Jannis B. Ihrig - Die zweite Reise

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Eine Stadt steht vor dem Fall … Ein Mann steht vor einem neuen Leben … Ein Bündnis steht auf des Messers Schneide … Und fünf Auserwählte, die sich wieder auf die Reise begeben müssen … Die loyalistischen Truppen in New Paris sehen sich mit einer Übermacht konfrontiert, der sie nicht lange widerstehen werden können. Aber sie zögern nicht und bezahlen mit ihren Leben für jede Minute, die sie den Kindern, den Frauen und den anderen Zivilisten zur Flucht verschaffen. Sinnas Dillingham, der viel zu junge Kommandant der Stadt, weiß, dass dies seine letzte Mission sein wird. Im Land der Zwerge binden innere Machtkämpfe die Kräfte, die doch so bitter zur Verteidigung des Reiches benötigt werden. Kann es noch rechtzeitig gelingen, einen König zu krönen, der mit starker Hand die Clans wieder einigt? Hoffnung ist rar in diesen Tagen auf Locondia. Selbst die fünf ungleichen Reiter sind sich uneins. Sie brechen wieder auf, doch jeder nimmt einen anderen Weg. „Die zweite Reise“ ist der zweite Band der „Fünf ungleiche Reiter“-Saga, die Fantasy und Science-Fiction in sich vereinigt.

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„Seien Sie still“, zischte Irving, „und vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue.“ Der Soldat schwieg und zog sich in die Reihe zurück.

Nun blickte Irving nach hinten: „Worauf wartet ihr? Ich sagte, wir gehen. Macht unsere Verletzten und die Gefangenen transportbereit! Ich will, dass wir innerhalb eines Tages verschwunden sind!“ Er wartete nicht auf die Reaktion der Soldaten, sondern untermalte seine Entscheidung, indem er auf die Reihe zuschritt. Die Soldaten wichen zurück und machten Platz, weil sie nicht wussten, wie sie sich verhalten sollten.

„Warten Sie! Das können Sie nicht machen!“

Irving drehte sich um und tat so, als wäre er überrascht. Dabei war genau das passiert, was er sich erhofft hatte. Tropandus rannte auf ihn zu und fiel auf die Knie.

„Bitte gehen Sie nicht. Ohne Sie ist die Stadt ein gefundenes Fressen für all unsere Feinde. Egal ob Zwerg, Schattenelf oder Dämon, jeder Feind würde ein leichtes Ziel vorfinden.“ Der Zwerg blickte demütig zu Boden. „Die Dämonen haben unsere Mauer eingerissen, unsere tapferen Soldaten getötet oder verletzt und unseren Kampfwillen gebrochen. Bitte! Wir brauchen Sie!“

Wieder angespannte Stille. Dann ein Wutschrei. „Was soll das?“ Es war Erwin, der wie ein Blitz auf den Zwerg und den Menschen zuraste. „Warum werft Ihr Euren Stolz für diese Verräter weg?!“ Das letzte Wort zog er in die Länge, während er in die Luft sprang und sich mit wutverzerrter Miene den beiden näherte. Seine Hände glühten wie zwei kleine Sonnen auf und jedem wurde mit Schrecken klar, dass gleich ein Unglück passieren würde.

Plötzlich raste eine grüne Faust heran. Sie traf Erwins linke Gesichtshälfte und veränderte so seine Bahn. Genau genommen ging er augenblicklich zu Boden und flog nicht einmal einen halben Meter weit. Beim Aufprall grub Erwin seine Hände in das harte Gestein, das sofort von der Lichtenergie geschmolzen wurde. Der gesamte Granit in einem Umkreis von einem Meter um Erwin herum zerfloss.

Ein Aufschrei des furchtsamen Erstaunens ging durch die Menge. Nur Janok blieb unbeeindruckt. Kein Wunder, schließlich kochte er vor Wut. Man sah ihm an, dass er sich nur mit Mühe davon abhalten konnte, in die Raserei zu verfallen. „Bist du völlig verrückt geworden, Erwin?“, schrie er. „Was ist mit dir los?“

Doch Erwin hörte ihn nicht. Er kniete nur im flüssigen Gestein, das nicht einmal sein Gewand ansengte, geschweige denn ihn. Und die Stimme war wieder da.

Na, na, na. So was lässt du dir doch nicht bieten.

„Nein, das tue ich nicht“, flüsterte Erwin.

Gut, endlich wirst du vernünftig. Zerschmettere ihn!

Erwin stand auf und ballte seine Hände zu Fäusten. Dann sprach er mit unheimlich tiefer Stimme: „Dieser Schlag war dein letzter, Ork.“ Seine Hände begannen zu glühen, als Lichtenergie in sie hineinfloss. Doch Erwin ließ sie nicht frei.

„Erwin, beruhige dich, verdammte Axt! Was soll das denn werden?“, rief Janok ihm zu.

„Das wirst du sehen, Ork.“ Immer mehr Licht floss in die Hände, doch es konnte nicht ausströmen, also musste es sich enger zusammenpressen. Das Licht wurde fester und nahm Formen an, die sich um die Hände schmiegten.

„Nein, das kann nicht sein“, keuchte Monarchius.

Dann zeigten sich Erwins neue Waffen vollendet. Um seine Hände hatten sich Klingen gebildet. Sie waren einen halben Meter lang und bestanden aus purem Licht.

„Das kann nicht sein“, keuchte Monarchius erneut. „Das hat noch niemand geschafft.“

„Was hat noch niemand geschafft?“, fragte Schimascha und Nervosität schwang in ihrer Stimme mit.

„Dem Licht eine feste Gestalt zu geben. Licht ist eine Energie und es ist schon unglaublich schwer, sie in ihre flüssige Form, das Lichtensa, zu bringen. Eine feste Form ist eigentlich unmöglich“, erklärte Maximilian hektisch und aufgewühlt, während Erwin einfach nur dastand.

Doch dann schnellte der Reiter nach vorn und schlug mit der linken Klinge nach dem Ork, der sich zwischen ihn und die Menge gestellt hatte. Ein schriller Laut hallte über die Ebene, als Janok den Angriff blitzschnell mit einem seiner Schwerter abwehrte. Auch den zweiten Schlag konnte der Ork abblocken. Doch Erwin hatte gerade erst angefangen. Jedem Hieb folgte ein weiterer. Es war ein wahrer Klingensturm, den Erwin entfesselte, aber Janok konnte diesem problemlos standhalten.

‚Jetzt dreht er völlig durch‘, dachte Janok. ‚Ich muss den Kampf beenden, bevor einer von uns verletzt wird.‘ Nur hatte Janok das Problem, dass Erwin diese Bedenken nicht teilte. Es war eindeutig, dass der Elf ihn töten oder zumindest verletzen wollte.

Einige der menschlichen Soldaten und zwergischen Wächter wollten eingreifen, doch sie wurden von ihren Befehlshabern zurückgehalten. Dieser Klingensturm hätte sie blitzschnell in ihre Einzelteile zerlegt. Erwins wilde Schnelligkeit, die ständig zunahm, war erstaunlich. Obwohl Janok sich einzig und allein auf die Verteidigung konzentrierte, vermochte er nur mit Mühe und Not, die Schläge abzuwehren.

„Erwin, komm wieder zu …“ Janok konnte den Satz nicht beenden. Es ertönte ein grässliches Knacken, als eins von Janoks Schwertern brach. Erwins Klinge hatte es zerschmettert. Jeden Schwertkämpfer hätte der plötzliche Verlust eines Schwertes so sehr überrascht, dass eine Lücke in seine Verteidigung gerissen worden wäre. Doch Janok war nicht jeder. Augenblicklich erfasste sein Verstand die Situation und blitzschnell ließ Janok das verbliebene Schwert herumwirbeln, sodass er Erwins Angriffe weiterhin abwehren konnte. Die Menge staunte über diese meisterhaften Schwertkünste.

Doch leider folgte das zweite Schwert dem Beispiel des ersten. Wieder ein fürchterliches Knacken und nun verblieb Janok keine Waffe mehr. Dies nutzte Erwin sofort aus und er ließ seine Klingen wie einen Hurrikan über den Brustpanzer von Janoks Rüstung toben. Janok schrie auf und ein Schwall aus Blut und Eisensplittern flog von dem Ork weg. Erwin jagte seine Klingen immer wieder in Janoks Brust hinein, sodass er Ströme an Blut und Fleisch entfesselte. Der Ork konnte nichts machen. Er war im Klingensturm gefangen.

„Schluss damit!“ Endlich hatte sich jemand aus der Schockstarre lösen können. Es war Irving, der einen Schattenblitz entfesselte. Erwin sah nicht einmal hin, sondern ließ seine rechte Hand hervorschnellen und schoss eine Lichtkugel ab. Die Kugel traf auf den Blitz, der sofort verpuffte. Der Blitz war gegen die Kugel so effektiv gewesen wie eine Sardine im Kampf gegen einen Hai. Bevor die Lichtkugel Irving traf, hatte sich wieder eine Klinge um Erwins Hand gebildet, die den Angriff auf den Ork fortsetzte. Irving hingegen wurde zurückgeschleudert. Er rutschte über den Boden und kam erst vor der Soldatenreihe zum Stillstand.

„Herr Anderson.“ Zwei Soldaten bückten sich zu ihm hin. „Gütiger Gott, alles in Ordnung?“

„Kann mi… mich ni… nicht be…wegen“, stöhnte Irving.

Janok stieß einen letzten Schrei aus, der die steinerne Ebene erschütterte. Er hatte auch gute Gründe dafür. Eine der Lichtklingen hatte sich in seine Brust gebohrt und durchbrach die hintere Rüstung. Schreie aus der Menge wurden laut, während aus Janoks Mund kein Laut mehr kam, sondern nur noch Blut floss. Der Elf zog seine Klinge heraus und der Ork fiel wie ein gefällter Baum zu Boden.

Erwin drehte sich um und erhob seine Stimme: „Nun zum Rest!“ Seine Stimme klang wie die eines Todesengels. Die Menge schreckte zurück, als sie seine schwarz funkelnden Augen sah.

April presste die Hände auf ihren Mund und ihre Augen weiteten sich vor Furcht. Diese blutverschmierte Gestalt vor ihr hatte kaum noch Ähnlichkeit mit dem besonnenen Erwin, den sie bis hierher begleitet hatte.

Erwin trat einen Schritt hervor, doch weiter kam er nicht. Plötzlich erhob sich Janok wieder, mit einer Hauttönung, die die rote Farbe der Raserei angenommen hatte, und packte Erwin mit der einen Hand am Hals und mit der anderen an der Hüfte. Mit einem Wutschrei, der selbst die weit entfernten Berge zum Erzittern brachte, stemmte der Ork den sich wehrenden Elfen hoch. Und bevor es jemand verhindern konnte, ließ Janok seinen elfischen Kampfgefährten hinunter auf sein hochgestrecktes Knie sausen und brach ihm damit die Wirbelsäule.

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