

»Apolonia verbrachte die letzte Zeit im Bett.«

»Ja …?«

»Es ging ihr nicht gut.«

»Raten soll ich demnach? Schön, sie möchte Polizisten fernhalten, nimmt die Sache nicht ernst, hält auch private Detektive für überflüssig?«

Alberto lachte. »Genau unsere Kragenweite.«

»Da kann man geteilter Meinung sein. Woher kennst du Miss Hope-Weir?«

»Ihre, äh, Mutter ist Italienerin.«

»So betrachtet müsste ich jedem schottischen Verbrechensopfer helfen, was schon daran scheiterte, dass ich …«

»… nur Verbrechen aufkläre, die sich gegen authentisches Essen und Trinken wenden.«

»Schlaumeier!«

»Grazie.«

»Woher stammt Miss Apolonias Familie?«

»Edinburgh, South Morningside.«

»In Italien, meinte ich.«

Alberto tupfte sich Schweiß von der Stirn. »Friuli …«

»Wie schön. Aus größerer Stadt? Udine, Triest gar?«

»Cormons«, sagte der Italiener leise.

»Dein Heimatort.«

Ein Gentleman bedrängt niemanden, und so hatte Angus nicht nachgefragt. Falls Alberto ihm mehr über sein Verhältnis zu Familie Hope-Weir mitteilen wollte, würde er es tun. Mangelnde Lust zu reden konnte man ihm nicht vorwerfen. MacDonald schritt in das Arbeitszimmer und schaltete den Computer ein. Gegensätzlich zum Gros der Mitmenschen zog er nur fundierte Quellen zu Rate. Keinesfalls gehörte dazu ein sogenanntes Lexikon selbst ernannter Experten. Marmelade zu kochen hatte in Apolonias Familie Tradition, wie ihm die Firmen-Website suggerierte. Außergewöhnlich an Miss Hopes Kreationen waren die Zutaten. Niemand vor ihr verwendete etwa Gemüse. Auch ich nicht, dachte sich MacDonald, der keinem kulinarischen Wagnis abgeneigt war. Geradezu genial, das Gemüse mit Obst zu kombinieren: etwa Pastinake mit Mango, in kräftigem spanischem Rotwein gebadet. Anfangs bot Apolonia ihre Kreationen Nachbarn feil, für ein vierzehnjähriges Mädchen sehr mutig. Kaum abgekühlt, wurden die Produkte höflich lächelnd entgegengenommen und bezahlt. Der Teenager ging zu Wochenmärkten und Festen, sämtlichen schottischen Jahreszeiten wacker trotzend, mitunter zu mehreren an einem Tag. Selbst die größten Kritiker verstummten, wenn sie kosteten und Miss Hopes Beharrlichkeit siegte. Jedermann und jede Frau wollte ihre Marmeladen kosten. Die Familienküche mutierte zur Produktionsstätte, für kochende Italiener ein immenses Opfer. Dennoch ließen sich pro Tag nur tausend Gläschen produzieren. Zu wenig, um die Nachfrage zu befriedigen. Miss Hope-Weir erwarb eine Fabrikhalle und beschäftigte Angestellte. Die Familie war nicht reich. Der Vater starb früh und Mutter Hope-Weir zog Apolonia mit schmalem Angestelltengehalt alleine auf. Woher stammte das Kapital? Banken konnte man ausschließen. Von privaten Gönnern? In keinem der zahlreichen Interviews mit Miss Hope-Weir gab es Hinweise. Normalerweise machten sich Journalisten über so etwas Gedanken …

Am nächsten Morgen stieg MacDonald in seinen geliebten VW Käfer und kämpfte sich Dean Villages Anhöhe hoch. Irgendetwas stimmte nicht. Selbst auf gerader Strecke ruckelte das Gefährt. Die weitere Fahrt ging er gemächlich an und war froh, es bis zur Villa Buongiorno zu schaffen. Alberto wartete vor der Tür, trommelte auf der Armbanduhr einen mahnenden Marsch. »Du bist zu spät!«

»Good morning, sir.«

»Fahren wir endlich los?«

»Warum mit Grüßen Zeit verschwenden. Jawohl, wir können aufbrechen, doch mit meinem Fahrzeug nicht. Maria …?«

»Außer Haus, einkaufen, Freundin treffen. Irgend so etwas. Andiamo!« Vitiello schloss die Haustür ab, drückte zweimal dagegen und spurtete los.

»Behältst du dieses Tempo bei, sollte ein Spitalbett für mich bereitgehalten werden.«

»Diätest du wieder?«

»Wie wir alle wissen, führen solche Kasteiungen zu nichts. JoJo-Effekt ist unser Stichwort.«

»Geht es Leibärztin Karen gut?«

»Davon gehe ich aus!« Immer diese Frage! »Bat dich Miss Hopes Mutter um Hilfe?«

»Ja, nein, ich meine ja. Warum?«

»Du sagtest, dass Apolonia Hope-Weir alles auf die leichte Schulter nimmt. Sie wird es also kaum gewesen sein.«

»Keiner kann Sherlock Holmes etwas vormachen.«

»Danke für die Blumen. Wo wurde die junge Dame niedergeschlagen?«

»Vor ihrer Haustür.«

»Sie wohnt alleine?«

»Ohne Familie, aber mit Butler. Ist nicht schlimm, oder?«

»Eher sympathisch. Ich wäre auch der Letzte, Hausbetreuern ihren Lebensunterhalt abzustreiten. Höchst ehrenvolle Tätigkeit.«

»Siamo arrivato.«

»Bis zur Bushaltestelle ist es aber noch ein gutes Stück des Weges.«

»Apolonia wohnt in Hausnummer 47.«

»In deiner Straße? Seit wann bitte?«

»Noch nicht lange.«

»Großes Anwesen. Woher bezog die junge Dame ihr Startkapital?«

»Müssen wir immer gleich ans Geld denken?«

»Für den Fall könnte es wichtig sein.«

»Heute ist kein guter Zeitpunkt!«

»Erwartest du dringende Nachrichten, Alberto?«

»Nein, wieso denn?«

»Du betrachtest das mobile Telefon aufmerksamer als den Bürgersteig. Stolpergefahr!«

Alberto blieb stehen, zückte einen kleinen Handspiegel und kämmte sich.

»Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich zum Friseur gegangen«, scherzte Angus. Vor der Eingangstür lagen Terracottafließen, davor standen Yuccapalmen. »Erstaunlich, dass die Gewächse unserem Klima trotzen, und hattest du nicht gesagt, dass Familie Hope-Weir aus dem Friaul stammt?«

»Si, wieso fragst du?«

»Dieser Vorhof besitzt süditalienisches Flair.«

»Wie es einem gefällt.« Alberto öffnete mit beiden Armen das schwere, schmiedeeiserne Tor. »Ob die Palmen echt sind?«

»Selbstverständlich«, schepperte eine Stimme aus der Gegensprechanlage. »Dieser Vorhof verfügt über Open-Air-Bodenheizung.«

»Wer war das?«, fragte Angus.

»Vielleicht der Butler.«

»Ganz recht.« Mit sonorem Ton öffnete sich die Tür. »Bitte einzutreten. Sie werden erwartet.«

»Mister MacDonald hatte Probleme mit seinem Auto«, erklärte Vitiello.

»Eine Rolle spielt das kaum mehr.«

»Stimmt, Signore.«

»Bin ich nicht«, tönte es aus dem Apparat.

»Prego?«

MacDonald kniff Alberto in den Arm. »Wir nehmen Ihr Angebot an, Sir.«

»Äh, was?«

»Gerne tritt man ein.«

MacDonald betrachtete die junge Dame, wie einem Gemälde entsprungen, vermutlich zu lange. Kein Aussehen, welches man klischeehaft mit Italien verband: elfenbeinfarbene Haut und feuerrote Haare, dabei schlank und von hohem Wuchs, rundum reizende Erscheinung, im Overall, der ihr auch bekleckert noch ausgezeichnet stand. »Sie sind der Butler?«

»Wie ein Mann möchte ich kaum aussehen!«

»Es ist nur, weil gerade dieser Gentleman zu uns sprach …«

»Nönö, das war ich.«

»Sind Sie sicher?«

»Absolut, ja. Wenn Reginald frei hat, äff ich ihn gerne nach.

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