Gerd Leonhardt - So war es in der DDR und nicht anders

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So war es in der DDR und nicht anders: краткое содержание, описание и аннотация

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So war es und nicht anders im Staat der SED. Unterhaltsames, Musikalisches aber auch Fakten über die Wahrheit im ehemaligen Ostteil Deutschlands. Und nicht nur für junge Menschen.

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Nach unserem Spaziergang durch all die Gassen und Straßen kamen wir auf der Einkaufsmeile mit dem großartigen „Eduard-Winter-Theater“ am Anfang und dem Tanzlokal „Erzhammer“ am Ende der „Buchholzer“, wie der Annaberg-Buchholzer Broadway genannt wird, wieder auf dem Marktplatz an. Die Pyramide, hier im oberen Erzgebirge „Peremett“ genannt, wurde gerade abgebaut. Leichter Schnee fiel herab, es war ziemlich kalt, und wir machten uns auf in das Hotel, denn wir mussten uns langsam umkleiden.

Es war ja nicht wie heute, dass jeder irgendwelche verdreckten Klamotten anziehen konnte. Nein, laut Vertrag mussten wir in einheitlicher sauberer Kleidung auftreten, so war das in der DDR üblich. Einzige Ausnahme – der Kapellenleiter. Dieser konnte sich von den anderen optisch „absetzen“. Aber da wir logischerweise noch keine gemeinsame Kleidung besaßen, hieß es: „Schwarze Hose und weißes Hemd“.

Alfred meinte dazu: „Die nächsten Tage schauen wir uns mal nach etwas anderem um.“

Das Ganze musste ja erst einmal losgehen. Also trafen wir uns gegen 19.30 Uhr im „Hammer“ zu unserem ersten gemeinsamen Auftritt. Einige Gäste waren schon anwesend. Jetzt kam noch einmal der Gaststättenleiter zu uns, und Alfred stellte uns vor.

„Das ist Hans, der spielt jetzt Drums, das ist der Hansi, den habe ich vom „Gips Kreischer“ rausgeholt. Der Gerd hier spielt Gitarre und singt, aber ab heute spielt der Bass, war im Karl-Marx-Städter Opernhaus tätig. Und den hier hab ich von einer Leipziger Band abgezogen“, erklärte er.

„Oh, da haste ja wieder mal eine Truppe zusammen.“

Alfred, so wurde mir erzählt, soll einen ziemlichen „Umsatz“ an Musikern haben. Ob das stimmt, würden wir ja bald herausfinden. Ich musste mich auf dem Bass auch erst mal warm spielen und die ersten Tage kleine Brötchen backen. Die KGD gab mir zwar den Berufsausweis, jedoch mit der Maßgabe, in der nächsten Zeit die Bassistenprüfung in Dresden abzulegen. Damals waren noch die „Dresdner Tanzsinfoniker“ die Dozenten in der Hochschule „Karl Maria von Weber“, und die „brachten“ es! Zwar wurde ich von meinem Dresdner Lehrer beruhigt mit den Worten „Du packst das schnell“, aber hier gab es keine Mogelei. Alles war genau und streng. Warum auch nicht. Schließlich möchte man ja gutes Geld verdienen, und da muss man auch etwas leisten und anbieten.

Der erste Abend begann mit ein paar „Ami-Nummern“, und Alfred bemerkte: „Die habe ich aus Westberlin mitgenommen.“

Die Gäste strömten langsam in den „Hammer“, und gegen 21.00 Uhr war es brechend voll. Man wollte ja die neue Truppe sehn. Alfred hatte wohl schon mal einen Vertrag in diesen Räumlichkeiten. Da musste er sicher gut eingeschlagen sein, denn die Begrüßung vor der Bühne nahm kein Ende. Die Pause kam sehr schnell, wahrscheinlich deshalb, weil die Musik so gut lief und es wirklich Spaß machte. Na ja, mit Leuten, die die Welt gesehen hatten wie beim „Gips Kreischer“, merkte man schon am Ton der Eb-Kanne: Hier ist ein ganz großer am Werke. Und die Leute bemerkten das auch, zumal Hansi als Zeuge Jehova den ganzen Abend über keine Miene verzog. Aber das war nun mal sein Stil. Bei ihm trifft es wirklich zu, man sollte niemals nur auf das Äußere achten. Wir wurden sogar gefragt, warum der Mann denn nicht mal lacht. Also erklärten wir ihnen, wo er herkam, und da wurden die Gesichter ziemlich lang. Während der Pause erschienen sofort ein paar Herren im Personalraum, die Alfred vom Annaberg-Buchholzer Theater kannte. Er stellte uns allesamt vor, und ich könnte sofort einen Vertrag als Chorsolist unterschreiben, meinte einer der unverhofften Besucher. Worauf ich laut lachte und erklärte, dass ich meinen Traumberuf schon gefunden hatte. Das war der Spielleiter, der gleichzeitig als Solist und Buffo am Theater agierte. Meiner Ansicht nach interessierte er sich bestimmt mehr für Männer, und ich hatte recht. Man hatte ihn vor geraumer Zeit aus dem Operettenhaus in Dresden etwas herausgedrückt, weil er schwul war. Aber das gab es in der DDR oft, da der Paragraf – ich glaube, es war die 175 – gerade erst abgeschafft worden und das Schwulsein gesetzlich erlaubt war. Nach der Pause traute ich mich schon einmal über die Noten drüberzuschauen, weil die Musik, dank der Künste unseres ersten Bläsers, wie von selbst lief. Das Tanzparkett war zum Bersten voll. Dann ließ mein Boss etwas Stimmung heraus, um die Bläser zu entlasten. Auf einmal gab es ganz „neue Paare“. So etwas hatte ich bis dato noch nicht gesehen. Es tanzten auf einmal mehrere Männer zusammen, und ich fand das ganz lustig. Solange die ihre Sachen für sich machen, warum nicht? Im Opernhaus war ich schon manches gewöhnt.

Ich erinnerte mich an den Spruch des Oberkellners, hier gäbe es viel zu tun mit Mädchen aus der Stadt, und ich musste gestehen – das stimmte. Denn schon am ersten Abend schleppte ich eine hübsche Blondine durch die schmalen Gassen in die Oberstadt. Dort war es schweinedunkel, kalt und ziemlich glatt.

„Hier wohne ich“, meinte sie, dann ging sie ein paar Treppen hoch, und erklärte, „du darfst aber nicht mit rein wegen der Eltern.“ Wie heißt es doch im berühmten „Nonnengärtner“ von Boccaccio: „Das Mädchen, das weder aus Eisen noch aus Diamanten war, fügte sich gar willig in die Wünsche des Abtes.“ Na ja, jedenfalls waren die Stufen „danach“ noch mehr vereist.

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