Tomàs de Torres - Der Narrenturm

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"Der Ablieferungstermin ist in einer Woche!" Miguel Hermano traten die Schweißperlen auf die Stirn. Dabei sollte er diesmal gar keinen kompletten SM-Roman abliefern, sondern nur das allererste Kapitel. Allerdings war der Auftraggeber kein Verlag, sondern der Entführer seiner Frau María. Wenn er sie lebend wiedersehen wolle, müsse er – Woche für Woche ein Kapitel – einen Roman mit dem Titel «Der Narrenturm» schreiben, einen SM-Roman über die schaurig-schönen, mit allerlei Zwangsjacken, Fesseln und Gittern ausgestatteten Irrenhäuser vergangener Jahrhunderte.
Hermano macht sich umgehend an die Arbeit – an die literarische und an die fieberhafte Recherche nach dem Entführer. Bald schon stellt sich heraus, dass der Entführer selbst einen alten Narrenturm besitzt – und es stellen sich neue Fragen: Welche Rolle spielt María wirklich? Ist alles nur inszeniert und vorgetäuscht? Zu welchem Zweck? Mehr und mehr verwischen sich die Grenzen zwischen Roman und Realität, und für Miguel Hermano beginnt ein Tanz auf dem Vulkan …
Ungekürzte Ausgabe; (die Papierback-Ausgabe ist gekürzt)

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Miguel zuckte mit den Schultern und verließ das »Spielzimmer« wieder, ohne sich um Cristinas Versuche, sich ihm mitzuteilen, zu kümmern. María hasste kaum etwas so sehr, wie wenn jemand in die Bestrafung ihrer Sklavin eingriff, und das bezog sich auch und besonders auf ihren Ehemann. Wenn er jetzt Cristina von dem Knebel befreite, würde María, so viel war klar, für den Rest des Abends ungenießbar sein. Und wie stets nach dem Abschluss eines Romans war er viel zu gut gelaunt, um sich leichtfertig den Abend zu verderben.

Bevor Miguel in sein Arbeitszimmer zurückkehrte, hastete er noch in den ersten Stock, wo sich das Schlafzimmer mit dem angrenzenden Bad befand, doch auch hier konnte er seine Frau nicht finden.

Wahrscheinlich hatte sie doch einen Spaziergang gemacht – entgegen aller Gewohnheit. Frauen, das hatte er schon vor vielen Jahren gelernt, waren kaum vorausberechenbar.

Zurück im Büro, brannte er zunächst, wie alle paar Tage, sein Arbeitsverzeichnis mit allen bisher geschriebenen Romanen auf CD, bevor er den heute verfassten Abschluss des Romans einer ersten Korrektur unterzog. Anschließend druckte er das komplette Manuskript für die Endkorrektur aus und legte den Papierstapel auf das Fensterbrett.

Die Schatten wurden länger.

Miguel überlegte, ob er sicherheitshalber Pepe anrufen und einen Tisch reservieren solle, beschloss dann jedoch zu warten, bis er mit María gesprochen hatte. Mittlerweile musste sie wieder zurück sein.

Im Wohnzimmer öffnete er zunächst eine der beiden Türen, die auf die große Terrasse hinausführten, und tat auch einige Schritte in den durch hohe Hecken begrenzten Garten.

Niemand da.

Die Küche: leer. Das Gästebad und der angrenzende Hauswirtschaftsraum ebenso.

Also zurück in den Keller.

Diesmal schaltete Miguel das Licht im »Spielzimmer« ein. Cristinas Position war unverändert. Ihre Augen hafteten auf den seinen, und unter dem Knebel drangen dumpfe Laute hervor.

María war nicht hier.

Er trat zu Cristina hin. Ein Speichelfaden hing unter dem Knebel hervor; die Flüssigkeit hatte eine kleine Pfütze auf dem Parkettboden gebildet. Noch zögerte er, der Sklavin die Maske abzunehmen, doch dann gab er sich einen Ruck. Es war klar, dass sie ihm etwas sagen wollte, und in Anbetracht der Tatsache, dass María noch immer nirgends aufzutreiben war, konnte es wichtig sein. Er öffnete den Schnallenverschluss auf der Rückseite ihres Kopfes und entfernte dann die Maske. Cristinas langes, schwarzes Haar fiel herab. Sie schluckte schwer und leckte sich die Lippen. Sie machte einen erschöpften Eindruck.

»Wasser!«, flüsterte sie.

Miguel ging in den kleinen, durch Plexiglaswände abgegrenzten Duschraum in einer Ecke des langgestreckten »Spielzimmers« und füllte dort ein kleines Schälchen. Während Cristina, nach wie vor an Händen und Füßen hängend, gierig trank, musterte er ihren nackten Körper. Mit 1,65 Metern besaß sie eine für eine Spanierin durchschnittliche Größe. Ihre Brüste waren wohlgeformt, aber etwas zu klein. Helle Stellen an den Ober- und Unterseiten ihrer Warzenhöfe zeugten von häufiger Anwendung von Klammern. Möglicherweise, dachte Miguel, hing Cristinas Vorliebe für Brusttorturen mit der unterdurchschnittlichen Größe ihrer Brüste zusammen. Knapp unterhalb des Ansatzes ihrer linken Brust befand sich eine dünne, etwa anderthalb Zentimeter lange Narbe, wie von einem Messerstich. Miguel wusste, dass sie auf der linken Pobacke eine ähnliche Narbe besaß. Woher die Narben stammten, war ihm nicht bekannt; Cristina hatte sie bereits gehabt, als sie María und ihm zum ersten Mal begegnet war. Miguel war kein übermäßig neugieriger Mensch, und so hatte er die Sklavin nicht danach gefragt; möglicherweise wusste es María.

Miguels Blickte glitten weiter, über den flachen, hellen Bauch hinunter zu dem, was sich zwischen den weit gespreizten Beinen befand. Auch das stählerne Keuschheitspiercing hatte sie schon »mitgebracht«; sie hatten das Schloss gewaltsam öffnen und durch ein neues ersetzen müssen, dessen Schlüssel María wohlverwahrte. Das Piercing war einfach, aber effektiv: Es bestand aus jeweils vier in die äußeren Schamlippen eingelassenen Stahlringen mit einer Stärke von drei Millimetern. Von oben durch diese acht Ringe war ein T-förmiges Stahlstück geführt worden, an dessen unterem Ende sich ein kleines Loch befand, und in diesem Loch steckte der Bügel eines handelsüblichen Vorhängeschlosses, so dass der Stahlstift nicht mehr entfernt werden konnte, ohne das Schloss zu öffnen. Damit konnte an dieser Stelle, so lange das Piercing verschlossen war, nichts in Cristinas Körper eindringen, das dicker als ein Bleistift war. María war, als sie es zum ersten Mal gesehen hatte, begeistert von dem Piercing gewesen, wenn es sie später auch zunehmend störte, dass es ihrer »Wochenendsklavin« nicht die Möglichkeit nahm, sich selbst zu befriedigen.

Cristina hustete, und etwas von dem Wasser tropfte auf den Boden. Miguel stellte die Schüssel ab.

»Wo ist María?«, fragte er.

Cristina schüttelte den Kopf. »Weiß nicht«, krächzte sie. »Bitte, Herr, lassen Sie mich herunter!«

Selbstverständlich musste sie María als »Herrin« und ihn als »Herrn« titulieren. Miguel war das nicht so wichtig, aber seine Frau bestand darauf und ahndete jeden Verstoß gegen diese Regel – aber natürlich nicht nur gegen diese.

»Wie lange hängst du hier schon so?«, wollte er wissen.

»Seit dem Mittag. Bitte, Herr!«, flehte sie. »Ich muss ganz dringend auf die Toilette!«

»Vielleicht später«, antwortete er. Gedankenverloren legte er seine Hand auf ihren Bauch. Seit heute mittag? Das sah María gar nicht ähnlich! Aber noch immer zögerte er, Cristina herunterzulassen. Wenn María feststellte, dass er »ihre« Sklavin befreit hatte, würde der Rest des Abends in eisigem Schweigen erstarren, und Miguel fürchtete Marías Schweigen – das bockige Schweigen eines verwöhnten Kindes, dem nicht alles nach seinem Willen ging – mehr als alles andere.

Miguel beschloss, noch einmal nach seiner Frau zu suchen. Wenn er sie diesmal nicht fand, konnte er sie immer noch auf ihrem Handy anrufen. Er kniff Cristina in ihre rechte Brustwarze, was ihr einen erschrockenen Schrei entlockte, dann wandte er sich ab. Er hörte noch ein flehendes »Bitte, Herr!«, kurz bevor sich die eiserne Tür hinter ihm schloss.

Abermals durchsuchte er alle Räume, ging sogar noch einmal hinauf in sein Büro, doch vergebens. Endlich verließ er das Haus und ging den sechzig Meter langen Zufahrtsweg entlang bis zu der Stelle, wo dieser in die Staubstraße, die Torelló mit Sant Pere de Torelló verband, einmündete.

Keine Spur von María!

Allmählich drang die Erkenntnis, dass irgendetwas Unerwartetes geschehen sein musste, zu den bewussten Schichten seines Denkens durch. Er hastete zurück zum Haus in der festen Absicht, Marías Handy anzuklingeln. Als er die Tür hinter sich schloss, fiel sein Blick auf die kleine Flurkommode unter dem Spiegel. Dort, wo sonst Marías Handtasche griffbereit stand, lag ein mittelformatiger Briefumschlag.

Miguel bliebt abrupt stehen. Die Handtasche fehlte – also war María doch weggegangen! Aber einen Spaziergang mit Handtasche hatte sie noch niemals unternommen, und bis zur nächsten Ortschaft waren es immerhin vier Kilometer. Solche Entfernungen pflegte sie grundsätzlich nur mit dem Wagen zurückzulegen.

Er wollte bereits in das Wohnzimmer eilen, wo eines der beiden Telefone stand – das andere befand sich in seinem Büro neben dem Computer –, als er mehr zufällig die geschwungene Handschrift auf dem Kuvert sah.

Eine unbekannte Handschrift.

In großen, fast kalligraphischen Buchstaben standen nur zwei Worte darauf: Sr. Hermano.

Miguel stand reglos im Flur, die Blicke auf den Umschlag gerichtet. Plötzlich schienen die vielfältigen Geräusche der frühsommerlichen Natur, die das Haus umgab, zu verstummen. In Miguels Gehirn entstand ein Spiegelbild der Szene, die er gerade erlebte – ein Déjà-vu-Erlebnis. Für die Dauer eines Blitzschlags wusste er, was er im nächsten Moment tun würde, wusste er, was das Kuvert enthielt.

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