Jürgen Holtkamp - Verblöden unsere Kinder?

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Längst haben Medien die Kinderzimmer erobert. SchülerVZ, Chatrooms, E-Mails und Handys sind für Kinder und Jugendliche selbstverständliche Begleiter im Alltag. Viele Eltern aber fühlen sich angesichts der Medienflut überfordert und können mit den neuen technischen Entwicklungen kaum mithalten. Damit stellt sich die Frage, welche Rolle die Medien in der Erziehung spielen. Welche Auswirkungen haben sie oder sollen sie haben? Wenn Kinder in einer Gesellschaft aufwachsen, in der Multimedia, Fernsehen, Computer und Internet selbstverständlich sind, dann kann die Antwort nicht darin bestehen, sie davon fernzuhalten. Die eigentliche pädagogische Herausforderung lautet: Erziehung der Kinder zur Medienkompetenz.

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In der Geräteausstattung gibt es noch Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen. Jungen haben öfter einen Fernseher, einen Computer, einen Internetzugang und Spielkonsolen, dafür verfügen Mädchen häufiger über Handy, MP3-Player oder Digitalkamera.

Wer über welche Medien verfügt, entscheidet sich nach dem Bildungsgrad. Fast drei Viertel der Hauptschüler verfügen über einen eigenen Fernseher im Zimmer im Gegensatz zu Gymnasiasten (60 Prozent). Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den Spielkonsolen (vgl. JIM, 2007, S. 11).

Jugendliche nutzen am häufigsten den Fernseher (92 Prozent) mehrmals in der Woche, knapp dahinter folgt die Computernutzung (84 Prozent) und Handy sowie MP3-Player (82 Prozent). Mehr als drei Viertel aller Jugendlichen sind regelmäßig im Internet unterwegs. Aber auch Radio hören (74 Prozent) und Kassetten/Musik-CDs (75 Prozent) sind beliebte Beschäftigungen der Jugendlichen. Bücher (37 Prozent), Zeitschriften (31 Prozent), digitale Fotos (23 Prozent) rangieren deutlich dahinter.

Mit zunehmendem Alter verändert sich die Mediennutzung. Bücher und Comics, Hörspiele und Spielkonsolen werden von älteren Jugendlichen weniger genutzt, dafür lesen sie mehr Zeitung und nutzen Computer, Handy und Internet intensiver.

Beim Bücherlesen werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Mediennutzung besonders deutlich: 48 Prozent der Mädchen lesen regelmäßig in der Freizeit ein Buch, bei den Jungen sind es nur 28 Prozent (vgl. JIM, 2007, S. 13).

Mädchen interessieren sich für Liebe und Freundschaft, Mode, Handy, Schule und Gesundheitsthemen. Ebenso können sich Mädchen stärker für die Themen Umweltschutz und Kultur begeistern. Jungen begeistern sich mehr für Sport, generell für alles rund um den Computer und interessieren sich mehr für Politik und Wirtschaftsthemen (vgl. JIM, 2007, S. 15).

Was wäre, wenn Jugendliche auf ein Medium verzichten müssten? Hier zeigen sich im Vergleich zu den Kindern deutliche Unterschiede, für die das Fernsehen das wichtigste Medium ist. Bei den Zwölf- bis 19-Jährigen landet das Fernsehen in seiner Bedeutung nur auf Platz vier hinter dem Spitzenreiter Computer, Internet und MP3-Player (JIM 2007, S. 16). Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Jungen entscheiden sich eindeutig für den Computer, Mädchen setzen an die erste Stelle das Internet.

Mit Blick auf die vorangegangene Studie aus dem Jahr 2006 verliert das Fernsehen überproportional.

Der Computer ist also fest im Alltag der Jugendlichen integriert und mehr als die Hälfte der Jugendlichen (53 Prozent) nutzt den Computer für die Schule, dann erst folgen die Computerspiele mit 34 Prozent (vgl. JIM, 2007, S. 33).

Mädchen schreiben mehr und häufiger am Computer für die Schule als Jungen. Computerspiele sind eine Domäne der Jungen, die Hälfte spielt sie mehrmals pro Woche. Mit zunehmendem Alter der Jugendlichen geht das Interesse an den Computerspielen leicht zurück.

Das Bedürfnis nach Kommunikation ist sehr groß, wobei es Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen gibt: Ersteren ist die Kommunikation etwas wichtiger.

An erster Stelle stehen bei ihnen die Instant Messanger (72 Prozent), danach folgen E-Mail (60 Prozent) und Chat (30 Prozent). Weniger verbreitet sind bisher die typischen Web 2.0 Anwendungen wie Weblog und Foto- sowie Videoplattformen.

Die Internetnutzung wird auch hier durch den Bildungshintergrund beeinflusst. Gymnasiasten bedienen sich häufiger als Real- oder Hauptschüler des Internets als Recherchewerkzeug (vgl. JIM, 2007, S. 40).

Die weitaus meisten Jugendlichen wissen, was im Internet erlaubt und was verboten ist, ein Fünftel verfügt jedoch über keine eindeutigen Kenntnisse (vgl. JIM, 2007, S. 47).

Die Studie fragte auch nach der Glaubwürdigkeit der Inhalte des Internets. Sieben Prozent der Jugendlichen sind der Meinung, dass die Inhalte im Internet auf ihre Richtigkeit überprüft wurden, und 19 Prozent stimmen dem weitgehend zu. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ein Viertel der Jugendlichen den Inhalten glaubt und eher unkritisch damit umgeht. Bei den Zwölf- bis 13-Jährigen ist die Zahl deutlich höher, hier meinen 40 Prozent, dass die Inhalte voll und ganz bzw. weitgehend geprüft wurden. Selbst ältere Jugendliche (18 bis 19 Jahre) haben ein großes Vertrauen in die Inhalte des Internets (15 Prozent). Werden diese Zahlen mit den Bildungsgruppen in Beziehung gesetzt, zeigt sich, dass 35 Prozent der Hauptschüler und 30 Prozent der Realschüler von der Richtigkeit der Inhalte überzeugt sind. Bei den Gymnasiasten sind es zwar weniger, mit 20 Prozent aber noch viele (JIM, 2007, S. 48). Bedenklich sind diese Zahlen, weil doch ein recht hoher Anteil sehr unkritisch mit den Inhalten im Internet umgeht.

Computer, Internet und Handy spielen für die Jugendlichen eine wichtige Rolle in ihrem Sozialisationsprozess. Gründe für ihre intensive Nutzung sind Bedürfnisse nach Kommunikation und Beziehung. Aber auch Langeweile und Einsamkeit helfen die Medien zu vermeiden. 36 Prozent der Jugendlichen nutzen das Internet, wenn ihnen langweilig ist, den Fernseher zu 27 Prozent, Bücher werden weder von Jungen (6 Prozent) noch von Mädchen (10 Prozent) als geeignete Mittel gegen Langeweile empfunden (vgl. JIM, 2007, S. 62). Bei Frust und Ärger hört ein Viertel der Jugendlichen Musik. Die Verhaltensweisen von Jungen und Mädchen sind in diesem Fall kaum verschieden, Jungen wenden sich wohl verstärkt dem Internet zu, während Mädchen doppelt so oft wie Jungen ihren Ärger am Telefon oder Handy besprechen (vgl. JIM, 2007, S. 62).

Ganz offensichtlich steht das Internet bei den Jungen im Alter von 12 bis 19 Jahren im Mittelpunkt der Medienaktivitäten. Die Medienwelt der Jugendlichen unterscheidet sich signifikant von denen der Kinder. Das Bedürfnis, sich auszutauschen und zu vernetzen, ist in dieser Altersgruppe besonders stark ausgeprägt. Zwar spielt das Fernsehen im Medienalltag eine sehr wichtige Rolle. Computer und Internet haben aber bereits die Dominanz des Fernsehens in einigen Bereichen gebrochen. Als positiv kann bewertet werden, dass der Computer zusehends als Lernmedium entdeckt und genutzt wird und er immer häufiger für schulische Belange eingesetzt wird. Allerdings zeigt sich auch, wie wichtig die Vermittlung von Medienkompetenz bei Zwölf- bis 19-Jährigen ist.

Die vorgestellten Daten zeigen, wie wichtig eine medienpädagogische Erziehung ist, die hiermit nicht nur angeregt, sondern angemahnt wird, denn dass die „Bilderwelten“ nicht ohne Folgen für Kinder und Jugendliche sind, sollte auch den größten Medienoptimisten nicht verborgen geblieben sein.

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