Erik Eriksson - Schärenmorde

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Seit dem Sommer 2011 hat der Autor Erik Eriksson mit Journalisten der Tageszeitung Norrtelje Tidning jedes Jahr einen Fortsetzungskrimi geschrieben, der in Norrtälje und dem angrenzenden Schärengebiet spielt. Jedes Kapitel stammt von einem anderen Verfasser, so dass selbst diese bis zuletzt über den Ausgang der Geschichten im Unklaren blieben.
Hauptfiguren aller drei Teile sind die Kriminalpolizistin Fatima Barsawi und ihre beste Freundin Malin Skogh.
Krimi 1: Der pensionierte Gymnasiallehrer Gustavsson wird eines Morgens tot aus dem Hafenbecken gefischt – einziger Verdächtiger ist ausgerechnet Malins Bruder. Bei den Nachforschungen geraten Fatima und Malin in die Schusslinie eines gefährlichen Schmuggelkartells …
Krimi 2: Fatima und Malin verschlägt es auf die abgelegene Insel Söderarm, wo sie einen Selbstfindungskurs besuchen. Bald zieht ein mächtiger Sturm auf und schneidet die Teilnehmer vom Festland ab. Als dann auch noch eine Teilnehmerin auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, droht Panik auszubrechen.
Krimi 3: In einem Wald in den Außenbezirken Norrtäljes wird eine männliche Leiche gefunden. Der Tote stellt alle vor ein Rätsel: Warum wurde der junge Mann erschossen? Was hat es mit den GPS-Koordinaten in seiner Hosentasche und der roten Feder in seinem Mund auf sich?

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Sie schlichen zwischen den Autos entlang, erkannten einige wieder, schrieben neue Nummern auf, sahen durch die Scheiben und kontrollierten, was sich auf der Ladefläche der vereinzelten Lieferwagen befand. Fatima war als Erste mit ihrer Reihe fertig. Sie hockte sich hinter einen dunkelgrünen Transporter. Malin war noch auf dem Weg.

Nach ein paar Minuten richtete sich Fatima auf und hielt nach Malin Ausschau, konnte sie jedoch nicht entdecken. Dann ging sie hinüber zu der Autoreihe, die Malin abgegangen war und blickte bis ans Ende des Autodecks. Malin war nirgendwo zu sehen.

Rufen wollte sie nicht. Schnell lief sie zwischen den Wagen durch, blieb stehen, hockte sich hin, um unter die Wagen zu blicken, suchte weiter.

Da bemerkte sie Malin. Sie stand von zwei Männern bedrängt an einer Metallwand, wurde von dem einen festgehalten, der ihr die Arme auseinanderbog, und der andere stand daneben und hielt Malin den Mund zu.

Fatima ging langsam auf die Männer zu. Sie hob die Hände, so als ob sie aufgegeben hätte, als wolle sie verhandeln.

Der Mann, der Malin festhielt, sagte auf Russisch etwas zu seinem Kumpel. Fatima verstand ihn, aber das konnte der Mann nicht wissen. Fatima antwortete auf Schwedisch.

»Was wollt ihr?«, fragte sie und ging weiter auf die Männer zu. Einer von ihnen streckte ihr eine Handfläche mit einer Bewegung entgegen, die wahrscheinlich »Stopp« bedeuten sollte.

Fatima trat schräg zur Seite, wandte den Männern den Rücken so zu, als ob sie weggehen wollte, drehte sich dann jedoch plötzlich um, tat zwei schnelle Schritte nach vorn und trat mit dem rechten Bein zur Seite.

Sie zielte auf den Mann, der Malin festhielt, ihr harter Absatz traf ihn am Kinn. Sofort ließ er Malin los und fiel nach hinten. Der andere Mann trat einen Schritt auf Fatima zu, die sich schnell umdrehte und den Mann mit dem Fuß an der Brust traf.

Jetzt war der erste Mann wieder auf den Beinen. Beide gingen langsam auf Fatima zu. Sie wich ein wenig zurück.

Die Männer versuchten einen gemeinsamen Angriff. Fatima sprang zur Seite, aber einer der Männer traf ihr Bein und sie fiel hin. Sie sah, wie der zweite Mann seinen Fuß hochhob, um ihr ins Gesicht zu treten.

Der Mann kam jedoch nicht dazu. Er wurde von hinten von einem harten Schlag ins Genick getroffen, fiel hin und blieb liegen. Fatima blickte auf und sah Malin ins Gesicht.

Sie erhob sich schnell. Der Mann, der von Malin niedergeschlagen worden war, blieb liegen, der andere entfernte sich mit ein paar unsicheren Schritten von den Frauen.

»Gehen wir«, sagte Fatima.

Sie eilten zu der Wendeltreppe, die Männer blieben unten. Einer von ihnen sprach etwas auf Russisch, aber Fatima konnte nicht hören, was er sagte.

Um halb acht war die Fähre zurück in Grisslehamn. Malin und Fatima waren unter den Ersten, die an Land gingen.

13

Im selben Augenblick, als Fatima und Malin im Dienstzimmer von Kriminalkommissar Harry Lindgren Platz nahmen, verließ Kriminalinspektor Keith Holtha die Polizeiwache in Täby. Fatima hatte noch keinen Bericht geschrieben, weder über das, was Malin und ihr auf der Eckerö-Fähre zugestoßen war, noch über ihre Untersuchungen auf dem Autodeck. Sie wusste nicht, ob sie es tun sollte, da sich ja alles an ihrem freien Tag zugetragen hatte.

Nachdem sie an Land gegangen waren, hatte sie sofort Harry angerufen, der trotz der späten Stunde im Dienst war.

»Kommt her und erzählt, damit ich verstehe, worüber du sprichst«, hatte er gesagt, als Fatima ziemlich zusammenhanglos zu berichten versuchte, was sie und Malin erlebt hatten.

Sie hatten sich in Fatimas kleinen Golf gesetzt, und waren direkt zur Polizeiwache in Norrtälje gefahren. Ehe sie Harrys Aufforderung nachkamen, alles von Anfang an zu erzählen, holten sie sich jede eine Tasse Kaffee aus dem Automaten.

Keith Holtha wurde von einem Kollegen bis zur Bushaltestelle in Roslags Näsby mitgenommen. Als er sieben Minuten gewartet hatte, kam die Linie 676 an. Der Bus war nur halbvoll, und er bekam einen Fensterplatz auf der linken Seite. Der Bus fuhr die E18 in Richtung Norrtälje.

Keith Holtha wohnte in Riala. Warum, wusste er nicht, es war ein Ort, der ihm eigentlich nicht gefiel. Er war jedoch dort aufgewachsen, seine Eltern lebten dort, und er war irgendwie dort hängen geblieben. Trotzdem ist es unpraktisch, dachte er, während er tiefer in seinen Sitz hineinrutschte, den Kopf gegen die Lehne legte und versuchte, ein wenig zu schlafen. Das war der Vorteil beim Busfahren: etwas Ruhe. Meist nahm er das Auto zur Arbeit, da war er unabhängiger, aber gelegentlich meinte er, er müsse, wie andere Leute auch, den Bus nehmen.

Er stieg in Ledinge aus und nahm den Fußweg bis hin zum Parkplatz, der eingeklemmt zwischen einer ehemaligen Kiesgrube und dem Rialavägen lag. Der Parkplatz war von der E18 aus kaum zu sehen und die Wagen, die dort abgestellt wurden, waren oft Opfer von Zerstörungswut. Deshalb hatte Keith Holtha sein Auto auch ganz hinten am Wildsperrzaun abgestellt. Er bildete sich ein, dass es dort sicherer stand. Vorsichtshalber untersuchte er das Fahrzeug, ehe er einstieg. Hatte jemand versucht, die Türen aufzubrechen oder Benzin abzuzapfen?

»Verdammt noch mal!«

Der Hinterreifen an der Fahrerseite war platt. Genervt holte er den Wagenheber und den Reservereifen aus dem Kofferraum, hob den Wagen an und tröstete sich damit, dass es wenigstens warm war, während er den Reifen wechselte. Er schraubte den beschädigten Reifen ab und dachte an Mittsommer und daran, dass er fast das ganze Wochenende arbeiten würde.

»Ich muss mir endlich ein Leben schaffen mit einer Frau und einer Familie, ich bin ja bald über das Alter hinaus«, murmelte er.

Als er den Reservereifen aufgezogen und den Wagen wieder abgesenkt hatte, streckte er eine Weile den Rücken, um anschließend den beschädigten Reifen und den Wagenheber wieder zurück in den Kofferraum zu legen. Er hatte gerade den Kofferraumdeckel geschlossen und sich hingehockt, um die Schrauben nachzuziehen, als ein Wagen auf den Parkplatz einbog. Nicht nur einer, es kamen drei Autos, die sich nebeneinander hinstellten, mit der Vorderseite zur Straße. Keith Holtha reckte sich ein wenig und konnte durch die Scheiben seines Wagens erkennen, dass es sich um einen weißen Transporter und zwei kleinere Kombis handelte. Er bildete sich ein, dass es vielleicht irgendeine Bande sei, die auf die Parkplätze zu fahren pflegte, um dort abgestellte Wagen zu demolieren. Er entschloss sich, vom Hinterrad seines Wagens verborgen, die Ankömmlinge zu beobachten. Aufgrund des Straßenlärms, der besonders von den Lastwagen herrührte, die auf der Schnellstraße direkt über seinem Kopf vorbeidonnerten, konnte er nur Teile ihrer Unterhaltung verstehen, aber er merkte trotzdem recht schnell, dass es sich um etwas völlig anderes handeln musste, als um das Klauen von Autoreifen oder Benzin.

»Beeilt euch, die Hälfte der Kisten in jedes Auto … ihr nehmt ganz unterschiedliche Routen … miserabel, klar … an Malmö vorbei vor dem Wochenende … unnötiges Warten in Deutschland … die Kiste passt nicht unter den Boden … verdammt, sie muss passen … zu schlecht gepackt … alles muss versteckt sein.«

Keith Holtha kam die Durchsuchung in den Sinn, die er an Bord der M/S Sertem Explorer letzte Woche vorgenommen hatte. Sie hatten nicht gewusst, nach was sie suchen sollten, und sie hatten auch nichts von Wert gefunden. Aber der Gedanke, dass es einen Zusammenhang gab mit dem, was sich gerade circa 20 Meter von ihm entfernt abspielte, tauchte plötzlich auf. Sollte er eingreifen? Sich aufrichten und »Still gestanden! Polizei!« schreien wie in einem amerikanischen Film? Ihm fiel ein, dass er seine Dienstwaffe in seinem Spind auf der Arbeit eingeschlossen hatte. Er kroch etwas weiter an der Seite seines Wagens entlang und konnte noch die Satzfetzen »wir ziehen ab« und »pinkeln« hören, als einer der Männer um seinen Wagen herumkam, die Finger am Reißverschluss. Keith Holtha sah gerade noch, dass der Mann breitschultrig war, kurzgeschnittene Haare hatte, und dass er die Hände von seinem Hosenschlitz in die Jackentasche steckte, eine Pistole herausholte und zielte.

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